BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien, Westbahnhof

Gesamte Rezensionen
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Meine Rezensionen

  • Die Nacht des Zorns
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    Erfrischend anders
    Rezension vom 16.04.2013
    Ich gebe es unumwunden zu, ich bin ein großer Fan dieser französischen Kriminalautorin.

    Nunmehr das achte Mal schickt nun Fred Vargas ihren Kommissar Adamsberg auf Verbrecherjagd. Die Geschichte geht diesmal, äußerst passend für die Autorin, die zugleich Historikerin und Archäologin ist, von einer mittelalterlichen Sage aus: dem Mesnie Hellequin, auf deutsch der Wilden Jagd. Der nächtliche Geisterzug scheint nämlich in diesem neuen Fall Rache an ungesühnten Verbrechern zu üben. Doch als sei dies nicht genug muss sich Adamsberg auch noch mit dem fast perfekten Mord eines Kreuzworträtselmeisters, abgefackelten Autos und an den Beinen gefesselten Tauben herumschlagen. Alles in allem schon eine skurrile Mischung, wenn da nicht noch sein wundervolles Team wäre. Allesamt seltsame Charaktere, die auf dem modernen Arbeitsmarkt nicht mal den Hauch einer Chance bekämen. Da ist beispielsweise der Assistent Danglar, der Alleswisser mit der großen Familie und einer ausgesprochenen Vorliebe für historische Fakten und schmackhafte Weine, oder etwa Violett Retancourt, die beindruckende Frau, der auf wundersame Weise schier alles zu gelingen scheint, ....und und und.

    Überhaupt zeichnet Fred Vargas, die bei ihr vorkommenden Figuren immer äußerst liebevoll und läßt ihrer Geschichte genügend Raum sich zu entfalten. Herrlich, wie hier noch nahezu altmodisch gemordet wird. Dabei werden die Fälle mit viel Einfühlungsvermögen von Seiten des Kommissars und der für Adamsberg tpyischen langsamen, zuweilen verqueren Kopfarbeit gelöst. Können seinen verschlungen Gedankenpfaden doch oftmals selbst seine Untergebenen nicht folgen.

    Ich habe mich bei der Lektüre jedenfalls überaus gut amüsiert und entspannt einen Gang rausgenommen. Ein Muß für alle Freunde des Ungewöhnlichen, etwas Absurden, für alle Menschen mit Vergnügen an einer schönen Sprache und für jeden, der der schier entlosen Reihe von psychopathischen Serienmördern und bluttriefenden Kriminalgeschichten überdrüssig geworden ist.
  • Coole Loops
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    Nicht nur cool, sondern auch schön (und) warm
    Rezension vom 20.02.2013
    Irgendwie suchte ich eine Alternative zum Schal und da ist sie: Loop, der Rund- oder Kragenschal.
    Das Buch bietet 41 Modelle, aus denen jeder nach seinem Geschmack wählen kann. Einige davon sind sehr aufwändig gearbeitet, andere recht einfach nach zu stricken, damit also sowohl für Fortgeschrittene als auch Anfänger geeignet. Leider fehlt die Angabe von Schwierigkeitsgraden bei den einzelnen Stücken, so dass es vielleicht gerade für den Strickanfänger nicht leicht einzuschätzen ist, ob er sich schon an dieses Modell heranwagen kann und soll. Die Anleitungen sind jedoch klar und verständlich. Am Ende kann den Unerfahrenen das Abkürzungsverzeichnis bei der Entschlüsselung der Anweisungen helfen. Dazu gibt es eine knappe Erläuterung der grundlegenden Techniken und allgemeine Hinweise zur Anpassung von Mustern. Trotzdem sind gerade einige der besonders schönen Entwürfe eher für Fortgeschrittene geeignet.
    Auch wenn mir nicht alle Modelle gleichermaßen gut gefallen haben, kann ich dieses Buch doch wärmstens empfehlen – schließlich sind nicht alle Geschmäcker gleich. Die zwei von mir gefertigten Kragenschals haben jedenfalls ihren Praxistext schon bestanden. Es werden sicher weitere folgen, da das Buch ausreichend weitere Anregungen bietet.
    Übrigens, so ein Loop macht sich auch gut als Rollkragenersatz und hält den Hals schön warm.
  • Sommertöchter
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    Berührend
    Rezension vom 20.02.2013
    Ein Vermächtnis, ein Brief mit dem Foto eines Hauses in der Bretagne, zwingt Juno nicht nur zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, ihrer Kindheit, dem verstorbenen Vater, der schweigenden Mutter, sondern auch zur Konfrontation mit ihrer eigenen Isolation und neuen Beziehungen. Denn wer ist eigentlich die jungen Französin Julie, die sich in ihrem Haus eingenistet hat und in welcher Beziehung steht sie zu Juno?

