Das Spiel des Engels

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Das Spiel des Engels

Roman

von Carlos Ruiz Zafón

Buch

Taschenbuch (710 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

'Das Spiel des Engels' erklomm Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und behauptete sich über 40 Wochen lang auf der Liste.
Wir schreiben das turbulente Jahrzehnt vor dem Spanischen Bürgerkrieg, als alles aus den Fugen gerät. Die Bevölkerung Barcelonas explodiert, die Stadt expandiert, Gaudí erschafft seine Kathedrale, Banden kontrollieren ganze Stadtviertel und die Anarchisten zünden ihre Bomben. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von mysteriösen Kriminalromanen und Detektivgeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät -
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige.

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.555
ISBN-10: 3-596-18644-7
EAN: 9783596186440
Originaltitel: El juego del Ángel
Erschienen: 17.11.2011
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 710
Gewicht: 532 g
Übersetzer: Peter Schwaar
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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Carlos Ruiz Zafón

Carlos Ruiz Zafón wurde am 25.September 1964 in Barcelona geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und besuchte die Jesuitenschule Sarria, ein gotisches Schloss aus rotem Backstein mit Türmen, geheimen Gängen und einer umgebenen Atmosphäre, die in ihm die Phantasie und Lust auf Geschichten erzählen weckte. Nicht zuletzt liegt es auch an den zahlreichen Drachen in Barcelona, die seine Vorliebe für phantastische, spannungsgeladene Geschichten speisen. Aus diesem und auch vielen anderen Gründen ist Carlos Ruiz Zafón leidenschaftlicher Drachensammler und ist schon im Besitz von hunderten Kreaturen. Nachdem er erst bei einer Werbeagentur arbeitete, verließ er 1994 Barcelona, um sich in Los Angeles komplett dem Schreiben zu widmen. Erfolg bei einem Millionenpublikum auf der Welt, feierte Carlos Ruiz Zafón mit seinen Barcelona-Romanen, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Darunter "Spiel des Engels", das wochenlang auf den Bestsellerlisten zu finden war. Seine phantastischen Schauerromane für Jugendliche "Der Fürst des Nebels" gelten als Durchbruch des Autors. Hierfür gewann er 1993 den Jugendliteraturpreis. Seitdem ist Carlos Ruiz Zafón neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller auch Drehbuchautor und Journalist für spanische Zeitungen. Los Angeles ist die neue Wahlheimat des Autors Carlos Ruiz Zafón.

Meinung der Redaktion
Raffiniert gebaute und intelligent verschraubte, anspielungsreiche Spannungsliteratur in einem ungewöhnlichen Ambiente. Erforderlich für das Lesevergnügen ist eine gewisse Bereitschaft, sich auf schwarzromantische Kolportage, wohlfeile Dämonie und feiste Melodramatik genüsslich einzulassen, ganz in der Tradition von Victor Hugo, Eugene Sue oder Charles Dickens.

Peter Schwaar

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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Buchhändlertipps

  • Keine zu hohen Erwartungen...!

    von Bianca Schiller, am 12.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Haben Sie "Der Schatten des Windes" gelesen?
    Dann dürfen Sie nicht zu hohe Erwartungen an dieses Buch haben, denn es ist etwas völlig anderes:
    Mysteriös, düster, schizophren - hat etwas von der düsteren Epoche der Romantik :)
    Und genau das macht es zu einem meiner Lieblingsbücher!
    Es ist ein anderer Zafon, geht thematisch eher in die Jugenbuch-Richtung und lässt den Leser bis zum Ende im Unklaren, wer Corelli ist - denken Sie, was Sie wollen; und das ist das Tolle daran!
    Hat mich an den Film "Im Auftrag des Teufels" erinnert und verbindet das Buch auch mit Zafons früheren Werken, seinen Jugendbüchern.
    Wenn Sie sich nicht auf dieses Thema einlassen können: Finger weg, es wird Sie enttäuschen!
  • Zwischen Realität und Wahnsinn

    von Lara Affuso, am 04.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    "Der junge Autor David Martin stürzt von einem Unglück ins Andere. Bis ihm ein mysteriöser Fremder ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet..."

    Carlos Ruiz Zafon schafft es immer wieder, einem mit seinem wunnderschönen und mystischen Schreibstil in den Bann zu ziehen.
    Anspruchvolle Literatur vom Feinsten!

