Angsthauch

Psycho-Thriller. Deutsche Erstausgabe

von Julia Crouch

Buch

Taschenbuch (489 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein gemütliches Cottage auf dem Land, ein Ehemann und zwei Kinder - eigentlich könnte das Leben von Rose nicht idyllischer sein. Doch dann zieht ihre Jugendfreundin Polly mit ihren zwei Söhnen bei ihr ein, und plötzlich ist alles anders. Gefährliche Unfälle häufen sich, und niemand glaubt Rose, dass die exzentrische Polly etwas zu verbergen hat. Viel schlimmer noch, jeder hält sie für verrückt. Mit dem Feind im eigenen Haus kämpft Rose bald um alles: ihren Mann, ihre Kinder, ihr Leben und ihren Verstand.


Produktdetails

Verkaufsrang: 53.619
ISBN-10: 3-548-28332-2
EAN: 9783548283326
Originaltitel: Cuckoo
Erschienen: 13.01.2012
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 489
Länge/Breite: 190mm/122mm
Gewicht: 400 g
Übersetzer: Sybille Uplegger
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Julia Crouch

Julia Crouch, arbeitete nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften zehn Jahre lang als Bühnenschriftstellerin und Regisseurin. Sie hat bereits drei Kinderbücher und mehrere Bände mit Kurzgeschichten publiziert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton.

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Kundenrezensionen

  • Mir bleibt die Luft weg! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose lebt mit ihrer Familie in einem Cottage in England. Der Familienfrieden wird jäh gestört, als sich Polly meldet und ihr von dem Tod ihres Mannes erzählt. Da Rose und Polly Freundinnen sind, lädt sie Polly ein, zu ihr zu ziehen.
    Gareth ist zunächst von der Idee nicht angetan, da er Polly nicht ausstehen kann. Rose kann ihn aber überzeugen, doch seit Polly eingezogen ist, wird das Leben für Rose immer schwieriger und ihr Leben gerät aus den Fugen.


    Meinung:

    Der Klappentext hat mich interessiert und ich habe mich auf eine Geschichte gefreut, bei der man so richtig mitleiden kann. Gelitten habe ich dann auch!

    Erstens kam ich mit dem Stil nicht zurecht. Frau Crouch hat bekanntlich als Bühnenschriftstellerin gearbeitet und diesen Stil merkt man. Es ist kein schöner Lesefluss und alles wirkt etwas abgehakt. Sowie, als würde man eben Bühnenanweisungen lesen. Es wirkte einfach nicht rund auf mich und es holpert dahin.
    Manche Beschreibungen sind unglücklich und ich habe mir des Öfteren auf den Kopf gefasst. Zum Beispiel dreht sich Rose zur Seite, um ihre Tochter zu stillen und der Vorgang wird mit dem Säugen eines Ferkels verglichen. Manchmal wusste ich echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll! Es holpert für meinen Geschmack zu viel und ich kann mich daher nicht fallen lassen.

    Rose geht einen mit der Zeit fürchterlich auf die Nerven. Ihr Geheimnis wird schnell mal auf den letzten Seiten ausgeplappert und hat weder für Spannung noch für Interesse gesorgt. Noch hätte man als Leser die Hintergründe erfahren wollen. Es war mir einfach egal. Vieles wurde einfach nur angerissen und bis zum Schluss erhielt man keine wirklichen Antworten.

    Das Ende war überzogen und konnte nur einen Moment Spannung erzeugen. Die Autorin hätte Wendungen einbauen können, um den Leser doch noch zu überraschen. Gut, ich war überrascht, dass Rose selbst in dieser Situation noch immer dumm, naiv und weltfremd agiert, war aber eben ein Zustand, der für mich als Leser nicht neu war.

    Die Geschichte wird immer abstruser. Ein jeder kippt sich Unmengen von Alkohol in sich rein und geht fremd. Selbst die noch stillende Rose ist von Wein und Drogen nicht abgeneigt. Nicht mal vor dem Krankenbett macht die Autorin halt und lässt Rose im Krankenhaus einen Zwitschern, während sie um ihr todkrankes Baby bangt. Was zuviel ist, ist einfach zuviel und mich beschleicht der Gedanke, dass die Autorin selbst während dem Schreiben etwas zu tief in das Glas geschaut hat.

    Anders kann ich mir das Ganze nicht erklären. Das ganze Buch verläuft unspektakulär und wird mit irrsinnigen Handlungen aufgepeppt, die Fragen aufwerfen und leider keine Antworten parat halten. Da das Buch die Sicht von Rose wiedergibt, bekommt man natürlich die ganze geballte Ladung Dümmlichkeit ab und so bleiben auch die restlichen Protagonisten blass oder sie beginnen einen zu nerven.

