Das Zeichen des Sieges

Historischer Roman

von Bernard Cornwell

Buch

gebunden (544 Seiten)

Sprache: Deutsch

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England, Anfang des 15. Jahrhunderts. Der junge Nicholas Hook, Sohn eines mittellosen Schäfers, hat eine außerordentliche Gabe: Jeder Pfeil, den er abschießt, trifft sein Ziel. Um der Armut seiner Heimat zu entkommen, tritt er der Armee Henry V. bei, die sich zum Kampf gegen die Franzosen rüstet. Doch das Soldatenleben ist hart und gefährlich. Als vor Harfleur die Ruhr ausbricht, sterben die Krieger wie die Fliegen. Nick überlebt mit knapper Not - mit Hilfe der schönen Melisande, die ihm beweist, dass nicht alle Franzosen Feinde sind.

Schließlich bereitet sich Henry V. auf die letzte Schlacht vor. Bei Azincourt stehen nur noch 6000 Engländer einer überwältigenden Übermacht von 30.000 französischen Rittern gegenüber - eine aussichtslose Lage. Doch die Angreifer lassen einen unaufhörlichen Pfeilhagel auf ihre Feinde niederprasseln. Und auf dem schlammigen Acker an der französischen Kanalküste wird Nick Zeuge eines Wunders

Produktdetails

ISBN-10: 3-8052-0878-2
EAN: 9783805208789
Originaltitel: Azincourt
Erschienen: 18.09.2009
Verlag: Wunderlich
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 544
Gewicht: 652 g
Übersetzer: Karolina Fell
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Bernard Cornwell

Bernard Cornwell wurde 1944 in London geboren. Er arbeitete lange für die BBC, unter anderem in Nordirland, wo er seine Frau kennenlernte. Heute lebt er die meiste Zeit in den USA. Er ist der Autor zahlreicher international erfolgreicher historischer Romane und Thriller. Die Sharpe-Serie, die er in den 80er Jahren zu schreiben begann, hat Kultstatus erreicht und wurde von der BBC mit Sean Bean in der Hauptrolle verfilmt.

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  • Trifft genau ins Schwarze

    von Silvio Kohler, am 06.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Nordfrankreich, im Jahr des Herrn 1415. König Heinrich V von England erhebt Anspruch auf die Krone Frankreichs, welche ein seiner Meinung nach illegitimer, schwachsinniger Thronfolger innehat. Da die Erzfeinde Englands jedoch nicht im Traum dran denken, Henry dieses Ansinnen zu erfüllen, landet er kurzerhand bei Calais, um mit Gewalt zu holen, was ihm in seinen Augen zusteht.

    Unter den 10000 Bogenschützen in Henrys Armee befindet sich Nick Hook, ein flüchtiger Geächteter, aber auch einer der besten Schützen Englands. Er ist die Figur, welche in diesem äusserst intensiven und blutigen Kriegsroman Historie und Fiktion verknüpft.

    Als sich nämlich abzeichnet, dass Henrys Invasion ein Fiasko wird und die Truppe auf ein Drittel zusammengeschmolzen ist, wartet auf dem schlammigen Feld von Azincourt eine gewaltige, gut gerüstete französische Armee auf das elende Häufchen um den charismatischen König. Eine der bedeutendsten Schlachten des Mittelalters nimmt ihren fatalen Lauf..

    Cornwell war, ist und bleibt der beste englischsprachige Historienromanautor. Keiner schafft es, eine spannende fiktive Geschichte in ein historisch meisterlich recherchiertes Szenario zu setzen. Nur wer sehr zimperlich ist, sollte einen Bogen um ihn machen, denn er beschreibt auch Krankheiten, Verwundungen, Gestank und Verwesung mit solcher Detailversessenheit, dass es weh tut.
    Ansonsten: Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Kundenrezensionen

  • We few, we happy few, we band of brothers Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Horvath, am 20.06.2011

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    Nicholas Hook ist ein begabter Schütze mit dem Langbogen ein Schuss ein Treffer sind das einzige beständige in seinem Leben. Durch äußere Umstände findet er sich in der Armee Heinrich des V wieder und begibt sich in das Abenteuer Frankreich. Dort macht er nicht nur mit einer hübschen Französin Bekanntschaft sondern auch mit den Schrecken des Krieges, Krankheit, Hunger und Tot. Der Feldzug gipfelt in der Schlacht von Azincourt ein der Siege Englands um den sich viele Legenden ranken. Cornwell hat es wieder geschafft Geschichte lebhaft zu machen den Ritterangriff auf die dünne Line Bogenschützen und den Mut der Verzweiflung ist spürbar. Nicht nur Autor Cornwell hat sich an dem Stoff versucht (und meiner Meinung bestanden) sonder auch der große William Shakespeare hat der Schlacht Azincourt ein Denkmal gesetzt. So sind wir Brüder verbunden durch das Band des Blutes.

