Becks letzter Sommer. Diogenes Taschenbücher,  Band 24022

Becks letzter Sommer. Diogenes Taschenbücher, Band 24022

Roman

von Benedict Wells

Buch

Taschenbuch (453 Seiten)

4. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens, von München durch Osteuropa nach Istanbul. Unter den Fittichen eines alternden Rockstars und seiner unsterblichen Songs. Ein Roman über die Musik, die Liebe und das Leben - schräg, witzig, weise und berührend. Das Debüt eines dreiundzwanzigjährigen Autors.

Produktdetails

Verkaufsrang: 34.834
ISBN-10: 3-257-24022-8
EAN: 9783257240221
Erschienen: 24.11.2009
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 4. Auflage
Seitenzahl: 453
Gewicht: 340 g
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Benedict Wells

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Mit sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayrische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Jobs.

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Kundenrezensionen

  • Wells rockt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Leni Pawelczynski, am 29.09.2011

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    Ein rasantes Debüt über Sex, Drogen, Rock'n Roll und was im Leben wirklich zählt. Was das ist? Finden Sie es selbst heraus und lesen Sie dieses Buch, es rockt!

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  • Mein erster Wells... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Aksamit, am 23.05.2011

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    ... aber mit Sicherheit nicht mein Letzter.
    Eigentlich scheue ich Romane über Mitvierziger in der midlife crisis wie der Teufel das Weihwasser. Nach mehreren Beteuerungen, dass dieses Buch "ganz anders" sei, lies ich mich dazu verleiten- und war beeindruckt.
    Mein erster Roman, den ich geliebt habe, obwohl der Protagonist auf unerträgliche Weise in jeder Situation seines Lebens versagt, in der er irgendetwas (zwischenmenschliches) hätte richtig machen können.

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  • Die Suche nach des Lebens Sinn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 13.03.2011

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    Becks letzter Sommer ist die Geschichte eines fast 40jährigen Lehrers, der plötzlich die Erfüllung seiner Jugendträume in greifbare Nähe gerückt sieht, als er in seiner Klasse das musikalische Genie Rauli entdeckt: Ein begnadeter Gitarrist, dem auch geniale Texte und Melodien nur so zuzufliegen scheinen. Beck, dem eine Musikerkarriere verwehrt blieb, sieht sich schon als Manager von Rauli neben ihm auf den Bühnen der Welt stehen. Doch dieser Sommer hat noch mehr zu bieten: Er beginnt eine Affäre mit der 10 Jahre jüngeren Lara, die ihm näher kommt als ihm lieb ist. Und sein einziger Freund Charlie, ein knapp 30jähriger schwarzer Hypochonder, scheint nun endgültig durchzudrehen und bedarf dringend seiner Hilfe. Becks bisher so gleichförmiges (man könnte auch schreiben, langweiliges) Leben, wird heftig durcheinandergewirbelt. Und ehe er es sich versieht, befindet er sich zusammen mit Rauli und Charlie auf einer Autofahrt von München nach Istanbul mit unvorhersehbarem Verlauf.

    Oberflächlich betrachtet bringen sie Charlie zu seiner Mutter, doch in Wahrheit sind sie alle drei auf der Suche nach dem, was ihrem Leben einen Sinn verleiht. Beck, der von seinem gefühllosen Vater in den Lehrerberuf gedrängt wurde, dessen wahre Leidenschaft aber der Musik gehört. Charlie, der sich seit gut 10 Jahren in allen möglichen und unmöglichen Dingen versucht hat und trotzdem noch keinen Schritt weiter ist. Und Rauli, dieses musikalische Wunderkind, der sich mit Hingabe jedoch einer völligen anderen Sache widmet. Lara ist die einzige, die zu wissen scheint, was sie vom Leben will und fehlt somit bei dieser Fahrt quer durch Europa.

    Auch wenn es nach einem ziemlich ernsthaften Thema klingt, ist die Geschichte durchweg unterhaltsam und amüsant geschrieben. Die Figuren sind teilweise drastisch überzogen dargestellt (insbesondere Charlie) ebenso wie manche der beschriebenen Ereignisse, so dass es zeitweise beinahe ins Klamaukhafte abrutscht. Die Sprache kommt gelegentlich flapsig und schnoddrig daher, und erinnert mehr an gesprochenes als an geschriebenes Umgangsdeutsch. Für meinen Geschmack hat Wells diesem Buch etwas zu viel aufgeladen. Die Beziehungen Becks zu seinen Freunden, deren jeweils eigene Geschichten sowie die Suche nach dem Sinn des Lebens – etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.

    Dennoch: Für das Erstlingswerk eines 23jährigen ein guter Beginn. Und für die, die es lesen wollen, ein unterhaltsames und amüsantes Buch mit ernsthaften Untertönen, an das man jedoch keine zu großen Erwartungen stellen sollte.

