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Die Nacht von Shyness

Roman. Mit Notizheft für Nachtgedanken

von Leanne Hall

Buch

gebunden (289 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht und die Grenzen vor merkwürdiger Energie knistern, trifft Wolfboy im Diabetic Hotel ein seltsames Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie den Gangs der zuckerabhängigen Kids in die Quere. Ein waghalsiges Abenteuer beginnt, in dem Wolfboy und Wildgirl nicht nur verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner verkaufenden Wahrsagerinnen und teuflischen Psychiatern begegnen, sondern auch der ganz, ganz großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben für immer zu verändern.

Produktdetails

ISBN-10: 3-351-04154-3
EAN: 9783351041540
Originaltitel: The is Shyness
Erschienen: 12.03.2012
Verlag: Aufbau Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 289
Länge/Breite: 222mm/144mm
Gewicht: 467 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Sylke Hachmeister
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Sylke Hachmeister

Sylke Hachmeister, geboren 1966 in Minden, studierte Kommunikationswissenschaften, Anglistik und Soziologie an der Universität Münster. Sie promovierte im Fach Publizistik und lernte zusätzlich Niederländisch. Zunächst war sie einige Jahre in einem Hamburger Kinderbuchverlag tätig, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin etablierte. Ihre Arbeit wurde mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt, so mit dem "Luchs des Jahres" der ZEIT und mit dem "Gustav-Heinemann-Friedenspreis". Sylke Hachmeister lebt in der Nähe von Köln.

Leanne Hall

Leanne Hall schrieb zunächst Kurzgeschichten, bevor sie sich längeren Romanen zuwandte. Die Autorin arbeitet als Buchhändlerin und ist spezialisiert auf Kinder- und Jugendliteratur. Leanne Hall lebt in Melbourne, Australien.

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Kundenrezensionen

  • Ein Abenteuer in einer Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Amarylie, am 04.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Meinung:

    Nia alias Wildgirl wohnt eigentlich in Plexus, welches auf der anderen Seite des Flusses liegt. Doch diesen Abend wird sie in ein Club namens Diabetic Hotel in Shyness von dem Arbeitskollegen Neal eingeladen und landet prompt auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses. Für Nia scheint dieser Club recht merkwürdig zu sein und wird für sie auf dauer nervtötend. Nach einer Zeit entdeckt sie Jethro alias Wolfboy. Zusammen verlassen sie das Diabetic Hotel und entdecken zusammen Shyness, sowie nach sich selbst.

    Mein erster Eindruck war: Das Buch klingt außergewöhnlich und interessant. Da wage ich mich doch mal dran. Das schöne an diesem recht außergewöhnlichen Buch ist, dass es im Dunkeln leuchtet, dort wo es auf dem Cover weiß ist wie beispielsweise der Mond, die Wolken und die Häuser um das Pärchen herum. Dazu war in dem Roman ein Notenheft inbegriffen, welches für die Gedanken der Leser gedacht ist – eine super Idee!

    Die Grundidee finde ich interessant und klasse zugleich. Ein Stadtteil, welches kein Licht zu Gesicht bekommt und in Schatten der Dunkelheit gehüllt ist. Menschen, die in dieser Umgebung wohnen und leben, nichts anderes kennen und sich an das Dunkle gewöhnen müssen und dies wohlmöglich als Gewöhnlich empfinden – was natürlich das totale Gegenteil ist.

    Die Namen der Protagonisten fand ich bereits am Anfang recht auffallend. Wolfboy und Wildgirl? Sehr beachtlich, meiner Meinung nach. Wer denkt, dass dies ein ziemliches Fantasyroman ist, hat sich geirrt. Denn mit den Namen verbinden sie ihre Eigenschaften. In Echt heißt Wolfboy Jethro und Wildgirl Nia, fühlen sich dennoch mit ihren selbst gewählten Namen um längen wohler. Dabei finde ich die Auswahl der Namen etwas außergewöhnlich.
    Wildgirl bzw. Nia: Sie ist die Neugier in Person, freut sich über jede neu entdeckte Erkenntnisse und ein Charakter für sich.
    Wolfboy bzw. Jethro: Er heult auf wie ein Wolf, trägt Geheimnisse mit sich und ist recht geheimnisvoll.

