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Meine Rezensionen

  • Tannöd
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    Ganz okay
    Rezension vom 22.05.2013
    Inhalt:
    Die gesamte Familie Danner samt Magd wurde auf dem Einödhof Tannöd auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Die Dorfbewohner sind schockiert und fragen sich, wer so kaltblütig ist und selbst die zwei kleinen Kinder tötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Deshalb werden Zeugen vernommen. Kann so der Mörder gefunden werden?

    Autorin:
    Andrea Maria Schenkel wurde am 21. März 1962 in Regensburg geboren. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie eine Ausbildung bei der Post. Ihr Debütroman „Tannöd“ erschien 2006 und wurde sofort zum Spiegel-Bestseller. Andrea Maria Schenkel lebt zurzeit mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

    Meine Meinung:
    Der Roman „Tannöd“ beruht auf eine wahre Begebenheit – dem bis heute ungelösten Mordfall „Hinterkaifeck“, der mir schon vor dem Lesen der Lektüre bekannt war. Deshalb fielen mir auch einige Parallelen zwischen dem Buch und dem Mordfall auf. Erzählt wird „Tannöd“ aus mehreren Perspektiven von verschiedenen Menschen. Zum einen berichten Angehörige oder Bekannte der Opfer über die Geschehnisse, zum anderen gibt es auch Passagen in der Ich-Perspektive z.B. aus der Sicht der Opfer oder eines Landstreichers. Der Leser erfährt durch die ständigen Perspektivenwechsel immer nur einen kleinen Teil der Geschichte und muss selbst folgern, wie es weitergehen könnte. Der Schreibstil weist keine sprachlichen Besonderheiten auf und ist auf die jeweils „sprechende“ Person angepasst. Normalerweise lese ich keine Krimis: „Tannöd“ war meine Schullektüre und mit Abstand die beste, die ich bisher gelesen habe. Hat man einmal mit dem Lesen angefangen, möchte man das Buch am Liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Dies liegt daran, dass sich immer mehr Spannung aufbaut, die sich bis zum Ende hin zieht. Der Leser möchte unbedingt erfahren, wer der Täter ist und warum er diese grausame Tat begangen hat. Am Ende gibt es auf diese offenen Fragen eine Antwort (die ich aber nicht verraten möchte). Nicht so gut gefielen mir an dem Roman die vielen Seiten mit Gebeten, welche den Lesefluss stören. Empfehlen würde ich „Tannöd“ Leserinnen und Lesern ab 15 Jahren. Es eignet sich durch die geringe Seitenanzahl auch gut als Klassenlektüre.

    Insgesamt fand ich den Krimi „Tannöd“ gut, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine Schullektüre handelt, die ich privat sicher nicht gelesen hätte. Leider störten mich die vielen Seiten mit Gebeten beim Lesen. Deshalb möchte ich gerne 3,5 von 5 Monden an das Buch vergeben.
  • Ich werde immer da sein, wo du auch bist
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    SOllte man gelesen haben ...
    Rezension vom 18.05.2013
    Inhalt:
    Caitlins beste Freundin Ingrid hat sich das Leben genommen. Ein Schock für Caitlin. Sie kann nicht verstehen, warum Ingrid Suizid begangen hat. Doch dann stößt Caitlin in ihrem Zimmer auf ein Tagebuch ihrer Freundin und erfährt die bittere Wahrheit über sie. Seite für Seite liest Caitlin die letzten Einträge von Ingrid und nimmt so langsam Abschied von ihr. Doch jeder Abschied ist auch ein Neuanfang …

    Autorin:
    Nina LaCour wuchs in der Nähe von San Francisco/USA auf. Sie unterrichtet Literatur - und dass schon an vielen verschiedenen Orten. Ihr Debütroman heißt „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ und erschien in Deutschland im Fischer Verlag. Nina LaCour schreibt gerade an einem weiteren Jugendbuch. Zurzeit lebt sie in Oakland/USA.

