Shantaram

Roman

von Gregory David Roberts

Buch

Taschenbuch (1088 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 18.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions"")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader"")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Shantaram" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Shantaram erzählt in fiktionaler Form die Geschichte von Roberts eigenem Leben: Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre seiner Gefängnisstrafe abgesessen und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schliessen die beiden eine innige Freundschaft. Von Prabaker lernt Lindsay nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu Shantaram , einem Mann des Friedens und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay der geheimnisvollen Karla, einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt Ein Roman, so leidenschaftlich wie der Herzschlag Indiens, voller Wahrheit und Poesie.

Produktdetails

Verkaufsrang: 9.150
ISBN-10: 3-442-47308-X
EAN: 9783442473083
Originaltitel: Shantaram
Erschienen: 12.04.2010
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 1088
Gewicht: 639 g
Übersetzer: Almut Werner, Sibylle Schmidt
Illustrator: Oliver Weiss
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
Nach oben

Gregory David Roberts

Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte, zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman Shantaram, der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Heute lebt Gregory David Roberts mit seiner Familie in Genf.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Ein Leben als Roman - die schier unglaubliche Lebensgeschichte von Gregory David Roberts

    von Désirée Hasler, am 24.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er bereits einiges hinter sich: Seine Heroinabhängigkeit hat seine Ehe zerstört, und ein bewaffneter Raubüberfall trug Lindsay eine 19-jährige Gefängnisstrafe ein. Nach zwei Jahren Haft gelingt ihm das Unmögliche: Er flieht mit einem falschen Pass nach Indien. In der chaotischen und überbevölkerten Metropole Bombay fällt ein Mensch nicht weiter auf, weiss Lindsay. Dort kümmert es niemanden, ob er auf der Fahndungsliste von Interpol steht - weil die Einwohner Bombays ganz andere Probleme haben.

    Dass das Überleben in seiner neuen Heimat jedoch überaus schwer ist, wenn man weder Sprachkenntnisse besitzt noch über Kontakte verfügt, muss Lindsay schnell lernen. Zu seinem Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der in den Slums von Bombay lebt und sich ihm als Reiseführer anbietet. Auf den Streifzügen der beiden Männer durch die exotische, schillernde, aber auch gnadenlose und brutale Stadt freunden sich die beiden an, und Lindsay lernt die Metropole aus einer völlig neunen Perspektive kennen: Das Elend, das Lindsay dort sieht, erschüttert ihn, und er beschliesst zu helfen wo er nur kann. Am wichtigsten ist die medizinische Versorgung der Ärmsten der Armen. Um ihr Leid zu lindern und Medikamente zu organisieren, scheut Lindsay auch nicht davor zurück, sich mit dem einflussreichen, afghanischen Mafiaboss der Slums einzulassen. Dass er sich in grosse Gefahr begibt und dass der Preis hoch ist, den er für seine Kontakte bezahlen muss, erkennt er erst, als es zu spät ist....

    Definitiv eines der besten und spannendsten Bücher dass ich je gelesen habe. Der Leser erfährt hier sehr viel über das Leben in den Slums Indiens, trotzdem zieht einen die Schönheit des Landes einen in seinen Bann. Indien mit all seinen Gegensätzen, der Schönheit des Landes, der Mentalität der Inder aber auch der Armut der Slums. Wenn Sie ein Faible für Indien haben, oder Ihre nächste Reise dorthin planen, müssen Sie dieses Buch gelesen haben!
  • Reisebericht, Lebensgeschichte, Philosophien,...

    von Karin Germann, am 05.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Nach 128 Seiten kann ich sagen: eintauchen in die fremde Welt - gleich einem Reisebericht - ist mir gelungen. Dabei habe ich ein bisschen aufgeladene Luft von Bombay geschnuppert, exotische Sprachen gehört und den Inder Prabaker agieren sehen.

    Doch es wird mir zu langatmig: ich wünsche mir mehr von der fremden Welt und etwas weniger von den Gedankengängen des Erzählers, mehr vom Er-Leben in Indien und etwas weniger Philosophien des Autors. Die ganzen Beschreibungen der Handlungen, Gedanken des Autors und die Wortwechsel sind mir zu zähflüssig - stehen zu stark im Kontrast zu den beschriebenen Farben, Gerüchen und dem quirligen Treiben dieses Landes.

