Mein Herz so wild. dtv-Taschenbücher,  Band 24839

Mein Herz so wild. dtv-Taschenbücher, Band 24839

Roman

von Jane Eagland

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Je nachdrücklicher die 17-jährige Louisa ihre geistige Gesundheit beteuert, desto weniger glaubt man ihr - und desto schlimmer wird ihre Situation. Denn Louisa ist in einer Irrenanstalt gelandet. Warum, kann sie nur ahnen. Weil sie anders ist? Weil sie als Mädchen einen Beruf erlernen will - was im viktorianischen England einem Sakrileg gleichkommt. Und wer steckt hinter ihrer Einweisung? Diese Ungewissheit und die demütigenden Schikanen zermürben Louisa. Wäre da nicht die junge Pflegerin Eliza, würde Louisa sogar an Selbstmord denken.

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-24839-4
EAN: 9783423248396
Originaltitel: Wildthorn
Erschienen: 01.12.2010
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Gewicht: 525 g
Altersempfehlung: 14 - 16
Übersetzer: Ingrid Weixelbaumer
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Ingrid Weixelbaumer

Ingrid Weixelbaumer, geboren in Wien, arbeitete viele Jahre als Lektorin, bevor sie 1986 die Leitung und Programmgestaltung des Verlages St. Gabriel in Mödling bei Wien übernahm, der sich während ihrer Tätigkeit zu einem der renommiertesten österreichischen Kinder- und Jugendbuchverlage entwickelte. Die Geschichte des Verlages ist eng mit ihrem persönlichen und beruflichen Lebensweg verbunden. 1992 - 1997 Vorstands-Mitglied der AvJ. Sie hat mehrere Bücher aus dem Englischen übersetzt und wurde mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis für Übersetzung ausgezeichnet.

Jane Eagland

Jane Eagland arbeitete zunächst einige Jahre als Englischlehrerin an weiterführenden Schulen. Mittlerweile widmet sie sich vor allem dem eigenen Schreiben, gibt ihre Erfahrungen aber auch in Schreibworkshops weiter. Jane Eagland lebt in Lancashire.

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Kundenrezensionen

  • ausgezeichnet, sehr spannend und lehrreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie, am 20.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bei 'Mein Herz so wild' handelt es sich um ein historisches Jugendbuch und "erzählt die tiefgründige Geschichte einer starken, jungen Frau am Ende des 19. Jahrhunderts" (Lisa Ziegler, Nordbayerischer Kurier, 2010): Denn trotz aller gesellschaftlichen Erwartungen und Verpflichtungen für Frauen, will Louisa den langsam aufkommenden Aufbruch nutzen und gegen alle Regeln einen einen Beruf, nämlich Ärztin, ausüben. In London gibt es tatsächlich eine Universität, die Frauen aufnimmt. Junge Frauen, die zu dieser Zeit 'wissbegierig' waren und gerne gelesen haben galten als unnormal und meist sogar geisteskrank. Die Frau wurde schließlich als fürsorgliche Mutter und Ehefrau geboren und ist nicht dafür geschaffen, etwas zu erlernen...

    Der Roman ist in vier Teile unterteilt und endet mit einem kurzen Epilog. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln. Gleich zu Beginn findet sich der Leser in Louisas 'Heute' (um 1870) wieder und erlebt die Fahrt zu den Freunden ihres Bruders und findet sich mit ihr in einer Anstalt für Geisteskranke wieder. Dann kommt der erste Wechsel "Elf Jahre früher", der anschließend wieder in die Gegenwart wechselt. Nach und nach erfährt der Leser so den Grund, warum Louisa in diese Anstalt gebracht wurde, wer tatsächlich hinter all dem steckt und was es mit der liebevollen Pflegerin Eliza auf sich hat, ohne die Louisa wahrscheinlich bereits tot wäre...

