Rezension vom 30.03.2012
Ach, was mussten wir alle warten auf ein neues Buch von/über/mit Andrea Schnidt! Ich mag den Schreibstil von Susanne Fröhlich sehr, bin seitdem auch zum Yogi konvertiert, aber Andrea Schnidt hat mir gefehlt. Nun ist sie also zurück und ich muss sagen, das neue Buch ist wieder ein Treffer!
Frau Fröhlich schreibt so herrlich natürlich und dem Schnabel nach, als wenn man nie aus der Schnidt-Familie weggewesen wäre. So beginnt das Buch wieder einmal bei einem typischen Frühstück, das wohl alle Leserinnen irgendwie kennen: Motzige Pubertierende, mauliger Teenie, Mann schon wieder eifrig im Büro und die Mutter schon am frühen Morgen mit den Kräften am Ende .... wer kennt das nicht?! Das hätte mein Haushalt sein können! Und das ist das Schöne an Andrea Schnidt - sie ist wie du und ich und so erkennt man sich wieder und muss herzhaft lachen!
Die üblichen Showeinlagen mit Ehegatte Christoph dürfen nicht fehlen, der arme Schwiegervater Rudi, der nun Witwer ist (eine Bereicherung in der Familie!) und die Wechseljahrsprobleme, das Älterwerden, der spröde-öde Alltag .... Der Lack ist eben ab, aber man fühlt sich verstanden und nicht alleine.
Susanne Fröhlich bringt uns trotz der diversen Sorgen und Nöte munter durch das Buch - ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen, nicht weggelegt und genossen!
So, und nun fange ich nochmal von vorne an.
Frau Fröhlich, wann kommt das Nächste?! Denn: Nach dem Ende geht noch was ...!