Die Mittagsfrau

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2007

von Julia Franck

Buch

Taschenbuch (429 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine idyllische Kindheit in der Lausitz am Vorabend des ersten Weltkriegs, das Berlin der goldenen Zwanziger, die große Liebe: So könnte das Glück klingen, denkt Helene. Aber steht ihr die Welt wirklich offen? Helene glaubt unerschütterlich daran, folgt ihren Träumen und lebt ihre Gefühle - auch gegen die Konventionen einer zunehmend unerbittlichen Zeit. Dann folgt der zweite große Krieg, Hoffnungen, Einsamkeit - und die Erkenntnis, dass alles verloren gehen kann. Julia Franck erzählt in ihrem großen neuen Roman ein Leben, das in die Mühlen eines furchtbaren Jahrhunderts gerät, und die Geschichte einer faszinierenden Frau.

Produktdetails

Verkaufsrang: 18.449
ISBN-10: 3-596-17552-6
EAN: 9783596175529
Erschienen: 07.12.2011
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 429
Gewicht: 420 g
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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Julia Franck

Als eineiiger Zwilling im Februar 1970 in Berlin Lichtenberg geboren, ist Julia Franck eine von fünf Töchtern. Ihre Mutter, die Schauspielerin Anna Katharina Franck durfte mit einem Ausreiseantrag 1978 mit ihren Töchtern die DDR verlassen. Ihr Vater, der Regisseur Jürgen Sehmisch blieb in Ostberlin. Nachdem die Familie einige Zeit im Notaufnahmelager Berlin Marienfelde zubrachte, zog sie später nach Schleswig Holstein in die Nähe von Rendsburg. Hier in einem kleinen Dorf am Nord-Ostsee Kanal wurde die jüngste der fünf Schwestern geboren. Dort besuchte Julia Franck zusammen mit ihren Geschwistern eine freie Waldorfschule. Ab 1983 wohnte Julia Franck wieder in Berlin. Dieses Mal ging sie alleine den Weg zurück und wohnte bei Freunden und Familie. Nachdem sie 1991 ihr Abitur nachgeholt hatte, begann sie mit dem Studieren. Angefangen mit Jura studierte Julia Franck später an der FU-Berlin Altamerikanistik, Neuere Deutsche Literaturwissenschaften und Philosophie. Finanzieren konnte sie sich nur durch zahlreiche Nebenjobs, sie ging sowohl putzen, kellnern, war Kindermädchen, Hilfsschwester, Phonotypistin, wissenschaftliche Hilfskraft und freie Mitarbeiterin von Radio und Zeitungen. Während ihrer Studienzeit verbrachte Julia Franck einige Zeit in den USA, Mexiko und Guatemala. Noch vor ihrem Debütroman "Der neue Koch"(1997) gewann Julia Franck ihren ersten Preis im Literaturwettbewerb Open Mike in Berlin. Seitdem folgten viele Preise und Ehrungen für die Autorin. Ausgezeichnet mit dem Marie-Luise Kaschnitz Preis im Jahr 2004 und Trägerin vieler Stipendien, mitunter einem Jahr Aufenthalt in Rom, gewann sie 2007 den Deutschen Buchpreis für ihren bisher erfolgreichsten Roman "Die Mittagsfrau". Hiermit schaffte Julia Franck es auch auf die Auswahllisten der englischen Presse für verschiedene Literaturpreise. Ihre Bücher werden in über 35 Sprachen übersetzt, wo auch die Blindenschrift mit zu zählt.
Julia Franck ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die sie in den Jahren 2001 und 2003 zur Welt brachte. Mit ihrer Familie wohnt sie in Berlin-Friedenau.

Meinung der Redaktion
Julia Franck beschreibt derart packend und dicht, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann, auch wenn die beklemmende Stimmung immer drückender wird. Ihr Tonfall ist eiskalt und schneidend klar und bietet dem Leser keine geistige Fluchtmöglichkeit.

