Schuld währt ewig

Schuld währt ewig

Kriminalroman

von Inge Löhnig

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorgt. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt.


Produktdetails

Verkaufsrang: 929
ISBN-10: 3-548-61069-2
EAN: 9783548610696
Erschienen: 10.11.2011
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Gewicht: 378 g
Reihe: List bei Ullstein
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Inge Löhnig

Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art- Directorin in verschiedenen Werbeagen-turen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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Kundenrezensionen

  • schuldlos schuldig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandy B, am 13.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Gefühl ging tiefer als Worte. Viel tiefer. Schuld und Reue. Scham und Demut. Ein brennendes Gefühl von Versagen brannte seit Jahren in ihrem Innersten. Hätte sie doch nur besser aufgepasst

    In diesem Krimi werden die verschiedensten Handlungsstränge aufgezeigt, die eins gemeinsam haben: die Menschen in diesen Strängen sind unverschuldet schuldig geworden. Sanne, die als Babysitterin den Tod von Ludwig, auf den sie aufpassen sollte, zu verantworten hat. Jens Flade, der ein Kind überfuhr, weil es plötzlich zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße lief. Martina Oerdieck, die, geblendet von einem LKW, die Kontrolle über ihren Wagen verlor, in einen Fluss stürzt, wobei ihre Freundin stirbt. Die alte Dame, deren Enkelin versehentlich die falschen Medikamente einnimmt und daran stirbt.

    Alle diese Menschen fühlen sich dennoch schuldig, auch wenn Gerichte sie frei gesprochen haben.

    Und es gibt einen, der diese Schuld anerkennt und die "Täter" ebenso bestrafen will, wie die "Opfer" gestorben sind.

    Es dauert etwas, bis die Sonderkommission um Tino Dühnfort die Zusammenhänge um den Rächer erkennt - die Handlung ist stimmig und fesselnd erzählt, so dass sich der Leser ganz in die Story einfinden und sie gespannt verfolgen kann.

    Inge Löhning hat eine erfrischend bildhafte Sprache, so dass ich mich gleich auf der ersten Seite des Buches in ihrer geschilderten Umgebung einfinden konnte. Ich war gleich mittendrin ("Die Ackerfurchen trugen Ränder wie Salzkrusten." hat mich gleich auf den Acker neben unserem Haus katapultiert, auf dem es im Winter morgens genau so aussah.).

    Ihre Charaktere sind wieder einmal sehr angenehm und vielschichtig präsentiert. Tino und Gina als Paar sind sehr emotional und liebevoll gezeichnet; sogar Alois zeigt sich diesmal positiv und leicht menschlich :-) .

    Dieses Buch ist wieder einmal der Beweis, dass Krimis nicht blutig sein müssen um packend zu sein.

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  • schuldlos schuldig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandy B, am 11.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Gefühl ging tiefer als Worte. Viel tiefer. Schuld und Reue. Scham und Demut. Ein brennendes Gefühl von Versagen brannte seit Jahren in ihrem Innersten. Hätte sie doch nur besser aufgepasst

    In diesem Krimi werden die verschiedensten Handlungsstränge aufgezeigt, die eins gemeinsam haben: die Menschen in diesen Strängen sind unverschuldet schuldig geworden. Sanne, die als Babysitterin den Tod von Ludwig, auf den sie aufpassen sollte, zu verantworten hat. Jens Flade, der ein Kind überfuhr, weil es plötzlich zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße lief. Martina Oerdieck, die, geblendet von einem LKW, die Kontrolle über ihren Wagen verlor, in einen Fluss stürzt, wobei ihre Freundin stirbt. Die alte Dame, deren Enkelin versehentlich die falschen Medikamente einnimmt und daran stirbt.

    Alle diese Menschen fühlen sich dennoch schuldig, auch wenn Gerichte sie frei gesprochen haben.

    Und es gibt einen, der diese Schuld anerkennt und die "Täter" ebenso bestrafen will, wie die "Opfer" gestorben sind.

    Es dauert etwas, bis die Sonderkommission um Tino Dühnfort die Zusammenhänge um den Rächer erkennt - die Handlung ist stimmig und fesselnd erzählt, so dass sich der Leser ganz in die Story einfinden und sie gespannt verfolgen kann.

    Inge Löhning hat eine erfrischend bildhafte Sprache, so dass ich mich gleich auf der ersten Seite des Buches in ihrer geschilderten Umgebung einfinden konnte. Ich war gleich mittendrin ("Die Ackerfurchen trugen Ränder wie Salzkrusten." hat mich gleich auf den Acker neben unserem Haus katapultiert, auf dem es im Winter morgens genau so aussah.).