    Ich möchte mir nicht anmassen zu urteilen, es als selbstverliebt abtun - denn Erlebtes und einige Philosphien (weniger ist hier vielleicht mehr) - gefallen mir, gehen dann aber in der erwähnten Masse leider unter und bleiben nicht hängen.

    Ähnlich, jedoch viel kürzer und rasanter war für mich von Silano "Silano-Der Jahrhundert-Postraub" zu lesen.

Kundenrezensionen

  • Überwältigend. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Mlynek, am 30.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Roman haut einen um, erweckt die tiefsitzende Sehnsucht einmal nach Indien zu reisen, obwohl man die vom Autor auf so fantastische Weise geschilderte Welt dort NICHT kennenlernen wird und er führt dazu, dass man den ganzen Tag Slumdog Millionär oder sämtliche Bollywood Filme gucken will. Er ist zwar ab und an beim schildern der Gefühlswelt des Protagonisten sehr sehr kitschig, aber trotzdem einfach eine Wucht. Trotz der 1000 Seiten niemals langatmig und schlichtweg unglaublich, da der größte Teil der Geschichte wirklich so passiert ist. Leider läßt das Cover die fälschliche Deutung zu einen Familienkitschroman ala Judith Lennox oder Sarah Lark vor sich zu haben. Dem ist nicht so: es geht um Drogen, Gewalt, Mafia, Armut und Verzweiflung aus der Sicht eines für Raubüberfälle verurteilten Straftäters, der aus dem Knast geflohen ist und in Indien landet, und um die Liebe und das Leben an sich :) Absolute Empfehlung für alle, die mal wirklich in eine Geschichte hereingezogen werden möchten.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Bombay ruft... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexandra Zander, am 07.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gregory David Roberts verknüpft seine eigene Lebensgeschichte mit einer fiktiven Story des in Bombay gestrandeten Australiers Lindsay. Roberts schafft es den Leser durch seine sehr ausführliche und bildhafte Sprache mit auf seine Reise quer durch Bombay zu nehmen. Ein Buch für alle Indien Fans, Reisebegierige und Menschen, die auch gerne malüber das Leben philosophieren!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Indien pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer schon mal in Indien war, besonders in Bombai (der Autor weigert sich noch heute es Mumbai zu nennen) wird automatisch in die Welt der Farben und Gerüche eintauchen. Für alle Indien-Fans nur zu empfehlen!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Spannend, interessant und anders... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Shantaram ist ein fantastisches Buch. Es ist so toll geschrieben! Das Leben in Indien, unterschiedliche Aten von Liebe, spannende Begegnungen, etwas Philosophie, und viel viel mehr.... einfach super! Habe das Buch schon zwei Mal verschenkt und mehrmals empfohlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Shantaram Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christine Fehlhaber, am 05.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer etwas über das Leben und seine Irrungen und Wirrungen erfahren möchte, muss zu diesem Buch greifen. Es ist immer wieder erstaunlich, was ein Mensch in seinem Leben alles erleben kann. Die wahre Geschichte Robert's liest sich wie ein spannender Krimi und eine romantische Liebesgeschichte zugleich. Wer "Shantaram" noch nicht in der Hand hatte, ist auf dem besten Weg, etwas verpasst zu haben.
    S.Triska

