Das Mädchen seiner Träume. Commissario Brunetti,  Band 17

Das Mädchen seiner Träume. Commissario Brunetti, Band 17

Commissario Brunettis siebzehnter Fall. Roman

von Donna Leon

Buch

gebunden (350 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Nicht mehr lieferbar

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Weitere Artikelinformationen

Ein Mädchen treibt tot im Canal Grande und wird von niemandem vermisst. Brunetti aber geht die Elfjährige bis in die Träume nach. Aus einem venezianischen Palazzo kommt sie nicht, wohl aber aus einer Roma-Wagenburg auf dem Festland...

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-06695-3
EAN: 9783257066951
Originaltitel: The Girl of His Dreams
Erschienen: 26.05.2009
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 350
Gewicht: 327 g
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Reihe: Commissario Brunetti
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Donna Leon

In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.

Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.

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Kundenrezensionen

  • 17. Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 26.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine Wasserleiche wird gefunden. Bei der Toten handelt es sich um ein junges Mädchen. Sie hat folgende Sachen bei sich: eine goldene Taschenuhr und einen goldenen Ehering. Die Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig...
    Ein düsterer Roman aber sehr spannend.

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  • Das Mädchen seiner Träume Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 22.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf nach Venedig.Von Signora Brunetti wundervoll bekocht und immer wieder in glanzvolle Wortgefechte verwickelt,macht sich der Commisario mal wieder auf,einen delikaten Fall zu lösen.Der Umgang mit den Sinti und Roma plus die Scheußlichkeiten der katholischen Kirche ergeben ein interessantes Menü.
    Wieder einmal wird die Stadt genussvoll beschrieben.Wieder einmal dürfen wir eine Blick hinter die Kulissen der Polizei und der Stadt werfen.Selbst die mafiösen Verflechtungen haben sich nicht geändert und die Hoffnung,daß sie es irgendwann tun,kann man getrost aufgeben.Brunetti umgeht wie gewohnt delikate Situationen mit venezianischer Listigkeit.Für den Donna-Leon-Anfänger ein akzeptables Buch.Für Leon-Profis das Zeichen nach anderen Autoren Ausschau zu halten.Die Geschichte ist zuende erzählt.

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  • Schade eigentlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eins vorab: Ich habe alle 16 vorangegangenen Brunetti-Romane gelesen und hege schon länger den Wunsch "auszusteigen", da ich glaube, dass Donna Leon ihren erzählerischen Zenit bereits überschritten hat. Doch kaum sah ich den neusten "Brunetti", schon griff ich wieder zu!
    Zunächst war ich positiv überrascht. Gleich zwei Erzählstränge wetteiferten miteinander. Zunächst ging es um die Machenschaften eines betrügerischen Geistlichen, dessen sektenähnliche Organisation versucht Gläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dann wurde aus den Kanälen Venedigs die Leiche eines jungen Roma-Mädchens gezogen, das unter merkwürdigen Umständen verstarb. Stoff genug also für zwei Krimis, vorallem wenn die Autorin Donna Leon heißt!
    Doch leider, leider wurde ich wie so oft in letzter Zeit von Frau Leon um einen guten Krimi "betrogen". Nach spannendem Start verflachte die Story mehr und mehr und die Handlung verlief sich in Bedeutungslosigkeit. Das Verbrechen um den betrügerischen Geistlichen wurde quasi auf einer Seite "abgearbeitet" und auch der Tod um das Roma-Mädchen wurde ziemlich rasch und unspektakulär aufgeklärt.
    Schade eigentlich, Donna Leon war ein mal eine Top-Krimiautorin und Ideen hat sie immer noch. Leider weiß sie nichts mehr damit anzufangen.
    Zeit für mich den "Ausstieg" zu vollziehen, denn Hoffnug gibt es! Wer Brunetti mag, dem empfehle ich den Newcomer Martin Walker mit "Bruno, chef de police". Was Brunetti einst für Venedig, wird hoffentlich Bruno bald für das Perigord!

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  • Buch einstecken, und ab ins Café! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 14.06.2009

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Donna Leon greift in ihrem neuen Brunetti - Krimi Das Mädchen seiner Träume wieder einige brisant-politische Themen Italiens auf. Es geht um das Umgehen der Politik mit der Mafia, um das Verhältnis von Glaube und Geld und um den gesellschaftlichen Umgang mit Minderheiten wie den Roma, der in Italien durch kontroverse Diskussionen und zum Teil offene Fremdenfeindlichkeit geprägt ist. So prangert Leon in ihrem Roman auch die Arroganz der Macht und ihr Desinteresse an der sozialen Lage von Menschen an, die nicht dem italienischen Idealbild entsprechen.
    Daneben kommt jedoch auch im 17. Brunetti - Krimi die gekonnt-anregende Beschreibung Venedigs mit seinen vielen Touristen, seinen Cafés und romantischen Winkeln nicht zu kurz - ebenso wie das Privatleben des Commissars, der sich nach dem Tod seiner Mutter einige Gedanken über den Glauben und die Endlichkeit des Seins macht. Obwohl Brunettis Welt zwischen Mafiajagd und Espressobar manchmal etwas sehr idealtypisch wirkt, sind Donna Leons Krimis mit ihrem venezianischen Flair und den vielen leckeren Gerichten immer wieder ein echtes Lesevergnügen. Buch einstecken, und ab ins Café!

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