Verbrechen

Verbrechen

Stories

von Ferdinand von Schirach

Buch

Taschenbuch (205 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er - lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.340
ISBN-10: 3-492-25966-9
EAN: 9783492259668
Erschienen: März 2012
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 205
Gewicht: 200 g
Reihe: Piper Taschenbuch
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Ferdinand von Schirach

Als Glück empfindet Ferdinand von Schirach, wenn in der Nacht, wenn es still ist, niemand anruft oder stört und er mit einem guten Kaffee in der Hand seine Geschichten schreiben kann. Viel Schlaf braucht der Autor und Strafverteidiger nach eigener Aussage nicht. 1964 in München geboren, wuchs Ferdinand von Schirach dort und in der Nähe von Stuttgart auf. Er besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien, über das er später im Spiegel anlässlich der Mißbrauchsfälle schrieb. Sein Studium absolvierte er in Bonn, machte in Köln sein Referendariat und ließ sich 1994 in Berlin als Rechtsanwalt nieder. Viele seiner Fälle machten Ferdinand von Schirach bekannt und gaben ihm den guten Ruf, den er heute deutschlandweit besitzt. Auch als Schriftsteller konnte er überzeugen, so schrieb Ferdinand von Schirach schon für die Süddeutsche Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und seit Juni 2010 verfasst er auch eine Kolumne unter dem Titel "Einspruch" für den Spiegel. Sein Debütroman "Verbrechen" blieb über 45 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels. Die Rechte an dem Buch wurden in 25 Länder verkauft und auch die Filmrechte hat Ferdinand von Schirach schon abgetreten. Nicht nur, dass es eines der am häufigsten verkauften Debüts ins Ausland ist, Ferdinand von Schirach hat damit auch den Kleist-Preis 2010 erhalten.

Meinung der Redaktion
Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler?Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.

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Buchhändlertipps

  • Mesnschliche Verzweiflung

    von Sabine von Prince, am 16.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    In Form von 11 sachlichen Berichten erzählt uns der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach von Schuld, Sühne,
    Leben, Tod und menschlicher Verzweiflung. Manchmal sind die Geschichten spannender als manch ein Krimi. Mit wieviel Verständnis er für die Opfer und aber auch für die Täter ist, beeindruckt tief. Zudem ist es sehr gut geschrieben. Unbedingt lesen!

Kundenrezensionen

  • Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philo, am 09.05.2012

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    Hier hat ein sehr kluger Autor ein sehr kluges Buch geschrieben, das absolut 5 Sterne verdient.

    Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger, und er erzählt in 11 Kurzgeschichten Kriminalfälle aus seinem Berufsleben, so einfühlsam und ausdrucksstark, verpackt in eine romanhafte Darstellung, daß man vergessen könnte, daß es sich um wahre Begebenheiten handelt.

    Der Leser kann mit dem Autor hinter die Kulissen menschlicher Schicksale schauen und begreift, daß nicht alles Schwarz und Weiß ist. Wie geraten Menschen auf Abwege und warum werden sie zum Täter? Und daß Gerichte auch Urteile zum Wohle des Angeklagten fällen, ist tröstlich. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muß.

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  • Spannend und unterhaltsam Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.04.2012

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    Spannende, teilweise skurrile Geschichten, von denen ich keine langweilig fand. Hervorzuheben ist auch der präzise und detaillierte Schreibstil. Gefallen hat mir auch, dass der Autor an manchen Stellen auf die anderen Tätigkeiten im Justizsektor eingeht, nicht nur auf die seine als Anwalt.

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  • Unterhaltsam! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von David Lattwein, am 25.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn man bedenkt, das diese Geschichten auf realen Fällen basieren, die der Autor, in seiner Tätigkeit als Anwalt, auch noch selber vor Gericht erlebt hat, dann bietet dieses Buch einen Faszinierenden, teils absurden und jederzeit äußerst unterhaltsamen Einblick in die Welt der Justiz. Lesenswert!

