Das eiserne Haus

Thriller

von John Hart

Buch

gebunden (507 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der neue große Thriller des zweifachen Edgar- Preisträgers


Zwei kleine Kinder werden an einem eisigen Bach ausgesetzt. Zwei Jungen müssen kämpfen, um zu überleben. Zwei Männer führen ganz unterschiedliche Leben. Und doch sind beide unlösbar miteinander verbunden.
Als der zwölfjährige Julian im Waisenhaus seinen brutalen Peiniger umbringt, nimmt sein älterer Bruder Michael die Schuld auf sich und flieht nach New York - mitten ins Herz des organisierten Verbrechens. Zwei Jahrzehnte später kehrt Michael nach North Carolina zurück, mit skrupellosen Killern auf den Fersen; sein lange verloren geglaubter Bruder kämpft dagegen mit ganz eigenen Dämonen. Doch die beiden Brüder werden das Rätsel ihrer Vergangenheit nur gemeinsam lösen können.
Edgar-Preisträger John Hart zeigt erneut, dass er Spannung erzeugen kann wie kein zweiter.



Produktdetails

ISBN-10: 3-570-10119-3
EAN: 9783570101193
Originaltitel: Iron House
Erschienen: 05.03.2012
Verlag: Bertelsmann Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 507
Länge/Breite: 222mm/147mm
Gewicht: 710 g
Übersetzer: Rainer Schmidt
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John Hart

John Hart, geboren 1965, in North Carolina, arbeitete als Rechtsanwalt bevor er sich seinen Traum erfüllte und seinen ersten Roman schrieb ? "Der König der Lügen". Der Roman ist für diverse Preise, u.a. für den Edgar Award für Best First Novel, Macavity Award für Best First Mystery Novel, The Gunshow Award für Best First Novel und den SIBA Book of the Year Award nominiert. Heute lebt Hart mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Rowan County, North Carolina. Sein zweiter Roman erscheint im Oktober in Amerika.

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Buchhändlertipps

  • Düstere Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Fuchs, am 02.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Düster, geheimnisvoll und voller spannender Wendungen präsentiert sich der neue Thriller von John Hart.
    Michael ist ein Profikiller, der aus dem Geschäft aussteigen will, um eine Familie zu gründen. Doch die Mafia lässt ihn nicht gehen und bedroht seine Familie.
    Schicksalhafte Hauptfiguren, die dem Tod näher sind als dem Leben, lassen das Buch so real werden, dass es einen nicht mehr loslässt.
    Geheimtipp!

Kundenrezensionen

  • Das eiserne Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Geschichte ist sehr gut durchdacht und konstruiert. Die Idee der Geschichte läuft in der Ausarbeitung konfrom mit der Umsetzung. Die Schicksale der beiden Jungen an sich ist bereits faszinierend. Dazu kommt die Frage der Herrkunft, als sie noch klein waren. Das Rätsel um die Herrkunft ist dann auch der Punkt der Gemeinsamkeit der beiden und es kommt zu einem (etwas) theatralischem Showdown. Doch dadurch fällt auch am Ende die Grundstimmung nicht ab, sie bestätigt sie eher noch. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, weil es mit einer packenden Spannung durchzogen ist, die nicht ablässt. Einzig die brutalen Momente sind nicht für jedermanns Gemüt geeignet. Doch die Sprache Harts ist eine besondere und so gewinnt er auch jeden Leser wieder.

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  • Das eiserne Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Mayrhofer, am 03.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei Kleinkinder – das eine neugeboren und schwächlich, das andere etwa 10 Monate alt und kräftig – werden an einem Bach in den Bergen von North Carolina ausgesetzt. Es handelt sich um die beiden Brüder Michael und Julian, die in das Waisenhaus "Iron House" kommen, wo Julian von stärkeren Jungs schikaniert und gefoltert wird, während Michael ihn verteidigt. Als die beiden Jungen etwa 14 Jahre alt sind, sollen sie von der Familie des Senators Vane adoptiert werden. Doch etwas kommt dazwischen: Julian ersticht in Notwehr einen seiner Peiniger, und Michael nimmt die Schuld auf sich und läuft davon. So kann nur Julian adoptiert werden, und die beiden Brüder werden getrennt.

    Michael geht nach New York, wo er schon bald mit dem organisierten Verbrechen in Kontakt kommt. Der „Pate“ Otto Kaitlin nimmt ihn auf; und während er von dem brutalen Jimmy zu einem effektiven Killer ausgebildet wird, baut er zu seinem „Ziehvater“ Otto eine fast väterliche Beziehung auf,. Als Michael seine Traumfrau Elena kennenlernt und diese auch noch schwanger wird, will Michael aussteigen. Otto Kaitlin liegt mittlerweile im Sterben und hat Michael seine Absolution erteilt. Aber die Nachfolger stehen schon bereit und stellen klar, dass man aus dieser Art von Organisation nicht aussteigen und gleichzeitig am Leben bleiben kann. Michael erlöst den Alten schließlich von seinen Qualen und Michael muss sich seinen Weg aus dem schwer bewachten Haus regelrecht frei schießen. Mit Elena, die jetzt erst erfährt, womit Michael bisher seinen Lebensunterhalt verdient hat, macht er sich auf den Weg nach North Carolina, da jetzt auch sein Bruder in Gefahr ist.