    Meine Meinung:
    Das Cover von „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ zeigt ein Mädchen mit ausgestreckten Armen. Zwar ist es recht schlicht, doch es passt perfekt zum Roman. In dem Buch geht es um ein sehr tiefgründiges Thema, nämlich Selbstmord. Ich selbst musste mich zwangsläufig schon mit dieser Problematik befassen, da eine gute Freundin von mir versucht hatte, sich umzubringen. Deshalb ist dies auch ein sehr sensibles Thema für mich. Ich denke, dadurch fiel es mir auch sehr leicht, mich in die Protagonistin Caitlin hinein zu versetzen. Der Schreibstil von „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ ist recht einfach gehalten und flüssig. Das Buch wird in der Ich-Perspektive von Caitlins Sicht erzählt. Gemeinsam mit Caitlin erfährt man mehr über den Tod ihrer besten Freundin Ingrid und wie es dazu. Anfangs fand ich Caitlin ein wenig naiv – wie bitteschön kann man nicht merken, dass es der besten Freundin so schlecht geht? Im weiteren Verlauf des Jugendbuches erhält man aber eine Antwort auf diese Frage. Der Roman „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ hat etwas geschafft, was nur selten ein Buch schafft: Er hat mich zum Weinen gebracht – und das nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals. Ich finde, das sagt schon alles. Recht schade finde ich, dass das Jugendbuch nicht allzu bekannt ist – ich bin nur ganz zufällig darauf gestoßen. Am Ende war ich sehr traurig, dass die Lektüre zu Ende war, doch ich bin schon gespannt, ob Nina LaCours weitere Romane auch ins Deutsche übersetzt werden. Übrigens: Gleich, nachdem ich „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ gelesen habe, habe ich es an meine Freundin Sarah weitergegeben, die genauso begeistert von dem Buch war wie ich.

    Ich möchte an „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ verdienterweise die volle Mondanzahl – 5 von 5 Monden – vergeben, da mich dieses Buch wirklich begeistert hat. Auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Romeo für immer
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    Muss man gelesen haben!
    Rezension vom 03.05.2013
    Inhalt:
    Viele Jahrhunderte ist es nun schon her, seitdem Romeo seine geliebte Julia ermordet hat. Seitdem wandert er als Söldner der dunklen Seite umher, mit dem Auftrag, die Liebe zwischen zwei Menschen zu zerstören. Da ihm dies nicht gelang, wurde er von den bösen Mächten verstoßen. Um nicht auf Ewigkeiten verdammt zu sein, muss Romeo auf die Seite des Lichts wechseln und die Liebe von Ariel gewinnen – doch dies ist alles andere als einfach – denn Romeo hat dafür nur drei Tage Zeit …

    Autorin:
    Stacey Jay wurde in den USA geboren. Sie arbeitete schon in verschiedenen Jobs, z.B. als Schauspielerin, Tänzerin oder Yoga-Lehrerin. Seit 2005 arbeitet sie als Schriftstellerin und veröffentlichte unter verschiedenen Pseudonymen diverse Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Zurzeit lebt Stacey Jay mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Maumelle/USA.

