Sieben Minuten nach Mitternacht

Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Kinderbuch und Kategorie Preis der Jugendlichen

von Siobhan Dowd, Patrick Ness

Buch

gebunden (213 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Zwei große Erzähler - eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist


Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt ... Das


Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise - es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen ...



Produktdetails

Verkaufsrang: 4.307
ISBN-10: 3-570-15374-6
EAN: 9783570153741
Originaltitel: A Monster Calls
Erschienen: 29.08.2011
Verlag: Cbj
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 213
Gewicht: 489 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Bettina Abarbanell
Illustrator: Jim Kay
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Bettina Abarbanell

Bettina Abarbanell wurde 1961 geboren. Sie hat Jonathan Franzen, Scott F. Fitzgerald und für den marebuchverlag Denis Johnsons Train Dreams und Kirsty Gunns Der Junge und das Meer ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Potsdam.

Siobhan Dowd

Siobhan Dowd (1960 - 2007), in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Patrick Ness

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Dozent für kreatives Schreiben und Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

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Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Aufwühlend, traurig aber auch tröstlich… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Romana Langer, am 26.04.2012

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    Die Kinderbuchautorin Siobhan Dowd hatte bereits die Idee zu diesem Buch…sie hat die Figuren erschaffen…sie hat ein umfassendes Exposé geschrieben… ABER schreiben konnte sie das Buch leider nicht mehr. Der Krebs hat ihr diesen Schritt verweigert. Zum Glück fand sich Patrick Ness, der das Buch schließlich nach besten Gewissen vollendete: jede Nacht hat Conor einen Alptraum aus dem er gequält erwacht. Immer Sieben Minuten vor Mitternacht....Immer wieder,… bis an dem einen Tag, an dem etwas an das Fenster des kleinen Jungen klopft und seinen Namen ruft, ein Wesen, das Conors Seele und seine unbewussten Gedanken kennt…die Angst seine Mutter zu verlieren…

    Das Thema des Buches ist bewegend denn die Frage inwieweit und auf welche Art man mit dem Thema Tod umgehen soll ist für niemanden leicht zu beantworten, vor allem nicht wenn Kinder danach fragen. Tatsache ist, dass es nicht umgänglich ist. Das Buch "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist nicht nur für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen sondern auch für Erwachsene lesenswert.

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  • Wer glaubt schon an Monster? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carina Nickenig, am 26.04.2012

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    Regelmäßig bekommt der 13-Jährige Conor Besuch von einem Monster. Aber gibt es Monster wirklich? Dieses Monster taucht immer um sieben Minuten nach Mitternacht in Conors Alpträumen auf. Seine Mutter ist unheilbar Krebskrank und er träumt von ihr, ihren Behandlungen und dem schmerzlichen Abschied. Aber warum taucht das Monster immer um sieben Minuten nach Mitternacht auf und warum will es Conor Geschichten erzählen? Patrick Ness erzählt uns die Geschichte eines sehr starken Jungen, der lernen muss, Abschied zu nehmen und neuen Mut für die Zukunft zu schöpfen. Aber welche Rolle spielt das Monster dabei? Lesen Sie es und erfahren Sie es. Für Jugendliche ab 14 Jahren und auch für Erwachsene ein Leseerlebnis mit Überraschungen.

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  • Unglaublich berührend und (optisch) wunderschön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nancy Jarisch, am 20.03.2012

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    Die Geschichte des kleinen Conor, der sich dem bevorstehenden Tod seiner Mutter stellen muss, ist unglaublich berührend. Jede Nacht besucht ihn in seinen Albträumen ein Monster, welches ihn mit seinen Verlustängsten und Schuldgefühlen konfrontiert und ihn so auf den Abschied von dem Menschen, den er am meisten liebt, vorbereitet.
    Doch auch das Buch als solches ist wirklich besonders schön: von der Wahl des verarbeiteten Papiers bis hin zu den intensiven Kohlezeichnungen, welche mit dem Text verschmelzen und so Teil der Geschichte werden. Dieses hochwertig ausgestattete, originell illustrierte Buch sollte daher nicht als eBook gekauft werden, denn hier steht der Akt des Lesens selbst im Vordergrund und wird zu einem unverzichtbaren Erlebnis für Kinder wie auch für Erwachsene.

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  • Eines der besten (Nicht-nur-)Kinderbücher über den Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 15.02.2012

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    Jede Nacht, um sieben Minuten nach Mitternacht, erwacht das Monster - eine alte bedrohlich-knorrige Eibe vor dem Schlafzimmerfenster des 13-jährigen Connor. Das Monster spricht mit Connor, ängstigt ihn - und fängt plötzlich an, ihm Geschichten zu erzählen, Geschichten, die wie langweilige Standardmärchen beginnen und sich als tückische Geschichten mit doppeltem Boden erweisen. Welchen Sinn diese Geschichten haben, versteht Connor nur langsam. Aber eines ist klar: sein größtes Problem im Leben ist weder das Monster noch sind es die Schlägertypen auf dem Schulhof. Connors größtes Problem ist seine eigene Mutter - denn die hat Krebs, und die Therapierungsmöglichkeiten werden langsam verdammt knapp...

    Ein berührendes Buch, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es noch in vielen Jahren in einem Atemzug mit "Die Brücke nach Terabithia" und Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" genannt wird.

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Pickard, am 13.02.2012

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    Es fängt an wie eine ganz normale Kindergeschichte, doch man merkt schnell, dass bei „Sieben Minuten nach Mitternacht“ wesentlich mehr dahinter steckt. Ein unglaublich berührendes Buch über Verlust, Schuld und die Frage, wie viel ein Kind ertragen kann. Da sich diese Frage letzten Endes uneingeschränkt auf jeden Menschen übertragen lässt, ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ längst nicht als reines Kinderbuch zu verstehen. Haben Sie auf jeden Fall ein Taschentuch zur Hand, wenn Sie es lesen.

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  • Grandiose Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mirko Röhm, am 23.01.2012

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    Nach dem plötzlichen Tod von Siobhan Dowd übernahm Patrick Ness die Aufgabe, diese hochemotionale und fantasievolle Geschichte zu vollenden.
    Gelungen ist ihm damit eines der sensibelsten, unterhaltsamsten und auch emotionalsten Jugendbücher der vergangenen Jahre.
    So viel Liebe steckt im Detail, so viel Genialität in den schlichten Illustrationen und so viel Wucht in der Art der Erzählung, dass "Sieben Minuten nach Mitternacht" noch lange einen Nachhall im Geiste des Lesers behält. Sowohl ältere Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene werden dieses Buch lieben können, denn es ist einzigartig in seiner Art und Weise!

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  • Fantasievoll und bewegend. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marina Konrad, am 12.01.2012

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    Die Geschichte um Connor und seine Mutter ist etwas ganz besonderes, v.a. wenn man sich etwas in die Biografie der Autorin vertieft.

    Connor meistert sein Schicksal wie ein Großer - doch um seinen Weg zu finden muss erst ein scheinbar fieses Monster auftauchen.

    Dieses ist ein wundervoller Geschichtenerzähler und so kann jeder seine Lehren daraus ziehen.

    Fantasievoll, tragisch, bewegend aber auch optimistisch - Das ist dieses Buch! Gerade durch viele Illustrationen, die sich in die Geschichte einbringen, ist es trotz der schweren Materie auch für Kinder ab ca. 11 Jahren geeignet.

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  • Geschichten des Lebens Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Gfällner, am 03.01.2012

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    Connor ist 13 Jahre alt, seine Eltern sind geschieden und seine Mutter ist schwer krebskrank. Jede Nacht hat er denselben Traum. Seine Mutter steht an einer Klippe und fällt. Connor erreicht sie nur knapp, doch seine Kraft reicht nicht aus um sie hochzuziehen. In dem Moment in dem sie fällt, wacht er schweißgebadet auf. Eines Nachts, nach dem er diesen Albtraum erneut durchleben musste, um Punkt sieben Minuten nach Mitternacht, bewegt sich die alte Eiche, die er von seinem Fenster aus sehen kann, zu seinem Fenster. Sie erklärt, dass sie nun weitere Nächte zu Connor kommen würde, um ihm 3 Geschichten des Lebens zu erzählen und in der letzten Nacht, soll Connor seine Geschichte erläutern.
    Den die Eiche ist das Leben selbst, und sie will Connor lehren, loszulassen.
    Ein wirklich berührendes Buch, das mit stimmigen schwarz-weiß Bilder illustriert wurde. Man begleitet Connor durch sein Leiden und lernt mit ihm, dass es manchmal besser ist loszulassen und die Wahrheit zu akzeptieren. Es lässt einen einfach nicht mehr los, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selbst ihrem schweren Krebsleiden erlag.

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  • So schön, so bewegen und so traurig ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Klos, am 10.12.2011

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    Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat, diese schrecklich schöne Geschichte kann jeden für sich gewinnen und lässt einen mit einem leicht bedrückenden Gefühl zurück. Und trotzdem kann ich nur betonen, wie wunderschön "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist!!
    Unbedingt lesen und die wundervoll düsteren Illustrationen genießen.

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  • Unglaublich berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara Sitter, am 21.11.2011

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    Patrick Ness hat es geschafft, trotz des Todes seiner Coautorin Siobhan Dowd ein sehr beeindruckendes, einfühlsames Buch zu schreiben. Besonders außergewöhnlich sind die Illustrationen, die alles in den Schatten stellen, was ich bisher in einem Kinderbuch an Kunst gesehen habe! So beeindruckende, berrührende und so finster wahrheitsgetreue Zeichnungen findet man selten! Diese Buch ist sofort auf den ersten Platz meiner Lieblingsbücher gelandet.

    Aber Achtung: Es kann zu Tränen rühren!

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  • Es ist wunderschön wenn Träume wahr werden. Doch was ist mit einem Alptraum, der dich jede Nacht quält? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristina Eckert, am 09.11.2011

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    Connor ist ein lieber Junge. Er kümmrt sich um den Haushalt und unterstützt seine Mutter wo es nur geht. Doch als die Mutter wieder eine Chemotherapie bekommt, unterstützt die Großmutter das überforderte Kind. Connors Traum wird immer realer...

    Die Geschichte ist sehr traurig und berührend aber gleichzeitig auch schön und voller Hoffnung. Der Zwiespalt in dem Connor steckt ist grausam, die Verantwortung die auf so jungen Schultern lastet unglaublich. Ich war nach der Lektüre sehr ergiffen aber auch beeindruckt von der Art und Weise wie hier mit dem schweren Thema Tod eines Elternteils umgegangen wird.

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  • Schuld oder Trauer? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 05.11.2011

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    Conor ist 13 und wird jede Nacht von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht. Als dann auch noch der Baum vor seinem Zimmer zum Monster wird, beginnt Conor an seinem Verstend zu zweifeln.
    Ist die schwere Krankeheit seiner Mutter schuld an allem? Erst als Conor bereit ist, sich die Wahrheit einzugestehen und loszulassen, findet er Frieden.
    Ein wunderbares Buch für Kinder, die um einen Angehörigen trauern.

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  • Eine bewegende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D. Kuntz, am 28.10.2011

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    Immer wieder hat Conor den gleichen schrecklichen Traum. Alles hat angefangen, als seine Mutter ihre Behandlung wegen ihrer Krankheit beginnen musste. Und nun steht auch noch ein Monster vor seinem Fenster. Das kann doch alles nur ein Traum sein...

    Ein ergreifendes Buch mit wundervollen Illustrationen, die das Buch so lebendig gestalten.
    Unbedingt Taschentücher bereithalten!

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  • Schaurig traurig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 24.10.2011

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    Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein tieftrauriges und dennoch so unglaublich kraftvolles, ausdrucksstarkes Buch.
    Es hat trotz des Themas Spaß gemacht,diesen Roman für jung und alt zu lesen, obwohl das Thema schwierig bis heikel ist. Dennoch sollten Sie sich nicht scheuen es a) selbst zu lesen und b) Kindern zum Lesen zu geben- klar das Thema Tod ist nicht einfach, aber die beiden Autoren (die Hauptautorin Dowd erlag übrigens wie Connors Mutter im Buch ihrer Krebserkrankung, Ness schrieb für sie das Buch fertig) haben das richtige Händchen bewiesen und bringen dem Leser das Thema Tod unglaublich gut, schonend und gleichzeitig "heftig" nahe.

    Dieses wunderbare Buch mit wirklich passend- düsteren Illustrationen ist für alle Erwachsene und Kinder geeignet, die es gerne ernsthaft und real mögen.

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  • Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Tritscher, am 24.10.2011

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    Patrick Ness hat nach dem Tod von Siobhan Dowd ein sehr berührendes Buch verfasst, das für alle lesenswert ist - egal, ob man mit dem vorgegebenen Thema gerade konfrontiert wird oder nicht.

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  • Ergreifend und sehr emotional Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von GiPi, am 22.10.2011

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    Wie bereitet sich ein Elfjähriger auf den drohenden oder auch nahenden Verlust seiner schwer krebskranken Mutter vor?

    In diesem Buch wird die Geschichte des elfjährigen Connors erzählt, welcher seine krebskranke Mutter loslassen muss, da sie nicht mehr vom Krebs geheilt werden kann. Über seine Alpträume ruft er einen Geist, der ihm auf dem Weg der Verabschiedung hilft. Und obwohl er dies durch das Ungetüm nicht an sich heranlassen möchte, muss sich Connor trotzdem mit seiner Umwelt auseinandersetzen und kann nicht einfach in seinem Schmerz verschwinden.

    Wie die Beschreibung des Buches schon sagt "Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten." Diese Wort sind so leicht geschrieben und doch so schwer umzusetzen.

    Dieses Buch ist auch an Erwachsene gerichtet, welche mit dem Verlust eines sehr geliebten Menschen kämpfen, in der Hoffnung, ein Stück Heilung zu finden oder auch nur den geringsten Hinweis darauf, wie man mit dem Tod umgehen kann.

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  • Kann Conor es schaffen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Bauschke, am 13.09.2011

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    Es geht um elementare Fragen im Leben des 13jährigen Conor: seine Mutter ist tödlich erkrankt und deshalb muss er einen Weg finden, mit seinen Gefühlen umzugehen. Der Ton dieser Geschichte hat mich mitten ins Herz getroffen und die ausdrucksstarken Zeichnungen machen die Geschichte bildhaft einprägsam. Die hochwertige Ausstattung des Buches unterstreicht den besonderen Charakter der Geschichte. Dieses Buch ist nicht nur etwas für Jugendliche ab 12 Jahren, sondern auch Erwachsene können enorm viel Gewinn aus dieser Geschichte ziehen. Dieses Buch kann ein Anlass sein, um über ein so wichtiges Thema wie den Tod zu sprechen und nicht wie wir es sonst gerne tun, diese schmerzliche Seite des Lebens auszugrenzen. Denn die Geschichte hinterlässt aus meiner Sicht einen hoffnungsvollen Tenor. Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser!

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  • Ein besonderes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 13.09.2011

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    Zu Beginn habe ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Ich hatte Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, sie zu durchschauen und zu verstehen, worum es eigentlich geht, denn die Grenzen zwischen Fantasie und Realität sind nicht klar gezogen. Auch wird erst langsam, mit dem Fortschreiten der Geschichte, klar, was überhaupt in Conors Leben los ist, auch wenn man von Anfang eine gewisse Vorahnung hat.

    Die Stimmung des Buches ist düster, beinahe schon dunkel, und wird durch diverse Schwarzweißzeichnungen noch verstärkt. Diese sind jedoch sehr schön, mit viel Liebe zum Detail, und eine wundervolle Ergänzung zur Geschichte.

    „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist kein einfaches Buch, und das nicht nur wegen seiner ernsten Thematik. Auch der Schreibstil des Autors ist ein wenig kompliziert und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Klare Worte findet man selten, das Meiste wird nur angedeutet und der Leser muss sich selbst seinen Teil dazu denken. Dadurch wird die Lektüre dieses Buches sicherlich anspruchsvoller, was gerade bei jüngeren Lesern zu Verwirrung oder Unverständnis führen könnte. Wer es jedoch versteht, dem eröffnet sich eine wunderschöne, zu Herzen gehende Geschichte. Man muss das Buch zu Ende lesen und dann als Ganzes betrachten, um sie zu finden, aber sie ist da und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.

    Als kleinen Kritikpunkt könnte man das stellenweise „Schubladendenken“ des Autors anführen, dem besonders Conor und Stephanie, die zweite Frau von Conors Vater, zum Opfer fallen. Stephanie ist die typische böse Stiefmutter, die alles tut, um ihren Mann von seiner „alten“ Familie fernzuhalten, obwohl sein Sohn ihn dringend braucht. Und Conor kann Mist bauen, so viel er will, er hat immer den Mitleids- Bonus und bekommt keine Konsequenzen zu spüren. Ansonsten hat mir „Sieben Minuten nach Mitternacht“ nach den anfänglichen Schwierigkeiten aber sehr gut gefallen. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes!

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  • „Geschichten sind wichtig...“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Violetta Maywald, am 31.08.2011

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    Das Monster, dass Conor regelmäßig um 00:07 Uhr besucht, jagt ihm zunächst keine Angst ein. Angst hat er vor den Dämonen seines Albtraums, der ihn quält seit seine Mutter ihre erste Behandlung bekam. Aus diesem Traum wacht er oft schreiend auf und so scheint zunächst nicht mehr genug Angst für dieses neue furchteinflößende Monster da zu sein. Es besteht allerdings darauf, dass Conor es war, der es gerufen hat und ihm nun drei Geschichten zu erzählen. Parabelhafte Geschichten über Gut und Böse und das Leben. Danach soll Conor seine eigenen Geschichte, seine Wahrheit, erzählen. Und so lernt er, dass oft nichts furchteinflößender und befreiender ist, als die Wahrheit.
    Ich halte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für ein sehr wichtiges (Jugend-)Buch. Das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen ist selbstverständlich nichts, was man aus einem Roman erlernen kann. Doch man kann sich ein bisschen trösten lassen und man kann vielleicht lernen seiner Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Dieses Buch macht traurig. Es tröstet aber auch und bleibt für lange Zeit im Herzen des Lesers.

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  • Philosophisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 30.08.2011

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    Ein wunderschönes Buch. Der Verlag hat sich ausserdem bemüht, die Gestaltung des Buches dem Inhalt gerecht werden zu lassen. Die düsteren Illustrationen lassen einen an Alpträume denken, an dunkle Stunden. Und das scheint auch für Connor so zu sein, als das schreckliche Wesen jeweils 7 Minuten nach Mitternacht zu ihm kommt. Obwohl es behauptet, ihm helfen zu wollen, sind doch die Geschichten, die es erzählt, für Connor sehr seltsam. Denn häufig wird das, was anfangs gut zum Ende schlecht.Wie soll ihm das bei seiner Trauer um seine Mutter helfen? Intelligent geschrieben, ohne érhobenen Zeigefinger, verständnisvoll und mit überraschender Wendung.

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