    „Das eiserne Haus“ ist eine rasante und actionreiche Geschichte, die mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Michael Hart ist hier ein spannender und zugleich unglaublich vielschichtiger Thriller gelungen. Oft werden Geschehnisse aus der Vergangenheit, die eine entscheidende Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte haben, nur angedeutet und sorgen so für zusätzliche atmosphärische Spannung. Zahlreiche Wendungen geben der Geschichte noch den gewissen Kick, und ein ums andere Mal wird der Leser in die Irre geführt. So dauert es eine ganze Weile, bis sich die Puzzleteile zusammen fügen und ein stimmiges Bild ergeben. Zwischendurch hatte ich allerdings mal das Gefühl, dass der Geschichte – vor allen Dingen nach dem vermeintlichen Showdown in der Scheune – etwas die Luft ausgeht, aber zum Ende hin nimmt die Sache wieder Fahrt auf und führt zu einem versöhnlichen und teilweise überraschenden Schluss.

    Mit knapp über 500 Seiten erscheint „das eiserne Haus“ nicht gerade als Lektüre zwischendurch, trotzdem liest es sich flüssig und man will es gar nicht mehr aus der Hand geben. Auch die Tatsache, dass es sich hier nicht um einen platten Actionthriller handelt, sondern auch einige psychologische Aspekte angesprochen werden, hebt das Buch aus der Masse heraus. Auf jeden Fall lesenswert!

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  • sehr spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 27.06.2012

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    Zwei kleine Buben werden im Winter an einem Bach ausgesetzt.
    Sie überleben und werden ins Waisenhaus Iron House gebracht.
    Dort herrscht das Gesetz der Gewalt, und als ein Mord passiert, flüchtet der ältere der beiden und wird ein eiskalter Killer. Doch er tötet nur solche, die es angeblich verdient haben.
    Das eiserne Haus ist ein genialer Thriller und hat mir ebenso gut gefallen, wie 'Das fünfte Kind' von John Hart.

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  • Super spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 02.06.2012

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    WOW so ein toller Thriller! Extrem brutal, spannend Ende nie, musste es in einem Rutsch durch lesen, konnte gar nicht mehr aufhören! Super!!!!



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  • Gewalt und Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katzenpersonal Kleeblatt, am 07.05.2012

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    Die Brüder Michael und Julian wachsen in einem Waisenhaus auf, nachdem man sie als Babys an einem Bach ausgesetzt hatte. Michael, der Ältere, ist der stärkere von den beiden, der seinen kleinen Bruder Julian schützt, wo er nur kann. Dieser ist den Repressalien der anderen Kinder ausgesetzt und wird von ihnen gequält.
    Als er bei einer Auseinandersetzung ein Kind tötet, nimmt sein Bruder die Schuld auf sich und verschwindet. Er schlägt sich lange Zeit allein durch, bis ein Gangsterboss sich seiner annimmt und ihn wie seinen eigenen Sohn aufzieht, um aus ihm eine Edelkiller mit Prinzipien zu machen. Michael sieht in ihm nicht nur den Boss, sondern auch einen Vater.
    Jahre später, Michael hat eine Freundin und möchte mit ihr eine Familie gründen, bittet er den Boss, dass er ihn aus der "Familie" entlässt. Dieser, dem Tod schon nah, gewährt ihm dies, was von den anderen "Familienmitgliedern" nur so lange toleriert wird, wie der Boss noch lebt. Als dieser stirbt, jagen sie Michael und seine Freundin, die bis dahin nicht wusste, was dieser für einen Job hat.
    Bevor sie sich absetzen, will Michael noch einmal nach seinem Bruder sehen, der seinerzeit von einer reichen Senatorenfamilie adoptiert wurde. All die Jahre hatten sie sich nicht gesehen und keinen Kontakt miteinander.
    Dort lernt er Abigail, die mysteriöse Frau des Senators kennen und gerät in den Strudel seiner Vergangenheit ....

    Ein absolut spannungsgeladener Thriller offenbart sich hier. Spannung pur, von Anfang bis Ende, lässt einen das Buch nur ungern aus der Hand legen.
    Die Brüder Michael und Julian wachsen nur ein paar Jahre zusammen in dem Waisenhaus "Iron House" auf, bis sie ein Ereignis für viele Jahre voneinander trennt.
    Julian wird adoptiert und wächst behütet auf, kann aber aufgrund der Grausamkeiten, die er im Waisenhaus erleben musste, diese nie ganz verwinden und vergessen. Er leidet selbst als Erwachsener noch seelisch darunter.
    Sein Bruder Michael wächst auf der Straße auf, ist kriminell und muss sich um sich selbst kümmern, bis er von einem Gangsterboss aufgenommen wird. Aus Liebe zu seiner Freundin Elena will er ein ganz normales Leben führen, der Kriminalität den Rücken kehren.
    Aufgrund des Ausscheidens aus der "Familie", wird ein Prozess in Gang gesetzt, der anfänglich nicht einmal ansatzweise ahnen lässt, wie viel Schmutz, Intrigen und Geheimnisse letztendlich offenbart werden.
    Eine unglaubliche Vielfalt von Verwicklungen und Enthüllungen werden aufgedeckt, die weitere Fragen entstehen lassen.
    Michael und Julian werden intensiv mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart noch aktuell ist.
    Auch wenn Michael ein Gangster ist und mordet, verbindet man Sympathie mit dem Protagonisten.
    Interessant fand ich auch die Figur der Abigail, die den kleinen Julian adoptiert hatte. Lange Zeit schob ich meine Vermutungen mal in die eine oder andere Richtung, was es aber genau mit Abigail auf sich hatte, hat mich doch überrascht.

    Ein temporeicher, rasanter Thriller mit viel Gewalt und Grausamkeiten, aber auch den Zeichen von Liebe und Vertrauen.

    Ein Buch, was ich unbedingt weiter empfehlen werde.