    Meine Meinung:
    Das Cover von „Romeo für immer“ ist in Blautönen gehalten und zeigt ein Mädchen mit schwarzen Haaren und blauen Augen. Es hat mich schon ein wenig überrascht, dass darauf nicht Romeo abgebildet ist (aufgrund des Buchtitels). Der erste Band der Reihe rund um Romeo und Julia – „Julia für immer“ hatte mir bis auf ein paar Kleinigkeiten recht gut gefallen, deshalb wartete ich auch schon sehnsüchtig auf „Romeo für immer“ und stellte große Erwartungen an das Jugendbuch. Der Schreibstil von Stacey Jay war bei „Romeo für immer“ wie schon wie beim Vorgänger wieder wunderschön und flüssig. Die Lektüre wurde durch den tollen Schreibstil zu einem wahren Pagetuner, den ich am Liebsten nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Hauptperson in „Romeo für immer“ ist wie der Titel schon sagt Romeo, den wir bereits in Band 1 kennengelernt haben. Dort wurde er als „der Böse“ dargestellt, doch dies ändert sich nun, denn Romeo zeigt seine anderen, positiven Seiten und entwickelt sich weiter. Dies liegt vielleicht auch daran, dass er endlich sein Glück findet. Erzählt wird die Story von „Romeo für immer“ aus mehreren verschiedenen Perspektiven - dadurch ist das Lesen sehr abwechslungsreich. Leider gefiel mir das Ende des Buches nicht sonderlich – es war nur schwer nachvollziehbar und warf viele Fragen auf. Empfehlen würde ich „Romeo für immer“ Lesern ab 15 Jahren.

    Insgesamt gefiel mir „Romeo für immer“ bis auf das Ende recht gut – sogar noch besser als „Julia für immer“. Ich möchte an das Buch deshalb gerne 4,5 von 5 Monden vergeben und bin schon gespannt, was es als Nächstes von Stacey Jay zu lesen geben wird.
  • Antonia Lucia Labellas brillanter Plan
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    Überzeugendes Jugendbuch auch für jüngere Leser
    Rezension vom 04.04.2013
    Inhalt:
    Die 15-jährige Antonia Lucia Labella, Tochter einer streng katholischen Mutter und Schülerin einer von Klosterschwestern geführten Mädchenschule wünscht sich nichts sehnlicher, als von Andy Rotellini geküsst zu werden. Doch dies ist nicht so leicht, denn Antonia wird mit Adleraugen von ihrer Mutter Amalia überwacht. Damit ihr Wunsch doch noch wahr wird, betet sie zu den Schutzpatronen, die es ja für (fast) alles gibt. Aber ob die ihr bei diesem Problem helfen können?

    Autorin:
    Donna Freitas wurde in Rhode Island/USA geboren und studierte Philosophie und Spanisch. Zurzeit arbeitet sie als Professorin an der Boston University. Nebenbei verfasst sie Artikel für Zeitungen und Magazine zum Thema Religion und Jugend. Donna Freitas Debütroman „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ erschien im Jahr 2012 in Deutschland.

    Meine Meinung:
    Das Cover des Buches „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ ist in Rosa gestaltet. Es zeigt die Zeichnung eines Herzes mit Pfeil und eines Heiligen sowie eine To-Do-Liste von Antonia. Ich finde, dass das Cover gut zur Story des Romans passt, da Schutzpatrone und Liebe darin eine große Rolle spielen. Schon von Buchbeginn an fand ich schnell in die Geschichte hinein. Die Hauptperson der Lektüre ist die 15-jährige Antonia, die ich schon bald ins Herz schloss und mit der ich mich identifizieren konnte (da auch ich katholisch erzogen wurde). Zwar geht Antonia auf eine von Nonnen geführte Mädchenschule und ihre Leidenschaft sind Heilige, doch trotzdem leidet auch sie an ganz normalen Teenie-Problemen. Besonders musste ich darüber schmunzeln, dass sie regelmäßig Briefe an den Vatikan schreibt, mit Vorschlägen, für welche Dinge Heilige ernennt werden sollen. Es ist schon interessant, für was es alles Heiligen gibt – ich kannte einige gar nicht. Erzählt wird „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ aus der Ich-Perspektive von Antonia. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Somit eignet sich die Lektüre auch für jüngere Leser. Am Ende des Jugendbuches war ich ein wenig traurig, dass es jetzt vorbei ist, weil die Lektüre mich gut unterhalten konnte und ich Antonia lieb gewonnen habe. Sie verändert sich im Verlauf des Romans recht stark und überdenkt ihr Leben nochmal. Am Schluss werden viele offenen Fragen geklärt, zum Beispiel, woher Antonias Leidenschaft für Heilige kommt usw. Empfehlen würde ich „Antonia Lucia Labellas brillanter Plan“ Mädchen ab 13 Jahren und älter.
  • Melina und die vergessene Magie
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    Zu oberflächlich!
    Rezension vom 02.04.2013
    Inhalt:
    Schlimmer hätte ihr erster Schultag in der neuen Schule nicht laufen können: Melina Bernhard wird von der Klassenzicke Lisa in den dunklen Schulkeller gesperrt. Plötzlich öffnet sich dort ein magisches Fenster, durch das Melina hindurchgezogen wird. Vom einen auf den anderen Moment befindet sie sich in einem fremden Land namens Lamunee. Dort trifft sie auf den Zauberlehrling Tann, der dafür verantwortlich ist, dass Melina in Lamunee gelandet ist. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die Suche nach einem Zauberer, der ein neues magisches Fenster öffnen soll, durch das Melina wieder nach Hause gelangen kann – doch das ist schwerer als gedacht …

