Todesopfer

Thriller

von Sharon Bolton

Buch

Taschenbuch (479 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 16.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Todesopfer" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Die Thriller-Sensation aus England


Tora Hamilton lebt erst seit kurzem auf den Shetlandinseln, als sie auf ihrem Grundstück eine schreckliche Entdeckung macht: Sie findet die Leiche einer Frau, die drei mysteriöse Runen auf dem Rücken trägt. Die Unbekannte war das Opfer eines brutalen Mordes, und gemeinsam mit der Polizistin Dana Tulloch will Tora der Sache auf den Grund gehen. Dabei kommt sie einem dunklen Geheimnis um verschwundene Frauen auf die Spur, das auf unheimliche Weise mit den Sagen der Shetlands verknüpft ist ...


Mitreißende Spannung vor der düster-bedrohlichen Kulisse der Shetlandinseln.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Der Debütroman der Britin schüttelt den geneigten Thrillerleser so richtig durch. Von der ersten Seite an hat sie einen an der Angel. Unheimlich atmosphärisch und dicht erzählt. Sharon Bolton ist die weibliche Ausgabe von Simon Beckett.

Produktdetails

Verkaufsrang: 17.322
ISBN-10: 3-442-46806-X
EAN: 9783442468065
Originaltitel: Sacrifice
Erschienen: 07.12.2009
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 479
Länge/Breite: 188mm/118mm
Gewicht: 390 g
Übersetzer: Marie-Luise Bezzenberger
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
Nach oben

Sharon Bolton

Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. Ihr erster Roman wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Es folgten zahlreiche Thriller, mit denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • "thriller"?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Canan, am 27.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    wo bleibt der nervenkitzel?? bis zu den letzten 150 seiten ist die story nichts anderes als langweilig und nichtssagend.
    an manchen stellen musste ich mich wahrhaftig dazu zwingen, weiterzulesen.
    den einen stern kriegt "todesopfer" nur für die gute idee dahinter, leider ist die umsetzung bzw. umschreibung mehr als misslungen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingrid Führer, am 06.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Spannend, gut durchdacht, diese Buch wird nie langweilig. Der Leser wird bis zum Schluss im Irrglauben gelassen, wer nun wirklich der Mörder ist, die Gründe sind genial herausgearbeitet .

    Das Buch beginnt ganz ruhig und wird immer schneller bis zum Schluss.