    Ihre Charaktere sind wieder einmal sehr angenehm und vielschichtig präsentiert. Tino und Gina als Paar sind sehr emotional und liebevoll gezeichnet; sogar Alois zeigt sich diesmal positiv und leicht menschlich :-) .

    Dieses Buch ist wieder einmal der Beweis, dass Krimis nicht blutig sein müssen um packend zu sein.

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  • Schuld währt ewig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elohym78, am 20.02.2012

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    Inge Löhnigs Schreibstil ist gewohnt spannend und klar strukturiert. Sie baut einen Spannungsbogen auf, der sich von der ersten bis zur letzten Seite hält, ohne abzuschwächen. Dies gelingt ihr durch häufig Wechsel von Personen und Handlungen. Trotzdem verliert man nie den Überblick, da das Buch in viele kurze Kapitel gegliedert ist und dies das Lesen vereinfacht.

    Der Krimi ist in zwei Hauptkategorien gegliedert. Beginnen tut er mit Susanne Möbus, genannt Sanne. Die junge Frau versucht den Tod ihres Zöglings Ludwig zu verarbeiten, der in ihrer Obhut ums Leben kam. Sanne gibt sich die Schuld an dem Tod des Kindes und kann sich diesen nicht verzeihen. Die Ermittlungen gegen sie wurden zwar eingestellt, aber die Schuldgefühle kann sie nicht abschütteln. Sie zieht sich völlig zurück und verbringt ihre Tage meist einsam mit ihrem Kater als Bogenbauerin.

    Dem gegenüber stehen die Ermittlungsarbeiten der Polizei und diverse andere, kleinere Handlungsstränge, die sich später zu einem verknüpfen. Der Täter steht schnell fest und man ist geneigt, in die Handlung einzugreifen und Kommissar Dühnfort einen Tipp zu geben, in welche Richtung er ermitteln, wo er genauer nachforschen soll. Doch es wäre kein Löhnig, wenn die Lösung so einfach wäre!

    Was mir sehr gut gefallen hat, ist der persönliche Bezug zu den Protagonisten! Die einzelnen Charaktere sind von der Autorin wundervoll ausgearbeitet worden und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders gut gefiel mir die Liebesgeschichte zwischen Tino und Gina. Ihre Beziehung festigt sich, auch wenn den beiden klar ist, dass sie deswegen berufliche Opfer bringen müssen. Mal schildert die Autorin die Charaktere nett und sympathisch, mal nervig und unfreundlich, aber eins ist allen gemeinsam: Der Leser merkt deutlich, dass sich Inge Löhnig mit jedem einzelen auseinander gesetzt hat und auch dem Kleinsten Leben einhauchen wollte.

    Mein Fazit: Ein erstklassiger Krimi von der beliebten Autorin! Aber warum Frau Löhnig immer Katzen quälen und sterben lassen muss ist mir ein Rätsel!

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  • Ein Moment kann alles verändern... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Ronneberger, am 07.02.2012

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    Beim Babysitten wird der Alptraum wahr: ein kleiner Junge stürzt aus dem Hochbett und stirbt. Die Babysitterin Susanne zieht aufs Land und kann auch Jahre später nicht vergessen, was geschehen ist. Als ein Bekannter von ihr beim Überqueren einer Straße tot gefahren wird, ahnt sie nicht, dass es jemanden gibt, der vermeintliche Verbrechen sühnen möchte....


    Das Buch von Inge Löhnig macht dem Leser klar, wie schnell sich unser Leben in nur einer Sekunde verändern kann. Unglaublich fesselnd schreibt sie über Opfer und Täter und erst am Ende des Buches wird klar, wer für die Morde verantwortlich ist.

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  • Der Schuld auf der Spur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.01.2012

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    Das Buch war mein erstes Werk von Inge Löhning und auch mein erster Fall mit Kommisar Dühnfort. Doch auch ohne Vorkenntnisse kommt man sehr schnell in die Geschichte rein und kann sich gleich mit den Charakteren anfreunden. Das Buch beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen, die später im Buch alle zusammenhängen.

