Jeder stirbt für sich allein

Roman

von Hans Fallada

Buch

Taschenbuch (704 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Die literarische Wiederentdeckung des Jahres." Der Tagesspiegel Ein einzigartiges Panorama des Berliner Lebens in der Nazizeit: Hans Falladas eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute avancierte rund 60 Jahre nach ihrer Entstehung zum überragenden Publikumserfolg in Deutschland und der Welt. Millionen Leser sind berührt von der Geschichte des Ehepaars Quangel, das nach dem Kriegstod des Sohnes einen ganz privaten Weg findet, sich gegen das unmenschliche Regime zur Wehr zu setzten und so die eigene Seele zu retten.
Der Sensationsbestseller - in mehr als 30 Sprachen übersetzt Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin diesen Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der "normalen" Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist. - Diese Neuausgabe präsentiert Falladas letzten Roman endlich in der ungekürzten Originalfassung und zeigt ihn rauer, intensiver, authentischer. Ergänzt wird der Text durch ein Nachwort, Glossar und Dokumente zum zeithistorischen Kontext.

Produktdetails

Verkaufsrang: 8.130
ISBN-10: 3-7466-2811-3
EAN: 9783746628110
Erschienen: 16.04.2012
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 704
Länge/Breite: 205mm/133mm
Gewicht: 686 g
Reihe: Aufbau Taschenbücher
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Hans Fallada

Rudolf Ditzen alias Hans Fallada , geb. 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten, besuchte ohne Abschluss das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Von 1915-25 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, von 1928-31 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt 'Der junge Goedeschal', seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman 'Kleiner Mann was nun?' (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als 'unerwünschter Autor' zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.§Weitere wichtige Werke: 'Bauern, Bonzen und Bomben' (1931), 'Wer einmal aus dem Blechnapf frißt' (1934), 'Wolf unter Wölfen' (1937), 'Der eiserne Gustav' (1938), 'Geschichten aus der Murkelei' (1938), 'Jeder stirbt für sich allein' (1947).

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Kundenrezensionen

  • Großer Roman über das Leben in der Hitlerzeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helene Oberleitner, am 14.03.2013

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    Das berliner Arbeiterehepaar Anna und Otto Quangel erwachen durch den Tod ihres Sohnes im Krieg und beginnen nachzudenken. Sie erkennen den Irrsinn des faschistischen Systems und beginnen mit Postkarten, die sie in vielfrequentierten Häusern ablegen, ihren Widerstand zu äußern. Ihre Geschichte, die der Bewohner ihres Hauses und der mit der Verfolgung befassten Polizisten führt auf beklemmende Weise vor Augen, wie das Leben in der Nazidiktatur abgelaufen ist. Am Ende sind nicht nur die Quengels gefasst, verurteilt und hingerichtet, sondern fast alle Figuren sind in den Mühlen dess Systems zu Schaden, wenn nicht ums Leben gekommen. Nur der Sohn des kleinen Gauners, der aus Berlin aufs Land geflüchtet ist, zeigt uns am Ende einen positiven Ausblick.

    Ein Buch wie ich es mir wünsche: zum Teil auf Fakten beruhend, zum Teil fiktional, zu Gunsten der Vermittlung der Botschaft gelegentlich nicht ganz korrekt, aber mit ungeheurem Sog den Leser mitreissend. Dazu Stadtpläne und ein Glossar im Anhang, biografischen Daten und Entstehungsgeschichte des Romans- einfach großartig!

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  • Elise und Otto Hampel leisten Widerstand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 26.04.2012

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    Diese Neuausgabe des Romans "Jeder stirbt für sich allein" beruht auf dem Originaltyposkript von 1947. Im Anhang machen mir die Fotos nachdrücklich klar, daß diesem Roman ein wirklicher Fall zu Grunde liegt. Das Berliner Ehepaar Elise und Otto Hampel verteilte in der Nazizeit handgeschriebene Postkarten in Treppenhäusern. Sie hoffen, etwas gegen Hitler ausrichten zu können, geraten aber schneller, als gedacht in den Blickwinkel der Gestapo. Diese Neuausgabe wurde zum Überraschungserfolg in den USA!

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  • Widerstand des kleinen Mannes! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 16.04.2012

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    Fallada hat hier eine Hommage an den kleinen Mann und seinen Widerstand gegen die Nazis geschrieben. Anna und Otto Quangel haben ihren Sohn früh im sinnlosen Krieg verloren. Nach der großen Trauer, kommt die Wut und Otto schmiedet einen Plan. Er schreibt Botschaften die das System entlarven auf Postkarten und verteilt sie in der Stadt.Das Leben der kleinen Leuten im Berlin der Nazis wird minuziös geschildert. Die Sprache ist präzise, die Schicksale sind berührend und die Absurdität des Systems wird grandios belegt. Ein absolutes Muss! Eins der besten Bücher über Nazi-Deutschland!

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  • Jeder stirbt für sich allein. Ein alter Klassiker, unbedingt lesen.! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 14.04.2012

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    Wer kennt ihn nicht den Klassiker von Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“ der in über 3o Sprachen übersetzt wurde.
    Die Geschichte des Widerstandes kleiner Leute im dritten Reich.

    Ich brauche nicht näher auf den Inhalt einzugehen, denn jeder interessierte ältere Leser kennt den Kampf gegen das Naziregime des stillen einfachen Ehepaares Quangel in Berlin, deren einziger Sohn im Krieg für das Vaterland gefallen ist. Sie verteilen Zettel und Karten um auf das Unrechtsregime aufmerksam zu machen. Es ist für sie die einzige Möglichkeit vor sich selbst zu bestehen. Sie verfolgen ihr Ziel mit aller Konsequenz und so wurden sie 1943 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

    Die Geschichte basiert auf tatsächlichen Ereignissen. Der Dichter und spätere Kulturminister Johannes R. Becher hat Fallada die Möglichkeit gegeben, Einblick in die Gestapo-Akten zu nehmen.

    Aber auch jungen Lesern, die sich für die deutsche Geschichte interessieren möchte ich dieses Werk ans Herz legen.

    Die ungekürzte Originalfassung ist in der ganzen Ausführung, intensiver, authentischer und auch ein wenig rauer in der ganzen Wortwahl. Es war mir persönliche eine große Freude, diese Geschichte nach so langer Zeit wieder zu lesen.

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  • Pflichtlektüre! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Habel, am 14.04.2012

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    Minutiös und sehr detailgenau aufgezeichnetes Dokument um Spitzeltum, Zivilcourage, Mut und Ohnmacht im Berlin der 40er Jahre.
    Das kann sich niemand ausdenken.
    Das ist tatsächlich passiert und
    Hans Fallada hat mit seinem opulenten Roman nach wahren Begebenheiten dafür gesorgt, dass wir davon erfahren.
    Unbedingt lesen!

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