    Bitte umbedingt LESEN

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Für Leser von Tess Gerritsen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Mielke, am 20.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine junge Ehefrau besucht mit ihrem Mann dessen Familie auf einer abgeschiedenen Insel, und es dauert nicht lange, bis sich seltsame Vorfälle häufen, in die auch ihr eigener Ehemann verwickelt zu sein scheint. Sehr spannend in einem tollen Stil geschrieben und für jeden Krimileser eine lohnende Neuentdeckung!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gelungene Landhausspannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Winkler, am 15.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn Sie noch einen spannenden, toll zu lesenden Krimi für den Urlaub suchen, sind Sie hier genau richtig: Bolton legt mit diesem Titel einen Thriller in guter englischer Landhaus-Tradition vor, eine Mischung aus Martha Grimes und Val McDermid. Ein gelungener Plot und ein fulminanter Showdown garantieren die Lesespannung bis zum Schluß. Gute Unterhaltung!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sagenhafte Wesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Johanna Radke, am 04.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf den Shetlandinseln sind Zugezogene wie Tora Hamilton und ihr Mann Duncan Außenseiter. Für beide verschlimmert sich die Situation, als sie eine tote Frau vergraben auf ihrem Grundstück finden. Der Leiche sind drei Runen auf den Rücken geritzt worden - und das ist bei diesem Mordopfer nicht das einzig Rätselhafte. Tora lässt das Geschehene nicht los und gemeinsam mit der Polizistin Dana Tulloch, in der sie eine Freundin findet, entdeckt sie, dass dies nicht der erste Mord auf der Insel war. Die Fälle haben auch alle etwas gemeinsam: Märchenhafte Wesen aus der Sagenwelt der Shetlandinseln, die Trows. Sharon Bolton hat einen mitreißenden und spannenden Thriller rund um die düstere und bedrohliche Welt der Shetlandinseln abgeliefert. Beginnt man dieses Buch zu lesen, wird man hineingezogen in eine Welt der Mythen und Sagen und kann dieses fesselnde Werk nicht aus der Hand legen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gelungener englischer Landhauskrimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Winkler, am 06.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn Sie noch einen spannenden, toll zu lesenden Krimi für den Urlaub suchen, sind Sie hier genau richtig: Bolton legt mit diesem Titel einen Thriller in guter englischer Landhaus-Tradition vor, eine Mischung aus Martha Grimes und Val McDermid. Ein gelungener Plot und ein fulminanter Showdown garantieren die Lesespannung bis zum Schluß. Gute Unterhaltung!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ausgrabung mit Folgen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 15.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Engländerin Tora Hamilton lebt seit sechs Monaten zusammen mit ihrem Mann Duncan auf den Shetlandinseln, als sie durch Zufall auf ihrem Grundstück eine Frauenleiche ausgräbt. Der anfängliche Verdacht, es könnte sich hierbei um eine uralte Moorleiche handeln, erhärtet sich nicht. Die junge Frau, die auf brutale Weise ermordet wurde, ist nur wenige Jahre tot und hatte kurz vor ihrem Tod ein Baby entbunden. Die Brutalität des Mordes wie auch die Runen, die auf ihrem Rücken eingeritzt wurden, lassen der Gynäkologin Tora keine Ruhe mehr. Vor allem als sie feststellen muss, dass anscheinend die Polizei kein großes Interesse an der Aufklärung des Falles hat. So fängt Tora an, selbst Nachforschungen anzustellen und muss schnell feststellen, dass sie niemand trauen kann. Immer mehr Ungereimtheiten deckt sie auf, die sich um gestohlene Kinder drehen wie auch um die Sagenwelt der Shetlands. Und dabei gerät sie selbst in Gefahr, denn irgendjemand versucht mit allen Mitteln, sie an weiteren Nachforschungen zu hindern.

    Die Geschichte wird aus der Perspektive von Tora erzählt und gleich nach den ersten Zeilen steckt man mittendrin in der Story, Sharon Bolton gibt sich hier nicht mit Vorgeplänkel ab. Durch die Ich-Erzählung erhält man schnell einen Bezug zu Tora, welche die Autorin sehr menschlich beschreibt. Tora ist eine junge Ärztin, die in ihrem Beruf aufgeht, mehr eine Einzelgängerin ist und sich sehnlichst ein Baby wünscht. Die Rolle als Außenseiterin, da Neuankömmling auf der Insel, belastet sie nicht sonderlich und sie lässt sich nicht beirren, hinter die Wahrheit des Mordes zu kommen. Hierbei hilft ihr die Polizistin Dana Tulloch, ebenfalls eine Zugereiste auf der Insel, die sich mit denselben Widrigkeiten wie Tora herumärgern muss und so auf eigene Faust Ermittlungen in dem Fall anstellt. Dana ist eine sehr energische, selbstbewusste Frau, die unbeirrt ihren Weg geht und der einzige durchschaubare Charakter - neben Tora - in dem Buch. Alle anderen Charaktere beschreibt Sharon Bolton sehr undurchsichtig und geheimnisvoll, sodass lange nicht ersichtlich ist, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Zu diesem Personenkreis gehören auch Toras Mann Duncan wie auch ihr äußerst charismatischer Chef Kenn Gifford.

    Was anfangs wie ein Ritualmord aussieht, entpuppt sich nach und nach zu einer viel komplexeren Geschichte, bei der man das Gefühl nicht los wird, dass die gesamten Einwohner der Insel in diese involviert sind. Auch ist einem lange nicht klar, welche Rolle die Runen auf dem Rücken der Toten spielen. Spielen hier die alten Mythen rund um die Sagenwelt der Shetland-Inseln eine Rolle oder sind sie nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver und was hat es mit der seltsamen Insel Tronal auf sich, auf der sich eine Entbindungsklinik befindet und fast alle Beteiligten irgendwie einen Bezug zu ihr haben?

