Vielen Dank für das Leben

Roman

von Sibylle Berg

Buch

gebunden (400 Seiten)

4. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
0
0
0
0
0

Fr. 29.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Vielen Dank für das Leben" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen



Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu groß, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten ließ. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung - das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Es führt Toto bis nach Paris. Ein wütender, schriller Roman einer großen Autorin über das Einzige im Leben, was zählt.


Pressestimmen:

"Berg schreibt witzig über die traurige Existenz der Menschen, anrührend über das trostlose Dasein und aggressiv liebevoll gegen eine düstere Welt." Steffen Martus, Frankfurter Rundschau, 12./13.01.13

"Eigentlich leuchtet aus nahezu jedem Kapitel mindestens eine Formulierung hervor, die so großartig und surreal und zugleich von besonderer Zartheit ist (...) von den Bildern des Bergschen Szenarios geht eine Intensität aus, die in aller Drastik und obskurer Schönheit Vergleiche suchen muss." Andrea Hannah Hünniger, Die Zeit, 18.10.12

"Ein Wunderwerk aus klugen Exkursen und brillanten Bonmots." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, Heft 31/12
"Eine Ode an die Individualität (...)" Stern, 27.07.12

"Die Schriftstellerin erzählt dieses Trauerspiel in ihrem so unverwechselbaren Sound aus Zynismus, Anklage und subtilem Witz. Sibylle Berg hat ein schonungsloses Buch geschrieben. Eines, das irritiert und extrem fasziniert." Focus, 08.10.12

"Sibylle Berg scheidet Gut und Böse, kurz vor dem jüngsten kapitalistischen Gericht. Das ist kein Roman, das ist ein Manifest." Jan Küveler, Die Welt, 28.07.12

"Vielen Dank für das Leben ist ein furios geschriebenes Plädoyer für Andersartigkeit." Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 30.09.12

"Sibylle Berg scheidet Gut und Böse, kurz vor dem jüngsten kapitalistischen Gericht. Das ist kein Roman, das ist ein Manifest." Jan Küveler, Die Welt, 28.07.12

"Sibylle Berg hat das 'Pfui Welt' von Bußpredigern wie Abraham de Sancta Clara (...) aber auch den vorgeblichen Zynismus eines Voltaire. (...) Sie hat diese Haltung in die Gegenwart gebeamt und mit dem Grundrauschen unserer Tage verbunden - medialem, modischem, pseudowissenschaftlichen Gerede. (...) Das Ergebnis ist ziemlich speziell und einzigartig." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 30.07.12

"Sibylle Berg schafft mit ihrem Protagonisten Toto eine der ungewöhnlichsten und berührendsten Gestalten der Gegenwartsliteratur." Rainer Moritz, Deutschlandradio, 07.08.12

Produktdetails

Verkaufsrang: 20.299
ISBN-10: 3-446-23970-7
EAN: 9783446239708
Erschienen: 30.07.2012
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 4. Auflage
Seitenzahl: 400
Länge/Breite: 10mm/10mm
Gewicht: 565 g
Nach oben

Sibylle Berg

Sibylle Berg, geboren vor nicht allzu langer Zeit in Weimar, gilt seit ihrem Debüt-Roman "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" als Übermutter der jungen deutschen Literatur. Darauf könnte sie verzichten. Neben Büchern schrieb die überzeugte Kettenraucherin Theaterstücke und Texte für verschiedene Magazine in Deutschland und der Schweiz, darunter "Das Magazin" (Zürich), "Allegra" (Hamburg) und das "Zeit-Magazin". 2008 erhält sie den Wolfgang-Koeppen-Preis. Sibylle Berg lebt in Zürich.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Totos Leben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 23.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Toto ist ein ES! Ohne erkennbare Geschlechtsorgane geboren, ist dieser Mensch weder männlich noch weiblich, also in den Augen der „ normalen“ Leute, ein Nichts.
    Diese Geschichte erzählt von Toto, die in den 60igern in der DDR aufwächst und als Nichts aufwachsen muss, ohne Identität, ohne Liebe.
    Die Autorin beschreibt geschickt und gefühlvoll, desillusioniert und wütend, das Leben dieses Mischwesens zwischen Kapitalismus und Kommunismus.
    Eine Erzählung, die bewegt und nachdenklich stimmt. Wer sind wir und was sind wir? Und vor allem: Wodurch werden wir das, was wir sind? Ist es wirklich vom Geschlecht abhängig?

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gibt es ein Recht auf Glück ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marlene Frerichs, am 09.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein treuer Kunde hat mich auf Sybille Berg aufmerksam gemacht, deren Werke für mich bisher nicht so zugänglich waren.
    Es hat sich gelohnt !
    Sie hat eine eigene Sprache, einen speziellen Rhythmus, um Sachen darzustellen.
    Das Grundgerüst erinnert (mich) ein bißchen an das erste Buch von Nick Cave - mit den Grobheiten der Mit-Menschen, denen ein Außenseiter sich gegenübersieht.
    Frau Berg plaziert diesen Außenseiter in Ostdeutschland, ihrer früheren Heimat also, und kann damit ein wenig von ihrer Biographie abarbeiten. Dazu wirft sie mit dem Abstand von einigen Jahren einen hellsichtigen Blick auf die damaligen Realitäten.
    Für mich war das aber nicht der wichtigste Teil dieses Buches. Viel ausdrucksvoller fand ich, wie das Elend der Welt sich in dem womöglich einzigen unschuldigen Wesen sein Ziel gesucht hat: ein starkes Bild !

