BuchhändlerInnen im Portrait

aus Basel

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20 (ansehen)
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Einkauf Thalia Schweiz
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Das Bildnis des Dorian Gray
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Meine Rezensionen

  • Agonie des Eros
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    Danke, für dieses wunderbare Schriftstück!
    Rezension vom 02.04.2013
    Byung-Chul Han, für mich momentan, der lesenswerteste Philosoph des 21. Jahrhunderts. Realistisch, tröstend.

    „Du kannst“ erzeugt massiv Zwänge, an denen das Leistungssubjekt regelrecht zerbricht. Der selbstgenerierte Zwang erscheint ihm als Freiheit, sodass er nicht als solcher erkannt wird. „Du kannst“ übt sogar mehr Zwang aus als „du sollst“.

    Sehr empfehlenswert und für die knapp 70 Seiten findet man auf jeden Fall Zeit.
  • Mindfuck
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    Völlig überbewertet!
    Rezension vom 02.04.2013
    Ich bin von diesem Buch total enttäuscht. So ziemlich gar nichts davon hätte ich nicht schon vorher mal gehört.
    Alles schöne Ansätze, aber eigentlich wissen wir das alle schon längst selbst und wenn die Selbstsabotage so einfach abzustellen wäre, gäbe es wohl kaum jemanden der Probleme damit hat.
  • Adel verpflichtet (Arthaus Klassiker)
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    "Darf ich dir noch sagen, dass ich dein Benehmen abscheulich finde?" "Ist dir schon aufgefallen, Sibella, wie ebenbürtig wir einander sind?"
    Rezension vom 11.01.2013
    Der Film beginnt in der Todeszelle von Louis Mazzini D'Ascoyne dem 10. Herzog von Chalfont. Er erzählt uns anhand seiner Memoiren wie es soweit kommen konnte, dass er am nächsten Morgen gehängt werden soll.
    Louis Mazzini ist der Sohn der Tochter des 7. Herzogs von Chalfont. Weil aber seine Mutter, wegen der nicht standesgemäßen Heirat mit einem italienischen Opernsänger, von ihrer Familie verstoßen wurde, will sich Louis nach ihrem Tod rächen. Um jedoch selbst Herzog von Chalfont zu werden, muss er sich aller Thronanwärter entledigen. Einfallsreich führt er alle Mordpläne aus, die auch immer ganz geschickt nach Unfällen aussehen, und zieht, mittlerweile mit der Frau eines seiner Opfer vermählt, als Herzog von Chalfont auf Chalfont Castle ein.
    Leider macht im Sibella, seine Jugendliebe, welche ihn jedoch dazumal aufs schändlichste abgewiesen hat, einen Strich durch die Rechnung und bezichtigt Louis, ihren Mann umgebracht zu haben.
    Am Morgen seiner Hinrichtung trifft jedoch die Nachricht ein, dass ein Abschiedsbrief von Sibellas Mann gefunden worden und Louis daher unschuldig sei.
    Dummerweise fällt Louis erst vor den Toren des Gefängnisses ein, dass seine Memoiren und somit die genaue Beschreibung all der Morde an seinen Verwandten noch in der Zelle liegen.

    Sir Alec Guinness in 8 Rollen, als eine ganze Adelsfamilie – eine köstliche schwarze Krimi-Komödie. Ebenfalls grossartig in ihren Rollen Dennis Price und Joan Greenwood!
    Einer meiner absoluten Lieblings Filme.
  • Die Geheimnisse von Paris
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    Roman - feuilleton par excellence
    Rezension vom 15.12.2011
    Auf knapp 2000 Seiten erfährt man in Eugene Sues Werk aus dem Jahre 1843, welches hier in einer zweibändigen Insel TB Ausgabe im Schuber vorliegt, so ziemlich alles was den Bewohner, vor allem die Armen, im Paris des 19. Jahrhunderts bewegte und beschäftigte.

    Es geht weniger um die Abenteuer des Deutschen Fürsten Rudolf von Gerolstein, als um die Missstände der Epoche im Allgemeinen. Sozialkritik an Erziehung, Gefängnissen, Krankenhäuser – ein Sittenroman.

    Die Übersetzung aus dem Jahre 1983 ist leider etwas gewöhnungsbedürftig, das Ganze ist eher veraltet.

    Ich habe mich mit dieser Lektüre sehr gut unterhalten. Für Leser, die den Roman Feuilleton mögen, den Kontext verstehen und die wirklich interessiert sind am Pariser Leben während der Industrialisierung und ebenfalls ein.