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  • Zwei Brüder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nefret, am 05.05.2012

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    Mehr als zwanzig Jahre ist es her, dass Michael aus dem Waisenheim floh, in dem er und sein kleiner Bruder Julian lebte. Nachdem Julian einen Jungen getötet hatte, der ihn jahrelang gequält hatte, nahm Michael die Schuld auf sich. Jetzt muss Michael seinen Bruder wieder beschützen, denn der Sohn seines Ziehvaters droht ihn zu töten. Michael findet Julian, doch dieser ist in schlimmer Verfassung. Beide werden von ihrer Vergangenheit eingeholt.

    John Hart ist ein Autor, den ich mir unbedingt merken muss. „Das eiserne Haus“ ist sein vierter Roman, der in deutscher Übersetzung erschienen ist.

    Dabei hätte ich mich fast von den ersten Kapiteln abschrecken lassen. Denn dieses Buch beginnt wie ein Mafiaroman. Doch dann entwickelt es sich zu einem sehr spannenden Familiendrama und Thriller. Ich war wie gefesselt und habe „Das eiserne Haus“ an einem Stück durchgelesen.

    Interessanterweise drückt man als Leser einem Killer die Daumen. Denn Michael ist der Ziehsohn eines Schwerstkriminellen und hat viele unliebsame Gegner aus dem Weg geräumt. Dennoch ist er zu tiefen Gefühlen fähig. Er liebt seinen Bruder, seinen Mentor und auch seine Freundin, für die er aus dem Geschäft aussteigen möchte.

    Wer einen rasanten Thriller abseits von psychopathischen Serienmördern sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Auch hier geht es blutig und brutal zu. Es wird gemordet, misshandelt und gefoltert. Gerade die Szenen im Waisenhaus sind schwer zu verkraften.

    Gut gefallen hat mir, dass ich lange nicht wusste, wie das Buch enden würde. Dabei meine ich nicht die Lösung des Kriminalfalls, denn hier konnte ich bald zumindest einen Teilaspekt erahnen, sondern die Frage, ob die Hauptfiguren ihren Frieden finden würden.

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  • Pageturner Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gabriele Brohm, am 10.04.2012

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    Harts Thriller ist voll dunkler, düsterer Spannung, es knistert schon von den ersten Seiten an.
    Fast alle Protagonisten schleppen eine geheimnisvolle Vergangenheit mit sich herum, verfügen über einen illustren Lebenswandel, und stehen mit beiden Beinen näher am Abgrund als im Leben. Der ungewöhnliche Handlungsverlauf lässt den Leser nur so durch die Seiten hetzen.
    Lange Lesenächte sind garantiert , Gänsehautfeeling ebenfalls.
    Viel Vergnügen beim Frösteln.

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  • Das eiserne Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brilli, am 09.04.2012

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    Tritt ein, Kind, und fürchte nichts außer Gott, sagten die Lettern, welche auf eine Metalltafel graviert waren, die man an einer Mauer von Iron Mountain, dem Erziehungsheim für Jungen, angebracht hatte, das einsam in den Bergen von North Carolina lag. Dass es sehr wohl eine Menge mehr zu fürchten gab als Gott, erfuhren die beiden Brüder Michael und Julian, die als Waisenjungen dort untergebracht waren. Besonders Julian, der schwächere der beiden, wurde von den Mitschülern brutal gedemütigt und geschlagen. Michael verteidigte seinen Bruder, schützte ihn, wo er konnte, war jedoch nicht in der Lage, die Bluttat, die Julian eines Tages im Affekt beging, zu verhindern. Nur eines konnte er - das Verbrechen auf sich nehmen, um dem Bruder Strafe zu ersparen und selbst aus Iron House zu fliehen.

    Die Wege der beiden Brüder trennten sich. Julian wurde von der Senatorsgattin Abigail Vane adoptiert und wuchs in prachtvoller Umgebung auf, die ihm alles bot, was man sich hätte wünschen können. Jedoch verlor er nie seine Angst, sein zerrissenes, sensibles, verstörtes Wesen. Michael, der sich nach seiner Flucht mit den in Iron Mountain gesammelten Erfahrungen als Straßenjunge durchschlug, wurde eines Tages blutend und dem Tode nahe von einem Gangsterboss namens Otto Kaitlin aufgegriffen und mit dem eigenen Sohn Stevan zusammen aufgezogen.

    Nach etlichen Jahren auf der blutigen Spur des erfolgreichen Verbrechertums lernt Michael Elena kennen und nimmt sich vor auszusteigen, um Verantwortung für sie und das Baby zu übernehmen, das sie unter dem Herzen trägt.

    Das alte Gesetz jedoch, dass nur der Tod die "Mitgliedschaft" in dieser Mafia beenden kann und man niemals ungestraft ihren Riten entkommt, gilt auch für Michael. Der im Sterben liegende Gansterboss, auf dessen Hilfe er vielleicht noch hätte rechnen können, hat keine Macht mehr und dessen führerlose Männer, einschließlich seinem Stiefbruder Stevan trachten ihm nach dem Leben. Aber nicht nur er selbst ist in Gefahr, die Brutalität der Gangster wird auch vor Elena und seinem Bruder Julian nicht haltmachen. Er kennt sie und weiß, wie gnadenlos ihre Todesspiele sind, ehe das Opfer in ewige Nacht versinken darf.

    Im Kampf gegen das Verbrechen und für seine große Liebe zu Elena gerät er in einen Sog von Ereignissen, die seine Vergangenheit aus dem Verborgenen holen und alle Wahrheiten erkennen lassen, die seine Zukunft bestimmen werden.