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  • Die jungen Wilden... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Winkler, am 10.07.2010

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    ...sind mitunter gar nicht mehr so jung. Was passiert, wenn ein Enddreißiger, ein Endzwanziger und ein Teenager gemeinsam durch Europa reisen? Sie werden auf höchst amüsante Art und Weise erleben, dass dann einfach ALLES passieren kann. Das Debüt von Benedict Wells lässt sich als Abenteuer-Roman oder Roadmovie lesen. Aber es bietet noch mehr: Der Autor webt darüber hinaus einige lebensphilosophische Gedanken in die Geschichte ein, über die es lohnt, einmal ein bißchen eingehender nachzudenken. Und das nicht nur als Teenie.

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  • Leichtfüßig und weise - ein Roman für den Sommer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrich Gismann, am 07.04.2010

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    Becks letzter Sommer ist Benedict Wells Debütroman - und diesen Autor sollten sie sich merken. Die Geschichte: Robert Beck war einst ein junger aufstrebender Rockgitarrist. Doch im Laufe der Jahre wurden die Haare weniger dafür aber der Bauch größer und auch der Durchbruch im Musikgeschäft ließ auf sich warten. Kurzum: Robert Beck wurde ein mittelmäßiger, braver Musiklehrer. Erst als sich sein Schüler Riauli Kantas als Wunderkind auf der E - Gitarre entpuppt, erwacht Beck aus seiner Lethargie und ein alter Dämon beginnt sich in ihm zu regen: Vielleicht ist dieser talentierte Bursche die Eintrittskarte in die Hall of Fame des Rock? Doch Riauli ist alles andere als ein pflegeleichter Schützling und immer für eine Überraschung gut.
    Mehr Ärger als Hilfe kommt von Becks bestem Kumpel Charlie einem liebenswert versponnenen Loser.
    Und dann wäre da noch Lara........
    Gekonnt verbindet Jungautor Wells in seinem Erstlingswerk ein Feuerwerk an Ideen mit treffsicher schrägem Humor, philosophischen Hintertönen und einer zartbitter - melancholischen Liebesgeschichte.
    Nicht verpassen!

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  • Ein großartiges Debüt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Bechtel, am 07.02.2010

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    Becks letzter Sommer' ist die Geschichte des 37jährigen Robert Beck und seinem Schüler, Rauli Kantas. Als Beck herausfindet, dass Rauli ein Musikgenie ist, beschließt er den Jungen unter seine Fittiche zu nehmen. Beck möchte ihm ermöglichen, was ihm selbst immer verwehrt geblieben war - eine Karriere als Musiker.
    Benedict Wells hat sein Debüt mit erst 23 Jahren veröffentlicht. Dafür gelingt ihm der Einblick in die Gedankenwelt eines leicht verbitterten Lehrers auf dem Weg in die "mittleren Jahre" mit erstaunlicher Reife. Dieses großartige Erstlingswerk ist eine tolle Mischung aus Melancholie, Komik u. spannendem Abenteuer.

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  • Grandios, jetzt endlich als Taschenbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Wimmer, am 04.01.2010

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    Ja schau mal an, hat meine liebe Kollegin doch schon so viel erzählt, da muss ich mich jetzt wohl kurz halten.

    Was gibt es über dieses tolle Buch von Benedict Wells eigentlich noch zu sagen:
    Jugendsüchtiger Lehrer Beck, dessen Schüler Pauli und ein hypochondrischer Deutsch-Afrikaner machen sich auf den langen Weg nach Istanbul. Was dabei alles passiert, erleben sie mal gefälligst selbst :-)) lol

    Becks letzter Sommer ist einfach ein umwerfendes Debüt über Lebensträume, natürlich die Liebe; darf ja nicht fehlen, und den perfekten Folksong.

    Aber das haben sie ja bereits gelesen.

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  • Roadmovie gefällig? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stephanie Hofmann, am 06.12.2009

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    Dieses Buch werden Sie bestimmt in einem Rutsch durchlesen.
    Eine sehr gut erzählte Geschichte über den ziemlich einsamen, etwas egoistischen, aber verliebten Lehrer Robert Beck, der durch ein musikalisches Wunderkind wieder zur Höchstform aufläuft.
    Beck war in jungen Jahren selbst in einer Rockband und erhofft sich nun durch seinen Schüler Rauli, ein hoch gefeiertes Comeback (wenigstens als Songwriter und Manager).
    Leider muss dieses Projekt durch jugendlichen Leichtsinn auf beiden Seiten zwangsläufig scheitern…
    Sehr spannend und kurzweilig erzählt Wells, wie Beck, Rauli und Charlie zusammen versuchen, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.
    Auf dem Roadtrip über Ungarn und Bulgarien in die Türkei erleben die beiden Männer und der junge Litauer wirklich allerlei haarsträubende Dinge.
    Der Roman ist statt Kapitel, in eine Tracklist mit A und B Seiten unterteilt.
    Und zwischendurch mischt Wells selbst durch Briefwechsel in der Geschichte mit, da Beck auch ihn einmal unterrichtet hat…
    Ein äußerst gelungener Streich, leider nichts für glühende REM-Fans. Es sei allen Fans von Bob Dylan ans Herzchen gelegt… ;D

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