Buch
Taschenbuch (71 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Fr. 13.90
Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen
Liebe wird allgemein für ein starkes Gefühl gehalten, das wir für eine andere Person haben. Durch Marshall Rosenbergs Gewaltfreie Kommunikation wird uns jedoch ein völlig anderer und lebensbereichernder Zugang zur Liebe ermöglicht. Liebe ist nämlich etwas, das wir tun, etwas, das wir freiwillig und von Herzen geben. Es geht darum, völlig offen und ehrlich unserem Partner, unserer Familie und unseren Freunden zu offenbaren, was im Moment in uns lebendig ist. Menschen in aller Welt haben die Erfahrung machen können, daß die Liebe, nach der wir uns alle sehnen, durch eine Verbindung von Herz zu Herz, durch ein freudiges Geben und Nehmen entsteht. Marshall Rosenberg zeigt uns, wie wir Liebe geben und annehmen können, ohne Schuldgefühle und ohne uns zu etwas verpflichtet zu fühlen. Wir können entdecken, was in einem bestimmten Moment in einer anderen Person lebendig ist, können es empathisch aufnehmen und uns mit dem verbinden, was diese Person ausgedrückt hat und was sie sich wünscht. Auf diese Weise können ganz besondere Beziehungen entstehen, in denen es nicht darum geht, Liebe in irgendeiner Form zu beweisen.
| Verkaufsrang: | 59.448 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-87387-624-8 |
| EAN: | 9783873876248 |
| Originaltitel: | Being me - loving you |
| Erschienen: | 03.08.2006 |
| Verlag: | Junfermann Verlag |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 71 |
| Länge/Breite: | 215mm/141mm |
| Gewicht: | 113 g |
| Übersetzer: | Michael Dillo |
Dr. Marshall B. Rosenberg ist international bekannt als Konfliktmediator und Gründer des internationalen Center for Nonviolent Communication in den USA. Die von ihm entwickelte Methode der Gewaltfreien Kommunikation hat sich als machtvolles Werkzeug herausgestellt, um Differenzen auf persönlichem, beruflichem und politischem Gebiet friedlich zu lösen. In den letzten dreißig Jahren hat Dr. Rosenberg die Gewaltfreie Kommunikation in mehr als zwei Dutzend Ländern an Ausbilder, Schüler, Studenten, Eltern, Manager, medizinisches und psychologisches Fachpersonal, Militärs, Friedensaktivisten, Anwälte, Gefangene, Polizisten und Geistliche weitergegeben. Derzeit lebt Dr. Rosenberg in New Mexico/USA. Er lehrt in Europa und den USA, reist regelmäßig in die Krisengebiete in Afrika, Osteuropa und den Mittleren Osten, wo er Ausbildungen und Konfliktmediationen anbietet.
Ihr habt vielleicht schon gehört, dass ich gesagt habe, dass es schwerer ist, in einer Ehe miteinander in Verbindung zu bleiben, als wenn man nicht miteinander verheiratet ist. Man hat uns viele verrückte Vorstellungen darüber beigebracht, was es bedeutet, eine "gute Ehe" zu führen. Ich bin überzeugt, dass ich die Person, mit der ich zusammen lebe, viel besser genießen kann, wenn ich von ihr nicht denke, sie sei meine "Ehefrau". In der Kultur, in der ich aufgewachsen bin, denken alle, sobald jemand von "seiner Frau" spricht, sie sei gewissermaßen sein Eigentum. GFK ist eine Sprache, die es möglich macht, uns miteinander auf eine Art zu verbinden, bei der wir einander von Herzen geben. Das bedeutet in Bezug auf unseren Partner, dass wir Dinge nicht deshalb tun, weil jemand das Etikett "Partner" oder "Partnerin" trägt, was impliziert, wir seien "zu etwas verpflichtet" bzw. sie "sollten" oder "müssen eigentlich" etwas Bestimmtes tun. Wir wollen nicht aus Gefühlen der Schuld, der Scham, der Ohnmacht, der Furcht, der Verpflichtung oder der Pflicht heraus "geben". Ich bin der Überzeugung, dass alle verlieren werden, wann immer wir füreinander etwas aus einer solchen Energie heraus tun. Wenn wir etwas erhalten, das aus dieser Energie heraus gegeben wurde, dann wissen wir genau, dass wir früher oder später dafür bezahlen müssen, weil es auf Kosten der anderen Person getan wurde. Ich bin an einem Prozess interessiert, bei dem wir einander von Herzen geben. Wie aber können wir lernen von Herzen zu geben, auf eine Art, bei der sich das "Geben" anfühlt, als sei es ein "Nehmen"? Wenn wir unsere Beziehungen auf eine menschliche Art gestalten, denke ich nicht, dass wir die "Gebenden" von den "Nehmenden" unterscheiden können. Der Unterschied wird erst sichtbar, wenn wir miteinander auf eine - wie ich es nenne - urteilende oder beurteilende Art und Weise umgehen, so dass das Geben keine große Freude mehr bereitet.