Rezensent im Portrait
aus Ried
- Gesamte Rezensionen
- 140 (ansehen)
- Über mich
- Wenn Sie das lesen, lesen Sie auch!
- Alter
- 30 Jahre
- Abteilung
- Kriminalromane
- Funktion
- Blogger im Thalia Lesezimmer
- Lieblingsautoren
- Agatha Christie, Sjöwall und Wahlöö, Sir Arthur Conan Doyle, Maxime Chattam, Stefan Slupetzky, uvm
- Das beste Buch aller Zeiten
- Gibt es nicht!
Meine Favoriten
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Man spürt die Beklemmung! mehr
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Lieber hässlich und am LebenRezension vom 24.06.2011In einer Privatklinik in Dorset, England, wird eine Patientin erdrosselt. Rhoda Gradwyn eine Skandaljournalistin wollte sich die Narbe entfernen lassen, statt dessen landet sie im Leichenschauhaus. Commander Adam Dalgliesh und sein Team übernehmen den Fall. Da es sowohl in der Klinik, als auch außerhalb nicht an Verdächtigen mangelt, ist eine rasche Lösung nicht in Aussicht. Kurz darauf taucht eine weitere Leiche auf und für Adam Dalgliesh wird der Fall immer undurchsichtiger. Die ausführliche Beschreibung der Protagonisten zieht die Geschichte etwas in die Länge. Für britische Krimis nicht untypisch, aber Leser die eine rasante Handlung bevorzugen sollten sich bei diesem Roman zurückhalten. Detailliebhaber bekommen hier von der renommierten Autorin einen exquisiten Kriminalroman geliefert.
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Eine Lawine für Harry HoleRezension vom 24.06.2011Norwegen wird von einem Serienmörder heimgesucht und die Polizei kann dem Täter nur wenig entgegensetzen. Harry Hole, der einzige Beamte der schon einen Serienmörder stellte, ist in Hongkong verschwunden. Als die junge Kommissarin Kaja nach China gesendet wird um Hole aufzuspüren, findet sie einen gebrochenen, drogensüchtigen Mann wieder. Es gelingt der Kommissarin Hole zurück in die Heimat zu holen. Auf seine typische Art beginnt sich Hole in den Fall zu verstricken. Der Kommissar muss gegen einen Täter antreten, der Hole bis zum äußersten treibt und ihn schlussendlich vor eine abscheuliche Wahl stellt.
In seinem achten Fall erreicht die Figur des Kommissars Harry Hole den Boden der Gesellschaft. Schon in den Vorgängerroman lies Jo Nesbø seine Figur schwere Zeiten durchmachen. Alkohol war ständig eine Achillesferse des Kommissars, doch jetzt ist Hole auch noch dem Opium verfallen. Trotz dieser Schwächen verbleibt Holes Hartnäckigkeit, die er in diesem Roman braucht. Eine ganze Lawine rollt auf den Kommissar zu. Neben einen äußerst gewieften Täter, kommen auch politische Machtspiele und der Krankheitsfall von Holes Vater hinzu. Soviel sei vorweg verraten, auch von einer Lawine bleibt Hole nicht verschont. Grauenhafte Tatortbeschreibungen, wie sie in manchen Romanen en gros vorkommen, sucht man hier vergeblich. Clever lässt Nesbø seinen Täter morden, der nicht nur seine Opfer überrascht.
Diesen hervorragenden Roman legen Sie nur auf eine Variante beiseite. Aus Ihren kalten, toten Händen.
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Im Käfig!Rezension vom 24.06.2011Carl Mørck ist als Polizist nicht sehr beliebt unter seinen Kollegen. Da trifft es sich gut, dass ein neues Dezernat eingerichtet werden soll. Das Sonderdezernat Q, welches sich in den Kellerräumen des Polizeigebäudes befindet, soll ungelöste Fälle neu aufrollen. Kurzerhand wird Mørck als Leiter des Dezernates eingesetzt. Ein Posten auf dem Abstellgleis, wie Carl sofort erkennt und lässt die Seele baumeln, anstatt sich um seine Pflichten zu kümmern. Doch Carls syrischer Assistent Hafez el-Assad schafft es, dass sich der neue Chef einen alten Fall ansieht. Vor fünf Jahren ist eine junge Politikerin von einem Schiff spurlos verschwunden. Ertrunken lautet die Annahme. Auch Carl ist dieser Überzeugung, trotzdem greift er die wenigen Spuren halbherzig auf. Schon bald entdeckt er Ermittlungsfehler und sein Interesse ist geweckt. Was weder Carl noch Assad wissen, die junge Frau lebt noch, aber ihre Tage sind gezählt.
