BuchhändlerInnen im Portrait

aus Bielefeld
- Gesamte Rezensionen
- 431 (ansehen)
- Funktion
- Filialleitung
- Lieblingsautoren
- Immer wieder jemand Neues, aber besonders gern lese ich, wenn ungewöhnliche, skurille Geschichten dabei herauskommen
- An meinem Beruf gefällt mir
- Dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt
- Im Beruf seit
- 1985
- Das beste Buch aller Zeiten
- Das kommt noch!
Meine Favoriten
-
.
Ein aussergwöhnliches Werk - es hat lange gebraucht, bis es verlegt wurde und jetzt gehört es zu meinen... mehr
-
.
Dieses Buch wurde mir einmal von einer Verlagsvertreterin ans Herz gelegt; und seitdem vertraue ich fast... mehr
-
.
Stefanssoon vereint hier alle Eigenschaften, die ich an einem Buch mag: liebenswerte, manchmal kauzige... mehr
-
.
Auch dies gehört in jeden Bücherschrank, irgendwann hole ich sie wieder hervor und lese ein paar. mehr
-
.
Eine Geschichte über Musik und frei sein. mehr
-
LieblingsbuchRezension vom 29.01.2013Wunderschön! Da tut sich ein ganzer Kosmos auf: Als erst Lorens Mutter, dann seine Grosseltern sterben, soll seine Tante sich um ihn kümmern. Doch bei ihrem ersten Ausflug ins Planetarium wird Loren von einer geheimnisvollen Frau entführt. Kurz darauf stellt sich heraus, dass ein reicher Grossonkel der Initiator der Aktion war und Loren das Leben bieten kann, das er sich schon immer gewünscht hat. In einem Brief erklärt der Junge seiner Tante den Entschluss dort zu bleiben. Doch der Brief kommt nie an und die Dinge nehmen ihren Lauf... Wunderschön geschrieben, ein Panorama der Zeit und eine spannende Familiengeschichte! Darin kann man einfach versinken!
Wer die darauffolgenden Werke des Autors liest, wird immer wieder einen Anklang an dieses Buch finden - doch bleibt sein Erstlingswerk einfach unerreicht! -
NachmittagslektüreRezension vom 28.01.2013Fred Firneis, ehemals erfolgreicher Lyriker, soll nach dem Willen seiner Verlegerin endlich einen neuen Lyrikband schreiben. Zur Erholung und Inspiration wird er von ihr in die Berge geschickt.
Herrlich zu lesen, wie Fred auf dem Weg in die Berghütte an vermeintlich kauzigen Bergbewohnern vorbeikommt, er gleich nach der ersten Nacht aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird und beim verzweifelten Versuch, den Rückweg zu finden, fast ums Leben kommt (das passiert natürlich nicht).
Doch dann geht es aufwärts; er wird vom Förster gerettet, lernt das Jodeln, fängt wieder an zu putzen, pflegt das Haschisch-Feld des Försters und lernt die Biologin Mara kennen.
Klasse die Szene, als eigentlich alles schön ist und Fred nichts besseres zu tun hat, sich auf den Verfall der Welt, des Menschen und sich im Speziellen zu konzentrieren. Ja, ja, alles geht den Bach runter. Aber darauf hat Peter Freund eine gute Antwort.
Nett zu lesen, viel zu schmunzeln und auch die eine oder andere Weisheit verbirgt sich in dem Buch.