    Die Geschichte ist atmosphärisch dicht umgesetzt und die Spannung baut sich praktisch von der ersten Seite an auf und hält über das komplette Buch an. Die Story ist schlüssig umgesetzt und die einen oder anderen Informationen, welche man rund um die Shetlands wie auch um die Sagenwelt der Insel erhält sind äußerst informativ und unterhaltsam beschrieben.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Nichts ist wie es scheint Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von N. Dietrich, am 01.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tora Hamilton lebt noch nicht sehr lange auf den Shetlandinseln, als sie beim Umgraben ihres Grundstücks auf eine weibliche Torfleiche stößt. Wie sich heraus stellt soll die Frau ein Jahr nach ihrem Tod ein Kind geboren haben. Wie kann das sein?
    Und was hat die uralte Sage der „Kunal Trows“ mit dem Mord zu tun?
    Zusammen mit Polizistin Dana Tulloch macht sich Tora auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei selbst immer tiefer in dunkle Machenschaften hinein.
    Ein äußerst spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat.
    Die Schilderung aus der Ich-Perspektive empfinde ich als sehr gelungen, sie verleiht der Figur Authentizität. Die gut geglückte Beschreibung der Insel und ihrer Bewohner tut ihr übriges um Sarah Boltons Erstlingswerk zu einer guten Empfehlung für Simon Beckett-Fans von „Kalte Asche“ zu machen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Beeindruckender Debüt-Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 13.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Herzlichen Glückwünsch, Sharon Bolton: ein beeindruckender Debüt-Roman in Sachen Thrill and Crime.

    Eine Menge Lokalcholorit "die Bewohner der Shetlands sind schon ein Völkchen für sich" Gekonnt verwebt die Autorin Sage und Gegenwart.

    Kurz zum Inhalt:

    Tora Hamilton, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe, lebt erst seit kurzem auf den Shetlands und ist (und bleibt) eine Außenseiterin. Eines Tages entdeckt sie auf ihrem Grundstück die Leiche einer jungen Frau, die drei rätselhafte Runen auf ihrem Rücken aufweist, und deren Herz herausgetrennt wurde.

    Handelt es sich hier um einen Ritualmord? Mithilfe der jungen Polizisten Dana geht Tora auf die Suche nach der Wahrheit. Schon bald stecken beide Frauen im Strudel von Korruption und Skrupellosigkeit und müssen um ihre Leben bangen.

