Buch
Taschenbuch (441 Seiten)
Sprache: Deutsch
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Fr. 16.90
Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
von Rachel Gibson
Prickelnde Liebesszenen, witzige Dialoge und eine herzerwärmende Story
Eigentlich sollte es für Georgeanne der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch vor dem Traualtar kommen ihr plötzlich Zweifel, ob der knapp 60-jährige Virgil Duffy, Besitzer der Eishockey-Mannschaft "The Seattle Chinooks", wirklich der Richtige für sie ist - und entscheidet sich für "Nein!". Im letzten Moment flüchtet sie von der Hochzeitsgesellschaft und rennt direkt in die Arme des Eishockeyspielers John Kowalsky, den sie kurzfristig zum Fluchthelfer erklärt. John nimmt sie bereitwillig bei sich auf. Zwar nur für eine Nacht, doch diese bleibt nicht ganz folgenlos ...
| Verkaufsrang: | 7.469 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-46677-6 |
| EAN: | 9783442466771 |
| Originaltitel: | Simply Irresistible |
| Erschienen: | August 2008 |
| Verlag: | Goldmann Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 441 |
| Gewicht: | 360 g |
| Übersetzer: | Antje Althans |
| Reihe: | Goldmanns Taschenbücher |
Seit sie sechzehn ist, erfindet Rachel Gibson mit Begeisterung Geschichten. Damals allerdings brauchte sie ihre Ideen vor allem dazu, um sich alle möglichen Ausreden einfallen zu lassen, wenn sie wieder etwas ausgefressen hatte. Ihre Karriere als Autorin begann viel später. Mittlerweile hat sie nicht nur die Herzen ihrer Leserinnen erobert, sondern wurde auch mit dem "Golden Heart Award" der Romance Writers of America und dem "National Readers Choice Award" ausgezeichnet. Rachel Gibson lebt mit ihrem Ehemann, drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund in Boise, Idaho.
von einer Kundin/einem Kunden, am 22.08.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 21.08.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 08.06.2009
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von J. G., am 25.01.2009
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Regina P., am 27.10.2008
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Darja Behnsch Schriftstellerin, am 02.10.2008
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von R.W., am 19.09.2008
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 19.06.2008
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
McKinney, Texas 1976
Von Mathematik bekam Georgeanne Howard Kopfschmerzen, und beim Lesen taten ihr die Augen weh. Allerdings konnte sie beim Lesen wenigstens manchmal mit dem Finger unter den schwierigen Wörtern entlangfahren und so tun als ob. Bei Mathe ging das nicht.
Georgeanne ließ den Kopf auf den Aufgabenzettel sinken, der auf ihrem Pult lag, und hörte von draußen den Lärm der anderen Viertklässler, die in der Pause unter der warmen Texas-Sonne spielten. Sie hasste Mathe, doch ganz besonders hasste sie es, diese doofen Bündel aus Stäbchen zu zählen. Manchmal starrte sie so intensiv auf die kleinen Stäbchenzeichnungen, dass ihr davon Kopf und Augen wehtaten. Doch bei jedem Zählen bekam sie dasselbe Ergebnis heraus - das falsche.
Um sich von Mathe abzulenken, dachte Georgeanne an die Teestunde in Pink, die sie und ihre Großmutter nach der Schule abhalten wollten. Großmutter hatte die kleinen pinkfarbenen Petit Fours bestimmt schon fertig, und die beiden würden sich in pinkfarbenen Chiffon hüllen und die pinkfarbene Tischdecke, die Servietten und die dazu passenden Tassen aus dem Schrank holen. Georgeanne liebte Teestunden in Pink, und servieren konnte sie auch gut.
"Georgeanne!"
Sie nahm ruckartig Haltung an. "Ja, Ma'am?" "War deine Großmutter mit dir beim Arzt, wie wir es besprochen haben?", fragte Mrs. Noble. "Ja, Ma'am."
"Hat deine Großmutter dich testen lassen?"
Sie nickte. In der vergangenen Woche hatte sie drei Tage lang einem Doktor mit großen Ohren Geschichten vorgelesen. Seine Fragen beantwortet und Geschichten geschrieben. Gerechnet und Bilder gemalt. Bilder malte sie sehr gern, aber der Rest war echt doof gewesen.
"Bist du fertig?"
Georgeanne schaute auf die schmuddelige Seite vor ihr. Sie hatte so oft radiert, dass die kleinen Lösungskästchen mattgrau verschmiert und neben den Stäbchenbündeln mehrere Dreiecke eingerissen waren. "Nein", sagte sie und verdeckte das Aufgabenblatt mit der Hand.
"Lass mich mal sehen, wie weit du gekommen bist."
Vor Angst wie gelähmt, erhob sie sich und versuchte, Zeit zu schinden, indem sie den Stuhl im exakten Winkel unter ihr Pult schob. Die Sohlen ihrer Lackschuhe waren kaum zu hören, als sie schuldbewusst zum Lehrerpult schlich. Ihr war richtig schlecht.
