Der Sommer ohne Männer

Roman

von Siri Hustvedt

Buch

gebunden (299 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Die New Yorker Dichterin Mia und der Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine "Pause". Mia stellt fest, dass die Pause viel vollere Brüste hat als sie und überdies Boris Laborassistentin ist.
Nach einer klinischen Depression braucht sie eine Pause, fährt allein in ihre Geburtsstadt in Minnesota und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, die, mit neunzig noch recht aktiv, im Heim lebt.
Ansonsten brütet sie über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Mit Wut im Bauch und dem Herzen auf der Zunge notiert sie zum Thema Liebe, Ehe und Sex, was ihr einfällt. (Und das ist, neben Gedichten und einem erotischen Tagebuch, eine Menge!)
Die Kur schlägt an, und siehe da, langsam entdeckt sie sich und das Leben neu. Was für ein Genuss, was für eine Befreiung! Selbst Boris merkt das in der Ferne und schickt zerknirschte Mails.
Siri Hustvedts Roman ist ein hinreißendes, blitzgescheites Buch über das Leben von Frauen heute. Von der Geburt über den Sexus bis hin zum Tod, die scharfzüngige Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. So erfrischend, so komisch kann Beziehungsanalyse sein und das ganz ohne Männer!

Produktdetails

Verkaufsrang: 35.722
ISBN-10: 3-498-03010-8
EAN: 9783498030100
Originaltitel: The Summer Without Men
Erschienen: 11.03.2011
Verlag: Rowohlt Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 299
Gewicht: 431 g
Übersetzer: Uli Aumüller
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Uli Aumüller

Uli Aumüller ist Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin. Seit 1978 übersetzt sie Belletristik, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, u.a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Milan Kundera und Siri Hustvedt. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.

Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin geboren. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens ("Figures of Dust. A Reading of 'Our mutual friend'") zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.

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  • Anspruchsvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Everett, am 11.05.2012

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    Als der Ehemann der New Yorkerin Mia eine Pause vom Eheleben fordert, tickt sie aus, und landet für kurze Zeit in der Psychiatrie. Daraus entlassen zieht sie für den Sommer nach Bonden ihrer Heimatstadt, wo ihre Mutter in einem betreuten Wohnheim lebt.
    Mia trifft sich oft mit ihrer Mutter und deren Freundinnen, unterrichtet junge Mädchen in einer Art Schreibwerkstatt, und findet durch diese Zeit wieder zu sich selbst. Dabei erzählt Mia von ihrem Zusammenbruch, von dem Leben mit ihrem Mann Boris, und von der Gegenwart die Geschichten um ihre Nachbarn, den Schülerinnen und den alten Frauen.
    Alles zusammen schon mehrere interessante Geschichten, die zu lesen richtig gut gefallen. So viel gute Erzählung auf die Seiten gepackt, macht schon Spaß zu lesen, wenn es auch anspruchsvoll ist. Und aus den erwähnten Geschichten würden andere Autoren schon alleine einen Roman füllen. Dazu wirklich sinnvolle Reflektionen und Erkenntnisse von Mia, oder der Autorin. Doch die eingefügten Wissensergüsse über Dinge, Dichter und Erkenntnisse, die mich als Leser der guten Erzählung um Mia herum nicht wirklich fesseln konnten, waren ein kleiner Wermutstropfen. Der Lesefluss stoppte und eigentlich ist doch klar, dass eine Autorin, die so schreibt schon einiges an Wissen hat. Da war das völlig unnötig.

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  • Geistreich!Amüsant!Erfrischend!Frech!Hinreißend!Blitzgescheit! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga Herzog, am 03.09.2011

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    Ein sehr amüsanter, tiefgehender Roman über den sogenannten Geschlechterkrieg und das Leben der Frauen von heute.
    Die New Yorker Dichterin Mia und Ihr Mann haben eine Ehekrise und er möchte eine Pause!
    Die Pause ist jedoch wesentlich jünger als Mia und ist noch dazu Boris Laborassistentin!
    Nach einer klinischen Depresion-die vorübergeht, sagen die Ärzte-braucht Mia eine Pause! Sie verbringt einen Sommer in Minnesota bei Ihrer Mutter die noch sehr rüstig im Heim lebt!Sie notiert einige ihrer Gedanken in einem Tagebuch zu den Themen Liebe, Sex,Ehe und die Männer im Allgemeinen....Es wird ein Sommer ohne Männer und danach entdeckt Sie sich und das Leben neu!

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  • Ein Sommer ganz ohne Mann Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Köppel-Farber, am 25.08.2011

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    Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
    Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
    freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an,
    beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben?
    Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.