    Ein absoluter Pageturner - freue mich auf ein neues Buch von der Autorin.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Todesopfer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von B. Zobel, am 26.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tora Hamilton zieht mit ihrem Mann in ein Haus auf die Shetlandinseln. Sie nimmt eine Stelle im örtlichen Krankenhaus an und gilt als Aussenseiterin. Nachdem sie auf ihrem Grundstück eine Frauenleiche gefunden hat, die tief im Torf-Boden sehr gut erhalten ist, stellt Tora Nachforschungen an und findet dabei in der Polizistin Dana Tulloch eine Verbündete und Freundin. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur, das mit den Sagen der Shetlands zu tun hat.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Todesopfer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Voß, am 17.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Ärztin Tora geht mit ihrem Ehemann in dessen Heimat auf den Shetland-Inseln zurück. In ihrem Garten findet sie die Leiche einer Jungen Frau und gerät dabei in Ermittlungen, die düstere Geheimnisse bis in die alte Sagenwelt der Insel zutage bringen.
    Die Atmosphäre der Insel im hohen Norden nimmt den Leser gefangen, anfangs ein Krimi, später ein Thriller mit vielen Überraschungen.
    Super Buch, unbedingt lesen !!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Dunkle Geheimnisse auf den Shetland Inseln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christin Wolszczyniak, am 11.12.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tora Hamilton ist trotz ihrer Heirat mit einem Einheimischen bei ihren Nachbarn die "Zugezogene". Es macht ihre Situation nicht unbedingt leichter, als sie bei Grabungen in ihrem Garten eine brutal verstümmelte Leiche findet. Schockiert von der Tatsache, dass die junge Tote kurz vor ihrem Ableben ein Kind entbunden hat von dem es keine Spur gibt, stellt die engagierte Ärztin eigene Nachforschungen an. Schnell sticht sie dabei in ein Wespennest, das nicht nur ihr Leben bedroht.. .
    Selten habe ich ein derart fesselndes Debüt gelesen. Man springt von einer Verdächtigung zu der nächsten und irgendwann ist man vollkommen ratlos. Bis alle Geschehnisse in einem furiosen Finale geklärt werden, bangt und hofft man einfach nur, dass Tora mit heiler Haut aus der ganzen Sache herauskommt. Mein Rat für bange Gemüter: immer schön die Tür abschließen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Mit der Leiche konnte ich mich abfinden. Es waren die Begleitumstände, die mich aus dem Gleichgewicht brachten.
Wir, die wir mit den Gebrechlichkeiten des menschlichen Körpers unseren Lebensunterhalt verdienen, nehmen - beinahe als Teil unserer Arbeitsbedingungen - eine zunehmende Vertrautheit mit dem Tod hin. Für die meisten Menschen verhüllt ein Element des Geheimnisvollen das Dahinscheiden der Seele aus ihrer irdischen Heimstatt aus Knochen, Muskeln, Fett und Sehnen. Für uns werden Tod und Verwesung allmählich, aber erbarmungslos bloßgelegt, angefangen von den ersten Anatomievorlesungen und den ersten Blicken, die wir auf mit weißen Laken bedeckte menschliche Gestalten werfen, in einem vor Edelstahl blinkenden Raum.
Im Laufe der Jahre hatte ich den Tod gesehen, den Tod seziert, den Tod gerochen, hatte im Tod herumgestochert, ihn gewogen und sondiert, und zwar öfter, als ich es zu zählen vermochte. Manchmal hatte ich den Tod sogar gehört (jenes leise, wispernde Geräusch, das ein Leichnam machen kann, wenn die Körperflüssigkeiten sich setzen). Und ich hatte mich bestens an den Tod gewöhnt. Ich hatte nur niemals damit gerechnet, dass er aus dem Nichts hervorspringt und "Buh!" ruft.
Irgendjemand hat mich einmal in einem Pub bei einer Lunch-Debatte über die Vorzüge diverser Kriminalfilme gefragt, wie ich reagieren würde, wenn ich auf eine echte, lebendige Leiche stoßen würde. Ich wusste genau, was er meinte, und er lächelte, noch während diese idiotischen Worte aus seinem Mund kamen. Ich hatte geantwortet, ich wüsste es nicht. Doch von Zeit zu Zeit hatte ich darüber nachgedacht. Was würde ich tun, wenn eine Leiche mich kalt erwischen sollte? Würde sich sofort professionelle Distanziertheit einstellen und mich veranlassen, nach Vitalzeichen zu suchen, mir innerlich Notizen zu Zustand und Umgebung zu machen; oder würde ich schreien und davonlaufen?
Und dann kam der Tag, an dem ich es herausfand.