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  • megaspannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 05.02.2012

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    Beschreibung
    Ein freundlicher älterer Doktor erschlägt nach vierzig Jahren Ehe seine Frau mit einer Axt, ein führender Industrieller wird des Mordes an einer Prostituierten verdächtigt, eine Frau tötet ihren Bruder Elf Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur, erzählt von Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, basierend auf Fällen, die er in seiner Kanzlei erlebt hat.

    Ferdinand von Schirach berichtet hier von Fällen aus seiner Kanzlei. (Ich gehe davon aus, das die Namen der betroffenen Personen geändert wurden). Ich wurde auf dieses Buch durch eine Fersnsehsendung aufmerksam, in der Ferdinand von Schirach zu diesem Buch und den Fällen interviewt wurde. Ich hatte mir viel davon erhofft und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Eine megaspannende Lektüre, bei der auch das deutsche Rechtssystem und die Aufgaben der einzelnen Gruppen (Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richter) in groben Zügen -und ganz nebenbei- erklärt wird. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band aus der Feder von Herrn von Schirach.

    Bisher von Ferdinand von Schirach erschienene Bände:

    1. Verbrechen
    2. Schuld
    3. Der Fall Collini
    4. Der Bäcker (nur als eBook)

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  • ...geht unter die Haut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.10.2011

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    Ich las einen Artikel über den Autor, eine sehr interessante Persöhnlichkeit. Sein neues Buch "Der Fall Collini" wurde angesprochen. Nun ist es aber neu und noch zu teuer also begnügte ich mich mit dem etwas älteren Buch. Ich kann es sehr empfehlen obwohl ich nur ca. 2 Stunden gebraucht habe. Die Erzählweise ist simpel gehalten, trotzdem gehen die beschriebenen Fälle unter die Haut. Der Autor ist leider nebensächlich. Dieses Buch gelesen zu haben, empfehle ich jedem, ob man es sich kauft, muss jedoch jeder selbst entscheiden!

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  • Einblicke in einem Anwaltsleben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 30.09.2011

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    Ferdinand von Schirach hat hier elf seiner Fälle, leicht verfremdet in Geschichten verpackt. Seine Sprache ist schnörkellos und präzise. Die Geschichten sind spannend und erschreckend. Diese Lektüre lässt Keinen unberührt!

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  • Raffiniertes Marketing Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Peter Mühlenbrock, am 09.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich finde die Geschichten spannend und gut erzählt.
    Allerdings: Wahr sind sie nicht. Da handelt es sich um raffiniertes Marketing, um das Buch interessanter zu machen.
    Besonders in "Summertime" wird dies anhand der Winter/Sommerzeitthematik sehr deutlich.
    Eine Mitarbeiterin des Piper Verlags hat sich so auf meine Anfrage hin so geäussert:
    "Und natürlich ist die Geschichte - genau wie alle anderen Erzählungen
    Ferdinand von Schirachs auch, Fiktion. Alles andere wäre ja allein
    standesrechtlich ein Problem."

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  • Sehr spannend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.08.2011

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    Mich hat dieses Buch berührt, da ich diese Geschichten erschrecken fand, zu was Menschen fähig sind und was es für Fälle/Verbrechen gibt. Herr von Schirach hat eine recht klare, gut verständliche und emotionslose Schreibweise, es ist gut und flüssig zu lesen und ich hatte es in zwei Tagen durch, da es mich gefangen hat; genau wie sein zweites Buch. Für mich Fälle von denen ich noch nie gehört habe und in denen ich gemerkt habe wie jeder schnell zum Täter werden kann....durch einen Unfall oder andere emotionale Aussetzer. Super interessant und sehr sehr fesselnd.

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  • Elf Ohrfeigen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 27.07.2011

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    "Das Offensichtliche ist das Wahrscheinliche. Und fast immer ist es auch das Richtige."