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  • Beziehungsanalyse Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von michaela bokon, am 21.08.2011

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    Mia wird von ihren Mann überraschend verlassen,sie verliert sich, landet in einer Nervenheilanstalt und muß sich nun selbst wieder definieren und finden.
    Sie mietet ein Haus in ihrer Geburtsstadt und versucht ihr Schicksal zu erfassen.Ihre alte Mutter gibt ihr Zuspruch und und die Freundinnen ihrer Mutter zeigen ihr was Lebensfreude ist.
    Ein wunderschönes Buch sensibel, intelligent und auf jeden Fall lesenswert.

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  • Wunschdenken von Alice Schwarzer? Nein, ein klasses Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 19.08.2011

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    Mia Fredrickson, Dichterin, in New York lebend, muss ihr Leben neu ordnen. Ohr Mann Boris, ein Neurowissenschaftler eröffnet ihr, dass er nach dreissig Ehejahren eine Pause nicht nur will, sondern auch braucht. Die "Pause" ist jünger, attraktiv und Labormaus. Das bringt das Lebensbild schon ordentlich ins Wanken. Nach der Behandlung in einer psychiatrischen Klinik, zieht es Mio zu dem Ort ihrer Kindheit, wo sie den Sommer zusammen mit ihrer Mutter, welche im dortigen Altersheim lebt, verbringt. Während sie zunehmend an Lebenslust gewinnt, beginnt Boris einen zerknirschten e-mail Verkehr. Wie das Leben so spielt...

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  • Intelligente und humorvolle Abhandlung über die Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anna Wieland, am 16.07.2011

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    Verständlicherweise ist Mia, die Protagonistin dieses Romans, schockiert , als ihr Mann Boris sich eine Pause wünscht, vor allem da die Pause sich als seine französische Laborassistentin herausstellt. Nach einem völligen Zusammenbruch zieht sie in ihre Geburtsstadt, wo ihre Mutter im Altersheim lebt. Und so langsam findet Mia wieder zu sich. Sie trifft auf eine junge Frau mit zwei Kindern im Nachbarhaus, mit der sie sich anfreundet, sie besucht ihre Mutter und deren muntere hoch betagte Freundinnen, „Die fünf Schwäne“, die sie unterstützen und ablenken. Sie gibt Schreibkurse für Teenager und ist für ihre Tochter da.
    Und sie schreibt Tagebuch: über Männer, über Beziehungen, Liebe, Ehe und Sex, und zwar in verschiedenen literarischen Formen. Ein intelligentes, humorvolles und selbstironisches Buch! Unbedingt lesenswert und ganz wichtig!!!!!

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  • ...und was ist mit Frühling, Herbst und Winter ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudia Bremer, am 26.06.2011

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    Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt keine Teller und färbt sich nicht die Haare grün. Mia kehrt zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Mutter, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort gibt sie Lyrikkurse für pubertierende Mädchen und reflektiert nebenbei ihre Situation. Mit Neugierde und neuer Lebenslust, aber auch mit Ironie und Distanz erobert sie sich die Welt zurück. In ihre Reflexionen zum Leben, zur Partnerschaft und Sexualität schließt sie die verschiedenen Generationen mit ein. Mia kommt in diesem Sommer gut ohne Männer aus. Und trotzdem gibt sie ihrer Ehe eine 2. Chance ...

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  • Intelligentes und tolles Buch über Frauen von heute! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 22.06.2011

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    Die New Yorker Literaturprofessorin Mia und ihr Mann sind seit 30 Jahren verheiratet, doch Boris will eine „Pause“ in Form seiner jüngeren Laborassistentin. Nach einem Nervenzusammenbruch fährt Mia über den Sommer in ihren Geburtsort. Dort versucht sie ihren Schmerz zu verarbeiten und bekommt dabei viel weibliche Hilfe. „Die fünf Schwäne“ des Seniorenheims, Mias Mutter und ihre betagten Freundinnen, stehen ihr genauso zur Seite wie die junge Mutter mit ihren zwei Kindern, die im Nachbarhaus wohnen. Außerdem unterrichtet sie sieben pubertierende Mädchen im Schreiben und lernt dabei auch wieder etwas über sich selbst. Im „Sommer ohne Männer“ findet Mia langsam ihre Lebenslust wieder…
    Wer sich unter dem Titel einen typischen Frauenroman vorstellt, ist bei Siri Hustvedt falsch. Gott sei Dank – denn die Schriftstellerin liefert uns ein intelligentes Buch über Frauen von heute. Die ehrliche und offene Beziehungsanalyse ist ernsthaft und humorvoll zugleich und reich an Witz und Selbstironie. Besonders interessant ist, dass die Protagonistin ihre Gefühle auch literarisch verarbeitet. Der Leser findet immer wieder Notizen und Gedichte über Themen wie Liebe, Sex, Ehe oder das Altern. Wie nicht anders erwartet ist Siri Hustvedt wieder ein mehr als tolles Buch gelungen, das für mich definitiv zu den wichtigsten Büchern des Jahres 2011 zählt.

