Des Teufels Maskerade
Leseprobe

Des Teufels Maskerade

Roman. Originalausgabe

von Victoria Schlederer

Buch

Taschenbuch (541 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Prag 1909: Das Bureau für Okkulte Angelegenheiten ermittelt ...


K&K Bureau für Okkulte Angelegenheiten, Abteilung Prag, 8. August 1915: Aufzeichnungen der abenteuerlichen Ereignisse des Sommers 1909.


Geneigter Leser, das Bureau könnte in akute Erklärungsnot geraten, sollte die Bevölkerung herausfinden, dass es staatliche Bestandsaufnahmen über Gestaltwandler und Vampire gibt. Noch sind diese phantastischen Wesen aus dem alten Volk scheu und ziehen es vor, unter sich zu bleiben. Doch als meine seltsamen Gefährten und ich den Fluch der uralten Familie Trubic aufzuklären suchten, stießen wir auf das wahre Ausmaß der okkulten Verwicklungen! Denn hören Sie: Schon bald droht ein unglaublicher Aufstand aus dem Dunkel auf die Bühne der Weltpolitik überzuschwappen ...


Dejan Sirco, Baron und Hauptmann außer Diensten


Prag, in den letzten Jahren der K&K-Monarchie: Hier unterhält Dejan Sirco, Baron und Hauptmann außer Dienst, sein "Bureau für Okkulte Angelegenheiten". Und das mit gutem Grund, bevölkern doch die unterschiedlichsten und unwahrscheinlichsten Wesen die Goldene Stadt. Unterstützung erhält Dejan von der lebensweisen Dirne Esther, dem ehemaligen Straßenjungen Mirko sowie Lysander Sutcliff, einem Earl, der durch eine Kette unglücklicher magischer Verwicklungen seit Jahrhunderten im Körper eines Otters sein Dasein fristen muss. Der neueste Fall des farbenfrohen Quartetts gestaltet sich diffizil: Es gilt, einen mörderischen Fluch zu ergründen, in dessen Bann ein altes Adelsgeschlecht seit Jahrhunderten steht. Im Zuge der Ermittlungen offenbart sich Dejan, dass weit mehr auf dem Spiel steht, als das Schicksal einer Familie: Denn hinter den Kulissen der bekannten Welt planen Geheimgesellschaften und phantastische Wesen schon lange den Aufstand, der auf die Bühne der Weltpolitik überzuschwappen droht. Der Schlüssel zu alldem liegt ausgerechnet in der Hand des janusköpfigen Felix Trubic, seines Zeichens Geheimagent seiner Kaiserlichen Majestät, der dem "Bureau" den Auftrag erteilt hatte.


Produktdetails

ISBN-10: 3-453-52655-4
EAN: 9783453526556
Erschienen: 02.11.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 541
Gewicht: 686 g
Illustrator: Iris Daub
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Victoria Schlederer

Victoria Schlederer wurde 1985 in Wien geboren, wo sie nach mehreren Auslandssemestern in Rotterdam derzeit wieder ihren Wohnsitz hat. Sie studiert Politikwissenschaft und Slawistik und ist als freie Journalistin tätig. Neben dem Schreiben gilt ihre Faszination dem Reisen, Sprachen und der Vergangenheit.

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Kundenrezensionen

  • Phantasiereiche Reise ins Prag des Jahres 1909 - fesselnd und liebenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sonja K., am 04.01.2012

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    Ein Fluch, okkultes Treiben im Prag der Jahrhundertwende, eine Liebesgeschichte und sehr viel Spannung.
    Ich habe das Buch nur widerwillig (und - psst! - nicht immer konsequent) während der Arbeit weggelegt - sobald es ging bin ich mit Freude zurückgekehrt in die außergewöhnliche und phantasiereiche Welt die Victoria Schlederer hier erschaffen hat. Ich finde ihre Sprache wunderschön und trotz der sehr gewählten und heutzutage ungebräuchlichen Ausdrucksweise liest sich das Buch sehr einfach.
    Ich freue mich sehr, dass es mit "Fortunas Flug" schon bald mehr von dieser jungen österreichischen Autorin zu lesen gibt.