    Das Buch berührt und schlägt den Leser trotz des schwierigen Themas völlig in seinen Bann. Dies liegt wohl vor allem daran, dass die Autorin die Ereignisse sehr konsequent aus der Sicht ihrer Hauptprotagonistin Juno, mal als Kind, mal als Erwachsene, aber immer im Präsens erzählt. Dabei springt die Handlung von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück – vergleichbar Erinnungenfetzen, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Der Leser erhält dadurch den Eindruck dem Geschehen in seiner jeweiligen Zeit immer unmittelbar beizuwohnen. Erst allmählich offenbart sich ihm somit die Tragik einer vom Selbstmord des Vaters überschatteten Kindheit, die keineswegs so idyllisch gewesen sein kann, wie es die Erinnerungen des Mädchens suggerieren. Diese eigentlich abgrundtief traurige Geschichte ist jedoch mit der leichten Hand des Sommerhauchs geschrieben – einer heiteren Melancholie, die Hoffnung auf Trost und einen Neuanfang offenläßt.

    Nach diesem äußerst gelungenen Debüt ist zu hoffen, dass uns die 1985 geborene Autorin bald mit einem weiteren wunderschönen Buch beglücken wird.
  • Kopfsache
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    Tolles Buch für Mützenfans
    Rezension vom 20.02.2013
    Ich LIEBE Mützen und dank dieses Buches sind in diesem Winter zu meiner Sammlung noch ein paar hinzugekommen.

    Zur Auswahl stehen nicht weniger als 42 Modelle in den Schwierigkeitsgraden 1-3, die sich sowohl für blutige Anfänger als auch erfahrene Strickerinnen eignen. Auch wenn sich die eine oder andere Form auch für Männer eignet, richtet sich das Buch jedoch in erster Linie an die weibliche Mützenträgerinnen.

    Ich bin jedenfalls begeistert von der Vielfältigkeit und werde sicher noch die eine oder andere Kopfbedeckung nacharbeiten – der nächste Winter kommt bestimmt!
  • Animal Hats
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    Fun pur
    Rezension vom 20.02.2013
    Wenn es draußen winterlich grau und kalt ist, dann bringen diese Mützen in Tierform Spass in den grauen Winteralltag – ein neuer lustiger Trend zum Selbermachen. Ob Mäuschen, Katze, Frosch, Affe oder Wolf, hier findet jeder seinen Favoriten.

    Die Mützen basieren auf drei Grundformen, einer einfachen Mütze, einer mit Ohrenklappen und der Schalmütze, die entsprechend variiert werden können. Am Beginn jeden Abschnitts wird zunächst die Anfertigung der Grundform beschrieben und dann folgt die gut verständliche Anleitung zur Ausarbeitung des aus dieser Mützenform gearbeiteten Tieres. Die Mützen sind in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt, so dass man wählen kann, ob man sich vielleicht erst mal an ein einfacheres Modell traut. Die Mützen sind jedoch für Erwachsene gedacht und können sowohl für einen Kopfumfang von 53-56 cm als auch 57-60 cm gearbeitet werden.
    Als kleines Extra gibt es bei einigen Modellen auch die Anleitung zu einem passenden Loop, Stulpen oder Handschuhen dazu, die das Ensemble komplettieren. Sehr niedlich fand ich beispielsweise die Katzenmütze, die mit als Pfötchen gearbeiteten Stulpen ergänzt werden kann. Ebenfalls originell ist der Wolf, der aus einer Schalmütze gearbeitet wird, deren Schalenden so lang sind, dass sie gleichzeitig als Handschuhe dienen können.

    Mir zauberte allein das Durchblättern und Ansehen des Buches ein Lächeln ins Gesicht und nun geht es ran an die Stricknadeln: Die Eule für die Eulenbegeisterte Freundin, für mich den Koala oder vielleicht doch lieber den Wolf – nur schade, dass es dazu passendes Schaf gibt. Aber vielleicht lässt sich ja eine der Mützen variieren .....
  • Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch
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    Appetitlich Grün
    Rezension vom 15.12.2012
    Der schöne, grüne Einband dieses Kochbuches erinnert zwar an die Struktur eines Blattes, doch die Autorin hat keineswegs, wie es der Zwischentitel verrät, an ein rein vegetarisches Kochbuch gedacht. Vielmehr geht es der bekannten Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm um die Ökobilanz bestimmter Nahrungsmittel. In ihrer durchaus lesenswerten Einführung geht sie kurz auf das Pro und Contra der verschiedenen Nahrungsmittelgruppen ein. Als sehr wohltuend empfand ich, dass sie dies nicht mit erhobenem Zeigefinger tut, sondern offenbar vielmehr dazu anregen möchte, sich beim täglichen Einkauf bewusster zu entscheiden. Kurz kann ihr Ansatz in zwei Stichworten zusammengefasst werden: Regionale Produkte, Saisonale Küche.

