BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Limburg

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500 (ansehen)
Über mich
Nur gute Literatur ist gute Literatur :-)
Alter
30 Jahre
Lieblingsautoren
Chuck Palahniuk, Jonathan Safran Foer, Amélie Nothomb, Arthur Conan Doyle, Charles Dickens, Jörg Juretzka, Gilbert Adair, ...
Im Beruf seit
2002
Das beste Buch aller Zeiten
Victor Hugo: Die Elenden (1862)
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Die Zahlen der Toten. Thriller
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    Die Zahlen der Toten
    Rezension vom 20.03.2013
    Kalt wie Eis geht es diesem Thriller von Linda Castillo zu, der den Auftakt zur "Kate-Burkholder"-Reihe darstellt. Die verschneite Kleinstadt Painter's Mill, an der Grenze von Ohio zu Pennsylvania gelegen, dient als schneedurchstöberter Schauplatz für einen spannenden Krimi, der durch seine Atmosphäre und seine sympathische Protagonistin zu überzeugen vermag. Was das Buch von anderen unterscheidet, ist die Einbeziehung der Amisch-Gemeinde in Painter's Mill mit ihren Sitten und Bräuchen - das erinnert etwas an den alten Harrison-Ford-Film "Der einzige Zeuge".
    Insgesamt ein kurzweiliger, lesenwerter Krimi für spannende Lesestunden.

    2. Teil: Blutige Stille
    3. Teil: Wenn die Nacht verstummt
  • Spiral
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    Vorsicht, Uzumaki!
    Rezension vom 20.03.2013
    Der Pilz Uzumaki, ein von Japanern im Zweiten Weltkrieg als biologische Waffe gezüchtetes Gewächs, ist eine der gefährlichsten biologischen Kampfmittel der Welt. Von 7 Proben wurden 6 neutralisiert, die siebte hat der junge Militärwissenschaftler Liam O'Connor 1945 heimlich eingesteckt und verborgen gehalten. Doch über 60 Jahre später wird O'Connor, jetzt ein immer noch denkfrischer Greis, von einer mysteriösen Asiatin getötet. Es gibt Hinweise auf die Existenz des Uzumaki-Behälters, nicht jedoch auf seinen Aufenthaltsort. Die Zeit läuft jedoch, denn bei Freisetzen der Uzumaki-Sporen wäre die gesamte Menschheit in wenigen Wochen tot...

    Paul McEuen hat einen rasanten Wissenschaftsthriller geschrieben, der mit einer hochinteressanten Thematik glänzt (Biowaffen, Einheit 731, Mykologie) und mit einer furchterregenden Schurkin punkten kann. Über kleinere Mängel bei den etwas formlosen anderen Charakteren kann man hinwegsehen. Gute Lektüre für alle Fans von Frank Schätzing, Michael Crichton und Andreas Eschbach .
  • Winterreise
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    Obsession bis in den Tod
    Rezension vom 20.03.2013
    Amélie Nothombs "Winterreise" ist ein kurzes, schräges Büchlein über einen jungen Mann, der in einem freudlosen Job als Energieberater sein Dasein fristet. Als er eines in einer fast abbruchreifen Pariser Wohnung auf die autistische Schriftstellerin Aliénor und ihre Betreuerin Astrolabe trifft, ist es um ihn geschehen. Er verliebt sich Hals über Kopf in Astrolabe, wird von ihr abgewiesen und startet einen höllischen Selbstzerstörungstrip. Er entführt aus unerwiderter Liebe heraus ein Flugzeug, mit dem Ziel, es in den Eiffelturm zu steuern...