    Sanne Möbus lebt abgeschieden in einem kleinen Vorort von München, in den sie geflüchtet ist, da sie schwer mit dem Tod eines Kindes zu kämpfen hat, an den sie sich schuldig fühlt. Zu allem Überfluss bekommt sie jetzt auch noch einen ihr zunächst sehr unsympatischen neuen Nachbarn, der ihre Einsamkeit ziemlich schnell beendet.Parallel dazu wird der Architekt Flade absichtlich überfahren, was der Nachbar Voigt beobachtet hat und dessen Mord zum nächsten Fall für Kommissar Dühnfort und seine Kollegin und auch heimliche Geliebte Gina wird. Die beiden finden heraus, dass sich auch Flade an dem Tod eines Kindes schuldig gefühlt hat.Und es passieren schließlich weitere Morde. Dühnfort und seine Kollegen müssen den Mörder schnappen bevor er weiter tötet.Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man ist als Leser sofort im Geschehen drin. Außer der Spannung fehlt es dem Buch auch nicht an einer gewissen Portion Humor. Auch die Schauplätze sind sehr real beschrieben und da ich auch, wie Kommissar Dühnfort, aus München komme, hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht, da ich die Orte alle kenne und mich somit sehr gut hineinversetzen konnte. Die Charaktere werden von Inge Löhnig sehr gut beschrieben und sind, trotz oder wahrscheinlich gerade wegen ihrer kleinen Macken, für den Leser alle auf eine bestimmte Art und Weise sympathisch. Es werden auch ständig neue Fährten für den Leser gelegt und man ist sich bis zum Schluss nicht sicher, wer denn nun der Mörder ist. Definitiv ein Krimi der mir gut gefallen hat und mich neugierig auf die ersten drei Fälle von Kommissar Dühnfort gemacht hat.

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  • Wohltuend unblutig und doch spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Meyen, am 15.01.2012

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    Inge Löhnig schreibt mehr als nur Krimis und in diesem 4. Teil wird das ganz besonders deutlich. Die Geschichte von Dühnfort und Gina nimmt sehr viel Raum ein und auch der neue Ermittler Alois ist sehr präsent, dabei verzettelt sie sich manchmal ein bisschen. Dühnfort ist wegen seiner neuen Beziehung etwas verunsichert, verliert auch schon mal die Kontrolle. Das nimmt dem Buch zwischendurch die Spannung, aber ich nehme es Inge Löhnig nicht übel. Das ist nun mal ihr Stil, den ich mag und gerne lese. Dühnforts Gedanken gehören dazu wie seine Ess- und Trinkgewohnheiten. Wenn er seinen Espresso trinkt oder sein Abendessen zubereitet, fühle ich mich sofort heimisch … und bekomme Hunger. Natürlich kommt auch der eigentliche Kriminalfall nicht zu kurz, der Plot ist intelligent erdacht und ich habe bis zum Schluss gerätselt. Ich konnte teil haben an der aufwendigen Ermittlungsarbeit und an den Misserfolgen. Sprachlich spielt sie zwar nicht in der ersten Liga, aber mir hat es großen Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

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  • „Das Leben ist der Güter höchstes nicht...“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 09.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Mann wird in der Dämmerung überfahren, eigentlich kein Fall für Tino Dühnfort und sein Team, doch irgendetwas ist seltsam. Zeugenaussagen und Ungereimtheiten deuten eventuell doch auf ein Tötungsdelikt hin.
    Und es folgen noch weitere Todesfälle, die zu Anfang in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen. Und sogar ein Richter gerät ins Visier der Ermittler.

    Es gibt viele Handlungsstränge in diesem Krimi, doch den Überblick verliert man nicht. Zum einen trifft man auf Sanne, die die Einsamkeit in ihrer Künstlerwerkstatt sucht. Sie ist schuldlos schuldig am Tod eines Kindes. Sie hat zwei Freunde, Herrn Kater, der ihr zugelaufen ist und Thorsten vom Kriseninterventionsdienst.
    Zum anderen lernt man Eugen kennen, ein Witwer, dessen Lebensinhalt darin besteht, kleine Verkehrssünden seiner Mitmenschen zu dokumentieren. Eigentlich ist der der perfekte Zeuge, doch dann zieht er es vor die Seiten zu wechseln.
    Auch Helmbichler ist wieder da, den hat Dühnfort in den Knast gebracht. Und Helmbichler hat Rache geschworen.

    In diesem Buch erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler. Vor allem Alois steht diesmal im Mittelpunkt, der ja in den vorherigen Büchern eher im Hintergrund blieb. Sein Groll gegen Tino, dem er anscheinend nichts recht machen kann und der ihm mangelnde Teamarbeit vorwirft. Seine Frauengeschichten, die ihn aber in letzter Zeit eher unzufrieden machen. In diesem Fall macht er eine immens positive Entwicklung durch und wird dadurch sympathischer. Von Tino und Gina sind Entscheidungen gefordert, denn ihre Beziehung können sie, als Kollegen der gleichen Abteilung, so nicht weiterführen. Tino versucht sich ein wenig zu öffnen und weniger grüblerisch und eigenbrötlerisch zu sein.

