BuchhändlerInnen im Portrait

aus Aschaffenburg

Gesamte Rezensionen
71 (ansehen)
Über mich
Ich lese/rezensiere auch gerne Titel die abseits der Bestsellerlisten liegen!
Alter
22 Jahre
Funktion
Auszubildender
Lieblingsautoren
Charles Bukowski, D.F. Wallace, Jonathan Franzen, Frederic Beigbeder, Heinrich von Kleist
An meinem Beruf gefällt mir
Leute für die selben Bücher zu begeistern, die mich begeistert haben!
Im Beruf seit
Oktober 2010
Das beste Buch aller Zeiten
Ich entdecke ungefähr alle drei Tage ein neues Lieblingsbuch!
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Der alte König in seinem Exil
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    Fesselnd aber nicht reißerisch
    Rezension vom 27.12.2012
    In Der alte König in seinem Exil beackert Arno Geiger ein schweres Feld. Die Demenzerkrankung seines Vaters und sein allmähliches Verschwinden aus dem Leben. Das Buch hat mich unglaublich berührt, daher fällt es mir sehr schwer, eine objektive Rezension zu schreiben. Ich empfehle das Buch jedem, der ein fesselndes, aber nicht reißerisch geschriebenes Buch über Demenz lesen möchte.
  • Strindbergs Stern
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    Ein tolles Debut!
    Rezension vom 27.12.2012
    In Strindbergs Stern macht der Leser Bekanntschaft mit Don Titelmann, einem Möchtegern Indiana Jones, der zu allem übel auch noch stark drogenabhängig ist. Eigentlich genießt er sein Dasein, doch dann stößt er auf ein Artefakt, durch das er eher zufällig in eine Nazi-Okkultismus-Mythologie-Mord-Verschwörung-Verfolgungsjagd durch ganz Europa schlittert, die ihn am Ende bis in das ewige Eis führt.

    Das Buch ist gut konstruiert, gut recherchiert und lässt sich ebenso gut lesen! Wallentin vermixt gekonnt Fakt und Fiktion und lädt so zum Weiterlesen ein.
  • Die Liebeshandlung
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    Die Liebeshandlung
    Rezension vom 27.12.2012
    Zu Anfang habe ich mir mit „Die Liebeshandlung“ etwas schwer getan. Ich mochte den Vorgänger „Middlesex“ ganz gerne, allerdings waren mir die stark ausgeprägten geschichtlichen Elemente etwas zu dröge, deswegen habe ich es irgendwann zur Seite gelegt. Ich hatte die Befürchtung das mir dasselbe passiert, wenn Eugenides (seines Zeichens Professor für kreatives Schreiben in Princeton) sich über Literatur auslässt, doch ich wurde eines Besseren belehrt: Die Story wirkt besser ausgearbeitet als bei Middlesex, da Eugenides nicht mehr von „Hölzchen auf Stöckchen“ kommt, die Charaktere sind rund und selbst der Literaturteil lässt sich sehr gut lesen. Okay, was das angeht, bin ich vielleicht etwas befangen, aber ich bin mir sicher das auch ein „Laie“ gefallen daran finden wird.
  • Raum
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    Einmalig!
    Rezension vom 27.12.2012
    „Raum“ ist die Geschichte des fünfjährigen Jacks, der mit seiner Mutter in eben jenem Raum sein Dasein fristet. Das Buch hat mir supergut gefallen, weil es einfach etwas ganz anderes ist. Ich denke je mehr ich hier in der Rezension schreibe, desto weniger kommt das Gefühl, das ich beim lesen hatte, rüber. Deswegen will ich mich kurzfassen: „Raum“ ist eine unglaubliche Geschichte, die zur Mitte hin immer spannender wird, bis der Show-Down vorbei ist und dem Leser noch viel Zeit zum nachdenken beim lesen gegeben wird. Lesen Sie „Raum“ einfach! Sie werden es nicht bereuen!!!
  • Vollendet
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    Ein All-Age Titel der zum Nachdenken anregt
    Rezension vom 27.12.2012
    In Vollendet beschreibt Neal Shusterman die Vereinigten Staaten nach einem zweiten Bürgerkrieg. Dieser Krieg fand zwischen Abtreibungsgegnern und Abtreibungsbefürwortern statt und endete mit einem Kompromiss. Man kann sein Kind nicht mehr abtreiben, aber dafür zwischen dem dreizehnten und achtzehnten Lebensjahr umwandeln lassen. Das heißt, das die Kinder in speziellen Anstalten auseinandergenommen werden und die „Einzelteile“ gespendet werden. So kommen auch ein oder zwei sehr brutale Szenen zustande, die ich für einen All-Age Titel ziemlich deftig fand. Trotzdem empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, denn wie Shusterman in jedem Kapitel zwischen den Erzählern springt, verleiht dem Buch viele spannende Facetten und regt sicherlich auch jugendliche Leser zum Nachdenken an.