    Ungewöhnlich, skurril, dabei aber stets ein intelligentes Buch.Ein kurzes, knackiges Lesevergnügen.
  • Niceville (ungekürzt)
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    Not-so-nice-Ville
    Rezension vom 18.03.2013
    "Niceville" ist eine kleine Südstaaten-Gemeinde mit dunkler Vergangenheit. Immer wieder verschwinden Menschen jäh aus der Mitte der Gemeinschaft, so wie der kleine Rainey Teague, der auf dem Heimweg von der Schule plötzlich verschwand und völlig verstört in einer Gruft auf dem örtlichen Friedhof wiedergefunden wird. Einer Gruft, die nachweislich seit über hundert Jahren nicht mehr geöffnet worden ist.
    Als wäre die hohe Vermißtenquote nicht genug, treffen sich auch noch drei üble Gestalten in Niceville wieder: Merle Zane, Charlie Danziger und Coker, die wenige Tage zuvor einen gemeinsamen Banküberfall durchgezogen haben, dann aber versucht haben, einander mit Bleiinfusionen um den Anteil an der Beute zu bringen.
    Diese und viele andere Einwohner Nicevilles treffen mal mehr, oft weniger freundlich aufeinander. Eines ist jedoch klar: das größte Problem sind nicht die Mitmenschen, sondern etwas Finsteres, unendlich Böses, das im Crater Sink, einem See außerhalb der Stadt, liegt und lauert.
    Ein höchst ungewöhnlicher Genremix aus Thriller, Horror und Kleinstadtdrama, wie ihn (außer Carsten Stroud) am ehesten Stephen King schreiben könnte. David Lynchs Kultserie "Twin Peaks" liegt ebenfalls als Vergleich nahe. Ich freue mich jedenfalls schon kräftig auf den zweiten und dritten Band der Reihe.
  • Niceville
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    Not-so-nice-Ville
    Rezension vom 18.03.2013
    "Niceville" ist eine kleine Südstaaten-Gemeinde mit dunkler Vergangenheit. Immer wieder verschwinden Menschen jäh aus der Mitte der Gemeinschaft, so wie der kleine Rainey Teague, der auf dem Heimweg von der Schule plötzlich verschwand und völlig verstört in einer Gruft auf dem örtlichen Friedhof wiedergefunden wird. Einer Gruft, die nachweislich seit über hundert Jahren nicht mehr geöffnet worden ist.
    Als wäre die hohe Vermißtenquote nicht genug, treffen sich auch noch drei üble Gestalten in Niceville wieder: Merle Zane, Charlie Danziger und Coker, die wenige Tage zuvor einen gemeinsamen Banküberfall durchgezogen haben, dann aber versucht haben, einander mit Bleiinfusionen um den Anteil an der Beute zu bringen.
    Diese und viele andere Einwohner Nicevilles treffen mal mehr, oft weniger freundlich aufeinander. Eines ist jedoch klar: das größte Problem sind nicht die Mitmenschen, sondern etwas Finsteres, unendlich Böses, das im Crater Sink, einem See außerhalb der Stadt, liegt und lauert.
    Ein höchst ungewöhnlicher Genremix aus Thriller, Horror und Kleinstadtdrama, wie ihn (außer Carsten Stroud) am ehesten Stephen King schreiben könnte. David Lynchs Kultserie "Twin Peaks" liegt ebenfalls als Vergleich nahe. Ich freue mich jedenfalls schon kräftig auf den zweiten und dritten Band der Reihe.
  • Das fremde Haus
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    Dröge und hanebüchen
    Rezension vom 16.03.2013
    Ein leider ziemlich langweiliger und vor allem hanebüchener Psychothriller von einer eigentlich recht hochgelobten Autorin. Die Handlung kommt die gesamten 500 Seiten über nicht in Schwung, der eigentliche Hauptkommissar Simon Waterhouse glänzt die meiste Zeit durch Abwesenheit und bekommt erst gegen Ende des Buches seinen Hintern aus dem spanischen Liegestuhl, in dem er seinen Urlaub verbringt. Bis dahin muss sich die neurotische Connie, Augenzeugin eines fotografisch festgehaltenen Mordes auf einer Immobilien-Webseite, alleine durch das notdürftig zusammengeflickschusterte Handlungsgerippe schlagen, nur am Ende festzustellen, dass die Logiklöcher bei der Auflösung des Falls monumentale Ausmaße annehmen.

    Ein Buch, dessen Lektüre ich mir im Nachhinein lieber gespart hätte. Bessere Alternative im Bereich der familienlastigen Psychothriller: Linwood Barclays "Ohne ein Wort".
  • Das fremde Haus
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    Dröge und hanebüchen
    Rezension vom 16.03.2013
    Ein leider ziemlich langweiliger und vor allem hanebüchener Psychothriller von einer eigentlich recht hochgelobten Autorin. Die Handlung kommt die gesamten 500 Seiten über nicht in Schwung, der eigentliche Hauptkommissar Simon Waterhouse glänzt die meiste Zeit durch Abwesenheit und bekommt erst gegen Ende des Buches seinen Hintern aus dem spanischen Liegestuhl, in dem er seinen Urlaub verbringt. Bis dahin muss sich die neurotische Connie, Augenzeugin eines fotografisch festgehaltenen Mordes auf einer Immobilien-Webseite, alleine durch das notdürftig zusammengeflickschusterte Handlungsgerippe schlagen, nur am Ende festzustellen, dass die Logiklöcher bei der Auflösung des Falls monumentale Ausmaße annehmen.

    Ein Buch, dessen Lektüre ich mir im Nachhinein lieber gespart hätte. Bessere Alternative im Bereich der familienlastigen Psychothriller: Linwood Barclays "Ohne ein Wort".
  • Mutschels Abgesang
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    Kurz & knackig (epub-Version)
    Rezension vom 15.03.2013
    "Muttersöhnchen bringt Mutter um" - kein besonders neues Konzept, aber hier wird es mal richtig gut umgesetzt.

    An alles hat Tobias Schwinges gedacht, als er den Plan, seine Mutter um die Ecke zu bringen, in die Tat umsetzt, nur an eine Sache nicht: dass das Schicksal manchmal seltsame Wege geht und sich nicht alles planen lässt.

    Absolut gelungen!
  • Mutschels Abgesang
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    Kurz & knackig (PDF-Version)
    Rezension vom 15.03.2013
    "Muttersöhnchen bringt Mutter um" - kein besonders neues Konzept, aber hier wird es mal richtig gut umgesetzt.

    An alles hat Tobias Schwinges gedacht, als er den Plan, seine Mutter um die Ecke zu bringen, in die Tat umsetzt, nur an eine Sache nicht: dass das Schicksal manchmal seltsame Wege geht und sich nicht alles planen lässt.

    Absolut gelungen!