    John Hart hat mit seinem Roman "Das eiserne Haus" ein wunderbares Buch geschaffen. Mit kraftvoller, bildreicher Sprache läßt er in beeindruckender Weise ein monumentales Gemälde vor den Augen des Lesers entstehen. Das grausame, erbarmungslose Gesetz des Verbrechens als auch die perfiden, blutigen Methoden des Durchsetzens schildert er in schnörkeloser Offenheit. Jedoch fehlt hier absolut das Reißerische, Sensationslüsterne, welches anderen Romanen dieses Genres oft eigen ist. Ebenso wie auch bei der Schilderung großer, positiver Emotionen in dieser Geschichte, hat der Leser das Gefühl, dass hier ein Schicksal wirkt, eine Bestimmung sich erfüllt, die zu beeinflussen nicht mehr in Menschenhand liegt.

    Das Buch ist in Allem gewaltig und großartig, selbst im Bösen verständlich und begreifbar, im Guten zart und sensibel, tröstlich und hoffnungsvoll. Ganz große Lektüre.

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  • Gequälte Seelen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hahne, am 03.04.2012

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    John Hart hat bereits bei vier Romanen,die er verfasst hat ,zweimal den Edgar-Allan-Poe-Preis erhalten und durchaus zu Recht. Auch dieses Buch hat mich wieder davon überzeugen können,das er einer der besten Kriminalschriftsteller auf dem derzeitigen Markt ist.Die Geschichte zweier ungleicher Brüder,die in einem Waisenhaus unglaublichen Quälereien ausgesetzt sind und sehr unterschiedlich damit umgehen,läßt sicherlich keinen Leser kalt und ist doch erst der Auftakt zu einem rasanten Thriller. Michael ist Profikiller geworden und sein adoptierter kleiner Bruder Julian Kinderbuchautor,zwischen ihnen liegen Welten.Aber nicht nur die beiden Brüder haben ihre Geheimnisse und wie immer,wenn es auch noch um sehr viel Geld geht,ist auch das organisierte Verbrechen nicht weit. Da andere Rezensenten schon reichlich Inhaltliches verraten haben,werde ich hier nicht weiter ins Detail gehen,sondern Mr.Hart nur meinen Respekt erweisen,dafür wie gut (trotz einiger sehr brutaler Szenen) er mich unterhalten und mich zur Identifikation mit seinen Hauptpersonen gebracht hat. Grandiose Unterhaltung,wie seine anderen Thriller auch !!!

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  • Das eiserne Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.03.2012

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    Michael ist ein Killer, möchte aber aus diesem erbarmungslosen Milieu aussteigen. Das Ok seines Alten hat er, doch es gibt Leute, die dies nicht so einfach hinnehmen wollen. Elena, seine Freundin seit sieben Monaten ist ahnungslos. Doch sie ist ein wichtiger Grund für ihn, aussteigen zu wollen. Dazu kommt das gemeinsame Kind, das sie erwarten. Eine Chance, mit all dem endlich abzuschließen ...

    Den Beginn und den Einstieg in die Geschichte empfand ich als etwas schwierig. Doch der Autor versteht es, den Leser zu fesseln und dessen ungeteilte Aufmerksamkeit zu erreichen. Spannung und eine düstere Erzählweise lösen Emotionen und Anteilnahme aus. Detaillierte und lebhafte Beschreibungen beeindrucken. Wenngleich auch manche Beschreibungen vom Töten und Foltern zu nah sind und nur noch Erschauerungen auslösen.

    Das Versagen der Erwachsenen und die ungerecht grausame Macht der Eltern zeigen den Bezug zum Heute. Die Lebensumstände der armen benutzten Menschen, vor allem die der Kinder im Waisenhaus, in der auch Michael und sein Bruder Julian aufwachsen, haben mich einerseits berührt, andererseits auch wütend gemacht. Gewalt ist niemals eine Lösung, hier wird sie vor allem als Mittel zum Zweck dargestellt und missbraucht. Damit der Glaube an das Gute,die Hoffnung auf ein besseres Leben und die Liebe siegen können. Ein Buch, das man empfehlen kann besonders Menschen mit Kindern, oder die die mit Kindern arbeiten. Es beschreibt das Denken, Erleben und Empfinden einer gedemütigten Kinderseele und die Schwierigkeit, damit ein Leben im Erwachsenalter führen zu können. Vergangenheitsbewältigung zweier unterschiedlicher Charaktere, die das gleiche Ziel haben.

    Ein Thriller, der den Leser in seinen Bann zieht.

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  • Action, Baby! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.03.2012

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    Michael und Julian wachsen in einem Waisenhaus auf. Beide werden von älteren Kindern drangsaliert, nur Michael kann sich besser durchsetzen als Julian. Als Julian wieder einmal gedemütigt und geschlagen wird, tickt er aus und ersticht einen Jungen. Michael nimmt die Schuld auf sich und verschwindet aus dem Waisenhaus nach New York, wo er sein Leben auf der Straße fristet, bis er auf Otto trifft, der ihm lernt wie man Gewalt einsetzt um zu überleben und ganz nach oben zu kommen. Er behandelt ihn wie einen eigenen Sohn. Julian hingegen wird von einer reichen Senatorsgattin Abigail Vane adoptiert und kann sein Leben in Luxus verbringen. Doch die Geschehnisse von früher plagen ihn.
    Als sich Michael verliebt und mit seiner Freundin ein Baby erwartet, steigt er aus dem „Geschäft“ aus und will seine Vergangenheit hinter sich lassen. Otto ist zu dem Zeitpunkt schwer krank und sein letzter Wille ist es zu sterben. Sein leiblicher Sohn erhält ihm aber am Leben und so erfüllt Michael auf Ottos Verlangen seinen Wunsch. Dies zieht aber den Zorn der Organisation auf ihn und er verschwindet mit seiner Freundin aus der Stadt.
    Doch seine Verfolger drohen damit seinem Bruder etwas anzutun. So sucht Michael Julian auf dem Anwesen des Senators auf und findet ihn vollkommen verstört vor. Und plötzlich wird eine Leiche entdeckt. Was hat Julian damit zu tun? Michael versucht alles um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

    Meinung:

    Action, kann ich da nur sagen. Das Buch ist wie ein spannender Kinofilm und weiß schon von Anfang an zu überzeugen. Das Kopfkino schaltet sich schon von der ersten Sekunde an und man kommt schwer los. Es hat mich einfach gefesselt. Es liegt an dem Erzählstil der flüssig und packend ist sowie an der unbeschönigten Sprache, die das Buch lebendig macht. Die Story ist schlüssig erzählt und kann immer wieder mit einer neuen Wendung aufwarten. Besonders zum Schluss wird man nochmals überrascht. Die Lösung habe ich mir eigentlich anders vorgestellt und hab sie auch in dieser Form noch nicht gelesen oder im Film gesehen. Der Autor schafft es einfach, dass man immer noch eine Seite mehr lesen möchte, als geplant war. Man möchte einfach diesen Sumpf aus Lügen und hinterhältigen Machenschaften durchschauen. Wie hängt das einen mit dem anderen zusammen? Was verbirgt sich dahinter? Lauter Fragen sind mir durch den Kopf gegeistert sind und zum Schluss habe ich auf alle Fragen auch meine Antworten erhalten und nichts blieb im Dunkeln zurück.

    Wer Action und einen rasanten Plot mag, der wird mit dem Buch sicherlich seine Freude haben. Ich hatte sie auf jeden Fall!

    Trotz der ganzen Action wird die Geschichte nicht platt dargestellt und die Figuren dürfen auch ihren Charakter präsentieren. Keiner ist nur gut oder nur böse und das braucht ein Buch auch um Bestehen zu können. Auch wenn viel Gewalt in dem Buch vorkommt, so werden auf Gefühle nicht verzichtet.

    Man ist überrascht, mitgerissen und gut unterhalten. Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich einen Actionfilm gesehen.

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  • Einfach nur genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von TrollMutti, am 16.03.2012

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    Zwei Brüder, die in einem schrecklichen Waisenhaus aufwachsen. Nach einem Mord trennen sich ihre Wege. Das Leben hält für jeden von ihnen einige Hürden parat, die sie schließlich auch wieder zueinander führen.
    Das Buch fängt schon sehr spannen an, doch es ist wirklich erst der Anfang einer unglaublich fesselnden Geschichte. Mit jeder Seite versinkt man im Leben von Michael und Julian und lacht, leidet, fiebert mit und fühlt praktisch ihren Schmerz. Der Autor schafft es die Spannung lange zu halten und immer wieder zu steigern. Dazu kommen immer wieder traurige Passagen, die zum Nachdenken anregen. Und dazwischen oft ein witziger Dialog. Die Geschichte wirkt dabei jedoch zu keinem Zeitpunkt übertrieben oder unrealistisch. Die ganzen Verbindungen sind sehr schlüssig und nachvollziehbar.
    Jeder einzelne Charakter des Buches ist wirklich gut durchdacht und hat jede Menge Persönlichkeit. So kann man sich nicht nur in die Protagonisten gut hineinversetzen, sondern auch die Nebendarsteller bildhaft vorstellen.
    Das Buch ist einfach ein Genuss für jeden Krimi, Thriller, Drama Leser und für jeden, der gerne wirklich gute und fantastisch geschriebene Geschichten liest.

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  • Grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Juna, am 11.03.2012

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    Grandios - anders kann ich diesen Thriller nicht beschreiben. Von der ersten Seite an war ich gepackt. Seit langem endlich ein Buch, das nicht nur Geschichten anspricht, um sie dann verfließen zu lassen, sondern sie weiterverfolgt, sie sogar wieder zusammenbringt bis endlich alles ein klares Bild gibt. Selten passiert es, dass ich nicht schon recht früh weiß, wie alles enden wird. Hier hatte ein ein paar Ahnungen, die sich auch bestätigten, aber anderes war überraschend und überzeugend. Fast so, als würde man Michael tatsächlich selbst auf seiner Suche nach Antworten begleiten.

    Hart schafft es, dass man das Buch nicht ohne eine leichte Beschleunigung des Pulses lesen kann. Er verliert sich nicht in Bewertungen von Politikern und ihren Machenschaften, sondern stellt sie schlicht und sachlich dar, wie eben auch diese doch sehr andere Welt der amerikanischen Superreichen. Ebenso versteht er es auch, die Vielschichtigkeit von Menschen plausibel zu beschreiben. Seine Charaktere sind nicht nur schwarz und weiß, sondern alles. Wir sind doch alle nur grau, heller oder dunkler. Und vor allem, das weiß ich auch zu schätzen, gibt es kein 100% Happy End. Das Buch ist plausibel, authentisch und scheint einfach wirklich die Aufzeichnung einer wahren Begebenheit sein zu können. Wir wissen, dass sie das nicht ist, aber sie ist einfach so wahrscheinlich, dass es sein könnte. Das allein zu schaffen, in dieser großen Variabilität der Erzählebenen ist eine große Leistung. Und ich bin auch froh, dass Hart nicht aufgehört hat, daran zu schreiben, sondern weiter gemacht hat, so dass wir dieses Buch in den Händen halten können! Ich mache mich jetzt auf die Jagd nach mehr von ihm - und werde dieses Buch definitiv weiterempfehlen!

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  • Actionreiche Reise in die Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von c-bird, am 07.03.2012

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    Zwei kleine Kinder werden in einem eiskalten Bachbett gefunden und wachsen seitdem im Waisenhaus, dem eisernen Haus, auf. Dort herrschen harte Regeln, es gilt das Gesetz des Stärkeren. Michael, der ältere der beiden Brüder ist auch stark und beschützt seinen Bruder Julian, der von anderen Waisenkindern gequält wird. Doch just an dem Tag, als Abigail Vane, die Frau eines Senators die beiden Jungen adoptieren will, tötet Julian einen seiner Peiniger. Michael nimmt die Schuld auf sich und flieht nach New York. Hier schlägt er die Karriere eines Mafiakillers ein, stets protegiert vom Chef des Clans, dem „Alten“. Doch dann lernt Michael Elena, seine große Liebe kennen und will aus der Organisation aussteigen. Doch so leicht kann man sich nicht von der Verbrechensorganisation lösen und es beginnt eine schonungslose Jagd. Michael weiß, dass er seinen Bruder finden und beschützen muss. Die Suche nach ihm führt ihn dahin, wo alles begann: ins eiserne Haus.

    Dieser Thriller ist eine rasante actionreiche Reise in die Vergangenheit der beiden Brüder. Es tun sich menschliche Abgründe auf, fast unvorstellbar. Kein Buch für zarte Gemüter, stellenweise ist die Handlung sehr brutal. Die Charaktere aber, die hier gezeichnet wurden, sind sensationell gut. Es sind keine oberflächlichen Figuren, sondern Charaktere mit Tiefgang, die äußerst authentisch wirken. John Hart schafft es, selbst einen knallharten Killer eine zweite, emotionale Seite zu entlocken, sodass dieser wieder sympathisch wirkt.

    Sehr fesselnd geschrieben, man fiebert dem Ende und der Lösung der vielen Rätsel förmlich entgegen. Der Schreibstil liegt auf hohem Niveau, man kann fast von einem literarischen Thriller sprechen. Meiner Meinung nach, ein ganz großes Werk, das John Hart hier geschaffen hat.

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  • Iron House Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bücherwurm78, am 07.03.2012

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    Ein sehr sehr gutes Buch. Von der ersten Seite an hat mich John Hart mit seiner Geschichte um Michael gefesselt. Die zwei Seiten im Leben von Michael werden gut dargestellt und auch zusammengeführt, dieser kommt dabei bei mir als Leser sehr symphatisch rüber, trotz seines „Jobs“ als Profikiller. Auch die Erlebnisse von Michael im Kinderheim sind ohne Beschönigungen beschrieben und haben mich sehr bewegt. Für mich gab es im Buch keine faden Stellen, es war sehr flüssig geschrieben und ich mochte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da ich immer gespannt darauf war wie es weiter gehen wird. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe ohne zu Zögern 5 Sterne.

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  • Ungleiche Brüder mit harter Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 07.03.2012

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    Am „Iron Mountain“ liegt das „Iron House“. In der Gegenwart leerstehend, vom damals alten Leiter allerdings noch als Hausmeister betreut. Damals, als das „Iron House“ noch ein Waisenhaus war. Der härteren Sorte und der härteren Gangart. Wie Michael und Julian, das ungleiche Brüderpaar, zu spüren bekamen. Michael, der immer schon härtere, an den sich niemand herantraute und Julian, der kleinere, sensible, welcher der Drangsal und der Folter durch andere Jugendliche ausgesetzt war.

    Und welch Unglück, genau an dem Tag, an dem beide adoptiert werden sollten, geschieht eine Gewalttat, die Michael auf seine Kappe nimmt. Er flieht und Julian wird alleine adoptiert. Seitdem, bis zu Gegenwart, verlief die Geschichte der Brüder getrennt. Michael fand Aufnahme bei einem der härtesten Gangster New Yorks, Julian in der reichen Familie eines Senators. Michael entwickelte sich zur „grauen Eminenz“, dem engsten Vertrauten des Gangsters, dem „Killer ohne Namen und Gesicht“, Julian entfaltete sein Talent für Geschichten und ist mittlerweile ein höchst erfolgreicher Kinderbuchautor, innerlich allerdings weiterhin höchst ungefestigt.

    Jetzt, wo alles anders wird. Der väterliche Gönner Michaels stirbt, der Kampf der Unterwelt um seine Nachfolge entbrennt. Michael möchte nichts anderes als aussteigen. Doch die anderen wollen seinen Tod und greifen an seinen einzigen verwundbaren Stellen an, bei seinem Bruder. Und dann bei seiner Geliebten.

    Doch nicht nur dieses Katz und Maus Spiel beherrscht die Seiten des Buches. Viele Personen tauchen zunächst unverbunden auf, von denen sich herausstellen wird, dass sie miteinander eine weit zurückreichende Geschichte teilen. Tote werden aus dem See auf dem Landgut des Senators gezogen. Auch deren Spuren reichen weit in die Vergangenheit zurück. Findet sich in den aktuellen Ereignissen plötzlich eine Spur zu jenem Abend, als Michael als kleines Kind mit seinem gerade geborenen Bruder sich ausgesetzt an einem Bach wiederfand? Warum legte die Frau des Senators, Abigail, soviel wert darauf, diese beiden Kinder zu adoptieren? Fragen über Fragen als Teil eines harten Spiels um Macht und Einfluss, denen sich Michael stellt.

    Aus verschiedenen Perspektiven der Gegenwart und Vergangenheit entfaltet John Hart in seinem neuen Thriller eine komplexe Geschichte, in der alles mit allem zusammenhängen wird, dies allerdings über weite Strecken des Buches kaum erklärlich scheint.

    Dient der erste Teil des Buches der Platzierung der Figuren in der Geschichte und der Darstellung der entsprechenden Hintergründe (mit durchaus einigen Längen, die es zu überstehen gilt als Leser), nimmt der Thriller im zweiten Teil immens Fahrt auf, bietet einen hohen Grad an Spannung (und harter Gewalt), die John Hart unverblümt und gradlinig zu schildern versteht. Wie dann jeder mit jedem und alles mit allem zusammenhängt, das zeigt sich in düsterer Atmosphäre fast erst ganz zum Schluss des Buches.

    Mit kleineren Abstrichen aufgrund einiger Längen, was den ersten Teil des Buches angeht, bietet „Das eiserne Haus“ anregende und späterhin auch hochspannende Unterhaltung mitsamt dem ein oder anderen Blick in horrende innere Abgründe menschlichen Seins. Durchaus empfehlenswert.

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  • William Faulkners Tiefe, Dostojewskis Wucht im Korsett eines Hart'schen Kriminalromans... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 05.03.2012

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    John Harts vierter Roman. Vier Tauchgänge in die Unergründlichkeiten menschlicher Psychen und Verhaltensweisen. Alle vier großartig. Bücher, für die man um zwei Uhr nachts wieder aufsteht, die Stille und Dunkelheit der Umgebung genießt, um sich im Strom und den Stromschnellen der Geschichte mitreißen zu lassen.

    Trotz - oder vor allem wegen aller Gewalttätigkeit - nähert sich Hart mit einer psychologischen Feinfühligkeit seinen Figuren, führt Bohrgänge in teils verschüttete Sedimente menschlicher Traumata durch, die er in komplexen und vielschichtigen Geschichten verpackt. Immer geht es um Familie, düstere Familiengeheimnisse und den Umgang der einzelnen Figuren mit Erinnerung, Schmerz und Lebenswillen. Und so fällt es mir schwer, Harts Romane als Kriminalliteratur zu bezeichnen. Sie sind soviel mehr! Wer ihn liest, wird dies verstehen. Ich bin höchst erfreut zu sehen, dass in den Rezensionen von Kunden zu diesem Buch schnell klar wird, dass das 'Eiserne Haus' jeden beeindruckt, beschäftigt und fesselt. Was, bitte, kann man von großer Literatur mehr erwarten?

    Zwei Waisenkinder. Brüder. Früh getrennt. Michael, stark und robust,der schon im Waisenhaus auf seinen unter der Gewalt zerbrechenden Bruder aufpasst, wird vom Strassenkind zum Profikiller, Julian wird adoptiert, wächst wohlbehütet aber zerbrochen auf, entwickelt sich zu einem einem brillanten aber düsteren Jugendbuchautor, über dessen Werke gesagt wird:

    "Julian schreibt so düster, weil das Licht, das er zu vermitteln hofft, so matt ist, das man es nur sieht, wenn alles ringsherum dunkel ist. [...] Figuren und schwarze Taten, Schmerz und Mühe und Verrat. Doch das Licht ist immer da."

    Als schriebe John Hart über sich selbst... Komplex, tiefgründig, sprachgewaltig und spannend bis zum Showdown. Der eigentliche Showdown kommt allerdings erst nach der Action und führt alle Handlungsstränge zusammen. Ein herausragender Roman, 'Das eiserne Haus'.

    "Das hier war nicht nur ein Haus. Es war das harte, zerklüftete Maul der Welt, die sie ausgekotzt hatte. Julian vernichtet, und Michael...
    Was? "

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  • Das eiserne Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von linus63, am 01.03.2012

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    Michael und und sein jüngerer Bruder Julian werden als Kleinkinder an einem eisigen Bach ausgesetzt, gefunden und nach "Iron House", einem Waisenhaus für Kinder gebracht. Während Michael früh lernt zu kämpfen und sich durchzusetzen, überlebt Julian die schreckliche Zeit nur mit Hilfe seines Bruders. Als Julian sich eines Tages wehrt und dabei einen Jungen tötet, nimmt Michael die Schuld auf sich und flieht nach New York, während Julian von einer reichen Senatorengattin adoptiert wird.
    20 Jahre später hat Michael einen festen Platz im organisierten Verbrechen, beabsichtigt aber, mit dem Segen des obersten Boss´, Otto Kaitlin, auszusteigen, um sich ein Leben mit seiner schwangeren Freundin aufzubauen. Als Kaitlin stirbt, sind seine Nachfolger nicht bereit, Michaels Ausstieg zu akzeptieren und drohen, seine Freundin und seinen Bruder umzubringen. Michael setzt alles daran, seine Familie zu schützen. Eine gnadenlose Jagd beginnt ...

    Mein erster Eindruck war, einen kalten, brutalen Thriller vor mir zu haben, doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Was mit einigen Morden und Anschlägen in Mafia-Manier beginnt, entwickelt sich im Laufe der temporeichen Handlung zu einem vielschichtigen und sehr gut konstruierten Krimi mit einigen, überraschenden Wendungen. Er dreht sich nicht nur um Macht, Kampf, Geld und Skrupellosigkeit, sondern auch um Liebe, Familienbande und zerstörte Kinderseelen. John Hart schreibt seine Geschichte so kraftvoll, packend und lebendig, dass ich ab der ersten Seite völlig gefesselt bin und das Buch innerhalb von 24 Stunden zu Ende lese.
    Der Autor stellt seine Charaktere individuell, komplex und sehr überzeugend dar. So sympathisiere ich trotz seiner vielen, strafbaren Handlungen durchgehend mit Michael, da ich seine Gründe nachvollziehen kann. In einigen tragischen, doch trotzdem anschaulichen Figuren verkörpert Hart die Folgen traumatischer Kindheitserlebnisse, was eine emotionale und sehr bewegende Atmosphäre erzeugt. Detaillierte Schilderungen grausamer Szenen werden leider nicht ganz ausgespart, aber auf ein Minimum beschränkt. Zu meiner Freude werden am Schluss alle offenen Enden schlüssig zusammengeführt und die Betroffenen können mit ihrer Vergangenheit im eisernen Haus abschließen.

    John Hart war ein mir unbekannter Autor, der mich mit diesem Buch jedoch absolut überzeugt. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen!

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  • Eiskalter Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von goldlola, am 01.03.2012

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    Zwei Brüder ausgesetzt an einem Fluß im kalten Winter. Sie haben Glück und werden gefunden. Bis zu ihrem 9.ten bzw. 10.Lebensjahr werden sie in einem Waisenhaus großgezogen. Einem Waisenhaus, das so kalt und grausam ist, wie die Morde, die einer der Brüder in seinem späteren Leben begehen wird.

    Durch eine Adoption werden beide unglücklicherweise getrennt.

    Michael lebt fortan als Straßenkind in New York und kämpft ums Überleben.

    Julian wird von einer reichen Senatorenfamilie adoptiert und wächst behütet und wohlhabend auf.

    Michael ist als Erwachsener Auftragskiller in einer "Gang", möchte aber nun da er die Frau seines Lebens kennengelernt hat und beide ein Kind erwarten, austreten. Der Alte, Chef und gleichzeitig Ziehvater Michaels entlässt Michael aus der Gang. Doch der Alte liegt im Sterbebett und hinter ihm warten schon sein Sohn Stevan und Handlanger Jimmy, um an die Macht und die Millionen zu kommen. Für sie gibt es kein Austreten - wer austritt ist für Sie dem Tod geweiht. Mit dem Tod des Alten beginnt die Jagd auf Michael und die Spannung, wer am Ende siegt, steigt. Denn nur eine Seite kann Überleben - entweder Michael oder die Gang.

    Julian hingegen ist Künstler/Kinderbuchautor geworden. Er ist immer noch schwach und leidet an mangelndem Selbstbewußtsein. Die Trennung durch seinen Bruder macht ihm noch immer zu schaffen und er wünscht sich Kontakt oder wenigstens ein Zeichen von ihm. Julians Vater ist Senator und Wahlen stehen an - doch kurze Zeit vor den Wahlen geschehen eigenartige Dinge im Umfeld des Senatorenanwesens.

    Leichen im See, Julians psyschischer Zusammenbruch und das Auftauchen von Michael geben Rätsel auf.

    Fazit:

    Das Buch liest sich unheimlich schnell und flüssig. Da es sehr spannend ist und die Geschichte immer wieder neue Überraschungen liefert. Vieles ist sehr detailliert geschrieben und man bekommt einen recht guten Eindruck über die Umgebung und Charakter. An die Zeitsprünge zwischen dem Heute und der Vergangenheit gewöhnt man sich schnell. Was ich besonders finde, ist dass trotz der Brutalität einiger Szenen im Buch und der grausamen Vergangenheit der Protagonisten, die Liebe als wichtiges Merkmal der wahre Beweggrund für manche Handlungen ist.

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  • Blut ist dicker als Eisen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Stauffer, am 29.02.2012

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    INHALT:

    Zwei vollkommen unterschiedliche Brüder wurden in einem Bachbett gefunden und ins Waisenhaus Iron House gesteckt. Der starke Michael beschützt seinen kleinen Bruder Julian so gut es geht, doch dennoch wird dieser von anderen Waisenkindern auf das schrecklichste gequält bis es sogar zu einem Mord kommt und die Brüder getrennt werden. Die reiche Senatoren Frau Abigail adoptiert Julian, aber Michael flüchtet nach New York um schliesslich in Mafiakreisen zu landen. Als er Jahre später der Liebe zur schwangeren Elena wegen aus dem kriminellen Milieu aussteigen will, eskaliert die Situation vollends. Erneut zur Flucht gezwungen macht er sich auf die Suche nach Julian um sich von seiner Sicherheit zu überzeugen, doch die Ereignisse überschlagen sich regelrecht und es hagelt Brutalitäten. Sogar ein neuer Besuch im eisernen Haus ist nötig um nach und nach Licht in die Sache zu bringen und schliesslich wird aus dem Gejagten der rachevolle Jäger...

    PERSÖNLICHE MEINUNG:

    Hochspannung pur von der ersten bis zur letzten Seite! Gekonnt wechselt der Autor die verschiedenen Perspektiven und schlüpft so in Mann und Frau, Genialität und Wahnsinn. Die Protagonisten sind mir bald ans Herz gewachsen und schon nach wenigen Buchseiten war das Buch so spannend, dass ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. 500 Seiten und zwei Tage später wurde ich mit einem für mich überraschenden Ende schliesslich belohnt und alle losen Enden der Geschichte ergaben einen Sinn.

    FAZIT:

    Ein spannender amerikanischer Thriller der gespickt ist mit Gewalt aber auch ans Herz geht.

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