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eintauchen in ein Indien jenseits der Klischees Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Buhr, am 27.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Roman bietet alles: Krimi, Abenteuer, Liebe, Drogen und eine warmherzige Beschreibung der indischen Menschen.
    Nach Flucht aus dem australischen Gefängnis kommt der Autor selbst unter falschem Namen in Indien an. Er erzählt hier in groben Zügen sein eigenes Leben.
    Man taucht ein, in ein Indien jenseits der gängigen Klischees, bekommt so auch einen Einblick in das Leben im Slum und den engen Zusammenhalt gerade der ärmsten Menschen. Aber natürlich spielt auch Bollywood eine Rolle...
    Eine ideale Urlaubslektüre!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein Blick nach Bombay Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Denzer, am 29.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Viel Autobiographisches ist in diesen Roman eingeflossen. Ein Autor, der selbst sechs Jahre im Gefängnis verbracht hat, erzählt ein Stück "seiner" Geschichte. Gleichzeitig ein ungewöhnlicher Einblick in das Leben und sterben in Bombay.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Shantaram Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Burke, am 31.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die (fiktive) Lebensgeschichte Gregory David Roberts, eines Neuseeländers, der von der Interpol international gesucht wird, illegal nach Indien einreist, sich dort als Australier ausgibt, um nicht als der Gesuchte aufzufallen, und sich über Jahre hinweg immer mehr mit der indischen Seele und dem indischen Herzen identifiziert.
    Die erste Zeit beäugt er skeptisch die im fremde Kultur, ist von den Slums ergriffen und von der Hektik der Vielvölker- und Vielsprachen-Stadt Bombay irritiert. Doch sein Führer Prabaker mit seinem herzergreifenden und die Seele spürbar machenden Lachen sorgt dafür, dass er bald selbst Teil der indischen Kultur wird. Er schlägt sich in Bombay durch, lebt in Prabakers Dorf und landet selbst im Slum. Hier beginnt er, aufgrund seines schlechten Gewissens sein vorheriges Leben betreffend, als Arzt zu arbeiten und den dort unter verherrenden Verhältnissen lebenden Menschen bei ihren Verletzungen psychischer wie physischer Art zu helfen. Er ist schon bald ein Held unter diesen Menschen, insbesondere weil er nicht nur das übliche Hindi sondern auch den Dialekt Marathi verstehen und zu sprechen lernt. Nachdem er dann allerdings verraten wird, im indischen Gefängnis landet und freigekauft wird, arbeitet er bald für den berühmt berüchtigten und sehr angesehenen "Mafia"-Boss Khaderbai, der für ihn schon bald wie für viele andere eine Vaterfigur einnimmt. Und dann wären da noch die Gruppe europäischer wie amerikanischer Freunde, die aus den unterschiedlichsten Gründen wie er in Bombay gestrandet sind - allen voran Karla, die ihn vom ersten Moment an verzauberte und die er lange Jahre lieben wird.