    Aus dem Buch hätte man mehr machen können und was ist es geworden? Nichts, denn die Geschichte verflüchtigt sich schon wieder aus meinem Kopf. Nur das Wissen, dass ich die Autorin in Zukunft meiden möchte.

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  • Angsthauch. Wenn die Freundin zur Feindin wird. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Busemann, am 02.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Leben von Rose verläuft in geordneten Bahnen, schöner und idyllischer könnte es nicht sein. Sie wohnt mit ihrem Mann und den zwei Kindern auf dem Land in einem recht hübschen umgebauten Bauernhaus.
    Dieses Glück wird bedroht als ihre Jugendfreundin Polly nach dem Tod ihres Ehemannes mit den beiden Söhnen bei ihr einzieht. Für sie ist es eine Selbstverständlichkeit der Freundin Trost und Hilfe anzubieten.Aber schon nach kurzer Zeit kommen Rose Zweifel ob diese freundschaftliche Geste nicht ein schwerwiegender Fehler war. Merkwürdige Zufälle und Begebenheiten häufen sich und eine nicht zu erklärende Angst und Unsicherheit bestimmen ihren Alltag.
    Bald kämpft Rose in ihrem eigenen Haus gegen einen Feind, der ihr Glück, das Leben ihrer Familie und sie selbst bedroht.

    Mit dem Roman „Angsthauch“ ist es der Autorin Julia Crouch gelungen einen spannenden Psychothriller zu schreiben. Ich würde ihn in die Rubrik Frauenkrimi einordnen. Es hat mir sehr gefallen dass sich das Grauen beim Lesen langsam steigerte und man unbedingt wissen möchte was da nun vor sich geht.
    Die Autorin hat bereits viele Kinderbücher und Kurzgeschichten geschrieben. Nun liegt ihr erster Roman vor. Gut gelungen.
    Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Brigton-England.




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  • Mehr als nur ein Angsthauch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bücherwurm78, am 07.06.2012

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    Angsthauch ist ein sehr guter Psychothriller, mit einer Schwachstelle: dem Ende.
    Die Story hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang an war es spannend und ich konnte das Buch kaum weglegen, da ich neugierig war wie es wohl weitergehen wird. Die Ängste von Rose um den Verlust ihres idyllischen Lebens waren sehr gut beschrieben und als Leser konnte man mit ihr mitfühlen und auch die Angst spüren. Bis kurz vor Schluss des Buches hätte ich ohne zu Zögern 5 Sterne vergeben, aber dann kam das Ende. Dieses war mir zu schnell da, zu undurchdacht und lässt auch Fragen offen, was eigentliich wirklich passiert ist. Trotzdem fand ich das Buch sehr gut und spannend und würde es auch weiterempfehlen.

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  • Bei einer solchen Freundin braucht man keine Feinde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.05.2012

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    Schon das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Nach dem Klappentext, fand ich, das es bezeichnend für das ganze Buch ist.

    Zur Geschichte: Rose hat sich mit Ihrem Mann Gareth einen Lebenstraum erfüllt und lebt mit ihm und ihren zwei kleinen Töchtern in einem idylischem Ort in England. Doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Ihre beste Freundin Polly zieht nach dem Unfalltod ihres Mannes mit ihren zwei Söhnen bei Rose ein. Auf einmal wird das ruhige besinnliche Leben von Rose auf den Kopf gestellt. Außerdem haben Polly und sie ein Geheimnis, das noch nicht einmal Gareth erfahren soll. Auf dem kleinen Anwesen passieren nach Polly Anreise mysteriöse Unfälle. Auch Roses Töchter sind davon betroffen. Gareth, der ursprünglich gegen den Aufenthalt Pollys war, wird immer mehr zum Verbündeten von dieser. Rose wird zunehmend verzweifelter. Rose begibt sich auf die Suche nach dem Warum und entdeckt furchtbares. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht schreiben, denn lest einfach selbst.

    Meine Meinung: Das Buch ist spannend und fliesend geschrieben. Man kann sich zeitweise richtig in Rose reinversetzen.Was ist das nur für ein Gefühl, wenn die beste Freundin zur Feindin wird??? Teilweise ist die Geschichte zwar etwas überzogen, doch das bringt einfach die nötige Spannung. Und diese Spannung bleibt bis zum Schluß erhalten. Insgesamt hat mir die Geschichte über zwei völlig unterschiedliche Freundinnen sehr gut gefallen, allerdings für einen Psychothriller etwas zu flach gehalten. Ich würde es eher als gelungenen Krimi bezeichnen.

    Mein Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, aber nichts für Freunde der harten Thriller.

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  • Das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe! Enttäuschung pur! Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rebecca R., am 11.05.2012

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    Das einzig Ansprechende an diesem Buch ist das Cover und der Klappeninhalt!

    Ich lese sowohl "Psychothriller", als auch "Frauenromane", aber dieses Buch kann man zu keinem von diesen zählen. Es grenzt sogar an eine Frechheit, dieses Buch als einen "Psychothriller" zu bezeichnen. Die Sätze sind immer gleich und belanglos, wen bitte interessiert, zum X-ten Mal was es zum Abendessen gab, oder dass die Protagonistin "Rose" einen überwiegenden Teil schlafend im Bett verbacht hat?! Durch die überwiegend durchgängige Fäkalsprache und die Drogen- und Alkoholexzesse der Hauptpersonen im Zusammenhang mit "kleinen Kindern" war ich einfach nur noch angewidert, entsetzt und wütend!

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  • Angsthauch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne H., am 15.04.2012

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    Das Cover:

    Aufgrund des Covers denkt man, dass das Meer eine große Rolle in dem Psychothriller spielt, was aber nicht der Fall war.

    Der Inhalt:

    Rose und Gareth leben mit ihren zwei Töchtern Anna und Flossie in einem Haus inklusive Nebenhaus auf dem Land. Dann jedoch bekommt Rose einen Anruf von ihrer besten Freundin Polly, die ihr erzählt, dass ihr Mann Christos bei einem Unfall verstarb. Rose bietet ihnen an, doch für einige Zeit mit ihren Söhnen bei ihnen wohnen zu können. Doch nachdem die drei eingezogen waren, häuften sich immer mehr seltsame „Unfälle“ und „Missgeschicke“ an. Obwohl Gareth anfangs gegen Roses Idee war und einige Male versucht hat Polly aus dem Haus zu schmeißen, schafft Polly es langsam Gareth um den Finger zu wickeln. Damit zieht sie ihn immer mehr auf ihre Seite, weg von Rose. Langsam aber sicher fängt Rose an durchzudrehen und glaubt, dass Polly ihr Leben zu zerstören. Aber steckt Polly wirklich hinter alldem? Oder bildet sich Rose all das nur ein?

    Meine Meinung:

    Der Psychothriller hat mich bei der Leseprobe sehr angesprochen, weshalb ich auch hohe Erwartungen an das Buch hatte. Umso Enttäuschter war ich dann, als ich angefangen habe, es zu lesen: Der Anfang war wirklich richtig gut, im Mittelteil „plätscherte“ die Story leider nur vor sich hin und hatte keine spannende Höhepunkte. Der Schluss hat mir auch gut gefallen, da man ein derartiges Ende nicht erwartet hatte. Insgesamt ein gutes Buch aber auch nicht mehr.

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  • Spannend trotz kleiner Makel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leselampe2, am 01.04.2012

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    Nach dem Umbau ihres Hauses und den überstandenen Beziehungsproblemen scheint das Leben von Rose und ihrer Familie wieder geregelte Bahnen einzunehmen. Bis zu dem Tag, an dem ihre Freundin Polly anruft um ihr zu sagen, dass ihr Mann, ein guter Freund der Familie, tot ist. Rose überlegt nicht lange und bietet Polly und ihren Kindern an, bei ihr zu wohnen. Polly, für den Leser schnell zu erkennen, mit ihrer düsteren Seite, entpuppt sich schnell als das nächste Problem der Familie. Als die einzige Lösung der Auszug von Polly ist, muss Rose merken, dass dies nicht so einfach wird, wie gedacht.

    Auf einigen Seiten hat die Autorin wirklich für "Angsthauch" beim Leser gesorgt. Meiner Meinung nach nur nicht auf genügend Seiten. Das Cover gefällt mir nach wie vor richtig gut. Die Charaktere sind von der Autorin gut gezeichnet, allerdings in ihrem Handeln auch sehr vorrausschaubar. Die
    deutliche Trennung zwischen "Gut" (Rose) und "Böse" (Polly) ist geschmückt mit vielen üblichen Klischees - eine besorgte, immer sich um alles kümmernde Mutter und eine Freundin, die das ganze Gegenteil zu sein scheint.
    Kurze Rückblenden in die Vergangenheit lassen erahnen, was passiert sein könnte. Diese Abschnitte haben der Spannung keinen Abbruch getan. So war der mittlere Teil des Buches dadurch recht spannend zu lesen. Doch war das Ende dafür um so unschlüssiger für mich und hat mir nicht so gut gefallen. Es war etwas einfallslos würde ich fast sagen. Im Ganzen aber kein schlechtes Buch (trotz des vielen Alkohols). Kein großer Psychothriller, aber für einen spannenden Lesenachmittag eine passende Lektüre.

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  • Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von coffee2go, am 24.02.2012

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    Inhaltszusammenfassung:
    Rose lebt mit ihrem Mann Gareth und ihren beiden kleinen Töchtern Anna und Flossie im frisch renovierten Landhaus. Bevor sich die Familie eingewöhnen kann, gerät Polly, die Jugendfreundin von Rose in eine Notlage nachdem ihr Mann stirbt und Polly zieht mit ihren beiden Söhnen in das Nebengebäude ein. Gareth war zuerst nicht erfreut vom Besuch und zieht sich in sein Atelier zurück um dort die gesamten Tage und Nächte zu malen.
    Polly hat eine „dunkle Seite“ an sich, wo sie auftaucht stiftet sie für Unruhe. So dauert es auch nicht lange und Flossie, die jüngste Tochter wird schwer krank und muss ins Krankenhaus, danach geht es Rose gesundheitlich und psychisch sehr schlecht. Die Ereignisse geraten immer mehr außer Kontrolle und Rose möchte, dass Polly mit ihren Söhnen wieder auszieht, doch dies ist schwieriger als gedacht.

    Meine Meinung:
    Die Autorin hat es an manchen Stellen des Buches sehr gut geschafft, den LeserInnen tatsächlich einen „Angsthauch“ zu bescheren. Sie hat die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben, allerdings auch die üblichen Klischees bedient: Rose ist ein überfürsorglicher Familienmensch, möchte es immer allen Recht machen, kümmert sich um Kinder und Haushalt und hält ihrem Mann den Rücken frei, damit er sich künstlerisch betätigen kann. Gareth ist ein typischer Künstler, der recht mürrisch und zurückgezogen ist, teilweise depressive Phasen hat, sich den ganzen Tag und manchmal auch nächtelang in sein Atelier zurückzieht um dort zu malen. Polly war eine erfolgreiche Musikerin, die jetzt nach dem Tod ihres griechischen Ehemannes an ihrem Come back arbeitet. Sie schläft gerne lang, ernährt sich hauptsächlich von Kaffee, Alkohol und Tabletten, ist tätowiert und immer schwarz gekleidet. Sie lässt ihren beiden Söhnen viel Freiraum und zeitweise vernachlässigt sie sie oder nimmt mit einer Selbstverständlichkeit an, dass sich andere um sie kümmern. Diese bunte Kombination aus Charakteren lässt schon vermuten, dass sich hier nicht immer alle einig sein können.
    Die Autorin hat immer wieder kurze Rückblenden in die Vergangenheit von Rose und Polly gezeigt und vage Andeutungen, was passiert. Ich habe mir gedacht, dass die offenen Fragen, dann im Schlussteil des Buches aufgedeckt werden, was allerdings nicht der Fall war. Ebenfalls nicht vollständig aufgeklärt wurde, was mit Rose los war, da sie zwischenzeitlich gesundheitlich und emotional sehr angeschlagen war. Ich hatte beim Lesen die Vermutung, dass ihr jemand Tabletten untergemischt haben könnte. Oder war sie wirklich psychisch am Rande eines Nervenzusammenbruches? Der Schluss des Buches kam recht plötzlich und war etwas undurchsichtig. Es blieben leider sehr viele Fragen ungeklärt und auch der plötzliche Zeitsprung (zwei Jahre später) war meiner Meinung nach nicht angemessen, da die Ereignisse nicht aufgeklärt wurden und auch die letzten Seiten lassen die LeserInnen mit einem offenen und undurchsichtigen Ende zurück, dies hat mir nicht so gut gefallen.

    Cover:
    Das Cover ist optisch sehr ansprechend gestaltet, allerdings konnte ich keinen Zusammenhang zwischen der jungen Frau am Cover, die leblos im Wasser liegt, und dem Inhalt des Buches erkennen.

    Mein Fazit:
    Das Buch ist für LeserInnen, die gerne außergewöhnliche Familiengeschichten mit ein wenig „thrill“ lesen, genau richtig.

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  • Wenn aus Liebe Hass wird Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jutta Mudder, am 12.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In der Geschichte der extrovertierten Polly und der naiven Rose geht es um Freundschaft, aber auch um Alkohol und Drogenexzesse.

    Ein romantischer und spannender Frauenroman, aber definitiv kein Psychothriller.
    Auch als Ebook erhältlich.

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  • Sanfter Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Janine2610, am 10.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Den Schreibstil des Buches finde ich sehr flüssig und
    angenehm, auf jeden Fall bin ich beim Lesen nicht ins
    Stocken gekommen, was ich als äußerst positiv verbuche,
    denn dass der Lesefluss gegeben ist, ist mir immer sehr
    wichtig bei einem Buch...
    Zur Geschichte an sich: Ich fand sie auf jeden Fall
    interessant und stellenweise auch sehr packend, was sie
    absolut lesenswert macht, jedoch möchte ich auch dazu
    sagen, dass ich von einem Psychothriller ein bisschen mehr
    erwartet habe - ein bisschen mehr "Psycho" eben.
    Sie war teils sehr spannend - keine Frage, aber für einen
    richtigen Psychothriller war mir das etwas zu wenig.

    Aber alles in allem war ich mit dem Buch "sehr zufrieden"
    und kann/will es auch weiterempfehlen. Man kann auf
    jeden Fall mit guter Unterhaltung rechnen.

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  • Wenn die beste Freundin zur Feindin wird Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von vöglein, am 09.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose lebt mit Gareth und ihren 2 Kindern auf dem Land und führt ein ganz ordentliches Leben.

    Bis dann Polly, ihre beste Freundin aus Kindheitstagen mit ihren 2 Söhnen bei ihr einzieht. Ihr Mann ist gestorben und Rose hat ihr erst einmal Unterschlupf angeboten.

    Also Rose ist die Gute (teilweise aber auch wirklich zu dusslig)......dann muss zwangsläufig Polly die Böse sein und so ist es auch.

    Während sich Rose wie ein Muttertier um alle und alles kümmert, merkt sie nicht, was um sie herum geschieht.....und es geschieht einiges....

    Was aber wie ein Psychothriller klingt, ist nur ein gut gelungener Krimi, leider! Der Spannungsbogen zieht sich zwar durch die einzelnen Kapitel, läßt aber zum Ende hin deutlich nach. Schade, hier hätte ich mir mehr Action gewünscht. Insgesamt fand ich den Schluß auch recht flach, fast als wäre der Autorin die Lust am Weiterschreiben vergangen.

    Alles in allem aber ein ordentlicher Krimi für ein faules Winterwochenende auf der Couch.

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  • Angsthauch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von anyways, am 08.02.2012

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    Rose Cunninham ist das was man zwangsläufig unter dem Begriff Muttertier versteht. Eine liebende Mutter, treusorgende Ehefrau, die ihren, ich möchte doch meinen, schwierigen Ehegatten mit ausgeprägter Künstlerseele nicht nur versteht sondern auch unterstützt. Zusammen bauen sie sich ein Cottage in der englischen Provinz aus. Auch als ihr Mann wegen der zweiten, etwas überraschenden Schwangerschaft in eine tiefe Depression stürzt, werkelt sie und versucht das Familienleben aufrecht zu erhalten. Als das Haus fertig, die zweite Tochter gesund und munter auf der Welt ist, und auch der Herr des Hauses sich wieder einigermaßen gefasst hat, kann sich Rose nur kurz an diesem Glück erfreuen, denn ihre beste Freundin Polly verlor ihren Mann bei einem Autounfall und versucht der griechischen Tragödie zu entfliehen und wieder in England Fuß zu fassen. Rose lädt sie spontan ein bei ihnen zu wohnen, sehr zum Missfallen von Gareth. Aber es war mehr das Rose mit Christos, Pollys Mann, verband als pure Freundschaft…

    Ein bemerkenswertes Debüt der Autorin. Auch wenn ich das Gefühl hatte, schon mit dem Klappentext die Story vorherzusehen, wurde ich von Julia Crouch immer wieder überrascht. Es ist keinesfalls ein schwarz/ weiß Psychothriller in der Gut und Böse feststeht, im Gegenteil beide Protagonisten nehmen sich nichts. Das Ausmaß der Abscheulichkeiten die bei Beiden hinter einer gut versteckten Fassade aus Bilderbuchfamilie auf der einen Seite und Trauer und Schock auf der anderen Seite schlummern ,sind abgrundtief, bitterböse und teilweise verstörend. Eine ausgefeilte Story die ganz langsam Fahrt aufnimmt, um diesen besonderen Thriller auch genügend Raum zu lassen, und gut recherchierte Psychogramme der Protagonisten wirken fesselnd. Ein winziger Makel störte mich aber von Anfang an massiv…der enorme Alkoholkonsum aller Beteiligten. Ein Anzeichen von Beginn an und vielleicht schon ein Hinweis auf den Verlauf der Geschichte, für mich aber ein „Aufreger“.

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  • nicht mal ein Hauch von Angst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ivonne Wiese, am 05.02.2012

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    Rose, Enddreißigerin, lebt mit Mann und 2 Kindern im ländlichen England. Als der Mann ihrer besten Freundin stirbt, nimmt sie diese und deren 2 Söhne bei sich auf. Gegen den Willen ihres Mannes, denn die Ehe hat nach Hausumbau und zweitem ungewollten Kind etwas gelitten. Gerade geht es wieder bergauf. Polly wickelt schnell alle Männer um den Finger und Rose droht ihre Stellung in der Familie zu verlieren.

    Ich fand das Buch ziemlich enttäuschend. Es liest sich wie ein Hausfrauenroman gespickt mit erotischen Wünschen einer gelangweilten Hausfrau. Ein Thriller ist das definitiv nicht. Vielmehr dreht sich alles um die heile Hausfrauen- und Mutterwelt von Rose, die sich seitenweise darüber auslassen kann was es wohl zum Mittag gibt, welche Marken ihre Messer und vor allem ihr Herd hat und deren Lebensmittelpunkt es ist, sich um andere zu kümmern. Die wenigen Sexszenen wirken aufgedrückt und passen so gar nicht zur Grundstimmung, da es meistens außerehelicher Sex ist. Das reinste Bäumchen wechsle Dich. Viele Phrasen wiederholen sich. Das Buch strotzt vor Banalitäten, Belanglosigkeiten und Langeweile. Außerdem sind verdammt viele Logikfehler enthalten.

    Das Buch hat bei mir nicht mal den Hauch von Angst hervorgerufen.

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  • Und dann kam Polly Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose könnte nicht glücklicher sein. Nach einer schweren Zeit haben Rose und Gareth ihr Haus fertig renoviert und genießen das Leben in der Mitte ihrer kleinen Familie. Als dann ihre beste Freundin Polly anruft und vom Tod ihres Mannes erzählt, lädt Rose ihre Freundin samt der beiden Söhne zu sich ins Haus ein. Doch schon bald häufen sich merkwürdige Zwischenfälle und Rose weiß nicht mehr wem sie noch glauben schenken soll...

    Der Roman ist durchaus spannend geschrieben, allerdings wirkt Polly schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Cottage in dem Rose und ihre Familie leben irgendwie etwas bösartig und merkwürdig. Nach einigen Zwischenfällen liest man fassungslos mit, wie Rose der Frau, die ihr offensichtlich nichts Gutes will, immer wieder verzeiht und ihre Augen vor der Wahrheit verschließt.

    Das Ganze entwickelt sich zu einem regelrechten Katz und Maus Spiel zwischen Rose und Polly. Diese beiden Charaktere werden auch sehr gut ausgeleuchtet, man kann sie schnell einordnen und entwickelt Mitleid mit Rose und ihrer Situation. Viele der anderen Charaktere bleiben allerdings etwas farblos und dienen wohl nur als Statisten neben den beiden Freundinnen.

    Ein Thriller, der mehr an einen Roman erinnert aber trotzdem spannend und flüssig zu lesen ist. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag auf der Couch!

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  • Angsthauch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von I. Schneider, am 22.01.2012

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    Rose und Polly sind Freundinnen schon ein Leben lang, sie gingen seit ihrer Kindheit durch dick und dünn. Auch mit ihren Ehemännern hat alles geklappt, denn Gareth und Christos sind Freunde. Bis plötzlich ein Unfall das Glück von Polly zerstört: Christos ist bei einem Autounfall auf Karpathos gestorben und sie weiß nicht, wo sie mit ihren beiden Söhnen hin soll. Rose bietet ihr spontan an nach England zu kommen und bei ihnen im Cottage zu wohnen, bis sie wieder auf den Beinen ist. Das hätte Rose aber nicht tun sollen, denn Polly hat sich verändert und ist, als sie endlich mit den Jungs bei ihnen lebt, drauf und dran Roses Leben zu zerstören.

    Alles in allem ein spannender und flüssig zu lesender Frauenroman.

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  • Der Alptraum beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von alphacia, am 20.01.2012

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    Rose lebt mittlerweile glücklich mit ihrem Mann Gareth und den beiden Töchtern in einem Cottage auf dem Land. Sie fühlt sich sehr wohl und genießt das englische Landleben. Eines Tages jedoch ruft Polly, Roses Jugendfreundin an und berichtet, dass ihr griechischer Ehemann tödlich verunglückt ist. Sie ist mit ihren beiden Söhnen allein und weiß nicht wohin. In Griechenland möchte Polly nicht mehr bleiben. Rose zögert nicht lange und bietet Polly und ihren Söhnen an bei ihr für eine unbestimmte Zeit, zu wohnen. Gareth hat zunächst Einwände, gibt aber dann trotzdem nach. Und mit Polly zieht der Alptraum ins beschauliche Cottage ein. Denn Polly ist gefährlich und skrupellos...

    Dieses Buch hat mich regelrecht begeistert. Es ist vom Anfang bis zum Ende durchweg spannend und atemberaubend gut geschrieben. Die Sprache ist flüssig und leicht verständlich. Der Roman ist sehr gut durchdacht und bietet bis zum Ende eine packende Gänsehaut-Geschichte. Ständig kann man auf neue böse und gefährliche Attacken von Polly gespannt sein. Auch einige Begebenheiten in dem Buch kamen sehr überraschend und unerwartet. Somit war die Handlung für mich gar nicht vorhersehbar. Positiv erwähnen, möchte ich das sehr schön gestaltete Cover. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut.

    Jedoch waren mir einige Verhaltensweisen von Rose sehr suspekt. Ihr kompliziertes Verhältnis zu ihrem Ehemann und ihr lockerer manchmal auch exzessiver Umgang mit Alkohol, wenn man bedenkt, dass sie ihr Baby noch gestillt hat, haben mir gar nicht gefallen. Ich finde, dass der Tabletten- und Alkoholkonsum der Protagonisten in diesem Roman etwas extrem war. Auch ihre Naivität nervte ab und zu. Vor allem als sie selbst merkte, dass ihre "vermeintliche" Freundin eine Gefahr für ihre Familie darstellte, handelte Rose oft ziemlich eigenartig.

    Julia Crouch verstand es trotzdem mich bis zum Ende immer wieder sprachlos zu machen. Ich wurde kontinuierlich in einen Strudel von Geheimnissen und Intrigen reingezogen. Auch das Ende war unerwartet. Das Buch fesselte mich ungemein, und ich habe es innerhalb von 3 Tagen ausgelesen. Ich kann es auch nur weiterempfehlen!

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  • Kuckuck Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von subechto, am 19.01.2012

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    Der Klappentext verrät schon ziemlich viel: mit ihrer Jugendfreundin Polly holt sich Rose einen Kuckuck (so der Titel des englischen Originals) ins Haus! Einiges wurde auch in der Leseprobe bereits angedeutet: Gareth, Roses Mann, scheint Polly nicht zu mögen. Probleme sind also vorprogrammiert. Und wie werden sich die Töchter von Rose mit den Söhnen von Polly vertragen?

    In der Geschichte der extrovertierten Polly und der naiven Rose geht es um Freundschaft, aber auch um Alkohol und Drogenexzesse. Was wie ein romantischer Frauenroman beginnt, endet als gruseliger Psychothriller. Roses perfekte Familienidylle zerbricht, aber es gibt auch Hoffnung. Oder doch eher ein Schrecken ohne Ende? Denn nichts ist wie es scheint...

    Alle Charaktere in diesem Buch sind gut gezeichnet: Rose, das typische Muttertier, hat Geheimnisse. Polly, die 'trauernde' Witwe, war früher Sängerin. Für meinen Geschmack sind die Aktionen und Motivationen der Figuren etwas übertrieben. Insbesondere das Verhalten von Rose hat mich zunehmend genervt. Trotz einiger Längen vermag das Buch zu fesseln.

    Insgesamt ist "Angsthauch" m.E. ein gelungener Debütroman und ich werde Julia Crouch auf jeden Fall im Auge behalten.

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  • Der Besuch der Freundin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.01.2012

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    Der Besuch der Freundin





    Rose lebt mit ihrem Mann Gareth und den beiden Töchtern in einem Cottage auf dem Land. Dort erreicht sie eines Tages der Anruf ihrer alten Freundin Polly. Diese wohnt mit ihrem griechischen Mann und den beiden Söhnen auf der Insel Karpathos. Pollys Mann Christos ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nun hält sie nichts mehr in Griechenland, sie möchte zurück nach England. Rose überlegt nicht lange, sie lädt Polly und ihre Söhne zu sich nach Hause ein. Gareth hat allerdings ein ungutes Gefühl. Er war mit Christos befreundet, mochte Polly aber noch nie.
    Kaum ist Polly im Cottage eingezogen, kommt es zu Unstimmigkeiten. Zuerst geht es um Kleinigkeiten, die Rose an ihrer Freundin unangenehm auffallen. So vernachlässigt diese ihre Söhne, genauso wie sich selbst. Dann kommt es zu mysteriösen Unfällen. Hat die tablettenabhängige Polly Roses Baby vergiftet?
    So langsam kommen Rose immer mehr Zweifel an der Freundin.
    Rose selbst verbirgt aber auch ein Geheimnis, das nur Polly kennt. Inzwischen hat sich Gareths Mißtrauen zu Polly auf eigentümliche Weise gewandelt.
    Rose wird immer verzweifelter und hilfloser, zieht sich immer mehr zurück. Nur wenige Menschen glauben ihr, darunter ihre Hausärztin und ein guter Freund.
    In ihrer Verzweiflung begeht Rose eine folgenschwere Tat. Wird sie jemals vor Polly Ruhe finden?


    Der Roman läuft ruhig an, wir erfahren viel über die Lebensumstände Roses und ihrer Familie sowie aus deren Vergangenheit. Dennoch gewinne ich den Eindruck, dass diese Idylle, das beschaulich Leben, das Roses Familie führt, bald zu Ende sein wird. Dies verstärkt sich mit fortschreitender Lektüre immer mehr. Bereits als Polly in England eintrifft, stellt sich die Frage, was für ein Mensch sie ist, da sie sich nicht um das weinende Baby ihrer Freundin Rose kümmert.
    Schon bald stellt sich heraus, dass Polly einen ganz bestimmten Plan verfolgt und langsam in die Tat umsetzt, der nichts Gutes verheißt. Es gelingt Julia Crouch sehr gut, den Leser zunächst langsam, dann mit Steigerungen, darauf vorzubereiten und heranzuführen.
    Für Rose kommt es immer schlimmer. Nicht nur, dass ihre vermeintlich beste Freundin ihr Haus in eine Müllkippe verwandelt, sie stellt nach und nach fest, dass Polly in Wahrheit ihre Feindin ist. Als sie es erkennt, ist es schon zu spät.
    Ein einsames Cottage auf dem Land, eine Besucherin, die immer unheimlicher wird, das ist der Stoff, aus dem spannende Thriller geschrieben werden. Die Autorin hat einen solchen, psychologisch raffinierten Thriller geschrieben.
    Das Buch liest sich flüssig, die Spannung steigt stetig noch etwas mehr an. Die Charaktere der Protagonisten, die Kontraste, die sie bilden, sind perfekt herausgearbeitet. Rose und ihre Jugendfreundin Polly, die immer mehr zu ihrer Gegenspielerin wird. War sie überfhaupt jemals eine richtige Freundin?
    Dennoch kann ich einzelne Reaktionen der Hauptprotagonistin, Rose, nicht nachvollziehen. Sie kann nicht nein sagen. Als auch ihr Mann Polly noch wegschicken will, zögert sie viel zu lange. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
    Auch das Ende des Buches verheißt für Rose, die ein neues Leben begonnen hat, dass der Alptraum noch nicht zu Ende ist.

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  • Wie kann man so naiv sein? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beate, am 15.01.2012

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    Rose und Gareth sind glücklich. Sie haben zwei gesunde Kinder und konnten sich ihren Traum vom Leben auf dem Land erfüllen. Zwei Jahre lang haben sie an ihrem alten Haus geschuftet und renoviert und es so langsam in ein Traumhaus verwandelt. Jetzt ist endlich die Zeit gekommen, das neue Leben zu genießen. Doch da bekommen sie einen Anruf. Christos, Gareths bester Freund ist tot. Gestorben, weil er betrunken mit dem Auto von der Straße abkam. Nun ruft Polly, Christos Ehefrau und Rose beste Freundin an, weil sie nicht weiß, wo sie mit ihren beiden Söhnen hin soll. Natürlich lädt Rose ihre beste Freundin ein, so lange bei ihnen zu leben, bis sie wieder auf eigenen Füßen steht. Doch kaum ist Polly mit den beiden Jungs eingezogen, geschehen seltsame Dinge. Alles nur Zufall? Oder steckt Polly dahinter?

    Die Leseprobe hat sich klasse angehört und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Die Geschichte ist sehr spannend und der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. In Rose Familie kann man sich auch gut hinein versetzen, aber Polly und die Jungs bleiben ziemlich blass. Trotzdem hat mich die Geschichte mit der Zeit schrecklich genervt, denn Rose ist sowas von naiv und nimmt ihre Freundin immer in Schutz, obwohl ihr wirklich jeder sagt, sie soll sie sich vom Hals schaffen. Irgendwann habe ich es kaum noch ertragen. Trotz allem ist es ein spannender Roman, der sich schnell und gut lesen lässt.

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    Rose und Gareth sind glücklich. Sie haben zwei gesunde Kinder und konnten sich ihren Traum vom Leben auf dem Land erfüllen. Zwei Jahre lang haben sie an ihrem alten Haus geschuftet und renoviert und es so langsam in ein Traumhaus verwandelt. Jetzt ist endlich die Zeit gekommen, das neue Leben zu genießen. Doch da bekommen sie einen Anruf. Christos, Gareths bester Freund ist tot. Gestorben, weil er betrunken mit dem Auto von der Straße abkam. Nun ruft Polly, Christos Ehefrau und Rose beste Freundin an, weil sie nicht weiß, wo sie mit ihren beiden Söhnen hin soll. Natürlich lädt Rose ihre beste Freundin ein, so lange bei ihnen zu leben, bis sie wieder auf eigenen Füßen steht. Doch kaum ist Polly mit den beiden Jungs eingezogen, geschehen seltsame Dinge. Alles nur Zufall? Oder steckt Polly dahinter?

    Die Leseprobe hat sich klasse angehört und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Die Geschichte ist sehr spannend und der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. In Rose Familie kann man sich auch gut hinein versetzen, aber Polly und die Jungs bleiben ziemlich blass. Trotzdem hat mich die Geschichte mit der Zeit schrecklich genervt, denn Rose ist sowas von naiv und nimmt ihre Freundin immer in Schutz, obwohl ihr wirklich jeder sagt, sie soll sie sich vom Hals schaffen. Irgendwann habe ich es kaum noch ertragen. Trotz allem ist es ein spannender Roman, der sich schnell und gut lesen lässt.

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