    Der Schreibstil ist wirklich gelungen und sehr flüssig. Auch die aufkommende Spannung und die "zweigleisige" Beschreibung ist sensationell. Bei historischen Romanen bin ich doch immer etwas vorsichtig. Eine "alte" Sprache / Ausdrucksweise stört mich zu sehr, sei das Buch noch so gut. Zum Glück, ist dass hier ganz anders. Natürlich weiß der Leser, dass er sich nicht im 21. Jahrhundert befindet, aber die Reise ins 19. ist mit keinerlei Leseschwierigkeiten verbunden. Jane Eagland gelingt es fabelhaft dem Leser die Welt, wie sie zu der Zeit war, zu zeigen. Die Beschreibungen der Protagonistin und ihre Gefühle und Gedanken sind sehr gut und nachvollziehbar, so dass es mir nicht schwer fiel mich schon nach kurzer Zeit mit ihr zu identifizieren.

    Louisa ist wahrlich eine extrem starke und vor allem mutige junge Frau, die an die Richtigkeit ihrer Ziele keine Zweifel hegt und gegen den Irrsinnglauben der Gesellschaft, Frauen sind dumm und nur als Mütter geschaffen, rebelliert.

    Fazit: Ein ausgezeichnetes Buch, dass nicht nur spannend, sondern eben auch sehr lehrreich ist. Ich kann es nur jedem empfehlen und vor allem gibt es dem Leser weit mehr als nur eine gute Unterhaltung.

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  • Eine beeindruckende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die 17-Jährige Louisa ist verzweifelt als sie sich statt bei Freunden der Familie in einer Irrenanstalt wiederfindet.
    Wieso ist sie hier und wer hat ihre Einweisung veranlasst?
    Louisa ist verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll. Dann aber macht sie die Bekanntschaft mit Eliza, die in der Anstalt arbeitet und auch nichts vom unmenschlichen Umgang mit den Patienten zu halten scheint. Nach und nach kommen die beiden einer Intrige auf die Spur, an die sie vorher nicht zu denken gewagt hätten.

    Eine wirklich beeindruckende Geschichte, die einem noch lange im Kopf bleibt, über ein starkes Mädchen im 19.Jh.

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  • Eine flog übers Kuckucksnest Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ursula Kallipke, am 08.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Alleine die Vorstellung jagt einem einen Schauer über den Rücken! Im Glauben auf dem Weg zu einer befreundeten Familie zu sein, landet die 17jährige für ihre Zeit zu selbstbewußte und ehrgeizige Louisa in einer Irrenanstalt. Schon bald muss sie feststellen, daß ihr so schnell niemand aus dieser Situation heraushelfen wird, wie grausam ihr die eigene Familie mitspielt und wie wertlos eine junge Frau in dieser Zeit ist. In angenehm flüssiger Sprache liest sich dieses spannende Historiendrama beinahe wie ein Krimi mit überraschendem Ende. Die für 1870 wohl üblichen grausamen Zustände und Begebenheiten in der Anstalt erinnern stark an das Bild, das man von "Einer flog übers Kuckucksnest" im Kopf hat. Wie gut daß es seither in der Medizin den ein oder anderen Fortschritt gab!
    Interessant und gut gemacht finde ich die zweigleisige Erzähltechnik. Zum einen wird in der Gegenwart (=1870) erzält, der andere Handlungsstrang beginnt 11 Jahre früher und nähert sich in Jahres-, Monats- und Wochensprüngen der Romangegenwart. So erfährt man im zweiten Handlungsstrang viel über Kindheit, Jugend und Familie von Louisa. Etwas "Herzschmerz" weniger am Ende wäre auch ok gewesen, aber sonst auf jeden Fall ein guter, kurzweiliger, schnell gelesener Unterhaltungsschmöker.
    Dieser Titel ist eine meiner Empfehlungen bei Lesetipps live in unserer Filiale am 8.2.2011

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  • Einfach unfassbar!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicky Fleischmann, am 10.01.2011

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    Die 17-jährige Louisa möchte nur eins: Ärztin werden!!!

    Dieser Wunsch ist ja nichts Außergewöhnliches, aber in England im Jahr 1870 sieht die ganze Sache schon anders aus. Eines Tages bricht sie auf um bei Freunden zu arbeiten und landet in einer Irrenanstalt!
    Wer steckt nur dahinter? Was soll Louisa nur machen?Es glaubt niemand an Louisas Geschichte und vor lauter Verzweiflung denkt sie sogar an Selbstmord...

    Sie werden es nicht aus der Hand legen, aber die Nachttischlampe wird immer an bleiben...

    Für Leser ab 15 Jahren

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