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  • Deutsche Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anja Werner, am 16.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie kann eine Mutter ihr Kind absichtlich allein zurücklassen in einem Bahnhof voller Kriegsflüchtlinge? Fassungslos habe ich das Buch begonnen und konnte nicht anders als diese Frau direkt zu verurteilen. Doch Julia Franck gelingt etwas Beeindruckendes. Nach und nach breitet sie die fesselnde Geschichte einer lebenshungrigen und leidenschaftlichen jungen Frau im 20. Jahrhundert vor meinen Augen aus, die durch Zeit und Umstände letztendlich zu dieser erschreckenden Tat getrieben wird. Ein großartiger Roman, der mich sehr bewegt hat.

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  • Erschütternd und packend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von denise.wagner@sunrise.ch, am 19.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch nimmt einen sprichwörtlich mit, diese Ohnmacht und Kraft, Carls feine Liebe zu Helene, dann der totale Absturz auf beiden Füssen landend, wirklich erstaunlich. War schon lange nicht mehr so gefesselt beim Lesen. Hat jemand Julia Francks Buch "The Blind Side of the Heart" gelesen? Würde mich interessieren.

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  • Die Mittagsfrau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wunderschönes, anrührendes Buch. Es zeigt anschaulich die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, die "goldenen Zwanziger" in Berlin, die Zeit des aufkommenden Faschismus, den zweiten Weltkrieg bis zum Kriegsende. Mit wieviel Mut und Willenskraft Helene/Alice versucht, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen zu verwirklichen. Die Mutter, die ihr keine Hilfe ist und in ihrer eigenen Welt lebt. Der Vater, der schwer verletzt aus dem Krieg heimkehrt. Nur bei ihrer Schwester Martha und Mariechen, der treuen Haushälterin, findet sie Halt. Eine große Hoffnung haben die Schwestern: das Berlin der zwanziger Jahre. Den Weg dahin soll Tante Fanny, eine Verwandte, ebnen. Das Buch zeigt schöne Einblicke in das turbulente Leben der zwanziger Jahre in Berlin. Einfühlsam ist die große Liebe zu Carl Wertheimer beschrieben. Der Schluss macht betroffen, aber nicht wirklich traurig.

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  • Packende Charakterstudie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annemarie Schiemann, am 13.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich ist der 2. Weltkrieg schon fast vorbei, da lässt Helene ihren kleinen Sohn kurz vor der geplanten gemeinsamen Fahrt zu Verwandten und in eine bessere Zukunft, auf einer Bank im Bahnhof sitzen und verschwindet spurlos. Aber was ist geschehen? Warum lässt Helene ihr Kind zurück? Das wollte ich unbedingt wissen und habe deshalb dieses Buch gelesen. Nach der Eingangsepisode wird Helenes Leben als Rückblick beschrieben. Nach ihrer Kindheit auf dem Land zu Beginn des ersten Weltkrieges reist sie als junge Erwachsene mutig und voller Zukunftspläne in das pulsierende Berlin der „goldenen 20er Jahre“, und erlebt dort sowohl Höhen voller Glück als auch Tiefen wie das Grauen des 2. Weltkrieges.
    Das Buch ist eine packende Charakterstudie, bei der der/die LeserIn zusätzlich einen intensiven Einblick in das Leben und Empfinden der Menschen über einen Zeitraum von fast 50 Jahren zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinweg gewinnt.
    Ein faszinierendes, pralles Buch, geschrieben von der Autorin in unaufgeregter, fast nüchterner Sprache. Unbedingt empfehlenswert!