  • Konrad Simonsen 01. Schweinehunde
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    „Wenn man in das nationale Bewusstsein nur fest genug ein „Wir“ und „Die“ einhämmert, akzeptiert ein Grossteil der Bevölkerung so gut wie alles. Besonders in Zeiten, in denen moralisch keine Gemeinsamkeiten bestehen.“
    Rezension vom 07.06.2011
    Schweinehunde ist ein Kriminalroman in typisch nordischer Manier, im Allgemeinen ruhig und dunkel. Dennoch wirft dieser Krimi viele Moralische Fragen auf. Ist es die gerechte Strafe Pädophile mittels Selbstjustiz zu töten? Haben Pädophile eine gerechte Strafe verdient? Kann, soll und darf es bei Pädophilie noch um Gerechtigkeit gehen?
    In Dänemark sofort ein Bestseller, welcher sogar Adler-Olsen von den Spitzenplätzen vertrieben hat.
  • Die Geheimnisse des schwarzen Turms
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    Es ist das Schockierendste, was er je getan hat. Stehen. Meiner Erinnerung nach zum ersten Mal... und vielleicht auch zum letzten.
    Rezension vom 05.04.2011
    Endlich mal wieder ein intelligenter historischer Krimi, welcher zusätzlich mit Witz, intelligenter Sprache und einer etwas gewagten Spekulation brilliert und was mir besonders gefällt: keine ellenlangen Erklärungen für die Historisch ungebildeten.
    Ein düster anmutender Held (Vidocq), welcher mit unkonventionellen Methoden zu den gewünschten Informationen kommt, Hector Carpentier, der Ich- Erzähler, ein etwas verwirrter, zaghafter Arzt, der vor Kurzem sein ganzes Geld an seine vermeintliche grosse Liebe verschwendet hat und nicht zuletzt der verwirrte Charles Rapskeller, der mutmassliche Sohn des hingerichteten Louis XVI – wenn das nicht beste Unterhaltung garantiert...
  • 35 Tote
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    Mein absolutes Lieblingsbuch im Novitäten Frühling!
    Rezension vom 08.03.2011
    „Wenn Boris, obwohl er das alles hier hat, immer noch Geld von mir verlangt, dann doch nur, weil er grundehrlich ist und diese Drogen und Waffen Teil eines revolutionären Plans sind, den nur er und die Führungsebene des DEME kennen“
    „Und Torres, Veneno und Gamboa?“
    „Was weiss ich. Du weisst doch, wie solche Geschäfte funktionieren.“
    „Das Einzige was ich weiss, ist, dass Boris und diese Typen uns alle in Gefahr bringen.“
    „Komm schon, mach nicht alles so kompliziert, es läuft doch alles super, die Leute lernen lesen und schreiben, wir machen was, das uns Spass macht, und Boris besorgt Waffen und Geld für den Krieg; bei dem Geschäft verliert doch keiner.“


    „35 Tote“ ist für mich die Neuerscheinung des Novitäten Frühlings 2011. Ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen, in zwei Tagen war ich durch.
    Sergio Alvarez ist ein riesen Erzähltalent.
    Ein hervorragender Kolumbienroman, erschreckend realistisch, sarkastisch und trotzdem in seiner ganzen Desillusion voller Hoffnung und Leben.
  • Streng vertraulich
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    Es handelt sich dabei, (...) , um eine Situation, die größte Umsicht erfordert, insofern der junge Mann, obschon Neger, immerhin ein äthiopischer Prinz und zudem noch direkter Neffe des Negus ist, der offenbar sehr viel von ihm hält.
    Rezension vom 23.02.2011
    Sie wollen sich beim Lesen mal wieder so richtig amüsieren? Dann bestellen Sie sich umgehend „Streng vertraulich“ von Andrea Camilleri.

    Wie bereits in „Der unschickliche Antrag“, besteht der Roman aus Briefen, Telegrammen und einzelnen Gesprächspassagen, was die Verwickelungen der einzelnen Personen, die Spielereien des äthiopischen Prinzen, der alle an der Nase herum führt und die Albernheit des ganzen Bürokratismus noch besser rüber bringt.

  • Warrior Cats Staffel 2/01. Die neue Prophezeiung. Mitternacht
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    „Als ihr aufbracht, wart ihr vier. Sechs mit Freunden, die nicht zurückbleiben wollten. Jetzt seid ihr eins.“ (...) „ In Tagen, die jetzt kommen, alle Clans müssen eins sein. Wenn nicht, Unheil zerstört euch!“
    Rezension vom 18.02.2011
    Die neue Staffel der Warrior Cats ist endlich da!
    In der zweiten Prophezeiung werden Brombeerkralle, Federschweif, Bernsteinpelz und Krähenpfote vom Sternenclan auserwählt die Clans vor schlimmem Unheil zu bewahren. Ihr Ziel ist das Wassernest der Sonne und der Weg dahin führt die jungen Krieger durch Zweibeinerorte, vorbei an schlecht gelaunten Hunden und über gefährliche Donnerwege.

    Warrior Cats ist richtig tolle Fantasy für junge Leser und Katzenliebhaber.

  • Ein Mordsgeschäft
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    Ich war totgeweiht. (…). Ich würde aufs Revier marschieren und erklären: „Ich möchte einen Mord melden.“ „Wer ist ermordet worden?“, würden sie fragen. „Ich.“ Nur war ich kein Opfer einer kriminellen Verschwörung. Mich hatte Alte-Männer-Spucke erledigt.
    Rezension vom 09.12.2010
    In diesem wunderbaren Krimi voller schwarzem, ironischem Humor, hat der Protagonist keinen Namen ist Extrem-Allergiker, schwerst paranoid, Hypochonder und Besitzer der Krimi-Buchhandlung „kein Alibi“. Diese befindet sich neben dem Privatdetektiv Büro „Private Ermittlungen“.
    Seit einiger Zeit kommt jedoch sein Geschäftsnachbar, Malcolm Carlyle, nicht mehr zur Arbeit, was dazu führt, dass Carlyles Kunden nun Hilfe beim namenlosen Buchhändler suchen.
    Die ersten paar Fälle sind noch harmlos, drehen sich um enge Lederhosen, beleidigende Schmierereien und abstehende Ohren, machen unserem Helden Spass und bieten Ablenkung. Bis zum Fall der jüdischen Musikanten…
    Dank tatkräftiger Unterstützung von Alison, aus dem Juweliergeschäft vis-à-vis, mit der sich auch gleich eine Romanze anbahnt, und seinem Teilzeitangestellten, Jeff, wird natürlich auch dieser Fall gelöst.
    Zusätzlich erfährt man vieles über die Leiden der Buchhändler und deren Gedanken über Autoren und Kunden…