Kundenrezensionen

  • Träumen war nie einfacher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jonas, am 13.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Carlos Ruiz Zafón erschuf mit diesem Werk siebenhundert Seiten zum eintauchen. Seine bildhaften Beschreibungen der Stadt Barcelona, der er eine Seele gibt, sind unübertrefflich und wunderschön. Mit dem Protagonisten kann man sich einfach anfreunden und seine Sehnsucht nach diesem Haus, in dem er lebt, teilen.
    Die Geschichte ist so angesiedelt, dass sie als Vorgeschichte zum "Schatten des Windes" gelten könnte, ohne gross auf diese einzugehen. Der Friedhof der vergessenen Bücher wird gestreift und die Handlung verläuft ähnlich.
    Da "Der Schatten des Windes" das erste Werk in diesem Stil war, scheint es für mich allerdings noch ein wenig spezielller, doch auch dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

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  • Fantastisches Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen als ich begonnen hatte es zu lesen.Deshalb wüsste ich jetzt nicht was ich daran kritisieren sollte.
    Super Story,unheimliche Atmosphäre,Spannung und interessante Charaktere.
    Ich fand das Buch viel düsterer als die anderen Bücher Zafóns und dafür aber auch besser.Die Charaktere waren wieder mal echt interessant mit dunklen Hintergründen die man nicht erwartet hätte.Am interessantesten fand ich die Figur des Andreas Corelli.Ein echtes Mysterium und echt gruselig.
    Die Hauptfigur David konnte manchmal wirklich amüsant sein, besonders witzig waren seine Konfrontationen mit Isabella.Ansonsten war er mal eine andere Art von "Held".Etwas egoistischer,was die Geschichte meiner Meinung nach realistischer machte.
    Jedenfalls ist das Buch sehr gut geschrieben worden.Großes Lob an Herrn Schwaar und an Herrn Zafón!!!
    Ich empfehle es auf jeden Fall an jeden weiter der Mystery-Bücher mag und auch an jeden anderen.

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  • düsteres Barcelona Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe zuerst "Der Schatten des Windes" gelesen/verschlungen und war deswegen total begeistert als ich dieses Buch fand.
    Es ist auch sehr gut geschrieben, die Geschichte wird jedoch im Verlauf immer verworrener. Ich habe es genossen, das Buch zu lesen, aber meinen Erwartungen konnte es nicht entsprechen.

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  • geheimnisvoller spannender Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Segler und Bücherfan, am 09.09.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer im Schatten des Windes gelesen hat, wird sich sehr schnell erinnern und Ähnlichkeiten feststellen, wenn er die ersten Seiten von „Das Spiel des Engels“ gelesen hat. Dies ändert aber nichts an der Spannung, die nach wie vor gegeben ist. Der Roman ist für mich absolute Spitzenliteratur und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

    Martin ist Hilfskraft in der Redaktion der Zeitung „ Stimme der Industrie“ in die ihn sein Vater bereits als Kind mitgenommen hatte. Eines Tages wird er vom stellvertretenden Chefredakteur gerufen, um einen Artikel zu schreiben, weil sonst niemand von den Redakteuren anwesend ist, der schreiben könnte. Da Martin seine Sache talentiert und gut macht, darf er weitere Erzählungen schreiben und veröffentlichen. Aber eines Tages wird er plötzlich entlassen. Es stellt sich heraus, dass ein Gönner aus dem Verlag dies veranlasst hat. Er hatte erkannt, dass Martin mehr Talent hat als nur Zeitungsartikel zu schreiben. Der „Gönner“ stellt sich aber als sehr eigennützig heraus. Martin muss unter einem Pseudonym schreiben, verdient aber mehr Geld als je zuvor. Aber das Schreiben unter Pseudonym befriedigt ihn ganz und gar nicht. Er bekommt ein weiteres Angebot von einem anderen Förderer, der ihn unabhängiger werden lässt und noch mehr Geld bietet, um einen Roman zu schreiben. Dieser mussr jedoch nach den Vorstellungen des Förderers ausfallen.

    Es spinnt sich eine sehr geheimnisvolle, spannende Geschichte im typischen Stil von Zafon, den wir bereits vom Schatten des Windes kennen. Es geht um geheimnisvolle Bücher, Menschen und Häuser.

    Der Titel des Buches „das Spiel des Engels“ löst sich allerdings erst ziemlich zum Schluss auf, was die Spannung somit auch lange aufrecht erhält.

    Fazit: Obwohl ich mich sehr konzentrieren musste, nicht den Faden zu verlieren, habe ich mich gut unterhalten und werde Zafon auch weiterhin lesen, weil mich sein Schreibstil einfach fasziniert.