    Ein Fall bei dem Schuld und Unschuld nah beieinander liegen. Wie gehen „Täter“ und Opfer oder Angehörige der Opfer damit um wenn es keine strafrechtliche Verurteilung gibt? Wenn der „Täter“ schuldlos schuldig ist? Wer würde soweit gehen und Selbstjustiz als Weg der Verurteilung wählen?

    Inge Löhnig hat wieder einen Krimi mit facettenreichen Protagonisten, lebendigen Szenarien und intelligentem Humor geschrieben.
    Leider war das Buch nach zwei Tagen schon zu Ende gelesen. Schade, denn wieder lässt Inge Löhnig mich ungeduldig wartend auf den nächsten Dühnfort zurück.

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  • „Das Leben ist der Güter höchstes nicht...“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 09.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Mann wird in der Dämmerung überfahren, eigentlich kein Fall für Tino Dühnfort und sein Team, doch irgendetwas ist seltsam. Zeugenaussagen und Ungereimtheiten deuten eventuell doch auf ein Tötungsdelikt hin.
    Und es folgen noch weitere Todesfälle, die zu Anfang in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen. Und sogar ein Richter gerät ins Visier der Ermittler.

    Es gibt viele Handlungsstränge in diesem Krimi, doch den Überblick verliert man nicht. Zum einen trifft man auf Sanne, die die Einsamkeit in ihrer Künstlerwerkstatt sucht. Sie ist schuldlos schuldig am Tod eines Kindes. Sie hat zwei Freunde, Herrn Kater, der ihr zugelaufen ist und Thorsten vom Kriseninterventionsdienst.
    Zum anderen lernt man Eugen kennen, ein Witwer, dessen Lebensinhalt darin besteht, kleine Verkehrssünden seiner Mitmenschen zu dokumentieren. Eigentlich ist der der perfekte Zeuge, doch dann zieht er es vor die Seiten zu wechseln.
    Auch Helmbichler ist wieder da, den hat Dühnfort in den Knast gebracht. Und Helmbichler hat Rache geschworen.

    In diesem Buch erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler. Vor allem Alois steht diesmal im Mittelpunkt, der ja in den vorherigen Büchern eher im Hintergrund blieb. Sein Groll gegen Tino, dem er anscheinend nichts recht machen kann und der ihm mangelnde Teamarbeit vorwirft. Seine Frauengeschichten, die ihn aber in letzter Zeit eher unzufrieden machen. In diesem Fall macht er eine immens positive Entwicklung durch und wird dadurch sympathischer. Von Tino und Gina sind Entscheidungen gefordert, denn ihre Beziehung können sie, als Kollegen der gleichen Abteilung, so nicht weiterführen. Tino versucht sich ein wenig zu öffnen und weniger grüblerisch und eigenbrötlerisch zu sein.

    Ein Fall bei dem Schuld und Unschuld nah beieinander liegen. Wie gehen „Täter“ und Opfer oder Angehörige der Opfer damit um wenn es keine strafrechtliche Verurteilung gibt? Wenn der „Täter“ schuldlos schuldig ist? Wer würde soweit gehen und Selbstjustiz als Weg der Verurteilung wählen?

    Inge Löhnig hat wieder einen Krimi mit facettenreichen Protagonisten, lebendigen Szenarien und intelligentem Humor geschrieben.
    Leider war das Buch nach zwei Tagen schon zu Ende gelesen. Schade, denn wieder lässt Inge Löhnig mich ungeduldig wartend auf den nächsten Dühnfort zurück.

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  • „Das Leben ist der Güter höchstes nicht...“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 04.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Mann wird in der Dämmerung überfahren, eigentlich kein Fall für Tino Dühnfort und sein Team, doch irgendetwas ist seltsam. Zeugenaussagen und Ungereimtheiten deuten eventuell doch auf ein Tötungsdelikt hin.
    Und es folgen noch weitere Todesfälle, die zu Anfang in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen. Und sogar ein Richter gerät ins Visier der Ermittler.