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  • Nach 30 Jahren Ehe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 20.06.2011

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    …braucht Mias Ehemann Boris eine Pause. Hinter dieser Pause steckt eine 20 Jahre jüngere Frau. Mia ist am Boden zerstört. Sie verbringt den Sommer bei ihrer Mutter und erlebt dort so einiges. Lesenswert

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  • Der Sommer ohne Männer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elisabeth Schuhmann, am 19.06.2011

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    Nach „Was ich liebte“ und „Die zitternde Frau“ ist der amerikanischen Erfolgsautorin mit „Der Sommer ohne Männer“ wiederum ein großartiger Roman gelungen.
    Mia, die Protagonistin, wird nach 30 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen – er braucht eine „Pause“. Geheilt von einer schweren psychotischen Störung – hervorgerufen durch diesen Schock – beginnt sie ihre Lebensgeschichte zu analysieren. Sie zieht in ihre Heimatstadt, unterstützt ihre Mutter und deren Freundinnen im Alltag, gibt Lyrikkurse für Teenager und hilft ihrer Tochter bei den ersten Schritten ins Erwachsenenleben! Lebenslust und Freude kehren langsam zurück und sie kann ein unabhängiges Leben beginnen.
    Mit großer Freude habe ich dieses phantastische Buch gelesen – humorvoll, und doch mit großer Ernsthaftigkeit, schreibt Siri Hustvedt über Frauen, Beziehungen, Familie, Alter und Ehe.

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  • Frauen in unterschiedlichen Lebensabschnitten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Lorenz, am 18.06.2011

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    Durch die Untreue ihres Mannes zu einer "Ehepause" gezwungen, kehrt die Lyrikerin Mia in ihre Heimatstadt nach Minnesota zurück, um den Sommer in der Nähe ihrer Mutter zu verbringen, die in einem Seniorenheim lebt.Dort lernt sie nicht nur die liebenswerten, älteren Freundinnen ihrer Mutter kennen, sondern schließt auch Freundschaft mit Lola, Ehefrau und Mutter von zwei kleinen Kindern und wird mit der nicht gerade zimperlichen Umgangsart unter ihren jugendlichen Schülerinnen konfrontiert. Mia wirft einen klugen, reflektierenden und durchaus humorvollen Blick auf ihre Umgebung - und findet so schließlich ihren eigenen Weg.

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  • Ein spannender Sommer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von A. Fröhlich, am 14.06.2011

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    Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.

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  • Manchmal gehts auch ohne Männer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Beuthner, am 05.06.2011

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    Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss an die klinische Phase ihrer Depression verbringt Mia den Sommer in Minnesota, Ort ihrer Kindheit und Jugend und Heimat ihrer alten Mutter, die dort noch recht fit in einem Altenheim lebt. "Es sollte die Auszeit zwischen einem durchgeknallten Winter und einem geistig gesunden Herbst sein", so Mia.
    Im Verlauf dieser Auszeit reflektiert und philosophiert Mia über ihr Leben, ihre Partnerschaft, Sexualität und die Geschlechterrollen. Aber sie macht auch ungeahnte Erfahrungen mit Menschen, von denen sie solches gar nicht erwartet hätte! Und Männer werden dabei nicht wirklich vermisst..... !
    Siri Hustvedts neues Buch ist unbedingt lesenswert und bietet viele Facetten: mal kommt es philosophisch gehaltvoll, mal leicht und beschwingt und irgendwie auch ein wenig selbstironisch daher.

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  • Komik, Offenheit, Berührtheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Annett Fobbe, am 04.06.2011

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    Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
    In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
    Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
    Nach einem Klinikaufenthalt zieht sie sich zurück an ihren Geburtsort Minnesota, verweilt bei ihrer alten Mutter und startet eine "innere Reise". Sie reflektiert über alle zwischenmenschlichen Themen und gewährt dem Leser dadurch tiefe Einblicke in ihre Seele. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen, denn Hustvedt vermag die Stimmungen zu wechseln: Als Leser schwankt man zwischen Berührtheit, Heiterkeit, Beschämtheit (vor so viel Offenheit). Eine wahre Wonne!!!