    Ferdinand von Schirach, Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, hat mit VERBRECHEN tatsächliche, echte Fälle seines beruflichen Alltags literarisch verpackt.
    Für mich ist von Schirach, allein mit diesen elf Kurzgeschichten um Habgier, Betrug und Vergeltung, der Roald Dahl des 21. Jahrhunderts. Dabei schreibt er mit einer klinischen Kühle und Sterilität und emotionalen Teilnahmslosigkeit, als operiere er den Verbrecher am offenen Herzen.

    Wie gewichten wir Schuld, Sinn und Schicksal sowie Strafe, Sühne und Vergebung?
    Hat es im Leben eines Verbrechers etwas gegeben, das die Tat rechtfertigt oder erklärt, dass sich wenigstens in einem fernen Winkel seines Lebens irgendetwas erzieherisch Furchtbares abgespielt hat?
    Erscheinen uns die Strafen gerecht, weil sie normal und notwendig sind, dass der Schuldige bestraft wird, um das Gleichgewicht wieder herzustellen, und weil es notwendig ist, dass das Böse bestraft wird?

    Jede dieser elf kriminalistischen Miniaturen in VERBRECHEN endet mit dem verbalen Äquivalent einer schallenden Ohrfeige.
    Das Perfide dabei ist, dass wir Leser mit den Tätern und Verbrechern sympathisieren und man Partei ergreifend aus dem Zuschauerraum des Gerichtes ruhestörend dazwischenrufen möchte und tückisch schmunzeln, wenn der Greifarm des Gesetzes ins Leere langt und die Tat straffrei oder -mildernd bleibt!

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  • Sehr interessant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 02.07.2011

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    Ferdinand von Schirach, bekannter Strafverteidiger aus Berlin, erzählt in seinem literarischen Werk 11 (angeblich) wahre Stories aus seinem Berufsleben.
    Der Erzählstil ist klar und durch knappe, häufig kurze Sätze gekennzeichnet. Die Stories lesen sich wirklich sehr angenehm. Ferdinand von Schirach verfällt in kein Juristendeutsch oder in hochtrabende Sätzen. Er beschreibt ohne jegliches Mitleid die Lebensumstände der Verbrecher, die einem oft nicht als Verbrecher erscheinen.
    Zu den Stories selbst möchte ich nichts verraten, jeder soll sich einfach darauf einlassen. Aber ich muss sagen, dass mich die letzte Geschichte „Der Äthiopier“ am meisten berührt hat.
    Ein wirklich interessantes Buch…

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  • wahre Schcksale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.06.2011

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    Kurzerzählungen nach wahren Fällen des Berliner Strafverteidigers von Schirach. In jeweils ca. 20-seitigen Erzählungen werden Einzelschicksale nacherzählt, die meist etwas mit Mord, Totschlag oder Notwehr zu tun haben. Hinter jedem verbirgt sich eine eigene Geschichte, ein eigenes Schicksal. Es sind Schicksale, die berühren, fesseln, faszinieren. Der Erzählstil ist äußerst literarisch und spannend. Manchmal kaum fassbar, dass es um wahre Geschichten geht. Ich habe es in einem Zug ausgelesen.

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  • wahre Schicksale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ivonne Wiese, am 02.06.2011

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    Kurzerzählungen nach wahren Fällen des Berliner Strafverteidigers von Schirach. In jeweils ca. 20-seitigen Erzählungen werden Einzelschicksale nacherzählt, die meist etwas mit Mord, Totschlag oder Notwehr zu tun haben. Hinter jedem verbirgt sich eine eigene Geschichte, ein eigenes Schicksal. Es sind Schicksale, die berühren, fesseln, faszinieren. Der Erzählstil ist äußerst literarisch und spannend. Manchmal kaum fassbar, dass es um wahre Geschichten geht. Ich habe es in einem Zug ausgelesen.