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  • Die Schlacht von Azincourt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 26.04.2010

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    Die Geschichte nimmt ihren Anfang im Winter 1413. Nicholas Hook, Förster und Mann aus einfachen Verhältnissen, gilt im weiten Umkreis als bester Bogenschütze und wird von den Wilderern, die er im Auftrag seines Herrn Lord Slayton in den Wäldern jagt, dementsprechend gefürchtet. Hooks Ruf ist dennoch nicht der Beste, da eine alte Familienfehde mit den nachbarlichen Perrills schon desöfteren für böses Blut gesorgt hat. Als er gegenüber dem verdorbenen Priester Sir Martin, unter dessen Schutz die Perrills stehen, handgreiflich wird, muss er als Geächteter seine Heimat verlassen. In Frankreich wird er zum Söldner in burgundischen Diensten und eine Wache auf den Zinnen der Stadt Soissons. Als diese durch Verrat an die Franzosen fällt, wird er Zeuge eines grausamen Gemetzels, dem er gemeinsam mit der schönen Französin Melisande nur knapp entkommen kann. Zurück in England schließt er sich nun der Armee um den jungen König Henry V. an, die in die Normandie übersetzt, wo sie die Stadt Harfleur über Wochen hinweg erfolglos belagert. Nach einer langen Zeit aus Hunger, Krankheit und Tod, fällt diese schließlich, und die geschwächten Überbleibsel der englischen Streitmacht schleppen sich durch den Norden Frankreichs, wo sie schließlich bei Azincourt vom fünffach überlegenen französischen Ritterheer zum Kampf gestellt werden. Die Lage scheint aussichtslos, doch dann lassen Nick und seine Kameraden ihre Pfeile auf den Feind regnen...

    Nein, die Zeichnung und Ausarbeitung der Figuren wird wohl nie eine Stärke des britischen Autors werden und ich verstehe diejenigen Leser, die diesem Werk eine mangelnde Tiefgründigkeit vorwerfen. In der Tat wirkt hier der Plot stellenweise wie ein Aufguss der alten Gralsserie, und eine Vielzahl von Nebenfiguren, darunter u.a. König Henry, bleibt blass und ohne Hintergrund. Sie sind meist lediglich Namen auf einem großen Schlachtfeld, das wie sie oft die eigentliche Hauptrolle des Romans einnimmt. In Punkto Authentizität bleibt Cornwell aber ohne Frage ein Meister seines Fachs. Ohne zu verklären oder die Hand vor den Mund zu nehmen, schildert er die Grauen des Schlachtengetümmels, so dass selbst ganz Hartgesottene Leser unwillkürlich nach Luft schnappen werden. Das mag vielen Lesern in der Grausamkeit zu weit gehen, aber Fakt ist, dass sich die Realität der spätmittelalterlichen Kriege wohl so, wenn nicht gar schlimmer, dargestellt hat.

    Und dennoch muss man keineswegs kriegslüstern veranlagt sein, um "Das Zeichen des Sieges" genießen zu können, da der Autor ganz nebenbei, und das ist seine Stärke, eine gehörige Portion geschichtliches Wissen vermittelt, das mit dem informativen, fundierten Epilog noch unterfüttert wird. Cornwell stellt ganz deutlich heraus, dass die Schlacht von Azincourt nicht nur aufgrund des Sieges der Engländer etwas besonderes war, sondern nimmt John Keegans Aussage auf, der in seinem Buch "Der Antlitz des Krieges" behauptet: "Es ist ein Sieg der Schwachen über die Starken, des gemeinen Soldaten über den berittenen Edelmann, der entschlossenen Tat über große Reden ... und es ist eine Geschichte von grausamen Schlächtern und unvorstellbaren Gräueln".