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  • ....bitte mehr davon! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von LeseBär, am 02.01.2012

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    Fantasy Bücher gehören eigentlichen nicht zu dem Genre das ich gerne lese - aber eben nur "eigentlich", musste ich nach der Lektüre dieses Buches feststellen. Wer gerne Romane liest die zu Beginn des 20. Jahrhundert spielen und einen sprechenden Otter, sowie einen alten Fluch samt Vampir für durchaus interessant halten, für den ist das Buch genau richtig! Atmosphärisch dicht, geschliffene Dialoge und einfach nur gut und unterhaltend geschrieben. Also, auch wenn sie um Vampir- u. Fantasy-Bücher bisher einen großen Bogen gemacht haben (wie ich), versuchen sie es mit diesem! Ich werde auf jeden Fall ihr nächstes Buch lesen "Fortunas Flug", dass im März 2012 als Taschenbuch erscheint.

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  • Ein Trio der anderen Art Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ariane Holdack, am 10.02.2011

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    Victoria Schlederer schafft eine hervoragende Verbindung von Fantasy und Historie. Ein uralter Fluch, jede Menge düstere Weser vor dem Hintergrund der fantastischen Kulisse des alten Prag. Ein wahrer Lesegenuss, den auch auf wundervoll humorvolle Szenen wurde nicht verzichtet. Begleiten Sie Dejan Sirco bei seinen Ermittlungen für das K&K Bureau für Okkulte Angelegenheiten, es soll Ihr Schaden nicht sein.

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  • Mantel und Degen-Fantasy - herrlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Luise Schitteck, am 02.06.2010

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    Ein herrlicher Detektiv-Roman, der die verwirrenden Vorkommnisse um einen Vampir, einen alten Fluch und eine vergangene Liebe im Leben des Barons Dejan Sirco im Mittelpunkt hat. Schauplätze sind dabei unter anderem Wien und Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Frau Schlederer gelingt es, ihren Roman zu etwas Besonderem zu machen, durch ihre atmosphärischen Beschreibungen der "neuen" Zeit und eine gleichzeitig herrlich verschrobene Personalmischung. Allein der nach seinem Tod durch ebenso nebulöse wie offensichtlich unglückliche Umstände in den Körper eines Fischotters versetzte schottische Adlige Sir Lysander Sutcliffe hat mich sofort für dieses Buch eingenommen.

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  • Nicht mein Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.01.2010

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    Finde den Erzählstil sehr schwer zu lesen. Verwirrend, aber das ist Geschmackssache.
    Nicht mein Fall. Bin leider enttäuscht von dem Buch.

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  • Prag, im Jahre 1909... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Mönck, am 19.11.2009

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    Dieser wundervolle Roman entführt den Leser ins mystische Prag im Jahre 1909, wo Baron Dejan Sirco zusammen mit einem sprechenden Otter und einem ehemaligen Straßenjungen Fälle in okkulten Angelegenheiten löst. So erreicht ihn schließlich das Gesuch seines alten Freundes Felix Trubic, auf dessen Familie ein tödlicher Fluch lastet. Aber warum scheint er Dejan dann etwas zu verschweigen?
    Das phantastische Abenteuer überzeugt vor allem durch seine liebevoll gestalteten und facettenreichen Charaktere und die wunderbare Sprache. Vieles entnimmt man zwischen den Zeilen der fesselnden und originellen Geschichte. „Des Teufels Maskerade“ ist ein bezauberndes Buch, um einfach mal dem Alltag höchst stilvoll zu entfliehen.

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  • Ein gelungenes Erstlingswerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Schäfer, am 10.11.2009

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    In einem wunderbar blumigen Erzählstil lässt uns Victoria Schlederer, Dejan Sirco, Detektiv in Okkulten Angelegenheiten, bei seinen Ermittlungen begleiten. Zusammen mit seinen Gefährten, dem Waisenjungen Mirko und, dem in einem Otterkörper gefangenen, Lysander Sutcliffe machen sie sich auf, den todbringenden Fluch, welcher auf dem Adelsgeschlecht derer von Trubic liegt, zu lösen. Dabei geraten sie in ein höchst übernatürliches Verwirrspiel, in welchem phantastische Wesen versuchen die Macht an sich zu reissen.