    Es gibt viele Handlungsstränge in diesem Krimi, doch den Überblick verliert man nicht. Zum einen trifft man auf Sanne, die die Einsamkeit in ihrer Künstlerwerkstatt sucht. Sie ist schuldlos schuldig am Tod eines Kindes. Sie hat zwei Freunde, Herrn Kater, der ihr zugelaufen ist und Thorsten vom Kriseninterventionsdienst.
    Zum anderen lernt man Eugen kennen, ein Witwer, dessen Lebensinhalt darin besteht, kleine Verkehrssünden seiner Mitmenschen zu dokumentieren. Eigentlich ist der der perfekte Zeuge, doch dann zieht er es vor die Seiten zu wechseln.
    Auch Helmbichler ist wieder da, den hat Dühnfort in den Knast gebracht. Und Helmbichler hat Rache geschworen.

    In diesem Buch erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler. Vor allem Alois steht diesmal im Mittelpunkt, der ja in den vorherigen Büchern eher im Hintergrund blieb. Sein Groll gegen Tino, dem er anscheinend nichts recht machen kann und der ihm mangelnde Teamarbeit vorwirft. Seine Frauengeschichten, die ihn aber in letzter Zeit eher unzufrieden machen. In diesem Fall macht er eine immens positive Entwicklung durch und wird dadurch sympathischer. Von Tino und Gina sind Entscheidungen gefordert, denn ihre Beziehung können sie, als Kollegen der gleichen Abteilung, so nicht weiterführen. Tino versucht sich ein wenig zu öffnen und weniger grüblerisch und eigenbrötlerisch zu sein.

    Ein Fall bei dem Schuld und Unschuld nah beieinander liegen. Wie gehen „Täter“ und Opfer oder Angehörige der Opfer damit um wenn es keine strafrechtliche Verurteilung gibt? Wenn der „Täter“ schuldlos schuldig ist? Wer würde soweit gehen und Selbstjustiz als Weg der Verurteilung wählen?

    Inge Löhnig hat wieder einen Krimi mit facettenreichen Protagonisten, lebendigen Szenarien und intelligentem Humor geschrieben.
    Leider war das Buch nach zwei Tagen schon zu Ende gelesen. Schade, denn wieder lässt Inge Löhnig mich ungeduldig wartend auf den nächsten Dühnfort zurück.

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  • Ein neues Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere.

    Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb.

    Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist.

    Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Erschien er in den ersten drei Bänden eher nur als Randfigur des Ermittlerteams, so wird ihm nun offenbar mehr Persönlichkeit zugedacht.

    Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis.

    Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann

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  • Ein neues Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere.

    Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb.

    Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist.

    Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen.

    Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, einer der mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist, die Ursache dieser Unzufriedenheit jedoch nicht im Ansatz bei sich selber sucht, sondern lieber alle anderen dafür verantwortlich macht, es ist ja auch der einfachere Weg. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis.

    Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann.

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  • Ein neues Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere.

    Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb.

    Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist.
    Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Die Frage die sich mir stellt, ob das seitens der Autorin bereits eine zaghafte Weichenstellung für den fünften Band gewesen ist, denn dort werden den Leser Veränderungen erwarten.

    Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis.

    Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann.

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  • Die Sache mit der Schuld! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Enns, am 26.12.2011

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    Dieser Roman ist der 4. Teil um Kommissar Dühnford und sein Team, wobei ich gestehen muss, obwohl ich mittlerweile alle 4 Teile in meinem Bücherregal stehen habe, habe ich bisher nur die Bände 3 + 4 gelesen. Mir ist aufgefallen, daß die ersten 3 Romane im Ullstein Verlag erschienen sind und der 4. Band im List Verlag, daher passen die Bücher leider optisch nicht mehr zusammen. Das Cover des 4. Bandes ist zwar auch sehr schön gemacht, mit dem Schmetterling auf dem Messer, aber die vorherigen haben mich ehrlich gesagt mehr beeindruckt. Ich war tatsächlich baff, als ich das Buch zu den anderen stellte und den Unterschied sah.Vielleicht muss man als Autorin den Verlag wechseln, wenn die Dinge nicht mehr passen? Aber davon habe ich natürlich keine Ahnung und deshalb lasse ich das jetzt hier einfach so stehen. Vom Schreibstil hat sich natürlich nichts verändert und der Fall ist wirklich schonungslos und nimmt uns mit in einiges an Spannung, Gewalt, Hass und eben Schuld. Schuld ist etwas, was einen innerlich zerfressen kann, so geschieht es zumindest bei Susanne, die schuld daran ist, daß der kleine Ludwig gestorben ist. Wieso? Weshalb? Warum? Das wird erst hinterher aufgeklärt. Als ich vor einigen Monaten die Leseprobe zu dem Buch verfasst habe, war ich der Meinung, daß Susanne die Mutter von Ludwig ist und war jetzt doch sehr erstaunt, daß keine Blutsbande vorhanden sind. Susanne hat lediglich auf ihn aufgepasst, aber scheinbar nicht gut genug, denn Ludwig ist tot und Susanne wird damit nicht fertig und plagt sich mit Schuldvorwürfen extremster Art. Sie untersagt sich alle Lebensfreuden, ihre Beziehung geht kaputt und sie ändert vieles in ihrem Leben um sich ihrem eigenen Leid völlig hinzugeben. Dann geschieht etwas furchtbares, ein Mitglied der Selbsthilfegruppe wird überfahren und scheinbar war es ein geplanter Mord und kein Unfall. Die Kommissare kommen sehr ins Schwitzen als noch weitere Morde geschehen und ein wichtiger Zeuge verschwindet. Mehr zur Handlung will ich nicht preisgeben, sondern nur als gegeben hinstellen, daß der Autorin hier ein wirklich super Krimi gelungen, der von Anfang an bestehen kann und seinen Leser in den Bann zu ziehen versteht. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