    Insgesamt ist "Das Zeichen des Sieges" erneut ein lohnenswerter, historisch authentischer Roman, der mit einer spannenden Handlung überzeugt und allen Freunden militärhistorischer Geschichten ans Herz gelegt sei.

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  • Wie Immer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von HenryV, am 17.12.2009

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    Dieses Buch ist wie immer sehr spannend geschrieben, man kann fast nicht mehr aufhören bis das Buch dann endet.
    Trotzdem das Buch sehr stark an die Geschichte "Der Bogenschütze" erinnert ein super Buch!

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  • Für jeden Cornwell - Fan ein Genuß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dagmar Spiegelhauer, am 10.12.2009

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    Wieder ein tolles, spannendes Buch von Bernard Cornwell! Englische Geschichte wird beim Lesen lebendig. Die Erlebnisse von Nicholas Hook, einem geächteten Bogenschützen, ziehen den Leser in Bann. Beeindruckende Kämpfe, Intrigen und Liebe erzeugen Spannung pur! Ein prima Geschenktipp für Liebhaber historischer Romane mit Vorliebe für Schlachtengetümmel und Kampfdetails!

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  • Der Himmel war schwarz von Pfeilen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Torsten Reuter, am 11.11.2009

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    Mit diesem faszinierenden historischen Abenteuerroman habe ich zum ersten Mal die Welt des Bernard Cornwell kennengelernt. Seine bildreichen Schilderungen des Soldatenlebens Anfang des 15. Jahrhunderts und die ausführlichen Beschreibungen der Schlachten haben mir so außerordentlich gut gefallen, dass ich als nächstes die Artus-Chroniken des Autoren lesen werde.

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  • Das Zeichen des Sieges Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Uwe Jahnke, am 09.11.2009

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    Mein erster Cornwell – und ganz sicher nicht mein letzter!
    Ein Buch mit absoluter Sogwirkung!
    Für mich als traditionellen Bogenschützen ein wichtiges Buch über den Mythos aller Langbogner, der Schlacht von Azincourt.
    Cornwell zeichnet seine Charaktere unheimlich genau, schafft es eine dichte Atmosphäre zu erzeugen als wäre man Teil dieses armseligen Haufens, der sich hungernd und frierend, von Krankheiten gequält, durch Nordffrankreich schleppt; halb auf der Flucht, halb auf der Suche nach dem übermächigen Feind, und endlich einen glorreichen Sieg für seinen König.
    Extrem spannend, plus netter Liebesgeschichte.
    Die Kampfszenen sind nichts für schwache Gemüter.
    Wer Fan historischer Romane ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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  • Ein packender Roman über die legendärste Schlacht des Hundertjährigen Krieges. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christine Pilz, am 05.11.2009

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    Der Langbogenschütze Nicholas Hook, in England geächtet, erlebt 1415 den Feldzug des englischen Königs Heinrich V., der Anspruch auf die französische Krone erhebt und der in der bedeutenden Schlacht von Agincourt gipfelt.
    Cornwell gelingt es, die Ereignisse sehr fesselnd und spannend darzustellen, ebenso wir die Geschichte seiner Protagonisten: eben wie immer!

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    von Hendrik Sadowski, am 30.09.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Schlacht von Agincourt, die schon von Shakespeare, in seinem Stück Heinrich V.Erwähnung findet, wird hier aus der Sicht eines einfachen Soldaten geschildert. Cornwell gelingt es dabei seine Charaktere so glaubwürdig zu gestalten, dass sie mit ihren Gedanken, Aberglauben und Ängsten wunderbar in die damalige Zeit passen. Die Geschichte selbst handelt von einer kleinen, hungernden und von Krankheit geplagten englischen Armee, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz, der französischen Übermacht stellt und einen der größten Siege der mittelalterlichen Geschichte erzwingt.
    Erneut gelingt es Cornwell glaubhaft, die Geschichte eines Protagonisten mit der von bedeutenden historischen Persönlichkeiten zu verbinden. Die für den Autor übliche realistische Darstellung des Krieges und seiner Schrecken, sowie die detaillierte Darstellung der Lebensumstände dieser Zeit, machen diese Buch zu einem Muss für alle Fans spannender historischer Romane.

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