    Es wäre noch so viel über diesen Roman zu erzählen, aber am besten ist es wohl, man liest ihn selbst - er steckt voller indischer Herzenswärme und Kultur und hilft vielleicht dabei, die asiatische und insbesondere die orientalische und indische Lebens- und Verbrechenskultur ein Stück mehr zu verstehen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein weiser Mann, ein neues Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corina Lerchbaumer, am 14.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sie möchten einen Abenteurroman, einen Krimi oder eine Liebesgeschichte, eine Geschichte über wahre Freundschaft, Menschlichkeit? Shantaram ist die Antwort! Ein großartiges und wunderbares Buch, das seinesgleichen sucht...Nach einigen Seiten lebt man förmlich in dieser Geschichte, findet sich wieder in den Slums und Straßen von Mumbai, in dieser irrwitzigen Stadt voller Gegensätze und die heißen Sommertage können gar nicht lang genug sein bis zur letzten Seite! Unbedingt lesen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Shantaram Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 13.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Georgory David Roberts schildert in dem Buch Shantaram sein aufregendes Leben. Er beging mehrere bewaffnete Banküberfälle und wurde in Australien zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach zwei Jahren gelingt ihm die Flucht und er taucht in Bombay unter. Er lernt den jungen Inder Prabaker kennen, mit dem ihn bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Er lernt von diesem nicht nur die Sprache, er sieht hinter die Kulissen und ist von dem Elend und der Armut entsetzt. Als bald kümmert er sich um die Ärmsten der Armen. Er versorgt sie mit Medikamenten und hilft wo er kann. Er läßt sich mit gewissen Mafiabossen ein, nur um zu helfen. Als er einer dubiosen Deutsch-Amerikaner verfällt, gerät sein Leben erneut aus den Fugen. Aber er fängt sich wieder. Ein unheimlich spannendes Buch, voller Leidenschaft und Poesie, unbedingt lesen. Roberts lebt inzwischen mit seiner Familie in Genf.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die perfekte Urlaubslektüre! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Bülow, am 12.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lehnen Sie sich im Liegestuhl zurück und geniessen Sie Wort für Wort dieses prall gefüllte Buch voller Abenteuer.
    Man kann sich kaum vorstellen, daß G.D.Roberts das alles selbst erlebt haben soll.
    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
    Viel Vergnügen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Tauchen Sie ab Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Theresa Blank, am 10.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    SHANTARAM ist ein unglaublich lebendiger, autobiographischer Roman. Man liebt, leidet, hofft und bangt, auf jeder einzelnen Seite, mit dem Autor und lässt sich von ihm ins wunderschöne, facettenreiche Indien entführen. Absolut lesenswert!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Was für ein Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kurbach, am 20.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Leseabenteuer pur ist dieses Buch. Eine intensive Schilderung der Stadt Bombay/Mumbai, ein Schicksal, dass sich wendet und ein Autor, der fasziniert.
    Allerbeste Unterhaltung, die auch nach Ende der Lektüre noch Stoff zum Nachdenken bietet.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein Leseabenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Rieth, am 19.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Shantaram" ist spannend, exotisch, märchenhaft - einfach atemberaubend!
    Roberts schafft den Balanceakt zwischen Abenteuer, Philosophie, Liebesgeschichte und Krimi. Ein autobiografischer Roman um einen faszinierenden Lebenskünstler.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein literarisches Juwel! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Bechtel, am 07.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Indien, insbesondere an Bombay u. seine Bevölkerung. Es ist eine unglaublich mitreißende, tiefgründige, sprachgewaltige u. zugleich spannende Geschichte.
    Shantaram erzählt in fiktiver Form die Geschichte von Gregory David Roberts eigenem bewegendem Leben. Man spürt beim Lesen, dass der Autor mit dem Schreiben versucht hat sein Leben selbst neu zu ordnen, zu realisieren was passiert ist u. festzuhalten wie er sich selbst gewandelt hat.
    Für mich ist dieses Buch ein literarisches Juwel, dass ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Viel Zeit und viel Welt brauchte ich, um zu lernen, was ich weiss über die Liebe, über das Schicksal und über die Entscheidungen, die wir treffen, doch das Wesentliche verstand ich in einem einzigen Augenblick, als ich an eine Wand gekettet war und gefoltert wurde. Trotz der Schreie in meinem Kopf wurde mir plötzlich bewusst, dass ich, gefesselt, blutend und hilflos, noch immer meine Freiheit besass - die Freiheit, jene Männer, die mich quälten, zu hassen oder ihnen zu vergeben. Ich weiss, das klingt nicht grossartig. Doch wenn Ketten ins Fleisch schneiden und man nichts anderes mehr hat, verheisst diese Freiheit ein ganzes Universum von Möglichkeiten. Ob man den Hass wählt oder die Vergebung, bestimmt die weitere Geschichte des eigenen Lebens.