Es fing gerade an zu regnen, als ich in den Minibagger kletterte, den ich am Vormittag gemietet hatte. Die Tropfen waren sanft, beinahe angenehm, doch eine dunkle Wolke über mir ließ mich wissen, dass ich nicht mit einem leichten Frühlingsschauer rechnen sollte. Wir mochten ja Mitte Mai haben, so weit im Norden jedoch waren heftige Regenfälle noch immer an der Tagesordnung. Mir kam der Gedanke, dass es möglicherweise gefährlich sei, bei nassem Wetter zu graben, doch ich ließ trotzdem den Motor an.
Jamie lag ungefähr zwanzig Meter weiter oben am Hang auf der Seite. Zwei Beine, das rechte Hinter- und Vorderbein, lagen auf dem Boden. Das linke Beinpaar ragte von seinem Körper weg; beide Hufe hingen dreißig Zentimeter über dem Boden. Hätte er geschlafen, wäre seine Haltung komisch gewesen, tot war sie grotesk. Schwärme von Fliegen umschwirrten seinen Kopf und After. Die Verwesung beginnt im Augenblick des Todes, und ich wusste, dass sie in Jamies Innerem bereits Fahrt aufnahm. Unsichtbare Bakterien würden seine inneren Organe zerfressen. Bestimmt hatten Fliegen ihre Eier abgelegt, und binnen Stunden würden die Maden ausschlüpfen und anfangen, sich durch sein Fleisch zu wühlen. Und zu allem Überfluss hockte auch noch eine Elster ganz in seiner Nähe auf dem Zaun; ihr Blick huschte von Jamie zu mir.
Das verdammte Vieh ist scharf auf seine Augen, dachte ich, auf seine wunderschönen, sanften braunen Augen. Ich wusste nicht genau, ob ich es schaffen würde, Jamie allein zu begraben, doch ich konnte nicht einfach danebensitzen und zusehen, wie Elstern und Maden meinen besten Freund in ein kaltes Buffet verwandelten.
Entschlossen legte ich die rechte Hand um den Gashebel und zog ihn zurück, um die Drehzahl zu erhöhen. Ich fühlte, wie die Hydraulik einsetzte, und drückte beide Steuerknüppel nach vorn.
Der Bagger machte einen Hopser vorwärts und begann, bergauf zu rollen.
Als ich den steileren Teil des Hügels erreichte, stellte ich ein paar rasche Kalkulationen an. Ich würde ein großes Loch brauchen, mindestens zwei Meter tief, vielleicht sogar zweieinhalb. Jamie war ein ziemlich großes Pferd, mit einem Stockmaß von eins siebzig und langem Rücken. Ich würde ein quadratisches Loch von zweieinhalb Metern Seitenlänge graben müssen, auf abfallendem Gelände. Das bedeutete eine Menge Erde, die Bedingungen waren alles andere als ideal, und ich war keine Baggerführerin; eine Einweisung von zwanzig Minuten auf dem Hof des Baumaschinenverleihs, und ich war auf mich allein gestellt. Ich erwartete Duncan in vierundzwanzig Stunden zurück und überlegte, ob es nicht doch besser sei, auf ihn zu warten. Auf dem Zaunpfosten feixte die Elster und vollführte einen angeberischen kleinen Tanzschritt zur Seite. Ich biss die Zähne zusammen und schob den Hebel abermals nach vorn.
Auf dem Paddock zu meiner Rechten sahen Charles und Henry mir zu und ließen ihre hübschen, traurigen Gesichter über den Zaun hängen. Manche Leute werden Ihnen erzählen, Pferde seien dumme Geschöpfe. Glauben Sie das bloß nicht! Diese edlen Tiere haben Seelen, und die beiden teilten meinen Schmerz, als der Bagger und ich auf Jamie zurollten.
Zwei Meter entfernt hielt ich an und sprang vom Fahrersitz.
Ein paar von den Fliegen besaßen den Anstand, sich in respektvolle Entfernung zurückzuziehen, als ich neben Jamie niederkniete und seine schwarze Mähne streichelte. Vor zehn Jahren, als er ein junges Pferd gewesen war und ich gerade mein medizinisches Praktikum im St. Mary's machte, hatte meine große Liebe - oder jedenfalls dachte ich das damals - mir den Laufpass gegeben. Mit gebrochenem Herzen war ich zum Hof meiner Eltern in Wiltshire gefahren, wo Jamie damals stand. Er hatte den Kopf aus seiner Box gestreckt, als er mein Auto hörte. Ich ging hinüber und strich ihm sanft über die Nüstern, ehe ich meinen Kopf gegen seinen fallen ließ. Eine halbe Stunde später war seine Nase klatschnass von meinen Tränen, und er hatte sich keinen Zentimeter gerührt. Wäre es ihm möglich gewesen, mich in die Arme zu nehmen, er hätte es getan.
Jamie, mein wunderschöner Jamie, so schnell wie der Wind und so stark wie ein Tiger. Sein großes, gutes Herz hatte endlich aufgegeben, und das Letzte, was ich jemals für ihn würde tun können, war, ein verdammtes Riesenloch zu buddeln.
Ich kletterte wieder in den Bagger, hob den Lastarm und senkte die Schaufel. Halb mit Erde gefüllt, kam sie wieder hoch. Gar nicht schlecht.

Nach oben