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BRATISLAVA UND PRAG 4. BIS 9. JUNÍ 1909


Bratislava, am 4. Juni 1909


Meine teure Esther,
vergib mir, dass meine Antwort auf Deinen letzten, bezaubernden Brief so lange auf sich warten ließ. Dejan, Mirko (den ich heute durch mein Diktat zum Mitwisser mache, da Dejan gegenwärtig im Dienst unseres höchst sonderbaren Auftraggebers unterwegs ist) und ich haben vor einigen Tagen recht überstürzt nach Bratislava reisen müssen: Ein gewisser Graf Mahler hat uns engagiert, die angeblich skandalösen Liebeleien seiner jungen Gemahlin zu beweisen. Nach Tagen intensiver Recherchen steht nun fest, dass besagte Dame unschuldiger ist als ein Lämmchen - jeder Erbauungsroman liest sich pikanter denn ihre Korrespondenz.
Unglücklicherweise haben der Graf und Dejan ausgehandelt, dass wir unsere Gage nur erhalten, wenn es uns tatsächlich gelingt, einen Fehltritt nachzuweisen. In Konsequenz dieser hirnrissigen Abmachung (zu der selbstredend weder Mirko noch ich hinzugezogen wurden), verbringt Dejan nun unproportional viel Zeit damit, der arglosen kleinen Comtesse schöne Augen zu machen. Er hat es nicht anders gewollt.
Ansonsten regnet es seit Tagen fürchterlich; soeben haben wir einen Vormittag damit zugebracht, uns beim Kartenspiel in unserer Herberge zu langweilen. (Welche unsinnigerweise den schönen Namen "Zum Goldenen Gardisten" trägt. Ich bat Mirko gestern, sich bei dem Wirt nach dem Ursprung jener befremdlichen Benennung zu erkundigen, doch dieser hatte das Gasthaus erst vor wenigen Monaten übernommen und konnte sich keinen Reim auf die Namensgebung seines Vorgängers machen.)
Ferner versuchen Mirko und ich, Dejans Launen zu ertragen. Unser alter Freund befindet sich in letzter Zeit in denkwürdig trüber Stimmung - derart gereizt habe ich ihn nicht mehr erlebt seit den Wochen nach seinem Unfall letztes Jahr. Besonders unerträglich gab er sich vorgestern, als wir auf dem "entsetzlichen" Marktplatz auf den
Vagabunden warteten, der uns durch einen nächtlichen Spaziergang über die Dächer ein paar Briefe aus dem Sekretär der Gräfin Mahler beschafft hatte.
Während ich alle Mühe hatte, mich in dem Gedränge vor den Rädern diverser Karren und dem groben Schuhwerk der Marktleute zu retten, der Gestank von halbverdorbenem Gemüse und Fleisch mir grässliche Übelkeit bereitete und ich mich ferner quälte, das dialektbehaftete Idiom der hiesigen Bevölkerung zu verstehen, hielt Dejan mir jenen bewussten Vortrag, den er in diesen Situationen zu halten pflegt.
"Schmiedet denn niemand mehr groß angelegte Ränke?", fragte er mit tiefer Bitterkeit in der Stimme. "Kaum fährt die feine Gesellschaft in die Sommerfrische, werden wir zu Laufburschen in zweitklassigen Liebeskabalen degradiert. Das ist meine letzte Saison, das schwöre ich dir, bei allem was mir heilig ist. Nächsten Frühling setzen wir uns nach Paris ab, genießen im Kreis der Boheme das sorglose Leben."
Bei dieser hochtrabenden Rede konnte ich nicht umhin, mir ein leises Lächeln zu gestatten - wie oft hatte er mir bereits in überzeugendster Manier geschworen, dass dieser Tag unwiderruflich der allerletzte sein würde, an dem er Talent und Spürsinn vergeudete als Detektiv im Dienst der Oberschicht.
Und dennoch: Die Tage, an denen Dejan seinen Beruf, nein, vielmehr seine Berufung, verflucht, haben sich in letzter Zeit merklich gehäuft. Ein Umstand, der vermutlich in engem Kontext zu seinem 39. Geburtstag steht, den er letzte Woche wenig feierlich begangen hat. Ich bin mir sicher, Du hast ihn vergessen, meine schöne Esther, und ich bitte Dich inständig, ihn nicht weiter zu erwähnen. Dejan reagiert gegenwärtig recht brüsk, wenn jemand ihn an die Tatsache erinnert, dass er sich mit großen Schritten der ungeliebten Vierzig nähert, und ich fürchte, auch Du bist augenblicklich nicht vor seinem Zorne gefeit. Als er letzte Woche ein ungekanntes graues Haar entdeckte, warf er doch tatsächlich eine Teekanne aus Meißner Porzellan aus dem Fenster unserer Wohnung. Du kannst Dir sicherlich die Befremdung der Nachbarn vorstellen.
Kurz, der Müßiggang bekommt ihm von uns allen am wenigsten. Mirko gibt sich recht pflegeleicht, insgeheim ist er wohl dazu geboren zu privatisieren, und seine Bewunderung gegenüber Dejan ermöglicht es ihm, mühelos über die Launen und Fehler seines Herrn und Meisters hinwegzusehen. (Wenn Du diesen letzten Satz liest, sei Dir bewusst, dass ihm eine exakt neunminütige Diskussion vorangegangen war, in der Mirko mich zu bewegen trachtete, "Freundschaft" anstelle des unschönen Wortes "Schwärmerei" zu schreiben. Dies ist der Kompromiss.)
Wirklich, Esther, ich kann Dich nur bitten, halte Augen und Ohren offen, ob es angemessene Arbeit für uns gibt im heimatlichen Prag. Der Umstand, dass wir unseren Lebensunterhalt momentan mit Aufträgen von enormer Lächerlichkeit bestreiten müssen, ist wahrlich entwürdigend. Ich hoffe von ganzem Herzen auf einen neuerlichen Zwist unter Rosenkreuzern, eine verschwundene Reliquie oder die Rückkehr des Vampirs auf dem Vysehrad. (Dessen Ausbleiben mich offen gesagt schon seit geraumer Zeit verwundert. Ich war tatsächlich der Meinung, nichts und niemand auf der Welt sei sturer als dieser Nosferatu.)
Nun denn, ich hoffe auf baldige Nachricht von Dir. Küsse die kleine Alena von mir.
Ich verbleibe stets der Deine Lysander