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  • Das Leben überleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michelle Rößner, am 12.08.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Roman beginnt mit etwas kaum Vorstellbarem: eine Mutter lässt nach Kriegsende ihren siebenjährigen Sohn auf der Flucht einfach auf einem abgelegenen Bahnsteig zurück und setzt ihren Weg in den Westen alleine fort.
    Rückblickend wird die Lebensgeschichte dieser Frau erzählt und damit geschildert, wie es zu einer derartigen Handlung kommen konnte: Helene, die zunächst sehr behütet aufwächst, erlebt zwei Weltkriege und auf diesem Hintergrund den wirtschaftlichen und psychischen Verfall ihrer Familie. Sie träumt davon, Medizin zu studieren und geht mit ihrer Schwester in den 20er Jahren zunächst nach Berlin. Als sie dort ihre große Liebe durch einen tragischen Unfall verliert und ihre spätere Ehe mit einem Ingenieur scheitert, verzweifelt sie immer mehr am Leben und ist mit ihrem aus dieser Ehe hervorgegangenen Sohn gänzlich überfordert. Zwar schafft sie es, in Stettin den zweiten Weltkrieg zu überstehen, aber der Wunsch, einfach aus ihrem bisherigen Leben zu entfliehen, nimmt immer mehr Gestalt an...
    „Die Mittagsfrau“ ist Zeitgeschichte, Familien- und Lebensgeschichte in einem. Der Roman schildert eindringlich, was es bedeutet, alles zu verlieren und wie viel Kraft das Leben kosten kann.

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  • Die Mittagsfrau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Gwosdz, am 16.06.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    1945, das Ende des zweiten Weltkrieges. Eine Frau lässt auf der Flucht aus Stettin ihren kleinen Sohn einfach am Bahnhof zurück. So beginnt der Roman von Julia Franck.
    In einer Rückblende wird nun das Leben dieser Frau, Helene, erzählt.
    Helene wächst mit ihrer Schwester Martha im beschaulichen Bautzen in der Lausitz auf. Der Vater betreibt eine Druckerei, die Mutter ist Jüdin. Die beiden Mädchen haben es nicht leicht, ihre Mutter ist verrückt und der Vater stirbt nach Ende des ersten Weltkrieges an den Folgen einer Verletzung. Nachdem es mit der Familie immer weiter bergab geht, fliehen Helene und Martha zu ihrer Tante nach Berlin, um dort als Krankenschwestern zu arbeiten. Sie genießen den ausschweifenden Lebensstil der sehr wohlhabenden Tante im Berlin der wilden 20er.
    Helene findet ihre große Liebe Carl, möchte Medizin studieren – das Leben könnte schöner nicht sein. Doch ein tragischer Unfall macht alles zunichte und Helene scheint sich nicht mehr fangen zu können. Bis sie schließlich Jahre danach den Ingenieur Wilhelm kennenlernt. Doch das anfängliche Glück wird bald getrübt, denn Wilhelm ist überzeugter Nationalsozialist und Helene von „zweifelhafter“ Herkunft…
    Julia Franck ist mit diesem Roman meiner Meinung nach verdiente Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2008. Sie besticht mit schnörkelloser Sprache und lässt dabei trotzdem alle Charaktere wunderbar lebendig werden. Zart und doch schonungslos realistisch – nichts für zarte Gemüter!

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  • Äußerst beeindruckend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linovi, am 14.04.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck reißt von der ersten bis zur letzten Seite mit. Sowohl die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählt, als auch der Roman an sich, ist einfach fantastisch. Erzählt wird das Leben von Helene, einer jungen Frau, die zusammen mit ihrer 9 Jahre älteren Schwester und ihren Eltern in Bautzen lebt. Die Mutter ist Jüdin, der Vater kommt aus dem 1. Weltkrieg als "Krüppel" zurück und stirbt auch an seinen Verletzungen. Einzig Helenes innige Bezihung zu ihrer älteren Schwester hält sie aufrecht. Da die Mutter nicht in der Lage ist, sich um ihre Kinder zu kümmern, geht Helene mit ihrer Schwester nach Berlin zu einer Tante. Dort lernt sie an ihrem 19. Geburtstag auch Karl kennen. Zwischen den beiden entsteht eine innige Liebe, die doch kurz vor der Heirat endet, da Karl bei einem Fahrradunfall ums Leben kommt. Mit ihm sterben auch Helenes Lebensträume. Weder ihr Studium noch Freunde und Verwandt sind ihr noch wichtig. Sie ergibt sich ihrer Trauer und ihrem Schicksal und heiratet schließlich Wilhelm, einen Ingenieur. Die Ehe ist alles andere als glücklich, dennoch schenkt sie ihm einen Sohn, den sie Peter nennt. Doch auch Wilhelm lässt sie im Stich, und so muss sie sich und ihren Sohn alleine durchbringen....
    Ein packendes Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann. Interessant fand ich auch, dass das Buch mit dem eigentlichen Ende beginnt!