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  • Krimi trifft auf Schiller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von coffee2go, am 11.12.2011

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    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Kommissar Dühnfort ermittelt mit seinem Team an einer Reihe ungeklärter Mordfälle, in denen die Opfer vor längerer Zeit aufgrund einer Unaufmerksamkeit ihrerseits für den Tod eines anderen Menschen verantwortlich waren, aber aufgrund der Rechtslage von ihrer Schuld freigesprochen und nicht verurteilt wurden. Jetzt hat es ein/e TäterIn auf die „schuldlos Schuldigen“ abgesehen und möchte, dass diese auf die gleiche Weise sterben, wie damals die Person, deren Tod sie mitverursacht haben.

    Meine Meinung zum Buch:
    Sehr gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es psychologisch anspruchsvoll gestaltet ist und dass auch wieder literarische Aspekte vorkommen, wie das bekannte Zitat von Schiller, das eine Kernaussage des Buches bildet. Die altbekannten Ermittler wie Kommissar Dühnfort, Gina oder Alois kommen auch wieder vor und sind jetzt im mittlerweile vierten Fall schon fast alte Bekannte geworden. Interessant war hier die Weiterentwicklung der persönlichen Beziehung zwischen Dühnfort und Gina. Aber auch die Charaktere, die in diesem Fall eine tragende Rolle spielen, waren sehr gut charakterisiert, v.a. Sanne, die nach dem Tod eines kleinen Jungen, der während ihrer Aufsichtspflicht gestorben ist, ein völlig zurückgezogenes und tristes Leben führt, hat mich sehr berührt.
    Ebenfalls spannend fand ich, dass nicht ganz klar war, wer als Täter/in in Frage kommt und der Verdachtsmoment von einer Person zur nächsten weiter geschoben wurde, ohne zu viel preis zu geben. Wer ist schon ohne Schuld?

    Titel und Cover:
    Der Titel und das Cover finde ich sehr gut ausgewählt, sie passen auch perfekt zu den restlichen drei Büchern der Krimireihe.

    Mein Fazit:
    Ein sehr gelungener vierter Fall mit Kommissar Dühnfort, der meiner Meinung nach, die Vorgänger-Bücher sogar noch übertrifft. Ich habe mich schon sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Ich bin sehr beeindruckt.

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  • Psycho-Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.12.2011

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    Eine einzige unachtsame Sekunde kann das Leben jeden Menschen verändern. Gerade dann, wenn in dieser Sekunde jemand zu Tode kommt. Um diese Sekunden und um die schuldigen Menschen geht es in diesem spannenden Thriller. Inge Löhnig, eine deutsche Schriftstellerin begeistert mich in diesem 4. Buch um Kommissar Tino Dühnfort.



    Kommissar Dühnfort ermittelt in einer Reihe von Morden. Morden, die ein dunkles Geheimnis mit sich tragen. Es geht um Rache. Um Schuld. Schuld währt ewig, so wie der Titel es schon hergibt. Der Titel ist sehr passend gewählt, er sagt eigentlich schon alles aus. Dies ist ein packender Krimi, welcher an Spannung nicht nachlässt. Er wirkt sehr realistisch, ist nicht zu übertrieben und auch nicht zu blutig. Der Kommissar Dühnfort wird sehr sympatisch dargestellt, so auch seine Kollegen. Auch eine kleine Liebesgeschichte darf in keinem Krimi fehlen. Der Ausgang dieser, jedoch von vornherein absehbar. Was mir persönlich jedoch nichts ausgemacht hat. Die Geschichte spielt in München, der Ort wird sehr detailliert und nah dargestekkt, sodass man sich als Leser die Umgebung sehr gut vorstellen kann und sich direkt vor Ort fühlt. Auch von der Wetterlage passt das Buch sehr zur momentan Jahreszeit. Kälte, Wind, Regen, Schnee...