    Autorin:
    Susanne Mittag wurde 1967 in Nordrhein-Westfalen geboren. Im Laufe ihres Lebens ist sie etliche Male umgezogen und hat unter anderem schon in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und einigen anderen Bundesländer gelebt. Seit 2001 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Zurzeit lebt Susanne Mittag mit ihrer Familie in Esslingen.

    Meine Meinung:
    Das Buch „Melina und die vergessene Magie“ habe ich geschenkt bekommen – der Roman war mir bis dahin unbekannt. So wirklich angesprochen hatte mich der Klappentext nicht, doch ich wollte dem Jugendbuch trotzdem eine Chance geben und habe angefangen, es zu lesen. Die Hauptperson der Lektüre, ist wie der Titel schon sagt die 13-jährige Melina Bernhard. Schon von Anfang an konnte ich sie ins Herz schließen und mit ihr mitfühlen. Leider wirkte sie ein wenig oberflächlich. Auch bei den anderen Charakteren wie Tann, Erel, Morzena, usw. mangelte es an Tiefe. Erzählt wird der Roman aus zwei Perspektiven – der von Melina und der von Lianna (eine Dienerin von Morzena). Dadurch hat der Leser die Möglichkeit, die Geschichte von zwei unterschiedlichen Sichtweisen zu erleben. Besonders gut gelungen ist Susanne Mittag das Land Lamunee, welches sich sehr von Deutschland und anderen Ländern unterscheidet. In Lamunee gibt es magische Wesen wie Hexen und Zauberer, aber auch unbekannte Tiere. Anfangs ist Lamunee Melina fremd, doch schon bald fühlt sie sich wohler (was auch daran liegt, dass sie Freunde findet). Der Schreibstil von „Melina und die vergessene Magie“ ist flüssig und für jüngere Leser gut geeignet. Empfehlen würde ich den Roman Leserinnen und Lesern ab 11 Jahren, aber auch für ältere Leser, die nicht allzu viel erwarten, eignet sich der Roman.

    Insgesamt kann ich sagen, dass es sich bei „Melina und die vergessene Magie“ um einen kurzweiligen, leichten Roman (circa 240 Seiten) handelt. Leider mangelt es ihm ein wenig an Tiefe, was man besonders an den oft sehr oberflächlichen Charakteren feststellt. Trotzdem konnte mich das Buch für einige Stunden unterhalten und deshalb möchte ich 3,5 von 5 Monden vergeben.
  • Silver Skye
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    Überzeugender Debütroman
    Rezension vom 17.03.2013
    Inhalt:
    Die 16-jährige Skye ist ein ganz normales Mädchen. Doch dies ändert sich an ihrem 17. Geburtstag. Denn an diesem Tag lernt sie den schüchternen Devin und den selbstbewussten Asher kennen – zwei Cousins, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Skye ist von beiden gleichermaßen fasziniert, aber schon bald merkt sie, dass mit Asher und Devin irgendetwas nicht zu stimmen scheint, denn die Augen der beiden leuchten gelegentlich silbern. Trotz der Ungewissheit über die beiden verliebt sich Skye in die zwei Jungs. Für wen wird sie sich am Ende entscheiden?

    Autorin:
    Schon früh war es Jocelyn Davies Wunsch, Autorin oder Schauspielerin zu werden. Nach ihrem High School-Abschluss studierte sie Englisch und Theater am Bates College in Maine. Ihr Debütroman „Silver Skye“ erschien in Deutschland im Jahr 2012. Zurzeit arbeitet Jocelyn Davies bei einem Verlag in New York und lebt in einer mit Büchern überfüllten Wohnung.

    Meine Meinung:
    Das Cover von „Silver Skye“ ist recht schlicht gestaltet. Es ist in schwarz gehalten und zeigt ein Mädchen, von dem nur der Oberkörper zu sehen ist, der Rest von ihr verschwindet im Rauch und in der Dunkelheit um sie herum. Entdeckt habe ich das Buch beim Stöbern nach Neuerscheinungen und blieb dabei sofort am Klappentext hängen. Die darin beschriebene Handlung erinnerte mich ein wenig an die „Tagebuch eines Vampirs (Vampire Diaries)“-Reihe von Lisa J. Smith. Es geht in „Silver Skye“ um zwei Cousins, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Devin, der schüchterne und Asher, der genau das Gegenteil davon ist. Durch den Klappentext hatte ich schon vor dem Lesen große Erwartungen an den Roman und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Jugendbuchs ist flüssig und angenehm zu lesen. Die weibliche Hauptperson der Lektüre ist die 16-jährige (bzw. 17-jährige) Skye. Ich fand sie meist recht sympathisch, doch mir gefiel ihr Egoismus nicht so gut. Denn ihre Gedanken drehen sich immer nur um sie selbst. Männliche Hauptcharaktere gab es gleich zwei: Die Cousins Asher und Devin. Beide Jungs sind sehr verschieden, was ich recht gut finde, da so der Geschmack von (fast) allen Lesern getroffen werden kann. Anfangs fehlt es der Lektüre noch ein wenig an Spannung, doch dies ändert sich nach circa 100 Seiten und die Ereignisse überschlagen sich. Es baut sich ein Spannungsbogen auf, der bis zum Ende anhält – welches leider schon viel zu schnell kam. Am Schluss bleiben einige ungeklärte Fragen offen und ich hoffe sehr, dass Jocelyn Davies (die Autorin) den Lesern bald Antworten darauf geben wird.

    Nach dem Lesen von „Silver Skye“ habe ich mich entschlossen, 4 von 5 Monden zu vergeben. Den Mondabzug gibt es deshalb, weil mir zum einen der Egoismus von Skye nicht gefiel und zum anderen die Spannung am Buchbeginn etwas fehlte, was sich zum Glück aber nach kurzer Zeit geändert hat.
  • Oceania 02. Weißer Horizont
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    Must-Read
    Rezension vom 22.02.2013

    Inhalt:
    Flavia hat es geschafft und befindet sich auf einem Segelschiff in Richtung Europa. Doch nichts ist mehr wie früher: Ihre alte Heimat ist von Schnee und Eis bedeckt. Gemeinsam mit anderen Überlebenden schafft es Flavia die geheime Forschungsstation in den Bergen zu erreichen. An diesem Ort, so denkt sie, befinde sich ihr Großvater. Außerdem muss Flavia dort den Alphaschlüssel aus Amerika abliefern, auf welchem sich wichtige Informationen über den Klimawandel befinden. Doch dort macht sie eine schicksalhafte Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändert…

    Autorin:
    Hélène Montardre wurde 1954 in der Nähe von Paris/Frankreich geboren. Sie studierte Englisch an der Universität von Clermon-Ferrand. Bis heute hat sie schon über 50 Romane, Erzählungen und Dokumentationen veröffentlicht. Heute lebt sie in der Nähe von Toulouse/Frankreich.

    Meine Meinung:
    Schon der erste Teil der „Oceania“-Reihe – „Die Prophezeiung“ – gefiel mir sehr gut. Deshalb wollte ich auch unbedingt die Fortsetzung dieses Romans, nämlich „Weisser Horizont“ lesen. Am Anfang erzählt die Autorin des Buches, Hélène Montardre, was bisher (in Band 1) geschehen ist. Dieser Rückblick ermöglicht es auch Lesern, die den Vorgänger nicht kennen, problemlos in die Geschichte zu finden. Schon von Beginn an war die Handlung spannend und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt beim Lesen des Jugendbuches - so als wäre ich hautnah dabei. Der Schreibstil der Lektüre ist flüssig und jugendgerecht. Die Hauptperson des Romans ist Flavia, die sich in „Weisser Horizont“ weiterentwickelt und dadurch authentisch wirkt. In „Weisser Horizon“ treten zum ersten Mal auch einige unbekannte, neue Charaktere auf, zu denen ich aber nichts verraten möchte, denn sonst müsste ich Spoilern. Auch im zweiten „Oceania“-Band ist das Hauptthema die Klimaerwärmung und die damit verbundenen, drastischen Folgen. Der Leser wird durch den Roman zum Nach- & Umdenken motiviert – denn wer möchte schon in der von Eis und Schnee bedeckten Welt von Flavia gerne leben? Ich zumindest nicht. Nach vielen spannenden Seiten war ich schon nach kürzester Zeit am Ende des Jugendbuches angelangt und ich freue mich schon auf das Lesen des dritten Bandes der Reihe namens „Oceania – Insel des Lichts“. Empfehlen würde ich „Oceania – Weisser Horizont“ Lesern ab 13 Jahren (Mädchen und Jungen) sowie Erwachsenen aller Altersklassen.

    Insgesamt gefiel mir „Weisser Horizont“ sogar noch besser als der Vorgänger „Die Prophezeiung“ (4,5/5 Monden). An dem hier besprochenen Buch habe ich nichts gefunden, was mir nicht gefallen hat und deshalb vergebe ich verdienterweise die volle Mondanzahl (5 von 5 Monden).
  • Die Blumen des Schmerzes
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    Gutes Buch bis auf eine Kleinigkeit
    Rezension vom 12.02.2013
    Inhalt:
    Die Tochter von Lilith und Luzifer – die Dämonin Daphne ist anders als ihre Schwestern. Denn Daphne kann nichts und niemand dazu bewegen, auf die Erde zu Reisen um dort Männern ihrer Lebensenergie zu berauben. Doch eines Tages verlässt ihr Lieblingsbruder Obie die Hölle aufgrund der Liebe zu einer menschlichen Frau. Daphne beschließt daraufhin, ihren Bruder zu suchen und verlässt ebenfalls die Hölle um zur Erde zu reisen. Bei ihrer Suche trifft sie auf den jungen Mann Truman Flynn, der ihr helfen möchte, ihren Bruder Obie zu finden. Gemeinsam begeben sich Daphne und Truman in ein Abenteuer und geraten dabei in große Gefahr, denn der Engel des Todes – Azrael – ist den Beiden dicht auf den Fersen und trachtet nach Daphnes Tod…

    Autorin:
    Brenna Yovanoff ist in einer Kleinstadt in Arkansas/USA aufgewachsen und absolvierte ein Studium an der Colorado State University. Ihr Debütroman „Schweigt still die Nacht“ erschien 2011 in Deutschland. Zurzeit lebt Brenna Yovanoff mit ihrem Mann in Denver/USA.

    Meine Meinung:
    Das Cover von „Die Blumen des Schmerzes“ hat mich von Anfang an angesprochen und ist ein Eyecatcher. Es ist in Rot (die Farbe der Hölle) gehalten und zeigt ein Mädchen – vermutlich Daphne – welches auf einer Bank liegt. Für mich ist dies das erste Buch, welches ich von Brenna Yovanoff gelesen habe und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Die Story der Lektüre ist gut durchdacht und das Thema Dämonen noch eher selten (im Vergleich zu Vampiren) in Romanen des Genres Fantasy zu finden. Hauptperson des Jugendbuches ist die Dämonin Daphne (Tochter von Lilith und Luzifer) die mir von Anfang an sympathisch war – was vielleicht daran liegt, dass sie anders als die anderen ist und sich von ihnen auch nichts sagen lässt. Leider fehlte es bei den anderen, im Roman vorkommenden Protagonisten (z. B. Luzifer, usw.) an Tiefe und man erfährt nur wenig über sie – was ich schade finde. Verfasst ist das Jugendbuch in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Daphne. Dadurch erhält der Leser einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und versteht sie selbst und ihr Handeln besser. Der Schreibstil von „Die Blumen des Schmerzes“ ist flüssig und jugendgerecht. Als ich am Ende der Lektüre (welches mich wirklich ein wenig überrascht hat) angelangt war, war ich traurig, dass das Buch schon vorbei ist, da ich einige schöne Stunden mit ihm hatte. Empfehlen würde ich das Jugendbuch „Die Blumen des Schmerzes“ Mädchen und Jungen ab 15 Jahren sowie erwachsenen Lesern.

    Insgesamt betrachtet hat mir „Die Blumen des Schmerzes“ gut gefallen. Leider gab es einen Kritikpunkt (einigen Charakteren fehlt es an Tiefe) aufgrund dessen ich 4 von 5 Monden vergebe. Trotzdem kann ich den Roman weiterempfehlen!

  • Vampire
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    Vampire im Wandel der Zeit
    Rezension vom 07.02.2013
    Inhalt:
    „Vampire: Monster - Mythos – Medienstar“ ist in folgende Bereiche gegliedert:
    - Einführung in das Thema Vampire
    - Der Vampir im Volksglauben
    - Monster der Moderne: Der Vampir als Medienstar
    - Ein Mythos zwischen den Extremen
    - Resümee: Vom Monster zum Medienstar
    - Epilog
    - Anhang (Weiterführende Literatur, Literatur- und Abbildungsverzeichnis, Anmerkungen)

    Autor:
    Florian Kührer wurde 1982 geboren und wuchs in Pulkau/Österreich auf. Er studierte Gesichte mit dem Schwerpunkt Osteuropa sowie Romanistik/Rumänisch an der Universität in Wien/Österreich. Außerdem absolvierte er zwei Semester an der Universität von Klausenburg/Rumänien.

    Meine Meinung:
    Normalerweise lese ich nicht oft (und gerne) Sachbücher, doch bei „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ machte ich eine Ausnahme – da ich mich sehr für Vampire bzw. Vampirliteratur interessiere und mich gerne einmal intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen wollte. Durch den Roman konnte ich ein paar Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste, doch das meiste war mir schon bekannt. Das Spektrum der in der Lektüre behandelten Themen ist sehr breit gefächert und umfassend. Neben dem Fließtext befinden sich im Buch auch einige Abbildungen, die das Geschriebene veranschaulichen sollen – es hätten meiner Meinung nach gerne noch mehr sein dürfen. Der Schreibstil von „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ ist sachlich und es befinden sich viele Fremdwörter darin (was bei einem Sachbuch aber nicht sonderlich überrascht). Besonders gut gefielen mir die Kommentare des Autors Florian Kührer, die das Buch an einigen Stellen ein wenig auflockerten und mich teilweise auch zum Schmunzeln brachten. Empfehlen würde ich den Roman Lesern ab 15 Jahren und Erwachsenen, die sich für das Thema Vampir interessieren und gerne mehr über ihn erfahren möchten.