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  • Ergreifende Lebensgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von J.G., am 04.04.2009

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im Prolog des Romans wird beschrieben, wie eine Mutter kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges ihren Sohn an einem Bahnhof alleine lässt und nicht wieder zurückkehrt.

    Der Hauptteil versucht die Frage „Warum?“ aufzulösen.

    Im Hauptteil wird die Kindheit und Jugend von Helene und ihr Verhältnis zu ihren Eltern, insbesondere zur jüdischen Mutter, erzählt. Helene wächst mit ihrer Schwester Martha in Bautzen auf, die ein sehr inniges Verhältnis zueinander haben. Der Vater hat eine Druckerei und ist in der Stadt ein angesehener Mann. Nachdem der Vater in den Krieg ziehen muss, werden die Eigenheiten der Mutter immer schlimmer und das Verhältnis zu den beiden Töchtern immer komplizierter. Helene übernimmt die Aufgaben in der Druckerei und hegt immer den Traum von einem Studium. Der schwerverletzte Vater kehrt zurück und wird von beiden Töchtern bis zu seinem Tod gepflegt. Beide Töchter träumen von einem Leben bei ihrer Tante in Berlin und verlassen ihre Mutter in Bautzen.
    Nach einiger Zeit in Berlin lernt Helene Carl, einen jüdischen Philosophiestudenten, kennen und beide verlieben sich ineinander. Sie planen ihre Zukunft und wollen heiraten. Aufgrund eines tragischen Unfalls kommt Carl ums Leben. Nach einiger Zeit der Trauer trifft Helene Wilhelm, der sich in sie verliebt, „obwohl“ sie jüdischer Abstammung ist. Er besorgt ihr eine „deutsche“ Identität und heiratet sie. Allerdings erkennt er in der Hochzeitsnacht, dass sie keine Jungfrau ist und behandelt sie schlecht bzw. ist kaum noch zu Hause. Als Peter geboren wird, fängt Helene an als Krankenschwester zu arbeiten um sich und ihren Sohn durch die Zeit des 2. Weltkrieges zu bringen.

    Meines Erachtens ist es Julia Franck hervorragend gelungen über die Lebensgeschichte einer Frau während und zwischen den 2 Weltkriegen sowie über ihre Beweggründe den Sohn alleine zurück zu lassen zu schreiben. Auch wenn viel Interpretationsspielraum gelassen wird und keine expiziten Gründe genannt werden.
    Die Lebensträume von Helene sind sehr nachvollziehbar und umso ergreifender war es, dass aufgrund äußerer Umstände die Träume nach und nach zerstört wurden. Oder dass der Fluch um das Geheimnis der Mittagsfrau sie vielleicht auch eingeholt hat? Das Buch macht traurig, das Schicksal ist sehr ergreifend. Vor allem mit dem Hintergrund, dass der Rahmen der Romans auf einer wahren Begebenheit basiert.

    Der Schreibstil ist sehr beeindruckend. Julia Franck schreibt sehr nüchtern und klar sowie äußerst sinnlich. Einige Gedanken oder auch Sätze sind einfach wunderbar. Während des Lesens habe ich richtig gefühlt, dass Julia Franck bestimmt an manchen Sätzen sehr lange gefeilt haben muss, um die Sätze so schön zu formulieren. Ein wahrer literarischer Lesegenuss…

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