    Schuld währt ewig ist ein deutscher Krimi, bei dem das Ende nicht absehbar ist, bei dem die Autorin uns zunächst in eine Fälle lockt. Ein Buch, welches nach und nach an Spannung gewinnt, sehr lebendig und realitätsnah geschrieben ist. Gerne wieder!

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  • Ein echter Pageturner aus München Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 07.12.2011

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    Inge Löhnigs vierter Fall mit ihrem Kommissar Tino Dühnfort ist ein fesselnder Krimi, der die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhält. Dabei versteht sie es, den Fall aus mehreren Perspektiven zu erzählen und dem Rätselraten um den Täter stets neue Nahrung zu geben. So wird bei ihr die alltägliche zermürbende Kleinarbeit der Polizei nicht nur zum Herzstück der Story, sie macht daraus eine interessante und spannende Angelegenheit. Aber auch das Privatleben ihrer Figuren entwickelt Löhnig in „Schuld währt ewig“ konsequent weiter, die geheime Liaison zwischen dem Kommissar und seiner Mitarbeiterin ebenso wie die positive persönliche Entwicklung eines chronisch unzufriedenen Kollegen. Ein gut konstruierter Fall, eine spannende Story und viele sympathische Figuren machen Löhnigs „Schuld währt ewig“ zu einem echten Pageturner aus München.

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  • Denn niemand ist ohne Schuld Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von subechto, am 06.12.2011

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    Schuld, Sühne & Tod sind die Zutaten für Inge Löhnigs Kriminalromane. „Schuld währt ewig“ ist bereits Kommissar Dühnforts vierter Fall. Doch worum geht es?

    Zwei Kapitel, zwei Handlungsstränge:

    - Durch ein tragisches Unglück kam vor sechs Jahren, in der Obhut von Babysitterin Susanne, der kleine Ludwig zu Tode. Doch noch immer gibt sie sich die Schuld dafür.

    - Eugen Voigt fotografiert, wie der Architekt Jens Flade vor seiner Haustür überfahren wird. War es ein Unfall oder gar Mord? Wenn ja, warum?

    Kommissar Konstantin Dühnfort will mit seiner neuen Freundin und Kollegin Gina ein neues Bett kaufen, als sie zum Tatort gerufen werden. Nebenbei versäumt die Autorin nicht, das Personal vorzustellen, falls jemand die bisherigen Bände nicht gelesen hat.

    Nach der Leseprobe hatte ich mir von der Geschichte mehr versprochen, wurde jedoch enttäuscht: als nämlich kurz darauf auch noch eine junge Frau in einem See ertränkt wird, war mir eigentlich klar, dass die beiden Morde zusammenhängen und der Täter nur ein "einsamer Rächer" sein kann... Auge um Auge... Kommissar Dühnfort erkennt das aber erst wesentlich später.

    Inge Löhnig hat ihren neuen Kriminalroman wieder routiniert in Szene gesetzt. Ihre bildhafte Sprache gefällt mir gut, auch wenn der Erzählstil ziemlich schlicht und einfach ist. Alle Handlungsstränge laufen am Schluss immerhin zusammen, wirken aber zum Teil etwas künstlich, wenn nicht gar kitschig, so z.B. die Sache mit Sanne und ihrem „Highländer“.

    Beim Täter lag ich zwar knapp daneben, aber die Auflösung bzw. das Motiv des tatsächlichen Täters konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich habe das Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, um zu erfahren, ob es Sanne auch noch erwischt oder Dühnfort dies rechtzeitig verhindern kann.

    Spannend ist anders... Dass Dühnfort ständig „Merde“ sagt, hat mich gestört. Auch Susanne fand ich ziemlich unsympathisch: einerseits traumatisiert, an Ludwigs Tod Schuld zu sein, andererseits mit ihrem Porsche nachts über die Autobahn zu rasen, das passt für mich nicht zusammen.

    Dennoch bin ich schon gespannt, wie es mit Gina und Tino weitergeht...

    Fazit: Solide deutsche Krimikost, nicht nur für eingefleischte Dühnfort-Fans. Dafür gibt’s von mir 3 von 5*.