Wenn Sie sich schon in engen Räumen unwohl fühlen, so werden Sie bei diesem Roman in Panik geraten. Die Tortur einer Frau, die in einem Gefängnis haust, nicht weis wo und warum, schnürt einen fasst den Atem ab. Um wieder zu Luft zu gelangen teilt Adler-Olsen die Geschichte in zwei Sichtweisen. Einerseits das gefolterte Opfer, andererseits die Ermittlungen. Scheint Carl Mørck als rauer, kaltherziger Ermittler, der nicht gerade bei der Sache ist, liegt es vor allem an seinem Assistenten Assad den Fall voranzutreiben. Mit so manch zynischen und humorvollen Szenen glänzt dieser Roman und je näher man den Täter kommt, umso beängstigender wird das Ausmaß der Geschichte. Da freut man sich auf weitere Fälle des Sonderdezernats Q.
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Kinderkrieg"Rezension vom 21.05.2011
An einem heißen Sommertag wird der junge Dima von einem Fremden fotografiert. Kaum ist das Blitzlicht erloschen, findet sich Dima auf einer ihm unbekannten Insel wieder. Diese Insel ist nur eine von vierzig. Auf jeder befindet sich eine mittelalterliche Burg und sie sind durch Brücken miteinander verbunden. Dima ist nicht alleine an diesem seltsamen Ort. Auch andere Kinder hat es auf wundersame Weise an diesen Archipel verschlagen. Sie sind alle Teil eines großen Spieles. Ziel dieses Spieles ist alle vierzig Inseln zu erobern, dann darf man wieder nach Hause. Das vermeintliche große Spiel, entpuppt sich Kinderkrieg und für Dima ein Kampf um Leben und Tod.
Verloren in einer anderen Welt findet sich der Leser, mit den Protagonisten dieses Romans, an einem archaischen Platz voller Extreme. Zuerst glaubt sich Dima im Paradies auf Erden, doch dann bekommt er ein Schwert in Hand gedrückt und muss gegen ihm fremde Kinder in den Kampf ziehen. Als Fantasy-Roman verkleidet spiegelt Lukianenko eine Realität wieder, wie sie in manchen Teilen der Erde herrscht. Kinder erhalten Waffen und müssen kämpfen, weil es ihnen befohlen wird. Das anfängliche Spielzeug im Roman sind es Holzschwerter die sich im Kampfgetümmel in Stahlklingen verwandeln wird zum tödlichen Werkzeug. Innerhalb weniger Sekunden endet die Kindheit und beginnt der Kampf ums überleben. Ob jetzt außerirdische oder weltliche Machthaber das Kommando haben, eine klare Botschaft überbringt dieser Roman. Kinder sollten keinen Krieg führen!
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Götterbräute in GhanaRezension vom 21.05.2011
Im Wald eines Dorfes der Voltaregion, Ghana, wird eine junge Medizinstudentin erdrosselt aufgefunden. Da den hiesigen Polizeibeamten wenig Vertrauen geschenkt wird, beauftragt man Inspektor Darko Dawson aus der Hauptstadt Accra mit der Aufklärung des Falles. Für Darko ist dieser Auftrag nicht gerade einfach. Neben privaten Sorgen, enthält das Buschland auch entsetzliche Kindheitserinnerungen. Vor vielen Jahren verschwand Darkos Mutter im selben Gebiet.
Wo Tradition auf die Moderne trifft, entstehen Konflikte. Darko als Repräsentant des modernen Ghanas stößt in diesen Roman auf Zauberei, Hexenverfolgung und Götterbräute, sogenannte Trokosi. Mit seinen Mitteln kämpft Darko gegen diese alte Überzeugungen. Trotzdem scheint die Macht der Götter ungebrochen, selbst in Darkos Vergangenheit haben sie ihre Finger im Spiel. Kwei Quartey zeichnet in seinem Roman ein Bildnis des modernen Ghanas, gleichzeitig prangert er den Aberglauben des Landes an. Die Krimihandlung kommt dabei keineswegs zu kurz.