In meinem Fall ist diese Geschichte lang und vielfältig. Ich war ein Revolutionär, der seine Ideale dem Heroin opferte, ein Philosoph, der seine Glaubwürdigkeit im Gefängnis einbüsste, ein Dichter, dem seine Seele im Hochsicherheitstrakt verloren ging. Als ich über die von zwei Wachtürmen flankierte Frontmauer aus diesem Gefängnis flüchtete, wurde ich zum meistgesuchten Mann meines Landes. Das Glück floh mit mir und begleitete mich quer durch die Welt nach Indien, wo ich mich der Mafia von Bombay anschloss. Ich verdiente mein Geld als Waffenschieber, Schmuggler und Fälscher. Ich wurde auf drei Kontinenten in Ketten gelegt, verprügelt, mit Messern traktiert und ausgehungert. Ich zog in den Krieg und geriet unter feindliches Feuer. Und ich überlebte, während andere Männer neben mir starben. Die meisten von ihnen waren bessere
Menschen als ich, Männer, deren Leben versehentlich zertreten wurde, fortgeworfen im falschen Augenblick - aus Hass, Liebe oder Gleichgültigkeit. Ich begrub diese Männer - zu viele von ihnen -, und in meiner Trauer verwob ich ihre Geschichte und ihr Leben mit meinem eigenen.
Doch meine Geschichte beginnt nicht bei ihnen und auch nicht bei der Mafia; sie beginnt mit jenem ersten Tag in Bombay. Das Schicksal brachte mich dort ins Spiel. Das Glück teilte die Karten aus, die mich zu Karla Saaranen führten. Und dieses Blatt begann ich auszuspielen, vom ersten Moment an, als ich in ihre grünen Augen blickte. So beginnt diese Geschichte also wie alles andere - mit einer Frau, einer Stadt und ein klein wenig Glück.
Was ich zuerst bemerkte, an jenem ersten Tag in Bombay, war der besondere Geruch der Luft. Ich roch sie bereits, bevor ich Indien sah oder hörte, roch sie schon in dem Korridor, der das Flugzeug wie eine Nabelschnur mit dem Gebäude verband. Berauscht von der weiten Welt und meiner Flucht aus dem Gefängnis, fand ich den Geruch aufregend und wunderbar, doch ich konnte ihn nicht deuten. Heute weiss ich, dass es der süsse, saftige Duft der Hoffnung ist, des Gegenteils von Hass; und es ist der säuerliche stickige Geruch der Gier, des Gegenteils von Liebe. Es ist der Geruch von Göttern, Dämonen, Weltreichen und Kulturen in ihrer Wiederauferstehung und ihrem Verfall. Es ist der blaue Hautgeruch des Meeres, allgegenwärtig in der Inselstadt, und der blutig-metallische Geruch von Maschinen. Die Luft riecht nach der Unruhe und dem Schlaf und dem Unrat von sechzig Millionen Tieren, von denen mehr als die Hälfte Menschen und Ratten sind. Sie riecht nach gebrochenen Herzen, dem Kampf ums Überleben und den entscheidenden Irrwegen und Lieben, aus denen unser Mut erwächst. Sie riecht nach zehntausend Restaurants, fünftausend Tempeln, Schreinen, Kirchen und Moscheen und nach hundert Basaren, in denen es nur Duftwasser, Gewürze, Räucherwerk und frische Blumen zu kaufen gibt. Karla nannte diesen Geruch einmal den übelsten Wohlgeruch der Welt, und damit hatte sie recht, so wie sie auf ihre Art immer recht hat. Und wenn ich heute nach Bombay zurückkehre, ist es dieser Geruch, vor allem anderen, der mich willkommen heisst und mir bedeutet, dass ich wieder zu Hause bin.
Dann erst bemerkte ich die Hitze. Ich stand in einer Schlange, der klimatisierten Flugzeugluft kaum fünf Minuten entwöhnt, und die Kleider klebten mir am Leib. Mein Herz hämmerte. Jeder Atemzug war ein zorniger kleiner Sieg. Bald wusste ich, dass der Dschungelschweiss nie versiegt, weil die Hitze, die Tag und Nacht die Stadt regiert, eine feuchte Hitze ist. Die erstickende Feuchtigkeit verwandelt uns alle in Bombay in Amphibien, die mit der Luft gleichzeitig auch Wasser atmen; man lernt in diesem Zustand zu leben und beginnt ihn zu mögen. Oder man verlässt Bombay.
Und dann waren da die Menschen. Assamesen, Jats und Punjabis; Menschen aus Rajasthan, Bengal und Tamil Nadu; aus Pushkar, Cochin und Konarak; Angehörige der Kriegerkaste, Brahmanen und Unberührbare; Hindus, Muslime, Christen, Buddhisten, Parsen, Jainas, Animisten; helle und dunkle Haut, grüne und goldbraune und schwarze Augen; jegliche Gesichtsform dieser verschwenderischen Vielfalt, dieser unvergleichlichen Schönheit, Indien.
All die Millionen Einwohner von Bombay, und noch ein weiterer. Die beiden besten Freunde des Schmugglers sind das Maultier und das Kamel. Maultiere transportieren heisse Ware durch die Grenzkontrolle. Kamele sind ahnungslose Touristen, die dem Schmuggler behilflich sind, über die Grenze zu kommen. Wenn sie mit falschen Papieren reisen, heften sich Schmuggler zur Tarnung an andere Reisende - die Kamele -, die sie dann durch Flughafen- oder Grenzkontrollen schleusen, ohne es zu ahnen.
Von alldem wusste ich damals nichts. Die Schmugglerkunst erlernte ich erst viele Jahre später. Bei dieser ersten Reise nach Indien folgte ich nur meinem Instinkt und schmuggelte nur eine einzige Ware: mein Selbst, meine zerbrechliche und gehetzte Freiheit. Ich hatte einen gefälschten neuseeländischen Pass bei mir, mit meinem Foto anstelle des Originals. Das Passbild hatte ich selbst ausgetauscht, und die Fälschung war alles andere als makellos. Bei einer Routinekontrolle kam ich wohl damit durch, aber wenn jemand Verdacht schöpfte und bei der neuseeländischen Hochkommission nachfragte, würde die Fälschung sofort auffliegen. Auf dem Flug von Auckland nach Indien streifte ich durch die Reihen und hielt Ausschau nach geeigneten Neuseeländern. Ich stiess auf eine kleine Gruppe Studenten, die bereits zum zweiten Mal auf den Subkontinent reisten. Ich drängte sie, mir von ihren Erfahrungen zu berichten und mir Reisetipps zu geben, und schloss mich ihnen an, als wir von Bord gingen. So kam ich unbehindert durch die Flughafenkontrolle.

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte