Gruber geht

Roman

von Doris Knecht

Buch

gebunden (237 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

In Doris Knechts Debütroman geht es dem Karrieristen Gruber an den Kragen. Der Manager, Mitte dreißig, hat sich sein Leben zwischen Topjob, Flughafenlounges, Designappartement und Bettgeschichten hübsch ein­gerichtet. Er gefällt sich als zynischer Bescheidwisser, der seine Geliebte auch schon mal zum Weinen bringt, damit sie lernt, was die Realität von TV-Soaps unterscheidet. Dass er sich aber selbst mit einem coolen, sexy Super­helden verwechselt, dass er dann doch ein bisschen kleiner und schwächer ist als die Realität, das muss Gruber erfahren, als ein Tumor in seinem Bauch entdeckt wird. Gruber säuft, feiert durch und prügelt sich. Gruber macht Selbsterfahrung und Chemotherapie. Und Gruber verliebt sich. Schließlich wird er wieder heil. Aber er ist am Ende kein besserer Mensch. Vielleicht nur ein bisschen offener, liebevoller und kompromissbereiter. Vielleicht. Schmissig und pointenreich treibt Doris Knecht ihren höchst neurotischen und oft komischen Helden voran, bis in die Arme einer schlauen Berliner DJane - die in Gruber irgendetwas sieht, was nicht einmal Gruber selbst in sich sehen kann, und die sich ebenfalls mordsmäßig verliebt ... Ein vielschichtiger Roman voller Witz und Wut. Und ein Held, in dem sich jeder wiedererkennt - auch wenn er gar nicht will.

Produktdetails

Verkaufsrang: 31.556
ISBN-10: 3-87134-691-8
EAN: 9783871346910
Erschienen: 11.03.2011
Verlag: Rowohlt Berlin
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 237
Gewicht: 334 g
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Doris Knecht

Doris Knecht, geboren 1966 in Vorarlberg, gehört zu den originellsten und witzigsten Stimmen des österreichischen Journalismus. Sie war u. a. stellvertretende Chefredakteurin des Wiener Stadtmagazins "Falter" und Kolumnistin des Schweizer "Tages-Anzeigers". Für den "Kurier" schreibt sie fünfmal wöchentlich eine Leitkolumne mit dem Titel "Jetzt erst Knecht", in der Wiener Bar "rhiz" legt sie regelmäßig als DJane auf. Doris Knecht lebt mit ihrer Familie in Wien und im Waldviertel.

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Buchhändlertipps

  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    von Katrin Schamaun, am 24.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Gallen

    Die Story dieses Romans ist schnell erzählt: Der Lebemann John Gruber bekommt eine Krebsdiagnose, die sein Leben innert Sekunden völlig aus der Bahn wirft.

    Doch verändert ein Tumor im Bauch wirklich die Persönlichkeit oder bleibt Gruber doch der oberflächliche Zyniker mit dem Porsche, der die Frauen reihenweise flachlegt?

    Unterhaltsame Popliteratur, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ganz ordentlich gemacht, süffig, locker und leicht.

Kundenrezensionen

  • Doris Knechts Romandebut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Barbara Loibnegger, am 17.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Doris Knecht, die aus Falter, Kurier und anderen Medien bekannte Journalistin hat also ihren ersten Roman geschrieben.
    Die Geschichte um Lebemann John Gruber, der eine Krebsdiagnose bekommt ist wie bei Knecht üblich, leicht zu lesen, ein bisschen ironisch und süffisant und erdig durchwachsen österreichisch. I

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  • Darfs mal etwas zynisch sein? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Ackermann, am 27.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat dieses Buch großen Spaß bereitet - trotz des ernsten Einschlages.

    Gekonnt wird beschrieben, wie es für den selbstverliebten Neurotiker John Gruber 1. anders kommt, 2. als er denkt!

    Nie im Leben hätte er es sich träumen lassen, sich mit einer "Nicht-Traumfrau" einzulassen, geschweige denn sich gar noch zu verlieben! Niemals würde sein Traumkörper nicht auch so aussehen! Niemals würde er seine Freiheit aufgeben wollen! Familie? Sowieso - NEIN DANKE!

    Ein toller Roman für Freunde des zynischen Humors!

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  • Gruber geht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Gantner, am 28.08.2011

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    John Gruber ist beruflich erfolgreich und auch die Damenwelt ist ihm sehr zugetan. Allerdings ist er ein neurotischer Zyniker wie er im Buche steht, der alle seine Mitmenschen mit Nichtachtung und Ablehnung straft. Seine egozentrische Einstellung ändert sich erst etwas als er an Krebs erkrankt und sein Leben neu überdenkt. Die österreichische Journalistin Doris Knecht liefert einen Debütroman, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

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  • enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    leider eine total vorhersehbare geschichte. Die figuren bleiben papier und lassen einen sowas von kalt. Hab mich beim lesen gelangweilt und das kommt selten vor.

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  • Krebs Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 20.06.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    John Gruber, ein Mann der alles hat was sich Mann wünscht: einen tollen Job, einen Porsche, Partys und Frauen. Doch dann erhält er die Nachricht: Krebs! Sein Leben ändert sich und er verliebt sich auch noch!

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  • Gute Geschichte, eigener Stil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Ponleitner, am 30.04.2011

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    Der Manager John Gruber ist ein echter Widerling....sollte man denken!

    Durch eine Krankheit verändert er sich aber zusehens und findet vielleicht auch die richtige Frau!

    An den Schreibstil muss man sich aber gewöhnen, wenn er auch dafür sorgt das die Geschichte wirklich authentisch ist!

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  • Ein netter Widerling Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.04.2011

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    Gruber hat es geschafft. Er ist Mitte dreißig, sieht gut aus, trägt Designerkleidung, fährt Porsche, besitzt ein Penthouse in Wien und ist als Manager international tätig.
    Alles was das Bild des erfolgreichen Managers stört, wird ausgemerzt. Sein Vorname von Johannes in John umgewandelt, seine Familie auf Distanz gehalten, seine Wohnung minimalistisch, steril und geometrisch genau eingerichtet, seine Freunde müssen zu seinem Lebensstil passen und die Frauen dienen ausschließlich seinem Amüsement.

    In diese perfekte Welt platzt völlig unpassend die Diagnose seines Arztes: Krebs.

    Und plötzlich stürzen auf Gruber sowohl Bestrahlung, Chemotherapie als auch die ersten Anzeichen einer wahren Liebe ein. Denn, schlechter könnte das Timing gar nicht sein, trifft er auf Sarah, eine Berliner DJane, die zwar so gar nicht in sein Beuteschema passt, aber gerade dadurch sein Interesse erregt.
    Und was Gruber mehr erschüttert als sein bösartiger Tumor, ist die Tatsache, dass er, der Menschen, die nicht in seinen Kreis gehörten, nicht eines Blickes würdigte, diese plötzlich wahrnimmt, ihnen zuhört und sogar mit ihnen spricht. Kurzentschlossen diagnostiziert er das als Nebenwirkung der Medikamente.
    Weiters kann er auch nicht vermeiden, dass er nun die Gegenwart seiner Schwester und ihrer Kinder genießen kann oder es dann doch zu schätzen weiß, wenn ihm seine Mutter einen Teller selbstgemachter Suppe serviert.
    Gruber, der, wenn man ehrlich ist, ein echter Widerling sein kann, bekommt etwas weichere Kanten. Er verändert seine Persönlichkeit gar nicht so drastisch, aber man freut sich doch mit ihm und attestiert ihm schlussendlich, dass er ein wirklich "Netter Widerling" ist.

    Ich finde, Doris Knecht hat eine tolle Geschichte erzählt, mit Gruber eine Hauptfigur erschaffen, die im Gedächtnis bleibt und die man gerne durch das Buch begleitet.
    Deutlicher Minuspunkt des Buches sind die in den ersten paar Kapiteln in Unmengen verwendeten Schimpfwörter, Flüche und Fäkalausdrücke. Diese wären in der Menge absolut nicht notwendig gewesen und wurden von mir als äußerst störend und überflüssig empfunden.

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  • ...und uns gefällts! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicola Neller, am 09.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Gruber ist ein Unsympathling sondergleichen, besonders als Frau kann einem so einer gestohlen bleiben. Und doch wächst er einem ans Herz, weil so ein Tumor kann sogar den Gruber aus seinem gut eingerichteten Leben hauen. Und gerade als er merkt dass er doch nicht so taff und abgebrüht ist, erwischt ihn auch noch Amors Pfeil! Danke Doris Knecht für die Verteidigung des Spiessertums!

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