Sofort sympathisiert man mit Inspektor Darko, unterliegt seinem Charakter und dringt mit ihm in die Dunkelheit des Dschungels ein. Die Buschtrommel verkündet von der Ankunft eines neuen Sterns in der African-Crime-Szene!
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Für kleine und große KöpfeRezension vom 20.04.2011Welche Dinge in einem kleinen Kinderkopf stecken, erzählt Antje Damm in „Kindskopf“.
Dieses Buch macht kleine Köpfe glücklich und erinnert große Köpfe daran, dass sie auch mal Kindsköpfe waren.
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Blute für mich!Rezension vom 09.04.2011"Todeswunsch" gehört zu den Psychothrillern, den Liebhaber dieses Genres nur schwer aus der Hand legen könne. Die Frage, ob ein vierzehnjähriges Mädchen ein Mörder ist, ist die Rahmenhandlung. Aber während den Ermittlungen taucht ein Täter auf, der Ihnen das Blut gefrieren lässt!
Michael Robotham hat mit "Todeswunsch" einen Knüller geschrieben. -
Ertappt!Rezension vom 08.04.2011Eltern sollten sich von ihren Kindern beim lügen nicht erwischen lassen. Welche Folgen das hat, zeigt die liebevolle Geschichte von Salah Naoura.
Matti und Sami wohnen in Deutschland, haben aber finnische Wurzeln. Ein großer Wunsch von Matti ist es, endlich die Heimat seines Vaters, Finnland, zu sehen. Um dies zu erreichen, wendet er ein kleine List an.
Salah Naoura hat ein wunderbares Kinderbuch geschrieben, welchen sowohl kleine, als auch große Leser begeistert. Die Geschichte lichtet den Schleicher und deckt die kleinen "Notlügen" der Eltern auf.
"Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" wurde mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichtnet und ist geeignet für Leser ab 8 Jahren.
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Schlimmer gehts immerRezension vom 15.02.2011Für Joe OLoughlin bricht die Welt zusammen. Soeben hat er die Diagnose erhalten, dass er an Parkinson leidet. Doch dies ist erst der Beginn eines Alptraums für den angesehenen Psychologen. Als die Leiche einer ehemaligen Patientin gefunden wird steht Joe als Verdächtiger an oberster Stelle für den ermittelnden Detective Inspector Vincent Ruiz. Ein Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf und Joe ist die Spielfigur eines perfiden Täters.
Dass das Schicksal nicht einmal zuschlägt sondern öfters, merkt man als Leser dieser Geschichte. Anfangs wird Joe OLoughlin noch als Held hochgejubelt, doch dann folgt der Fall. Zuerst die Diagnose Parkinson was das solide Familienleben des Psychiaters auf die Probe stellt und dann muss er vor der Polizei flüchten. Diese Auf der Flucht-Spannung lässt den Leser das Buch verschlingen. Beide Helden, Jäger und Gejagter, sind sympathisch und natürlich will man wissen wer der wahre Drahtzieher dieses bösen Planes ist.
Ein Psychothriller, für Leser mit Drahtseilnerven.
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Wenn die Zeit zum Lesen fehlt!Rezension vom 17.09.2010Ob Paulo Coelhos Der Alchemist oder William Shakespears Romeo und Julia die Weltliteratur ist gefüllt mit Klassikern die man lesen oder wenigsten kennen sollte. Aber wie es in unserem hektischen Jahrhundert nun mal so ist, fehlt es den Meisten an Zeit sich einem Buch zu widmen. Auch die Flut an Neuerscheinungen macht es Viellesern schwer, sich mit den Klassikern zu befassen. Dennoch will man bei einer Party nicht als ungebildeter Klotz dastehen, wenn man einmal ein berühmtes Buch nicht gelesen hat. Um Sie vor dieser Peinlichkeit zu bewahren, empfehle ich Ihnen Weltliteratur für Eilige von Henrik Lange. In diesem Büchlein finden Sie 90 Meisterwerke der Weltliteratur kompakt zusammengefasst. In vier witzigen Zeichnungen erzählt der Autor das Wichtigste, was man über einen Roman wissen muss. Die Ausrede: Ich habe keine Zeit zum Lesen, kann man Dank dieses Buches nichtmehr verwenden.























