Liebe auf den zweiten Klick

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Rainbow Rowell

Buch

Taschenbuch (413 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt ...


Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die Emails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?

Pressestimmen:

Zum Schreien komische Dialoge, Figuren, die nur allzu real erscheinen, und eine herzerwärmende Geschichte über die Liebe im Informationszeitalter: Wenn dieser Roman eine E-Mail wäre, würde ich sie an alle meine Kontakte weiterleiten! Jodi Picoult

Produktdetails

ISBN-10: 3-442-47420-5
EAN: 9783442474202
Originaltitel: Attachments
Erschienen: 17.10.2011
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 413
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 333 g
Übersetzer: Sonja Hagemann
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Rainbow Rowell

Rainbow Rowell is a newspaper columnist in Omaha, Nebraska, where she lives with her husband and two sons.

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Kundenrezensionen

  • Für Frauen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Rolle, am 29.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Zum Schreien komische Dialoge, Figuren, die nur allzu real erscheinen, und eine herzerwärmende Liebesgeschichte: Wenn dieser Roman eine E-Mail wäre, würde ich sie an alle meine Kontakte weiterleiten!“(Jodi Picoult, Autorin von „Beim Leben meiner Schwester“)

    Inhalt:
    Seit kurzem arbeitet Lincoln bei einer Zeitungfirma als Internet-Sicherheitsbeauftragter. Er hat sich eigentlich etwas anderes unter diesem Beruf vorgestellt, denn seine einzige Aufgabe besteht darin, die Mails der Angestellten der Firma zu lesen und auf private Inhalte zu durchforsten und diese eventuell weiterzuleiten. Doch das ist gar nicht die Art von Lincoln, einfach die Mails von anderen zu lesen, denn er ist schüchtern und lebt noch bei seiner Mutter. Seit seiner ersten Beziehung mit seiner Jugendliebe Sam hatte er keine Freundin mehr. Eines Tages entdeckt er bei seiner Arbeit einen ständigen E-Mail Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen Jennifer und Beth. Die beiden sind im so sympathisch, dass er beschließt sie nicht zu melden. Er verfolgt gespannt den Mail-Kontakt und verliebt sich immer mehr in Beth, doch hat diese Liebe eine Chance? Die Beiden kennen sich ja nicht einmal persönlich…

    Autorin:
    Wenn Rainbow Rowell gerade nicht schreibt, liest sie gerne Comics oder plant Ausflüge nach Disney World. Sie arbeitet als Lifestyle-Kolumnistin für den „Omaha World-Herald“ und außerdem auch als Journalistin. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.

    Eigene Meinung:
    Normalerweise lese ich eher seltener Frauenromane. Doch bei „Liebe auf den zweiten Klick“ habe ich es mal wieder gewagt. Das Cover ist größtenteils blau und zeigt einen Vogel, der einen Zettel mit einem Herz im Schnabel hat und auf einem Ast sitzt. „Liebe auf den zweiten Klick“ ist größtenteils aus der Sicht von Lincoln verfasst, doch es sind immer wieder Ausschnitte aus den Mails zwischen Jennifer und Beth eingefügt worden. Der Schreibstil des Buches ist oft sehr ironisch und man kann sich so manch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Anfangs konnte ich mich mit dem Hauptcharakter Lincoln nicht so recht anfreunden, er war meiner Meinung nach ein bisschen zu naiv und schüchtern. Doch im Laufe der Zeit verändert er sich immer mehr und wird dabei auch sympathischer. Durch den ständigen Mailkontakt zwischen Beth und Jennifer erfährt man auch einiges von ihnen und sie rücken dadurch in den Vordergrund. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte einzusteigen, ich weiß auch nicht warum, vielleicht lag es daran, dass die Personen in dem Roman um Jahre älter sind als ich und ich deshalb Probleme hatte sie zu verstehen. Die Story ist nichts neues: Ein durchschnittlicher Mann verliebt sich in eine wunderschöne Frau -> Happy End. Als Verteidigung muss ich aber sagen, dass es sich bei „Liebe auf den zweiten Klick“ auch um einen Frauenroman handelt, und da wäre ein anderes Ende nicht passend. Empfehlen würde ich das Buch Mädchen ab 15 Jahren und auch Frauen. Fazit: Schöner Roman für den Winter, witziger Schreibstil und gut geeignet für weibliche Leseratten.

    Ich gebe „Liebe auf den zweiten Klick“ 3,5 von 5 Sternen und empfehle es weiter.

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  • Innovativ: Ein Liebesroman aus der Sicht eines Mannes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von horrorbiene, am 18.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Klappentext klingt schon sehr gut, das muss man dem Buch ja lassen und so kam es, dass ich mal wieder ein eher schnulziges Buch lesen wollte. Doch das Buch ist alles andere als schnulzig! Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Hauptteil des Buches aus der Sicht eines Mannes geschildert wird. Lincoln ist ein ganz normaler Typ und eben auch wieder nicht. Er lebt mit Ende 20 und vielen abgeschlossenen Studien wieder bei seiner Mutter, die ihn nicht loslassen kann, ist seit einer Ewigkeit Single und weiß eigentlich nicht, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Also nimmt er diesen Job in der Nachtschicht an, den er eigentlich nicht ausstehen kann. Der Leser erlebt ihn bei seinem Job und wie er sich langsam in die Frau aus den E-Mails verliebt, die er noch nie gesehen hat, dabei bleibt die Erzählung männlich nüchtern.
    Im anderen Teil bekommt der Leser die E-Mails zu lesen, die Lincoln durch seinen Sicherheitsfilter herausgefischt zu lesen bekommt. Dabei korrespondieren Jennifer und Beth – beide vergeben – über allerlei persönliche Dinge und man lernt diese beiden Personen wie Lincoln kennen und mögen.
    Die Geschichte entwickelt sich zwischen den Protagonisten sehr interessant, da Lincoln stets von Gewissensbissen geplagt wird, da er unerlaubt ihn die Privatsphäre der Frauen eindringt, obwohl er damit ja ganz legal seine Brötchen verdient.
    Durch diese sich abwechselnden Abschnitte und des Erzählstils macht das Buch wirklich Spaß zu lesen und liest sich auch super gut weg. Es ist zwar nicht ganz so schnulzig, wie ein eingesessener Fan des Genres es sich vielleicht wünschen würde, doch mich hat es wirklich überzeugt.
    Ein besonderer Bonus war für mich, in einem solchen Buch etwas über Rollenspieler zu lesen. Lincoln trifft sich regelmäßig zum Dungeons und Dragons spielen und berichtet selbstverständlich mit Humor darüber.

    Fazit: Liebe auf den zweiten Klick weiß mit seiner gelungenen Story und dem Fehlen von Schmalz absolut zu überzeugen. Sie ist realitätsnah und mit Witz und Schwung erzählt, so dass ich mich bestens unterhalten fühlte.

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  • Liebe auf den zweiten Klick Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Idee, seine große Liebe über das Internet kennenzulernen ist an sich ja nicht so neu. Doch so, wie Rainbow Rowell das ganze umgesetzt hat, ist erfrischend witzig. Im Prinzip könnte es jedem von uns so gehen. Woher soll man schon wissen, ob man auf Arbeit nicht wirklich "bespitzelt" wird, indem Mails auf arbeitsferne Inhalte gecheckt werden. Das man so in Kontakt mit Menschen kommen kann, die man sonst vielleicht gar nicht so bemerkt hätte, kann ich mir schon vorstellen (auch wenn ich es nicht unbedingt toll finde, wenn die Firma sowas dann tatsächlich tut). Jennifer und Beth, die sich regelmäßig Mails schicken, um sich über die neuesten Ereignisse in ihrem Leben auszutauschen waren mir von Anfang an unheimlich sympathisch. Beide sind recht locker und witzig und sehen sich selbst nicht als perfekt an, haben im Gegenteil doch auch einige Selbstzweifel. Ich konnte mich sehr gut mit beiden identifizieren. Mit Lincoln hatte ich anfangs allerdings so meine Probleme. Irgendwie war er mir nicht sofort sympathisch und ich brauchte eine ganze Weile, bis ich ihn in mein Herz geschlossen habe. Woran genau das liegt, kann ich gar nicht so sagen. Vielleicht weil man erst nach und nach mehr über ihn erfährt, was an sich ja kein Problem ist, doch irgendwie konnte ich anfangs nicht viel mit ihm anfangen. Wie gesagt, hat sich das später dann gelegt, als man ihn besser kennengelernt hat. Die Stellen im Buch, in denen sich Jennifer und Beth Mails schicken, sind für mich die liebsten gewesen. Die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund und scheinen wunderbare Freundinnen zu sein. Beide haben so ihre Probleme, an denen sie uns teilhaben lassen und ich kann gut nachvollziehen, warum Lincoln die beiden so gern hat, auch wenn er sie nur über die Mails "kennt". Die Geschichte an sich hat mir also wirklich gut gefallen, einzig mit dem Ende hab ich so meine Probleme. Ich möchte natürlich nicht zuviel verraten, aber irgendwie war mir das Ende dann nicht so ganz passend. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber für mich hat da was gefehlt. Vielleicht war es auch einfach zu unrealistisch. Trotzdem hat es wirklich Spass gemacht, dieses Buch zu lesen, denn Rainbow Rowell hat einen schönen flüssigen Schreibstil, die Idee zu dem Buch finde ich klasse, es gibt einige Überraschungen und die Protagonisten sind sympathisch und liebenswert.

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