    Was die zwei zusammen erleben, ist eher abenteuerlicher Sicht. Denn die Liebe zwischen den Zweien finde ich etwas zäh. Mir fehlte die richtige Leidenschaft und das, was das Wort Liebe ausmacht. Abgesehen von einigen wenigen Küssen, war da nicht viel mehr zu lesen. Am Emotionen fehlt es ebenfalls ein wenig. Mich hat die Geschichte nicht mitreißen können, auch wenn sie in der Ich-Perspektive erzählt worden ist. Meiner Meinung nach hat sie für meine Verhältnisse wenig Spannung, weswegen ich nicht vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte. Die Welt erschien mir in Shyness zu verdreht, um es abkaufen zu können. Kinder, die sich nach Zucker sehnen, wie die Junkies nach Drogen?
    Dazu passierte nicht viel, schließlich geht es in dieser Geschichte nur um eine Nacht, weswegen das Buch schnell ausgelesen war, um so enttäuschender war es auch, am Ende der Handlung Fragen zu haben, die unbeantwortet blieben.

    Fazit:

    Die Nacht von Shyness ist leicht zu lesen, ohne großes Wirrwarr, leicht zu verstehen und schnell auszulesen. Dazu hat es Abenteuer-, Fantasy- und Liebeselemente, sowie weitere andere Elemente, weswegen ich es für Kinder ab 11 Jahren empfehle.

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  • Die Nacht von Shyness Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Wacker, am 02.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In Shyness herrscht seit einigen Jahren ewige Nacht - niemand weiß, warum, aber es gibt die wildesten Theorien. Nia, oder Wildgirld, wie sie sich selbst nennt, kann das eigentlich nicht glauben und überredet den Jungen Wolfboy, ihr bis zum vermeintlichen Sonnenaufgang Shyness zu zeigen.
    Doch ewige Dunkelheit fordert ihren Tribut an den Menschen von Shyness und so wird die Nacht zu einem gefährlichen Abenteuer ...

    Unglaublich, außergewöhnlich und definitiv lesenswert! "Die Nacht von Shyness" ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe - nicht ganz Fantasy, nicht ganz real, aber eine gelungene Mischung aus Beidem.
    Uns erwartet keine leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen Wildgirl und Wolfboy und genau das macht das Buch so lesenswert - die Protagonisten handeln nachvollziehbar und besitzen eine innere tiefe, wie man sie selten aus Jugendbüchern kennt.
    Leanne Hall führt uns in ein Leseabenteuer, das uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird!

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  • Eine Nacht, die alles verändern kann Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manja Teichner, am 20.04.2012

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    Meine Meinung:
    Nia verbringt den Abend mit 2 Freunden in einer Bar. Dort lernt sie einen fremden Jungen kennen. Er nennt sich Wolfboy, worauf Nia sich den Decknamen Wildgirl gibt. Wolfboy kommt aus Shyness, einer Stadt wo nie die Sonne aufgeht.
    Spontan entschließt sich Wildgirl mit Wolfboy mitzugehen und sich von ihm in dieser Nacht Shyness zeigen zu lassen.
    Auf ihrem Streifzug begegnen die beiden der Wahrsagerin Lupe, machen Bekanntschaft mit den „Kidds“, Wolfboys Aussage zufolge eine Gruppe Zucker abhängiger Kinder, und treffen auf Drogenjunkies.
    Nach und nach kommen sich die beiden nicht nur näher, sondern Wildgirl kommt auch Stück für Stück hinter Wolfboys Vergangenheit.
    Aber was ist, wenn die Nacht vorbei ist? Werden sich die beiden wieder treffen oder nie mehr wieder sehen?

    Leanne Halls Romans „Die Nacht von Shyness“ ist anders.
    Wenn man sich als Leser auf das Buch einlassen kann, dann wird man in eine ganz besondere Nacht entführt.

    Die Protagonisten Wolfboy und Wildgirl sind beides sehr komplexe Charaktere, die während des gesamten Buches etwas rätselhaft bleiben.
    Wolfboy lebt ohne seine Eltern in Shyness. Er hat nur noch seine Band und seine 2 besten Freunde. Zudem trägt er viele Geheimnisse mit sich herum
    Wildgirl lebt auf der anderen, hellen Seite. Sie ist ein ziemlich freches Mädchen, das allerdings keine richtigen Freunde hat. Außerdem ist sie neugierig und fasziniert von Shyness.
    Beide Protagonisten sind mir recht schnell sympathisch geworden, auch wenn man sie nicht wirklich „richtig“ kennenlernt. Es ist ja nur eine Nacht in ihrem Leben, die man mit ihnen teilt.
    Auffallend ist, dass beide so ihre Probleme haben, diese aber nicht in den Vordergrund drängen.
    Die Liebesgeschichte zwischen Wildgirl und Wolfboy nimmt viel Platz ein aber richtig passieren tut nichts.

    Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig. Durch die recht kurzen Sätze lassen sich die Seiten leicht lesen.
    Die Autorin hat einen intensiven Erzählstil und anhand der bildhaften Beschreibungen kann man sich als Leser die Umgebung gut vorstellen.

