Unheil

Warum jeder zum Mörder werden kann. Neue Fälle des legendären Mordermittlers

von Josef Wilfling

Buch

gebunden (301 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Das ganz normale Böse: Warum Menschen morden - Unglaubliche Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur


Tagtäglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten - am allerwenigsten sie selbst. Josef Wilfling zeigt anhand von spannenden und unglaublichen Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Spektakuläre Verbrechen, faszinierende Tathintergründe und schockierende Einsichten in die Untiefen der menschlichen Seele!


Eine junge Frau tötet ihre Mutter, weil diese sie nicht vor den Übergriffen des Vaters geschützt hat. Ein Jugendlicher ermordet ein Mädchen, das ihm die Freundin ausspannen wollte. Ein Mann erschlägt seine Ehefrau, weil sie gedroht hat, ihm die gemeinsame Tochter für immer zu entziehen. Für uns unfassbar, für ihn der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es täglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan haben. In "Unheil" schildert er seine Begegnungen mit den Tätern und zeigt anhand von spektakulären Fällen, warum letztlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Eine provokante, beunruhigende und höchst spannende Erklärung dafür, warum Polizisten immer zuerst den Ehemann verdächtigen!


Produktdetails

Verkaufsrang: 27.962
ISBN-10: 3-453-19360-1
EAN: 9783453193604
Erschienen: 12.03.2012
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 301
Länge/Breite: 222mm/146mm
Gewicht: 461 g
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Josef Wilfling

Josef Wilfling, geboren 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.

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Buchhändlertipps

  • Unglaublich! Aber wahr! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Isabelle Pürro, am 11.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Josef Wilfling beschreibt einige seiner Fälle haargenau, welche er in der Zeit als Ermittler bei der Kripo durchlebt hat. Wie er diese beschreibt ist sehr eindrücklich und gehen unter die Haut. Was mich immer wieder erstaunt, und auf eine gewisse Art auch fasziniert, sind die Beweggründe, warum ein ganz "normaler" Mensch zum Mörder wird oder werden kann. Also jeder und jede von uns!

Kundenrezensionen

  • Statistisch gesehen sind die gefährlichsten Menschen die, die uns am nächsten stehen - und das schließt uns selbst nicht aus. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Fritzenwallner, am 20.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Täglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten - am allerwenigsten sie selbst, schreibt Wilfling in seinem Buch. Er ist davon überzeugt, dass in uns allen ein Mörder steckt.
    Auf den ersten Blick geht es um Habgier, Eifersucht, Wut, drohende Trennung, finanziellen Ruin. Immer wieder versuchte Wilfling, sich in Täter und Opfer hineinzuversetzen, kam auf die richtige Spur - und fand auch ein Motiv hinter dem Motiv: "Die Angst ist eine ganz wesentliche Triebfeder." Die unheilvolle Entwicklung beginne vielfach mit Existenz- oder Zukunftsangst. Die Angst, das zu verlieren, was man erreicht hat im Leben, kann Menschen sehr gefährlich machen.
    Die allermeisten Taten seien Beziehungstaten, sagt Wilfling. Sie geschehen meist in den eigenen vier Wänden. Jedenfalls werden nirgendwo mehr Menschen getötet als in vertrauter Umgebung - ausgerechnet dort also, wo man sich am geborgensten und sichersten fühlt, schreibt er. Nur zehn Prozent der Tötungsdelikte gingen auf das Konto von Gewalt- und Gewohnheitsverbrechern, und hier seien die Tötungsarten eher "kurz und schmerzlos". Am grausamsten gehe es zu, wo Menschen sich nahe stünden. Hier entlade sich oft lange angestaute Emotion.
    Laut Wilfling ist Deutschland mit einer Tötungsrate von 1,2 Fällen pro 100 000 Einwohner eines der sichersten Ländern. Weltweit liege die Quote bei 7,1. Zudem sinke die Zahl der Tötungsdelikte. Dafür gebe es verschiedene Gründe wie Abschreckung durch die DNA-Analyse. Aber auch die wachsende Selbständigkeit bei den Frauen, die nicht mehr bei einem gewalttätigen Mann blieben, bis er sie vielleicht töte, führe zu einer niedrigeren Quote.
    Wilfling hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Er hofft, mit seiner provokanten These vom Mörder in uns allen das eine oder andere Verbrechen zu verhindern.

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