Rezensent im Portrait
Eine Kundin / Ein Kunde aus Ingolstadt
- Gesamte Rezensionen
- 10 (ansehen)
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total durchRezension vom 26.10.2011Wer braucht bitte schön das 1.000ste Buch über die sog. Latte Machiato-Mütter (und Väter)? Diese Art von Eltern-Bashing haben doch nun schon ewig viele Zeitungsartikel und Reportagen durch. Ja, es gibt interessante Entwicklungen in der Elternschaft und ja, man kann das lustig oder nervig finden. Aber bitte bitte, kaut es uns Lesern nicht immer wieder aufs Neue vor. -
BärchenRezension vom 17.09.2011Marteinstein ist ein kurzweiliges, unterhaltsames aber streckenweise auch nachdenkliches Buch gelungen. Natürlich erinnert die Struktur stark an "Amanda Herzlos" von Jurek Becker. Und wo Becker durch seine nur drei Männerperspektiven psychologisch runde Charaktersudien gelingen, bleibt Marteinsein mit seinen 23 Perspektiven doch stets etwas sehr an der Oberfläche.
Weder konnte ich für N. noch einen ihrer Liebhaber irgendeine Symphatie aufbringen. Aber die Überschneidungen und Verschlingungen der verschiedenen Entwicklungswege sind spannend zu lesen. Durch die jeweiligen Erzählperspektiven kann sich der Leser nie sicher sein, was denn nun "wirklich" passiert ist. Manches bleibt der eigenen Phantasie oder Erfahrung überlassen. Trotzdem ist Marteinstein ein feiner Beobachter widersprüchlicher Gefühlswelten und menschlicher Schwächen.
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die moderne Form der short storyRezension vom 17.09.2011Die Idee für die Sturktur dieses Buches finde ich einfach ziemlich clever. Letztendlich sind es 11 Short Stories, die jeweils einen kurzen, aber intensiven Einblick, in das Leben einzelner Protagonisten einer Zeitungsredaktion geben. Die Redaktion ist das verbindende Element dieser Geschichten. Und gerade als ich dachte "ok, nun weiß ich, was hier läuft", kommt Rachman nochmals mit einem überraschenden Trick um die Ecke.
Sehr gelungen, wie glaubhaft Rachman absolut verschiedene Personen beschreibt und deren Inneres nach Außen kehrt. Ich will das auch können:-).
P.S. In der engl. Taschenbuchausgabe ist am Ende ein wunderbares Gespräch zum Buch zwischen Malcom Gladwell ("Blink") und Tom Rachman enthalten. Wäre toll,wenn es auch in der deutschen TB-Ausgabe erscheinen würde, die Leser würde es sicher freuen.
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die moderne Form der short storyRezension vom 17.09.2011Die Idee für die Sturktur dieses Buches finde ich einfach ziemlich clever. Letztendlich sind es 11 Short Stories, die jeweils einen kurzen, aber intensiven Einblick, in das Leben einzelner Protagonisten einer Zeitungsredaktion geben. Die Redaktion ist das verbindende Element dieser Geschichten. Und gerade als ich dachte "ok, nun weiß ich, was hier läuft", kommt Rachman nochmals mit einem überraschenden Trick um die Ecke.
Sehr gelungen, wie glaubhaft Rachman absolut verschiedene Personen beschreibt und deren Inneres nach Außen kehrt. Ich will das auch können:-).
P.S. In der engl. Taschenbuchausgabe ist am Ende ein wunderbares Gespräch zum Buch zwischen Malcom Gladwell ("Blink") und Tom Rachman enthalten. Wäre toll,wenn es auch in der deutschen TB-Ausgabe erscheinen würde, die Leser würde es sicher freuen.
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ungewöhnlichRezension vom 17.09.2011Ich bin unentschieden: Sprachlich und von der zeitlichen Abfolge her ist der Roman zweitweise etwas schwierig zu verfolgen. Die story an sich ist reichlich verstörend, in ihrer Darstellung menschlichen Schicksals abgrundtief traurig und aufs Innerste anrührend. So etwas liest man nicht alle Tage!
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Herbe Enttäuschung!Rezension vom 17.09.2011Wäre ich nicht im Urlaub gewesen und hätte mehr spannende Lesealternativen im Gepäck gehabt, ich hätte das Buch wohl nicht zu Ende gelesen.
Der Roman scheint mir ein buchgewordener Christine-Neubauer-Film zu sein, voll mit sprachlichen Klischees und einer wenig überraschenden Geschichte. Wenn ich noch einmal "die Brücke über den Klatschmohn" lesen muss (diese Brücke wird gefühlte 1000 Mal erwähnt), dann vergesse ich mich.