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  • Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alex, am 04.05.2011

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    Der Schreibstil von Ferdinand von Schirach ist unterhaltsam. Keine Unnötigen Sätze, alles auf den Punkt gebracht. Manche Storys wie ein Kurzfilm.

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  • Unglaublich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Winkler, am 12.04.2011

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    ... und doch wahr. So kann man mit wenigen Worten den Inhalt von "Verbrechen" zusammenfassen. Mitunter fassungslos und doch jederzeit amüsiert ob der Absurdität manch verbrecherischer Phantasien verfolgt man beinah atemlos die kurzen Episoden. Der prägnante und treffsichere Sprachstil des Autoren tut das seine. Alles in allem ein unterhaltsamer und kurzweiliger Lesespaß.

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  • Es gibt nichts,was es nicht gibt..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dr. Exitus, am 20.03.2011

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    Ein sehr interessantes Buch.Der Autor berichtet über die skurrilsten Fälle seiner langen Berufslaufbahn.Einfach unglaublich was man als Jurist so alles erleben kann.Das Buch ist sehr nüchtern geschrieben,es werden die Abläufe sehr sachlich und neutral geschildert,kein Wunder-der Autor ist ja auch Strafverteidiger.Es wäre sehr interessant gewesen wenn Schirach noch mehr auf die Hintergründe der Taten und die psychologischen Prozeße der Opfer und Täter eingegangen wäre.(Zur Not mit Hilfe eines Co Autors-eines Psychologen oder Psychiaters).So lesen sich die Fallbeschreibungen eher wie eine Gebrauchsanweisung.FAZIT:Wer Krimis mag,dem wird dieses Buch auch gefallen,wen die Hintergründe und Motive von Straftaten interessieren,der kommt hier zu kurz.Trotzdem SEHR INTERESSANT!

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  • Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von anyways, am 15.03.2011

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    Herr von Schirach plaudert als Anwalt und Strafverteidiger aus dem Nähkästchen. Unterhaltsam erzählt er die interessantesten und skurillsten Geschichten aus seinem Alltag. Storys, die nachdenklich machen und lange in Erinnerung bleiben. Am bewegendsten war für mich die Geschichte des Äthiopiers. Ein Mann, nicht klug aber geschickt mit den Händen, den die Gesellschaft ausschloss. Er ist so verzweifelt und begeht, recht tollpatschig, einen Banküberfall mit einer Plastikpistole. Danach flieht er nach Addis Abeba, in der Hoffnung in Asien zu landen. Über einige Umwege gelangt er schließlich in ein Kaffeedorf und wird von der dortigen Gemeinschaft aufgenommen. Die Akzeptanz, Aufmerksamkeit, Toleranz und Liebe die er dort erfährt sind so neu und einmalig, das er sich revanchiert und einen Teil seiner Dankbarkeit ausdrückt, indem er den Kaffeeanbau, Transport und Verkauf revolutioniert. Dank seines handwerklichen Könnens kommen die Einwohner des Dorfes zu einem bescheidenen Reichtum. Aber selbst in dieses kleine Kaffeedorf reicht der Arm der deutschen Justiz…

    An dieser Geschichte zeigt sich sehr deutlich wie eingeschränkt wir sind in unserem Streben nach Macht, Intelligenz und Schönheit, dass wir alle die „anders“ sind verachten und ihnen kaum Chancen einräumen mit und nicht am Rande der Gesellschaft zu leben.

    Die zweite Story die mich ebenfalls sehr nachdenklich stimmte war „Liebe“. Hier zeigt sich, das die anwaltliche Schweigepflicht auch sehr viele Nachteile in sich birgt.



    Fazit: Ein sehr gelungenes Buch von einem begnadeten Erzähler. Kurz und knackig vermittelt Schirach seine Geschichten und würzt sie mit etwas Zynismus. Sie sind absolut lesens- und empfehlenswert.