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  • Hochinteressant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vanessa, am 02.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ... und das blieb es bis zum Schluss! Ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass es einige relativ negative Rezensionen im Bezug auf die Spannung und den Verlauf der Geschichte in diesem Roman gibt, doch bin ich keineswegs der Meinung, das Buch besitze weder Spannung noch Inhalt.

    C. R. Zafon hat eine wunderbar fließende und extrem faszinierende Schreibweise, die mich derart fesselt, dass ich schon mal einige Stunden am Stück das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

    Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Geschmack, weswegen Sie sich, lieber Leser meiner Rezension, nicht auf eine spezifische Meinung eines Kunden fixieren sollten, sondern einfach:

    Sich das Buch kaufen/ausleihen und sich SELBST eine Meinung bilden. Man wird Sie nicht enttäuschen!

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  • Schwierig, wo ist die Entwicklung? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von GiPi, am 19.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe beizeiten schon festgestellt, dass mir die spanischen Autoren nicht liegen.

    Leider ist dies seit vielen Jahren das erste Buch, was ich aus der Hand legen musste ohne die letzte Seite abzuschließen.

    In Form eines Ich -Erzählers wird die Geschichte des jungen David beschrieben. Er erzählt und erzählt und erzählt und springt in verschiedene vergangene Erlebnisse ohne etwas aussagekräftiges zurückzulassen. So erzählt er weiter ohne das der Plot richtig in Schwung kommt und den Leser mitreißt. Es fällt teilweise schwer sich die einzelnen Zusammenhänge zu einem Strang zu verweben, denn als Leser erfährt man nicht, worum es eigentlich geht, hätte man nicht den Klappentext gelesen. Die Figur altert schnell um ein paar Jahre, aber die Veränderung ist nicht sichtbar, zumal die Handlung weiter schwierig bleibt.
    Dadurch mich das Buch einfach nicht packen konnte und immer mehr der Zwanggedanke aufgekommen ist, habe ich es leider weggelegt.

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  • In der Stadt der Verdammten... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ramona Friedrich, am 28.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In "Das Spiel des Engels" entführt uns Carlos Ruiz Zafón wieder einmal in das Barcelona des frühen 19. Jahrhunderts und in den Friedhof der vergessenen Bücher. Dort wird David Martín von Daniel Sempere hingeführt.Martín nimmt ein Buch aus dem Friedhof der vergessenen Bücher mit, nämlich "Lux Aeterna". Daheim bemerkt er, dass dieses Buch in seinem Haus verfasst wurde, von Diego Marlasca, der vor einigen Jahren auf mysteriöse Weise ertrunken sein soll. Das Haus soll angeblich verflucht sein..Zeitgleich bekommt Martín einen Auftrag von dem mysteriösen Verleger Andreas Correlii - er soll für ihn ein Buch über eine neue Religion schreiben. Der Protagonist erstellt so einige Nachforschungen zu Diego Marlasca und seinem "Lux Aeterna" und gerät dabei immer mehr selbst in tödliche Gefahr. Dann sind da noch Cristina und Isabella - Cristina ist die große Liebe von Martín, die aber mit seinem besten Freund, Don Pedro Vidal, verheiratet ist; Isabella ist Davids junge Assistentin und Martíns Freundin. Martín führt in dem Roman ein sehr kompliziertes, aber umfangreiches Leben, welches sehr oft kurz davor ist, zu enden...

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  • Spannend bis zum Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manu, am 26.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Buch war wie auch schon "Der Schatten des Windes" sehr spannend. Leider war das Ende etwas skuril.

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  • sehr schwierig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe das Vorgängerbuch nur so verschlugen. Leider war ich von diesem Buch gar nicht begeistert. Es wurde im Verlauf immer wirrer und undurchsichtiger. Letztendlich habe ich mich gezwungen es zu Ende zu lesen.

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  • Entäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ana, am 12.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe"Der Schatten des Windes" gelesen,und war so begeistert,also war ich total gespannt auf "das Spiel des Engels",ich war sehr entäuscht,musste immer wieder zurückblättern weil ich manches nicht verstand,ich musste mich dazu zwingen es zu ende zu lesen.

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  • Bewegend, Fantastisch, Zafón Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Wiedmer, am 10.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit „Der Dunkle Wächter“ und „Der Fürst des Nebels“ schuf Zafón zwei beeindruckende mystische Werke der Jugendliteratur. „Das Spiel des Engels“ ist der zweite Roman für Erwachsene aus seiner Feder. Er erzählt die Geschichte Davids, eines jungen Schriftstellers, der im Barcelona des frühen zwanzigsten Jahrhunderts lebt. David, der seine Karriere zunächst bei einer Zeitung beginnt, steigt schnell unter seinem Pseudonym Ignatius B. Samson zu einem bedeutenden Schriftsteller auf. Doch all der Ruhm kann ihn nicht darüber hinweg trösten, dass er weder Freunde noch die Frau an seiner Seite weiß, die er liebt. Als er schwer erkrankt, begegnet ihm plötzlich der Verleger Andreas Corelli, der ihm verspricht, ihm alle seine großen Erwartungen zu erfüllen.

    Aber wie es in der Literatur nun einmal zugeht, erfolgt keine Gabe ohne Gegenleistung, und so sieht sich David bald einer Reihe von Geschehnissen gegenüber, die den Leser auch nach der Lektüre kaum los lassen. Dabei kombiniert Zafón geschickt verschiedene Genre-Elemente und schafft eine Geschichte, die eine perfekte Mischung aus Liebesroman, Krimi und Mystery-Thriller ist und dabei noch mit einer gleichermaßen bewegenden wie bedrückenden Atmosphäre und einem einprägsamen Stil aufwartet. Wer das „Spiel des Engels“ noch nicht in seinem Bücherregal oder auf seinem Reader hat, dem sei es auf jeden Fall ans Herz gelegt.

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  • Das Spiel des Engels Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Werth, am 31.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Barcelona vor dem Bürgerkrieg. David Martin fristet sein Leben als Autor von Krimis und Schauergeschichten. Von einer tödlichen Krankheit bedroht, um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen sich seine Hoffnungen ins Nichts aufzulösen. Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot...

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  • Düster und phantastisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Dippel, am 13.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Düster kommt er daher, dieser Zafon. Dunkel, gruselig, neblig, gespenstig, gänsehauterzeugend. Und dabei so phantastisch spannend, schön in der Sprache und immer wieder überraschend. Für alle Liebhaber des "Schatten des Windes" ein absolutes Muss.

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  • Der Meister der Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Krischer, am 05.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Begierig habe ich das Buch eingeatmet. Atemlos am Ende angekommen, war ich ratlos. Nur eines der losen Enden wurde aufgegriffen. Alle anderen liegen tot in düsteren Ecken. Warum?
    Ich ging alles noch einmal durch. Davids Kindheit erinnert an Charles Dickens. Dann ein Stückchen Vampirerotik, ein derzeit beliebtes Genre, das Zafon einfach abhakt. Anschließend erscheint der Schatten, Andreas Corelli, in faustischer Gestalt mit dem Spiegel des Dorian Gray und der Nebelfürst zieht einen ins kalte Wasser.
    Wir dürfen in der Buchhandlung Sempere verweilen und den Friedhof der vergessenen Bücher besuchen. Da atmet der Leser auf. Da ist sie wieder, die bedingungslose Liebe zum geschriebenen Wort, die Vergötterung des Buches.
    Doch dann jagen wir mit David durch dunkle Gänge und Gassen, stets eine Figur tot zurücklassend, wie in eiem schlechten Thriller. Auch ein Literaturgenre mit hohem Publikumspotenzial.

    So bleibt mir nur die Schlussfolgerung, das dieses Buch ein Spagat zwischen der Lobpreisung der Literatur und der Kritik am Trivialen ist.

    Bei diesem Buch wird jeder Leser seine eigene Meinung finden müssen.

    Darum, einfach lesen! Die schöne Sprache und die wunderbaren Beschreibungen Barcelonas lohnen es allemal.

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  • die Verwirrung des Engels Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Carlos Ruiz Zafón lässt den Leser wie auch zu vor im Schatten des Windes beim Lesen vor tausenden Fragen stellen. Wer beim Lesen darauf hofft, dass diese genauso wunderschön wie beim Vorgänger aufgeklärt werden, wird enttäuscht. Vermissen lässt das Buch auch den frechen Humor des Torres.
    Toll war jedoch, dass einen Teil der Personen von dem Schatten des Windes in Nebenrollen das Buch begleitet.

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  • sprachlich ein Genuss, aber die Story bleibt ein Rätsel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem "Der Schatten des Windes" für meinen Geschmack ein voller Erfolg war und sich "Das Spiel des Engels" schon seit langem oben in der Bestsellerliste tummelt, habe ich mich schnell zum Kauf entschieden. Die Sprache ist wieder einmal großartig. Insofern konnte ich auch zunächst darüber hinwegsehen, dass auf den ersten 300 der insgesamt über 700 Seiten relativ wenig passiert und die Handlung um den jungen Schreiberling, seine Liebe zur Literatur und Christina etwas müde dahinplätschert. Danach nimmt die Handlung erheblich an Fahrt auf. Die Verkettungen rund um David, sein Haus, seine Bekannten und Freude und den "Patron" sind spannend inszeniert und durchaus fesselnd. Eine Enttäuschung ist jedoch das Ende: Einige Handlungsstränge wurden nicht zuende geführt bzw. habe ich die "Auflösung" offenbar überhaupt nicht verstanden. Nach über 700 Seiten Lektüre ist das schon bitter...

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  • In einem Zug gelesen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Antje Roschlau, am 05.08.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was macht man, wenn man einen Menschen anvertraut bekommt, von dem man
    weiß, dass man sich in ihn verliebt und man ihn trotzdem nicht vor dem
    Tod retten kann?
    Ein Roman, der die Bezeichnung Bestseller verdient hat. Eine Geschichte,
    die mir so in noch keinem Buch über den Weg gelaufen ist und was
    besonderes darstellt. Sprachlich sehr gut geschrieben und nicht mehr
    loslassen wollend. Ein Buch, daß mich nach dem Lesen auch noch sehr
    beschäftigt hat und meiner Meinung nach, in jedes gut sortierte
    Bücherregal gehört. Lassen Sie sich drauf ein!

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  • absolutes Suchtpotenzial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ab der ersten Seite Spannung pur, mit Gefühl und Raffinesse geschrieben, die Geschichte macht so süchtig, dass ich alles stehen und liegen gelassen habe, um weiterlesen zu können. Das Spiel des Engels sollte jeder gelesen haben!!

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  • Die Liebe zum Schreiben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 16.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    David Martin, der Protagonist, träumt vom Schreiben von Romanen. Als 17-Jähriger erhält er bei einer Regionalzeitung die Gelegenheit Kurzkrimis zu schreiben. Und dies macht er mit großem Erfolg. Doch dann bekommt David Martin von einem geheimnisvollen Verleger den geheimnisvollen Auftrag ein geheimnisvolles Buch zu schreiben. Und dieser geheimnisvolle Auftrag wird ihm zum Verhängnis. Alle ihm nahe stehenden Personen geraten in Gefahr und er selbst kämpft um sein Leben.
    Carlos Ruiz Zafon beschreibt die Liebe zu Büchern und das Verhältnis des Autors zu seinen Werken auf sehr beeindruckende Weise. Ich denke, dass hier auch das eigene Verhältnis von Zafon zu Büchern und zum Schreiben zur Geltung kommt. Interessant war die Beschreibung von Barcelona. Ich habe die Vermittlung eines südländischen Flairs erwartet, aber Barcelona wurde schaurig düster beschrieben. Hat eher an eine englische Stadt erinnert.

    Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von David geschrieben. Aufgrund der Ich-Perspektive habe ich nicht am Verstand von David gezweifelt. Mir ist es nicht mal in den Sinn gekommen zu zweifeln. Aber gegen Ende wusste ich nicht mehr was und wem ich glauben sollte. Ich hoffe, dass ich das Ende nun richtig verstanden habe!?

    Eine Schwäche des Buches: Einige Szenen erschienen mir bedeutungsvoll, wurden aber nie wieder aufgegriffen, was für die Charaktere David aus meiner Sicht von hoher Bedeutung gewesen wäre.

    Nichtsdestotrotz: Ein äußerst spannendes Buch

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  • Hat meine Erwartungen nicht erfüllen können Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da das Buch in den Bestsellerlisten ist und sich die Empfehlungen so begeistert anhörten, legte ich mir dieses Buch zu. Von Spannung auf allen Seiten habe ich leider nicht viel gemerkt, erst gegen Ende des Buches kam dann doch noch ein wenig Spannung auf. Für Liebhaber von Thrillern meiner Meinung nach nicht so geeignet, wohl eher für Fans von Mystery, zu denen ich zugegebenermaßen nicht gehöre. Dachte aber vor der Lektüre, dass dieser sogenannte Mystery-Thriller bestimmt interessant sei, aber ich musste mich zum Weiterlesen regelrecht zwingen.

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