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vielen Dank Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hans Wilhelm Schmölzer, am 23.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sibylle Berg schildert mit großer Formulierkunst den Lebensweg des unschuldigen und naiven Toto durch eine unbarmherzige Welt voller menschlicher Derbheit und Gedankenlosigkeit - eine "Streitschrift" von hoher literarischer Qualität.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Voltaires "Candide" reloaded Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 19.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf Seite 392 von Sibylle Bergs neuem Roman "Vielen Dank für das Leben" findet sich folgende Textstelle:
    "Toto war glücklich.
    Sie konnte nicht wissen, wie es gewesen wäre, hätte sie von einem geliebt werden können, aber es war müßig, darum zu trauern. Sie konnte auch nicht wissen, wie es gewesen wäre, in einer anderen Zeit gelebt zu haben, als ein anderer Mensch, oder ein Tier. Man kann alle Möglichkeiten betrauern, die man nie gehabt hat, oder sich daran freuen, dass man kurz aufgetaucht ist aus der Großen Dunkelheit der Unendlichkeit, die sonst immer herrscht, vor der Geburt und nach dem Tod, ein kurzer Moment Licht, das ist doch viel, und Milliarden, Trilliarden Eizellen war nicht einmal das vergönnt.
    Meist saß Toto auf dem Bett, wiegte sich hin und her und lächelte. So ein Geschenk, dieses Leben, und wie interessant, dass gerade während ihres Aufenthaltes auf Erden so viel passiert war."


    Und was während Totos Aufenthalt auf der Erde so alles passiert ist, ist Gegenstand dieses wunderbaren Romans von Sibylle Berg. Geboren im finstersten Sozialismus der DDR, aufgewachsen in einem lieblosen Waisenhaus, schlägt sich Toto, ein großgewachsener, gutmütiger Hermaphrodit, durch ein Leben, das geprägt ist von Elend, Armut und kurzen trügerischen Andeutungen von Freundschaft oder Liebe. Wie ein neuzeitlicher Candide bekommt Toto ständig eins drauf, wird von anderen Menschen ausgenutzt, geschlagen und verspottet, doch Toto macht immer weiter, stoisch das Schicksal hinnehmend, das ihm/ihr von anderen Menschen aufgedrückt wird.

    Ein Buch über die Albernheit der menschlichen Existenz, über verpasste Gelegenheiten und über die Frage, wann ein Leben gut ist: Wenn es für einen selbst okay war? Oder zählt nur, was die anderen über einen denken und wie sie einen bewerten?

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vielen Dank für das Buch, Frau Berg! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich hatte schon von Sibylle Berg gehört, aber noch nichts von ihr gelesen. Demenstprechend war ich sehr gespannt auf "Vielen Dank für das Leben". Und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte von Toto, dem Waisenkind ohne Geschlecht, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert.
    Toto verkörpert Liebe, Unschuld und Güte. Aufgewachsen im real existierenden Sozialismus der DDR, gerät er später in den "glitzernden" Kapitalismus des Westens und wir erhaschen sogar einen Blick ins künftige Europa.
    Eine wichtige Rolle in der Story spielt Kasimir, den Toto aus dem DDR-Kinderheim, in dem sie lebten, kennt. Kasimir ging schon früher als Toto in den Westen und entwickelte sich dort zu einem sehr unangenehmen, menschenverachtenden, profitgierigen Mann.
    Während Toto ungeliebt durch die Stationen seines Lebens wandelt, immer gut und sich anpassend, hat Kasimir ein Problem. Toto geht ihm nicht aus dem Kopf, er ist Kasimirs Rest an gutem Gewissen und das gilt es auszumerzen. Die beiden laufen sich dann auch über den Weg, nur merkt Toto es nicht und Kasimir fängt an Totos Leben zu manipulieren und zerstören.......was ihm letztendlich auch gelingen wird.
    Ich war von Frau Bergs Schreibstil begeistert, geistreich und zynisch zeichnet sie eine Karikatur des Sozialismus und Kapitalismus. In brillianten Sätzen wird die Situation geschildert. Mir hat das sehr gut gefallen.
    Toto und Kasimir sind kleine Eulenspiegeleien.....als Personen sind sie schlecht zu greifen, aber sie verkörpern hier, um es mal platt auszudrücken, das Gute und das Böse im Menschen. Nur ist es genial, das unser "gutes Gewissen" Toto hier nicht als goldgelockter Knabe daherkommt, sondern als riesiger, mongoloid wirkender Zwitter. Da muß man erstmal drauf kommen. Die Menschen erkennen das Gütige auf den ersten Blick nicht, sie sehen nur Toto, den Fleischberg, und sind angewidert. Dann blitzt doch soetwas wie Erkennen auf und erzeugt Wut. Und so wird das Gute durchs Leben geknüppelt, geschlagen und schließlich vernichtet. Traurig, noch trauriger, dass solche Typen wie Kasimir existieren dürfen.
    Ich war während des Lesens traurig, wütend, angeekelt und begeistert.
    Ich mache es kurz, für mich war "Vielen Dank für das Leben" das erste Buch von Frau Berg, aber nicht das letzte. Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Vielen Dank, Frau Berg !