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  • Strafe ist so unterschiedlich wie Tat und Täter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von robberta, am 09.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Verbrechen von Ferdinand von Schirach
    erstaunlich, spannend, eine ganz andere Sicht der Verbrechen und ihrer Urteile durch die Justiz. Wie das Leben so spielt oder Gerechtigkeit anders definiert. Denn Strafe erfolgt nicht immer durch die Justiz bzw eine angemessene Straf ist genauso unterschiedlich wie Tat und Täter.

    der Fall Fähner, 3 Jahre im offenen Vollzug, in der Ehe durch Schwur gefangen. Die Strafe durch Verurteilung wäre lächerlich im Vergleich zu dem was Fähner während seiner Ehe erleiden musste. Aber rechtfertigt das Mord?
    Was ist Strafe? Was ist Gerechtigkeit? Strafe soll Täter abschrecken, soll Unrecht aufwiegen und Gerechtigkeit wiederherstellen. Aber was ist wenn die Strafe Erlösung ist?

    Das Buch in einem unterhaltsamen Berichtstil geschrieben, lässt in Gedanken Recht mit Unrecht kämpfen und versucht Gerechtigkeit neu zu definieren.

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  • Strafe ist so unterschiedlich wie tat und Täter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von robberta, am 09.03.2011

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    Verbrechen von Ferdinand von Schirach
    erstaunlich, spannend, eine ganz andere Sicht der Verbrechen und ihrer Urteile durch die Justiz. Wie das Leben so spielt oder Gerechtigkeit anders definiert. Denn Strafe erfolgt nicht immer durch die Justiz bzw eine angemessene Straf ist genauso unterschiedlich wie Tat und Täter.
    der Fall Fähner, 3 Jahre im offenen Vollzug, in der Ehe durch Schwur gefangen. Die Strafe durch Verurteilung wäre lächerlich im Vergleich zu dem was Fähner während seiner Ehe erleiden musste. Aber rechtfertigt das Mord?
    Was ist Strafe? Was ist Gerechtigkeit? Strafe soll Täter abschrecken, soll Unrecht aufwiegen und Gerechtigkeit wiederherstellen. Aber was ist wenn die Strafe Erlösung ist?
    Das Buch in einem unterhaltsamen Berichtstil geschrieben, lässt in Gedanken Recht mit Unrecht kämpfen und versucht Gerechtigkeit neu zu definieren.

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  • Das Leben schreibt die besten Geschichten. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schach, am 08.02.2011

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    Der Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach schildert in einer knappen, sehr präzisen Sprache Geschichten des alltäglichen Grauens, die sich wohl so oder ähnlich in seiner beruflichen Welt abgespielt haben müssen. Innerhalb weniger Zeilen ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man manchmal lange nicht ahnt, was genau jetzt passieren wird, eine düstere Stimmung ist da. Innerhalb des letzten Absatzes kommt es eventuell erst zur eigentlichen Tat, welche oft auch ungesühnt bleibt, wenn die Täter Einfluss haben. Oder umgekehrt rutscht jemand in eine Lage, aus der er sich auch vor Gericht nicht mehr befreien kann, auch wenn er die Härte des Gesetzes nicht verdient hat. Das Leben schreibt die besten Geschichten.

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  • Menschliche Abgründe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helmuth Fahrngruber, am 10.01.2011

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    11 Geschichten über wahre Kriminalfälle in präziser, kurzer Sprache: Ferdinand von Schirach nimmt sich spektakulärer Verbrechen als Verteidiger an. Nüchtern beschreibt er den Hergang von brutalen Morden, ohne zu moralisieren. Welche Gedanken gehen Mördern durch den Kopf? Warum vergehen sich Menschen mit kaum unvorstellbarer Brutalität an Schwachen und Hilflosen? Dazu gibt es kaum Antworten und keine Wertungen, nur die Beschreibungen realer Geschehnisse.
    Ein unheimlich fesselndes Buch!

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