    Hoffentlich kommt der zweite Band bald hinterher!
  • Matterhorn
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    Ein erschütternder Roman!
    Rezension vom 27.12.2012
    Karl Marlantes Matterhorn ist mir direkt aufgefallen, als wir das Buch in den Laden bekommen haben. Drei Tage später lag es auf meinem Nachttisch und kaum eine Woche später hatte ich es durch. Beim lesen überkam mich nie das Gefühl, dass ich hier einen siebenhundert Seiten Wälzer vor mir liegen habe. Ich habe mich eher an Kriegsfilme wie Platoon oder Apokalypse Now erinnert gefühlt, denn genauso hat Matterhorn ein unglaubliches Kopfkino in mir ausgelöst. Ich kann nicht beurteilen, wie realistisch Marlantes Kriegsschilderungen sind, trotzdem zweifle ich nicht das er das alles erlebt hat und darum beneide ich ihn nicht. Das Buch hat mich wie gesagt sprachlos und desillusioniert zurückgelassen und ich denke, dass der Autor genau das bezwecken wollte.
  • Kapital
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    Das fesselnde Porträit einer Straße
    Rezension vom 27.12.2012
    Kapital ist die Geschichte der Pepys Road in London und deren Bewohner. Durch eine Vielzahl von Charakteren, die John Lanchester brillant darstellt, versinkt man schnell in seiner Erzählung und verliert sich leicht in den verschiedenen Erzählsträngen. Mit viel Esprit und Witz leitet uns Lanchester durch das Buch, sodass ich mir am Ende gewünscht habe, dass Kapital noch etwas länger wäre.
  • Kings of Cool
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    Wie immer ein Thriller der Extraklasse!
    Rezension vom 27.12.2012
    Kings of Cool ist das Prequel zu Don Winslows Roman Zeit des Zorns. Es wird erzählt, wie Ben und Chons Drogenimperium entstanden ist und wie O‘ den Weg zu ihnen gefunden hat. Spätestens nach zwei Kapiteln hat einen Don Winslow wieder an das Buch gefesselt, sodass man es mal wieder nicht zur Seite legen kann, bis die Geschichte aus ist. Wie immer ist das Buch nichts für schwache Nerven, allerdings spritzt das Blut nicht so sehr aus den Seiten, wie in den Vorgängerbänden. Trotzdem bleibt Don Winslow mein Lieblingsautor im Thrillergenre und bekommt wieder fünf Sterne!
  • Die tausend Herbste des Jacob de Zoet
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    Ein klasse Roman!
    Rezension vom 27.12.2012
    Eigentlich ist es unmöglich Die tausend Herbste des Jacob de Zoet in einer Kurzrezension zusammenzufassen. Doch ich will mein Bestes geben. Als Leser erhält man hier eigentlich drei Bücher in einem: eine Liebesgeschichte, einen Abenteuerroman und ein Buch über japanische Geschichte. Das Ganze klingt jetzt sehr langatmig und anstrengend zu lesen, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Durch die geschickte Verknüpfung der Liebes- und Abenteuerhandlung wird das Buch auf keiner Seite langweilig und auch die historischen Fakten lassen sich sehr gut verdauen. Daher gebe ich dem Buch fünf Sterne!
  • Die toten Frauen von Juárez
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    Wow
    Rezension vom 13.05.2012
    Als ich Die toten Frauen von Juarez gelesen habe, musste ich mir immer wieder in den Hinterkopf rufen, dass das Buch auf wahren Begebenheiten beruht, denn solche Gewaltexzesse sollte sich kein normaler Mensch ausdenken können. Die Frage die Hawken damit stellt, ob Gewalt automatisch Gegengewalt bewirken muss, bleibt unbeantwortet. Alleine dadurch wird mir das Buch in Erinnerung bleiben.