    Konsequenterweise ist der eigentliche Rezeptteil nach Jahreszeiten gegliedert. Am Beginn steht jeweils eine kurze Auflistung des Gemüses, der Früchte und Kräuter der jeweiligen Saison. Variationen einer Zutat oder eines Gerichts spielen in diesem Kochbuch eine wichtige Rolle, wodurch die Rezepte sehr abwechslungsreich sind.

    Die Food-Fotografie präsentiert die Gerichte nicht nur äußerst gelungen, sondern auch sehr anregend. Der Zwiebelkuchen in der eher ungewöhnlichen Kombination mit Pfifferlingen, Walnüssen und Tomaten sieht allerdings nicht nur auf dem Bild appetitlich aus – wie ich bestätigen darf. Mittlerweile habe ich nämlich einige Gerichte erfolgreich ausprobiert und nehme das Buch auch immer wieder gerne zur Hand, um mich vor dem Gang zum Markt, inspirieren zu lassen.

    Mein Fazit: Ein durch und durch empfehlenswertes Kochbuch nicht nur für diejenigen, die sich bewusster ernähren möchten, sondern auch für jene, die einfach nur ein ansprechendes Kochbuch mit leckeren Rezepten suchen.
  • Figlmüller - Wiener Küche
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    Originell !!
    Rezension vom 15.12.2012
    Nun haben auch die durch ihr Wiener Restaurant berühmten Figlmüllers ihr eigenes Kochbuch vorgelegt. Es beinhaltet die wichtigsten Gerichte der Wiener Beislküche einschließlich der gängigsten Nachspeisen. Selbstverständlich fehlt auch das berühmte Figlmüller Schnitzel nicht.

    Das wäre soweit nicht besonders erwähnenswert, wenn sich dieses Werk nicht durch einen besonderen Clou von den üblichen Wiener Kochbüchern abheben würde: Es handelt sich nämlich um ein Kochen nach Bildern! Nicht nur die Zutaten sind mit Bildern beschrieben, sondern auch jeder einzelne Kochschritt. Das ist besonders hilfreich, da bei aufgeschlagenem Kochbuch die einzelnen Schritte nahezu intuitiv erfasst werden können. So sollte auch das Zuschneiden und Braten eines Wiener Schnitzels leicht gelingen.

    Ich liebe dieses originelle Kochbuch und habe es auch schon an Freunde, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind, verschenkt. Es gibt dieses besondere Kochbuch allerdings auch in englischer Sprache!
  • Der goldene Plachutta
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    Nun auch in Gold!
    Rezension vom 15.12.2012
    Zum 30jährigen Jubiläum des Brandstätter-Verlages gibt es nun einen neuen Plachutta – den Goldenen. Der goldene Klotz enthält mehr als 1000 Rezepte des berühmten Wiener Kochs. In seiner Aufmachung mit wenigen Bildern und den hübschen, liebevoll gezeichneten Vignetten erinnert mich das Werk im allerbesten Sinne an die alten Kochbücher meiner Mutter. Ebenso wie diese enthält das Buch zwar wenige Bilder, aber dafür zahlreiche Rezepte von einfacheren Speisen bis zu raffinierteren Gerichten, ebenso wie ein ausführliches Kapitel zu Desserts und Mehlspeisen. Der goldene Plachutta ist also ein Grundkochbuch, wie es nur noch wenige gibt, indem man nahezu alles über die österreichische Küche findet.

    Empfehlenswert ist auch das Stöbern in Plachuttas goldenen Küchenregeln, in denen – vor allem der Küchenanfänger – gute Tipps zu diversen Themen (z.B. welches Fleischteile verwende ich wofür) und auch eine hilfreiche Umrechnungstabelle zu Maßen und Gewichten findet.

    Als in Österreich lebende Deutsche schätze ich vor allem das Küchenglossar am Ende des Buches. Ganz besonders liebe ich aber das beiliegende Faltblatt, dass nicht nur die wichtigsten Gemüsesorten nach ihrer Saison aufzeichnet, sondern auch die wichtigsten Teile des Rindes mit seinen Bezeichnungen und ihrer Verwendung.