Liebe Esther,
wenn Lysander sich über Dejans Launenhaftigkeit auslässt, dann wohl nur, um von der seinen abzulenken. Bratislava ist eigentlich gar nicht so kolossal uninteressant. Ich habe Dejan und Lysander bereits beim Kartenspiel einen ganzen Beutel Kronen abgenommen. Tarockieren können sie alle beide nicht, meine Herrn Mentoren. Heute Nachmittag sind wir bei der Comtesse Mahler zum Tee eingeladen. Als sie erfahren hat, dass der Herr Baron in Begleitung seines armen verwaisten Neffen reist - wie ich diese Rolle hasse -, war sie ganz hin und weg. Und Lysander kommt sowieso mit, als Haustier am schwarzen Samtband, auch wenn er dann wieder den Beleidigten spielt.
Mirko
PS: Auf den Vampir wäre ich schon auch neugierig.


Esther,
nur ein rasches Addendum: Unterstehe Dich, Lysander ein Wort zu glauben. Ich bin geneigt, ihm für seine despektierlichen Reden den Pelz abzuziehen und Dir einen hübschen Muff daraus schneidern zu lassen.
Dejan


AUS DEN AUFZEICHNUNGEN BARON SIRCOS, BRATISLAVA, 4. JUNI 4909


Tee und Kammermusik in der weitläufigen Stadtwohnung der Comtesse Mahler. In aufpolierter Gardeuniform eines Hauptmanns des 46. K&K-Regiments schritt ich in den in geschmacklosen Rosatönen gehaltenen Salon, gefolgt von Mirko, meinem Neffen für jenen Nachmittag - einem Bild jugendlichen Charmes und Begeisterungsfähigkeit, den hämisch grinsenden Lysander auf dem Arm.

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