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  • Philosophisches und selbstreflektierendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Irene Hantsche, am 28.05.2011

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    Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
    Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.

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  • ein Genuss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Horvath, am 26.05.2011

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    Das Cover täuscht.Siri Hustvedts Buch zählt zu den literarischen Schätzen.Männer kommen in diesem Roman nur am Rand vor - als Verursacher.Frauen verschiedener Generationen mit diversen Problemen in unterschiedlichsten Lebensstadien treffen aufeinander. Clever und geistreich werden die Frauen und ihr Werdegang, sowie ihr Ende beschrieben.Von Mobbing Ehekrise und Tod wird erzählt.Ein gehobener Frauenroman!

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  • Nachdenklich und zugleich humorvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 24.05.2011

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    Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen, dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes und leichtestes sein!

    Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Lyriker Mia. Mia ist Mitte fünfzig und dachte, sie sei glücklich mit Boris, einem Neurowissenschaftler verheiratet. Doch plötzlich will ihr Mann eine Pause von der Ehe und diese Pause ist auch noch weiblich! Die sehr sensible Mia fällt erst einmal in eine so schlimme Depression, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Hieraus entlassen flieht sie alleine zurück in ihren Geburtsort Bonden in Minnesota, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. In Bonden gibt Mia einen Poesiekurs für Jugendliche, lernt die Freundinnen ihrer Mutter (die Schwäne) und ihre junge Nachbarin mit ihren beiden Kindern näher kennen. Es wird ein ereignisreicher Sommer, denn die Mädchen in ihrem Poesiekurs sind nicht so unschuldig, wie sie anfangs erscheinen. Auch bei den Schwänen kann sie noch einiges über Frauen lernen.

    „Der Sommer ohne Männer“ ist ein sehr interessantes Buch über Frauen und ihre Beziehungen zu Männern. Siri Hustvedt beschreibt die Situation ihrer Hauptperson zum Teil sehr selbstironisch. Sie reißt einige aktuelle Themen wie Mobbing unter Jugendlichen und die Situation der Alten in der Gesellschaft auf. Dazu kommen noch eine Menge Selbstreflexionen, Ausflüge in die Philosophie und Neurowissenschaften. Daraus entsteht ein zum Teil nachdenklich stimmendes zum Teil witziges Buch über das Dauerthema Männer und Frauen. Ich persönlich hatte Schwierigkeiten mit dem steten Wechsel zwischen den einzelnen Themen. Aber ich habe es nicht bedauert, dieses Buch gelesen zu haben.

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  • Der Sommer ohne Männer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 22.05.2011

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    Die Dichterin Mia kann es nicht fassen und dreht durch, so dass sie eine Woche in der Psychiatrie verbringen muss: Ihr Ehemann Boris hat nach 30 Jahren eine Ehepause von ihr gefordert und sie hat erfahren, dass diese Pause seine jüngere Assistentin ist. Nach diesem unschönen Aufenthalt beschliesst Mia den Sommer in ihrem Heimatort Bonden in der Nähe ihrer Mutter zu verbringen und hat sogar die Möglichkeit einen Poesie-und Dichtkunst-Kurs für Jugendliche zu halten. Nach kurzer Zeit hat sich Mia dort eingelebt und geniesst die Zeit mit ihrer rüstigen Mutter und deren greisen Freuindinnen sowie ihrer gestressten, jüngen Nachbarin und auch den pubertierenden Mädchen aus ihrem Dichtkurs. So auf Abstand kann sie sich über ihre Ehe und die Liebe zu Boris klar werden.
    Siri Hustvedt schreibt wunderbar aus dem Leben gegriffen mit kleinen ironischen Spitzen und trockenem Humor. Eine tolle Sommerlektüre!

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  • Großartig und tiefgehend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 16.05.2011

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    Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorrübergehend aufs Land in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben und sehr beeindruckend !

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  • Gelungener Frauenroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.04.2011

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    Siri Hustvedt ist es wieder einmal gelungen, einen Roman zu schreiben, der gleichzeitig bewegt und unterhält.
    Geschichten über verlassene Ehefrauen gibt es genug. Aber diese hier zeichnet sich durch den Intellekt der Autorin gemischt mit einem ordentlichen Schuss Humor aus.
    Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten

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"Eine Weile nachdem er das Wort Pause ausgesprochen hatte, drehte ich durch und landete im Krankenhaus. Die Pause war eine Französin. Natürlich war sie jung, und ich vermute, dass Boris schon lange scharf auf seine Kollegin gewesen war, bevor er sich auf ihre signifikanten Bereiche stürzte ..."

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