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vielen Dank für dieses Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Klauser, am 31.08.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist die tieftraurige Lebensgeschichte von Toto. Geboren von einer trinkenden, völlig gleichgültigen Frau, aufgewachsen im kommunistischen Waisenhaus. Da das Geschlecht nicht eindeutig feststellbar war, hat er die ersten Jahre als Mann verbracht, sich aber in dieser Rolle nie wohlgefühlt. Durch seine Offenheit, immer das Gute zu sehen, nie Argwohn oder Hass seinem Gegenüber zu empfinden, zieht er den Unmut Vieler auf sich, muss Gewalt und Demütigung ertragen. Doch dies alles nimmt Toto weder die Hoffnung, noch die Freude am Leben. Unbedingt lesen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wann ist ein Mensch ein Mensch? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Burkhardt Lühr, am 08.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sie hat es wieder getan!

    Sibylle Berg hat mit ihrem neuen Buch wieder ein ganz besonderes Werk geschaffen. In ihrer ganz eigenen Art beschreibt sie diesmal das Leben von Toto. Geboren in der DDR, durch Zufall in den Westen gelangt, folgen die Leser seinem (ihrem) Weg durch ein seltsam graues Land. Toto begegnet vielen Menschen, lässt sich durchs Leben treiben, wird getrieben und vertrieben. Toto nimmt die Dinge so, wie sie geschehen, es wird nichts hinterfragt oder gar nach Gründen gesucht. Wie ein unschuldiges Kind wundert sich Toto über diese Welt und das ist sicherlich nicht die schlechteste Art, durch das Leben zu gehen.

    Genau diese Haltung macht die Figur der Toto zu etwas Besonderem. Am Ende des Lebens steht der Tod, das Gute wird auch jetzt nicht belohnt, eine „Belohnung“ für ein gutes Leben gibt es nicht. So ist auch in diesem neuesten Werk die Autorin niemals darauf aus, ihren Figuren am Ende Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und dieser Realismus ist genau das, was die Leser bei Sibylle Berg lieben.
    Wie immer ist die Autorin auch hier sprachlich brillant. Ihr gelingt es, Situationen so zu beschreiben, dass der Leser von Anfang an in die Geschichte hineingezogen wird. Diese absolut exakte Beobachtungsgabe zusammen mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil machen jedes Werk von ihr zu einem außerordentlichen Leseerlebnis und Genuss.

    Vielen Dank, Sibylle Berg, für das Leben der Figuren im neusten Buch!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sinnsuche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Walther, am 06.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sybille Berg gehört für mich zu den kritischsten Stimmen moderner deutscher Literatur.Ihr neuer Gesellschaftsroman beginnt im Sommer 1966. Triste,graue DDR, ein im Suff gezeugtes Kind kommt auf die
    Welt. Nach dem Tod der Mutter landet es im Waisenhaus. Durch Zufall kommt der junge Toto in den Westen der Republik. Hier entdeckt er seine Gabe: das Singen...
    Trotz aller Widrigkeiten schlägt sich Toto mühevoll durchs Leben(der Leser will ihn beschützen und leidet mit den Orten und Gegebenheiten des Protagonisten).
    Als Toto Kasimir aus dem Waisenhaus nach vielen Jahren begegnet, erwacht ein Hoffnungsschimmer...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vielen Dank für das Leben. Was ist lebenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 26.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was bedeutet wertes Leben? Ich persönlich denke, dass alles Leben wert ist, hier auf unserem Planeten einen Platz zu finden.
    Die Autorin Sybille Berg hat mit ihrem Roman „ Vielen Dank für das Leben“ dem Leser dieses mit aller Deutlichkeit noch einmal vor Augen geführt.

    Da ist Toto , ein Waisenkind ohne klares Geschlecht, aber ein Mensch. Was diesen Toto ausmacht ist seine Unschuld, Güte und unendliche Zärtlichkeit, die er den Menschen entgegenbringt, die ihn doch so verachten, ablehnen. Durch die Reinheit seiner Gedanken geht er unbeirrbar seinen Weg und hat er mich persönlich sehr nachdenklich gestimmt.

    Es ist ein sehr wütender schriller Roman über das einzige was im Leben zählt, alles was das Licht dieser Welt erblickt hat die Berechtigung sein Wort zu erheben und seine Spuren zu hinterlassen. Und wenn dann letztendlich Liebe und Verständnis für den anderen bleibt, dann denke ich hat derjenige seine Aufgabe erfüllt. Und das hat Toto mit Sicherheit.

    Sybille Berg ist in Weimar geboren , lebt heute in Zürich. Ich freue mich auf neue Geschichten von ihr, die,so hoffe ich immer ein bisschen anders sind.


    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein