Der Aufmacher

Der Aufmacher

Der Mann, der bei 'Bild' Hans Esser war

von Günter Wallraff

Buch

Taschenbuch (274 Seiten)

10. Auflage

Sprache: Deutsch

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Vor zwanzig Jahren erschien zum ersten Mal Gunter Wallraffs inzwischen legendärer Bericht aus dem Innern der "Bild"-Zeitung "Der Aufmacher", in dem Wallraff beschreibt, was er in drei Monaten als "Bild"-Reporter Hans Esser erlebte. In einer immer stärker und immer unkontrollierbarer von den Medien beherrschten Öffentlichkeit ist dieses spannende, faktenreiche und entlarvende Buch von bestechender Aktualität.

Produktdetails

Verkaufsrang: 17.467
ISBN-10: 3-462-02663-1
EAN: 9783462026634
Erschienen: 1997
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 10. Auflage
Seitenzahl: 274
Gewicht: 218 g
Reihe: KIWI
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Günter Wallraff

Günter Wallraff, geb. 1942 in Burscheid bei Köln, war zuerst Buchhändler, dann Journalist und Schriftsteller. Heute engagiert er sich vor allem in Ostdeutschland gegen Rechtsradikalismus und Rassismus. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen. 2010 wird ihm der Gerty-Spies-Literaturpreis der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für politische Bildung verliehen.

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Kundenrezensionen

  • Kritischer Journalismus – gestern und heute; oder die Besichtigung einer Zeit. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buechermaxe, am 27.02.2007

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wallraffs Buch ist ein Highlight des kritischen Journalismus. Er rüttelte schon in den 70er Jahren auf und zeigte, wo die Gefahren in einer entfesselten Medienwelt liegen; in unserem Alltag. Und man kann das alles ja an sich selbst nachträglich noch erproben: Sieht man heute mal einen Krimi aus dieser Zeit an, z.B. eine Folge von „Der Kommissar“ oder „Der Alte“, dann gähnt man vor Langeweile, keine Spannung kommt auf, alles brav, bieder, nichts Richtiges passiert usw.; und vergleicht man diese mit heutigen Krimis, dann spürt man, wie abgestumpft wir gegenüber brutal zelebrierter und dargestellter Gewalt geworden sind, die wir Spannung, Faszination vielleicht noch nennen. Wallraff zeigt mit diesem Buch, wohin eine entfesselte Medienlandschaft führen kann, zeigt, wo wir mit unserem gesamten Gefühls- und Denkhaushalt stehen. Und diese mediale Fühl- und Denkwelt wirkt ja auf das Fühlen, unser Denken, auf’s Handeln und Meinen der Menschen zurück, stumpft sie ab. Und so wird alles Humanitätsgebrabbel zu einem abstrakten Gestammel, dass längst von der Realität Abschied nahm – jeden Tag, in jedem Moment, wo wir glauben, die beste aller Welten geschaffen zu haben, Gutmenschen zu sein. Insofern ist für mich Wallraffs Buch noch heute ein Querdenker, ein Humanist, ein echter Ethiker – eben ein Aufrüttler und einer, der die Hand in die Wunde der neuen Tabus legt, legen kann. Es wäre Zeit, dass Wallraff eine aktualisierte Auflage schafft. Er hätte wirklich das Zeug dazu!

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  • Absoluter Augenöffner Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.08.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich erschüttert. Zwar wird der BILD-Zeitung ja immer das eine oder andere nachgesagt, dass es jedoch so drastisch ist, hätte ich nicht erwartet. Dieses Buch ist ein ziemlicher Augenöffner und gehört in jede gut sortierte Buchsammlung in Deutschland. 11 Millionen BILD-Leser sollten sich dringend diese Lektüre zu Gemüte führen, da sie auch heute erschreckend aktuell ist. Dringende Kaufempfehlung!

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  • Einfach genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.11.2003

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nie hätte ich gedacht, dass mich ein Buch solcher Art so faszinieren kann. Ich habe das Buch im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal gelesen und ich bin beeindruckt. Nie im Leben hätte ich gedacht, wie hinterlistig Journalismus sein kann. Ursprünglich hatte ich auch vor Journalismus zu studieren. Doch jetzt, werde ich mich entweder anders orientieren oder versuchen mit Ehrlichkeit zu handeln. Ich kann jedem noch so großen Lesemuffel dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Es wird Sie vielleicht so sehr begeistern wie mich.

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  • Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bekannt, doch noch immer atemberaubend. Hans Esser, der Schatten der Boulevardpresse. Oder der Medien generell? Wir sind da heute nicht mehr so sicher, welche Informationen aus erster Hand sind und welche erfunden werden. Jeder kann entscheiden, was er glaubt oder nicht, was er wissen will oder nicht. Wallraff stößt uns wieder auf ein Problem, um das wir wissen und worüber wir selten nachdenken. Gut, es immer wieder mal zu tun.

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  • Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Echter Journalismus: Wer behauptet, Wallraff sei bloß ein Kind der 70er Jahre, hat seine Arbeit nicht erfasst. Gerade im Augenblick, mitten im neuen Afghanistankrieg, wo aus Pazifisten uneingeschränkt Solidarische werden und man auch nicht im Ansatz weiß, welchen Informationen man glauben kann, sind seine Beobachtungen und Recherchen hochaktuell. Das Erschreckendste dabei ist, wie die Grenzen zwischen Opfern und Tätern in der Meinungsindustrie verschwimmen.

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