    Die stattlichen 700 Seiten sind in Leinen gebunden und mit Lesebändchen zur Markierung versehen. Meines Erachtens gehört dieses wunderbare Kochbuch in die Kategorie "Wegbegleiter für's Leben" und ist daher auch als Geschenk wunderbar geeignet – sei es an sich selbst oder an andere.
  • Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch
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    Appetitlich Grün
    Rezension vom 15.12.2012
    Der schöne, grüne Einband dieses Kochbuches erinnert zwar an die Struktur eines Blattes, doch die Autorin hat keineswegs, wie es der Zwischentitel verrät, an ein rein vegetarisches Kochbuch gedacht. Vielmehr geht es der bekannten Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm um die Ökobilanz bestimmter Nahrungsmittel. In ihrer durchaus lesenswerten Einführung geht sie kurz auf das Pro und Contra der verschiedenen Nahrungsmittelgruppen ein. Als sehr wohltuend empfand ich, dass sie dies nicht mit erhobenem Zeigefinger tut, sondern offenbar vielmehr dazu anregen möchte, sich beim täglichen Einkauf bewusster zu entscheiden. Kurz kann ihr Ansatz in zwei Stichworten zusammengefasst werden: Regionale Produkte, Saisonale Küche.

    Konsequenterweise ist der eigentliche Rezeptteil nach Jahreszeiten gegliedert. Am Beginn steht jeweils eine kurze Auflistung des Gemüses, der Früchte und Kräuter der jeweiligen Saison. Variationen einer Zutat oder eines Gerichts spielen in diesem Kochbuch eine wichtige Rolle, wodurch die Rezepte sehr abwechslungsreich sind.

    Die Food-Fotografie präsentiert die Gerichte nicht nur äußerst gelungen, sondern auch sehr anregend. Der Zwiebelkuchen in der eher ungewöhnlichen Kombination mit Pfifferlingen, Walnüssen und Tomaten sieht allerdings nicht nur auf dem Bild appetitlich aus – wie ich bestätigen darf. Mittlerweile habe ich nämlich einige Gerichte erfolgreich ausprobiert und nehme das Buch auch immer wieder gerne zur Hand, um mich vor dem Gang zum Markt, inspirieren zu lassen.

    Mein Fazit: Ein durch und durch empfehlenswertes Kochbuch nicht nur für diejenigen, die sich bewusster ernähren möchten, sondern auch für jene, die einfach nur ein ansprechendes Kochbuch mit leckeren Rezepten suchen.
  • Die Nacht des Zorns
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Erfrischend anders
    Rezension vom 07.10.2012
    Ich gebe es unumwunden zu, ich bin ein großer Fan dieser französischen Kriminalautorin.

    Nunmehr das achte Mal schickt nun Fred Vargas ihren Kommissar Adamsberg auf Verbrecherjagd. Die Geschichte geht diesmal, äußerst passend für die Autorin, die zugleich Historikerin und Archäologin ist, von einer mittelalterlichen Sage aus: dem Mesnie Hellequin, auf deutsch der Wilden Jagd. Der nächtliche Geisterzug scheint nämlich in diesem neuen Fall Rache an ungesühnten Verbrechern zu üben. Doch als sei dies nicht genug muss sich Adamsberg auch noch mit dem fast perfekten Mord eines Kreuzworträtselmeisters, abgefackelten Autos und an den Beinen gefesselten Tauben herumschlagen. Alles in allem schon eine skurrile Mischung, wenn da nicht noch sein wundervolles Team wäre. Allesamt seltsame Charaktere, die auf dem modernen Arbeitsmarkt nicht mal den Hauch einer Chance bekämen. Da ist beispielsweise der Assistent Danglar, der Alleswisser mit der großen Familie und einer ausgesprochenen Vorliebe für historische Fakten und schmackhafte Weine, oder etwa Violett Retancourt, die beindruckende Frau, der auf wundersame Weise schier alles zu gelingen scheint, ....und und und.

    Überhaupt zeichnet Fred Vargas, die bei ihr vorkommenden Figuren immer äußerst liebevoll und läßt ihrer Geschichte genügend Raum sich zu entfalten. Herrlich, wie hier noch nahezu altmodisch gemordet wird. Dabei werden die Fälle mit viel Einfühlungsvermögen von Seiten des Kommissars und der für Adamsberg tpyischen langsamen, zuweilen verqueren Kopfarbeit gelöst. Können seinen verschlungen Gedankenpfaden doch oftmals selbst seine Untergebenen nicht folgen.

    Ich habe mich bei der Lektüre jedenfalls überaus gut amüsiert und entspannt einen Gang rausgenommen. Ein Muß für alle Freunde des Ungewöhnlichen, etwas Absurden, für alle Menschen mit Vergnügen an einer schönen Sprache und für jeden, der der schier entlosen Reihe von psychopathischen Serienmördern und bluttriefenden Kriminalgeschichten überdrüssig geworden ist.