Mrs. Noble nahm Georgeanne den liederlichen Zettel weg und kontrollierte die Matheaufgaben. "Du hast es schon wieder gemacht", sagte sie verärgert und betonte dabei jedes Wort. Missbilligend kniff sie ihre braunen Augen zu Schlitzen zusammen, wodurch ihre dünne Nase noch spitzer wirkte, als sie sowieso schon war. "Wie oft willst du denn noch die falschen Lösungen hinschreiben?"
Georgeanne schaute über die Schulter der Lehrerin zum Sozialkunde-Tisch, auf dem zwanzig kleine Iglus aus Zuckerwürfeln standen. Eigentlich hätten es einundzwanzig sein müssen, doch aufgrund ihrer schlechten Leistungen musste Georgeanne noch warten, bis sie ihr Iglu bauen durfte. Vielleicht morgen. "Ich weiß nicht", flüsterte sie.
"Ich hab dir bestimmt schon vier Mal gesagt, dass die Lösung der ersten Aufgabe nicht siebzehn lautet! Warum schreibst du es also immer wieder hin?"
"Ich weiß nicht." Wieder und wieder hatte sie jedes einzelne Stäbchen gezählt. Da waren je sieben in zwei Bündeln und drei einzelne daneben. Das machte siebzehn.
"Ich hab es dir doch schon mehrfach erklärt. Sieh auf den Zettel."
Als Georgeanne gehorchte, deutete Mrs. Noble auf das erste Stäbchenbündel. "Dieses Bündel steht für zehn", sagte sie ungeduldig und fuhr mit dem Finger weiter. "Dieses Bündel steht für weitere zehn, und daneben haben wir drei Einser. Wie viel ist zehn plus zehn?"
Georgeanne stellte sich die Zahlen vor. "Zwanzig."
"Plus drei?"
Sie schwieg und zählte im Stillen. "Dreiundzwanzig."
"Ja! Die Antwort lautet dreiundzwanzig." Die Lehrerin schob ihr das Blatt Papier hin. "Jetzt geh und löse die restlichen Aufgaben."
Als sie wieder saß, betrachtete Georgeanne die zweite Aufgabe auf der Seite. Sie studierte die drei Bündel, zählte sorgfältig alle Stäbchen und schrieb einundzwanzig hin.
Sobald die Schulglocke das Unterrichtsende verkündete, schnappte sich Georgeanne ihren neuen violetten Poncho, den ihre Großmutter für sie gestrickt hatte, und rannte praktisch den gesamten Weg nach Hause. Als sie durch die Hintertür trat, fiel ihr Blick auf die pinkfarbenen Petit Fours auf der blau-weißen Marmortheke. Die Küche war zwar klein, und hier und da löste sich die rotgelbe Tapete von der Wand, doch sie war trotzdem Georgeannes Lieblingszimmer. Sie roch angenehm nach Kuchen und Brot, Haushaltsreiniger und Spülmittel.
Das silberne Service stand schon auf dem Teewagen bereit, und sie wollte gerade nach ihrer Großmutter rufen, als sie im Salon die Stimme eines Mannes hörte. Da niemand, außer wirklich wichtiger Besuch, diesen Raum betreten durfte, schlich sich Georgeanne heimlich durch den Flur zum Vorderteil des Hauses.
"Ihre Enkelin scheint abstrakte Begriffe überhaupt nicht erfassen zu können. Sie verdreht die Wörter, oder ihr fällt einfach nicht die richtige Bezeichnung ein. Als sie zum Beispiel das Bild eines Türknaufs gezeigt bekam, nannte sie ihn>das Ding, an dem ich drehe, um ins Haus zu kommen"Wie kann das sein?", fragte ihre Großmutter. "Einen Türknauf benutzt sie jeden Tag, aber eine Spitzhacke hat sie meines Wissens noch nie in der Hand gehabt. Wie kann sie die Worte verdrehen und trotzdem verstehen, was sie liest?"
"Wir wissen nicht, warum manche Kinder an einer Funktionsstörung des Gehirns leiden, Mrs. Howard. Wir wissen auch nicht, was diese Behinderung verursacht. Sie ist leider unheilbar."
Georgeanne lehnte sich an die Wand, die vom Zimmer aus nicht zu sehen war. Ihre Wangen brannten, und ihr Magen krampfte sich zusammen. Funktionsstörung des Gehirns? Sie war nicht so blöd, dass sie nicht wusste, was das hieß. Er hielt sie für zurückgeblieben.
"Was kann ich für meine Georgie tun?"
"Vielleicht können wir mit weiteren Tests genauer bestimmen, womit sie die meisten Probleme hat. Manchen Kindern konnte mit Medikamenten geholfen werden."
von John Irving
von Remo H. Largo
von Tess Gerritsen
von Simon Beckett