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  • Großartig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Krimihexe, am 04.12.2011

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    Die Geschichte beginnt mit Sanne, sie lebt zurückgezogen in einem kleinen Dorf bei München, restauriert Geigenbögen und kommt von den Schuldgefühlen nicht los, die sie verfolgen, seit Ludwig 5jährig aus seinem Bett zu Tode stürzte, als sie auf ihn aufgepaßt hat. Dem neuen Nachbarn begegnet sie mit Mißtrauen und erlaubt sich nicht glücklich zu sein.

    Eugen Vogt ist ein Besserwisser und verbringt seine Tage damit Verkehrssünder anzuschwärzen, hat er etwas gesehen als Flade vor seinem Haus absichtlich überfahren wurde oder warum ist er plötzlich verschwunden ?? Die Polizei tappt im Dunkeln und es gibt weitere Opfer, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun haben, bis auf die Therapiegruppe - Schuldlos schuldig.


    Dünnforth läuft mal wieder zur Höchstform auf, obwohl die Ermittlungen anfangs ins Leere laufen. Seine etwas verschrobene Art ist einfach nur liebenswert. Richtig nett ist auch die Liebesgeschichte zwischen Tino und Gina, niemals kitschig und übertrieben, sondern immer authentisch.

    Dieser vierte Teil läßt sich natürlich unabhängig von den andern Bücher lesen, empfehlen würde ich aber schon, die Bücher der Reihe nach zu lesen, sonst verpaßt man einfach was.

    Ich bin Fan dieser Serie und freue mich schon auf den nächsten Teil !!

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  • Schuld währt ewig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 03.12.2011

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    Dühnfort und Gina sind nun ein Paar und die Frage nach einer gemeinsamen Wohnung, aber vor allem auch einem offenen Bekenntnis zu ihrer Beziehung steht im Raum. doch das sind "nur" die privaten "Probleme" mit denen Dühnfort sich herumschlagen muss.

    Ein Mann wurde überfahren. Augenscheinlich ein tragischer Unfall mit anschließender Fahrerflucht, doch Dühnfort hat ein komisches Gefühl bei der Sache. Schon bald tauchen weitere Opfer auf und auch wenn es scheinbar keinerlei Verbindung zwischen diesen Taten gibt, ist er davon überzeugt, daß diese Taten sehr wohl etwas miteinander zu tun haben.

    Teil vier für Kommissar Dühnfort und sein Team ist wieder absolut gelungen. Auch wenn ich lange Zeit überzeugt davon war, den Täter schon zu kennen, war ich dann doch mehr als überrascht vom tatsächlichen Ausgang. Für alle Fans von Nele Neuhaus und Michael Kibler

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  • Auf der Suche nach dem Schuldigen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nefret, am 27.11.2011

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    Ein Mann wird auf der Straße totgefahren. Obwohl es nach einem Unfall mit Fahrerflucht aussieht, kommt die Polizei unter Kommissar Dühnfort bald zu der Überzeugung, dass es sich um Mord handelt. Dann wird eine junge Frau ermordet in einem See gefunden. Beide Opfer wahren in ihrer Vergangenheit in tragische Unfälle mit Todesfolge verwickelt.

    "Schuld währt ewig" ist Dühnforts vierter und bester Fall. Die Idee, dass Menschen, die "unschuldig schuldig" wurden, indem sie einen tödlichen Unfall nicht verhindern konnten, ist sehr berührend und fesselnd. Auch wenn dem Leser aufgrund der Nebenhandlungen bald klar ist, worauf der Kriminalfall hinausläuft, ist der Täter bis kurz vor dem Show Down eine Überraschung.

    Inge Löhnig schreibt herrrlich unaufgeregt. Ich bin froh, dass ich ihre Krimis für mich entdeckt habe.

    Privat hat sich Dühnfort ebenfalls weiter entwickelt. Er ist mittlerweile mit Gina zusammen, wobei ihre Beziehung aufgrund ihres Arbeitsverhältnisses noch geheim gehalten wird. In solchen Fällen habe ich immer die Sorge, dass die Autorin sich irgendwann in einer Sackgasse befindet und zu drastischen Mitteln greift, um für weitere Spannung zu sorgen. Aber Inge Löhnig hat hier einen geschickten Weg gewählt.

    Auch sein Mitarbeiter Alois macht einige interessante Entwicklungen durch. Es dürfte interessant sein, seinen Weg in den kommenden Büchern zu verfolgen.

    Leser, die Inge Löhnig bisher noch nicht kannten, sollten nicht unbedingt mit diesem Buch beginnen. Es wird zwar keine Auflösung der vorherigen Kriminalfälle verraten, aber das Privatleben der Protagonisten entwickelt sich schließlich auch weiter und es viel interessanter, dieses in der richtigen Reihenfolge mitzuerleben.

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