    Insgesamt fand ich „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ sehr informativ, obwohl ich nicht viel wirklich Neues erfahren habe. Ich hätte mir aber mehr Bilder zur Veranschaulichung gewünscht (zwar sind ein paar im besprochenen Buch enthalten, doch es hätten gerne noch mehr sein können). Aufgrund dieses Kritikpunktes vergebe ich 4,5 von 5 Monden und kann das Buch weiterempfehlen.
  • Dead Beautiful - Unendliche Sehnsucht
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    Gelungene Fortsetzung!
    Rezension vom 24.01.2013
    „Die Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit wird für Renée zu einem unberechenbaren Spiel um Leben und Tod.“ (Dead Beautiful – Unendliche Sehnsucht)

    Inhalt:
    Seit dem letzten Sommer steht das Leben der 17-jährigen Renée Winters Kopf. Denn sie muss ihre alte Schule verlassen und wird auf eine Wächterschule namens St. Clement in Kanada geschickt. Dort soll Renée ihre Fähigkeiten als Wächterin ausbauen und lernen, Untote zu finden. Doch sie fühlt sich dort sehr unwohl, was auch daran liegt, dass Dante seit den Geschehnissen am Schuljahresende untergetaucht ist. Außerdem plagen Renée seit kurzem auch noch mysteriöse Visionen, die auch in der Realität wahr werden. Schnell merkt Renée, dass diese Visionen Hinweise sind, die es zu entschlüsseln gilt. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Noah und Anya begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und gerät dabei ungeahnt in große Gefahr…

    Autorin:
    Yvonne Woon wurde 1984 in Worchester/USA geboren. Sie wuchs außerdem in Worchester und in Frankreich auf. Woon studierte an der Colmbia Univerity und erhielt 2006 ihren Abschluss in Creative Writing und Englisch. Danach arbeitete sie als Assistentin in einer Literaturagentur und absolvierte ein Aufbaustudium. „Dead Beautiful 01 -Deine Seele in mir“ hieß ihr Debütroman.

    Meine Meinung:
    Wie schon beim Vorgängerband „Dead Beautiful – Deine Seele in mir“ ist das Cover von „Dead Beautiful 02 – Unendliche Sehnsucht“ wieder ein richtiger Eyecatcher. Abgebildet ist darauf das Gesicht eines Mädchens – vermutlich Renées. Nach dem fiesen Cliffhanger des Vorgängerbandes war ich sehr gespannt wie es mit Dante und Renée weitergeht. Deshalb hatte ich auch hohe Ansprüche an „Dead Beautiful – Unendliche Sehnsucht“ gestellt – und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Romans war wie schon bei Band 1 fesselnd und leicht zu lesen. Hauptcharakter der Lektüre war die 17-jährige Renée, die mir sympathisch war und mit der ich Empathie empfinden konnte. Diesmal gab es viele neue Nebencharaktere, wie z.B. Noah oder Anya, die der Leser kennen lernen durfte. Auch der Handlungsort St. Clement in Kanada war neu, da der Vorgängerband am Gottfried Institut spielte. Schon von Anfang an baute sich Spannung auf und es gab viele unerwartete Wendungen. Am liebsten hätte ich das Jugendbuch gar nicht mehr aus der Hand gelegt, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, was zum Großteil auch daran liegt, dass es viele Rätsel zu lösen gab. Nicht so gut gefiel mir, dass das Ende ganz plötzlich kam und offen ist. Dadurch muss man wieder lange Zeit auf eine Fortsetzung warten. Empfehlen würde ich „Dead Beautiful 02 – Unendliche Sehnsucht“ Lesern ab 14 Jahren, die schon den Vorgänger gelesen haben.

    Mein Fazit ist, das mich auch „Dead Beautiful 02“ genauso wie der erste Band überzeugen konnte und mir sehr gut gefiel. Leider war das Ende sehr abrupt und deshalb möchte ich 4,5 von 5 Monden vergeben. Trotzdem kann ich den Roman weiterempfehlen.