    Die Handlung ist überwiegend spannend und interessant. Ab und an gibt es Wendungen, die den Leser überraschen.
    Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, wobei die Sichtweise von Kapitel zu Kapitel zwischen Wildgirl und Wolfboy wechselt.

    Das Ende kommt ziemlich abrupt, die Handlung ist aber in sich abgeschlossen ohne einen bösen Cliffhanger.
    Obwohl der Roman auch als Einzelband bestehen kann, hat die Autorin bereits eine Fortsetzung geschrieben, die im Original bereits erschienen ist und „Queen of the Night“ heißt.

    Fazit:
    „Die Nacht von Shyness“ von Leanne Hall ist ein Jugendbuch, welches sich aus der Masse abhebt, weil es anders ist.
    Wenn man sich darauf einlässt, dann bekommt man eine abwechslungsreiche spannende Geschichte mit sympathischen Charakteren und einem Schuss Liebe.

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  • Skurrile Geschichte mit vielen unbeantworteten Fragen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin1975, am 18.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Buchinhalt:

    Nia verbringt den Abend mit zwei Freunden in einer Bar, als sie dort einen fremden Jungen kennen lernt. Er nennt sich Wolfboy und erzählt Nia, die sich ihm als Wildgirl vorstellt, dass er aus Shyness komme, einem Stadtteil, in dem die Sonne nie aufgeht. Spontan entschließt sich Wildgirl, mit dem seltsamen Fremden mitzugehen, der ihr in dieser Nacht Shyness zeigen will. Die beiden machen sich auf den Weg und zuerst ist sich Wildgirl nicht sicher, ob das mit der „Dunkelheit“ stimmt—es ist schließlich überall Nacht. Nach und nach lernt sie die Welt ihres nächtlichen Begleiters kennen, trifft auf die Wahrsagerin Lupe und macht Bekanntschaft mit den „Kidds“, einer Bande Kinder, die nach Wolfboys Aussage abhängig vom Zucker sind, wie Junkies von Drogen. Shyness entpuppt sich als heruntergekommenes Viertel mit zerschlagenen Schaufenstern, verlassenen Häusern und seltsamen Menschen. Auch ein gewissen „Doktor Gregory“ scheint allgegenwärtig zu sein, wirbt für ein seltsames Heilmittel und macht auch so einen verschrobenen Eindruck. Wolfboy und Wildgirl verschlägt es in eine andere Bar, wo Wildgirl eine Kreditkarte findet, die die beiden erst mal benützen, um ihre Rechnungen zu zahlen. Wildgirl kommt Stück für Stück hinter Wolfboys Vergangenheit. Als die Kidds schließlich Wolfboys Feuerzeug stehlen, den einzigen Gegenstand, den er von seinem toten Bruder hat, zuckt sie nicht mit der Wimper und stürzt sich in eine gefährliche Aktion mit dem Ziel, den Kidds das Feuerzeug wieder abzujagen. Die Zuckerkinder erweisen sich sodann allerdings als eine militärisch in Einheiten organisierte Bande, deren Anführer, der „Gnom“ mit dem mysteriösen Doktor gemeinsame Sache macht. Wolfboy und Wildgirl geraten in einen lebensgefährlichen Kampf, aus dem sie nur mit Mühe wieder herauskommen. Doch was, wenn die Nacht um ist? Werden die beiden sich wieder treffen oder nie wieder sehen?

    Persönlicher Eindruck:

    Die Handlung des Buches spielt sich an einer einzigen Nacht ab, in der der Junge und das Mädchen in ein skurriles Abenteuer stolpern, das sich bald zu einem lebensgefährlichen Kampf auswächst. Allerdings ist bei mir der Funke nicht wirklich übergesprungen. Lediglich im letzten Drittel des Buches kam ein bisschen Spannung auf. Viele Begebenheiten sind äußerst seltsam: man kann nicht wirklich nachvollziehen, dass das Mädchen einfach so mit einem Wildfremden mitgeht und schließlich sogar ihr Leben für ihn riskiert. Manche Stellen wirken reichlich konstruiert und unfreiwillig komisch (Wildgirl kauft mit der Kreditkarte eine Ukulele und schleppt diese sogar auf der Flucht ständig mit sich) und es passiert nicht wirklich viel in der Geschichte. Die Werwolfanspielungen bezüglich Wolfboy, die „Dunkelheit“ und die Rolle des Doktors in dem Ganzen werden nicht wirklich geklärt und so bleiben am Ende nahezu alle Fragen unbeantwortet. Das empfand ich als äußerst unbefriedigend. Man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Schade!

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