-
HerrlichRezension vom 08.12.2012Nicht schon wieder ein Buch über das Alter! Das hatten wir in letzter Zeit genug! - so dachte ich. Doch nachdem ich die ersten 30 Seiten geschafft hatte, gewann das Buch an Fahrt. Wie ein schwedischer Schwejk stolpert Alan Karlsson mit einem Koffer voller Geld durch die schwedischen Weiten und hinterlässt unfreiwillig und eher zufällig eine Spur von toten und weniger toten Gangstern. Auch die Lebensgeschichte Alan Karlssons, beginnend in den zwanziger Jahren, ist ähnlich turbulent. Denn eigentlich ist er der Schlüssel für die bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Ich kann nur aufrufen, das Buch zu lesen: herrlich komisch, nimmt sich nicht ernst und mit einer überzeugenden Philosophie! -
Diplomatisch kurzweiligRezension vom 21.11.2012Anläßlich einer im November 2012 stattgefundenen Lesung mit dem aus Detmold stammenden Autoren, also schon fast ein Regionalautor, muß ich natürlich eine Rezension zu dem Buch schreiben. Eigentlich könnte man meinen, daß jemand, der selbst den gefürchteten Diplomatentest nicht bestanden hat, nun traurigen Gedanken nachhängt. Aber nein. Er ist dem Metier treu geblieben; neben seiner Hauptprofession als Rechtsanwalt bereitet er zusammen mit einem Freund andere Bewerber für das Diplomatenamt auf das komplizierte Auswahlverfahren vor. Und wenn in der Familie dann auch noch Diplomaten vertreten sind, dann kommt die eine oder andere Anekdote über dieselben zusammen. Kurzweilig erzählt, kommt man schnell ins Schmunzeln, lernt so einiges über diesen Berufsstand dazu und wird mit dem Wahrheitsgehalt von Diplomaten-Mythen konfrontiert. Schönes Geschenk für politisch und kulturell und reisetechnisch interessierte Leser! -
Diplomatisch kurzweiligRezension vom 21.11.2012Anläßlich einer im November 2012 stattgefundenen Lesung mit dem aus Detmold stammenden Autoren, also schon fast ein Regionalautor, muß ich natürlich eine Rezension zu dem Buch schreiben. Eigentlich könnte man meinen, daß jemand, der selbst den gefürchteten Diplomatentest nicht bestanden hat, nun traurigen Gedanken nachhängt. Aber nein. Er ist dem Metier treu geblieben; neben seiner Hauptprofession als Rechtsanwalt bereitet er zusammen mit einem Freund andere Bewerber für das Diplomatenamt auf das komplizierte Auswahlverfahren vor. Und wenn in der Familie dann auch noch Diplomaten vertreten sind, dann kommt die eine oder andere Anekdote über dieselben zusammen. Kurzweilig erzählt, kommt man schnell ins Schmunzeln, lernt so einiges über diesen Berufsstand dazu und wird mit dem Wahrheitsgehalt von Diplomaten-Mythen konfrontiert. Schönes Geschenk für politisch und kulturell und reisetechnisch interessierte Leser! -
BeeindruckenRezension vom 18.11.2012Anlaß für die Rezension ist die Verfilmung des Romans, der, als er damals als Erstlingswerk, erschien, aus dem Stand Furore machte und literarisch viele Leser überzeugte. Ich habe mich bei Erscheinen lange Zeit durch das Buch kämpfen müssen - die vielen Zeitebenen, die Art der Sprache (angepaßt an die jeweilige Zeit), erforderten hohe Konzentration und machten den Einstieg in das Buch nicht einfach. Doch am Ende des ersten Drittels packt einen das Buch und gehörte dann für mich zu den Büchern, die einen voller Gedanken zurücklassen. Umso mehr hat es mich gefreut, daß in dem Film der finale Satz ,daß vielleicht das eigene Tun nur ein Tropfen im Ozean ist - doch der Ozean ist nun mal die Summe vieler Tropfen´ auch einer der wichtigen Schlußsätze geblieben ist. Ein wunderbares Buch! -
BeeindruckendRezension vom 18.11.2012Anlaß für die Rezension ist die Verfilmung des Romans, der, als er damals als Erstlingswerk, erschien, aus dem Stand Furore machte und literarisch viele Leser überzeugte. Ich habe mich bei Erscheinen lange Zeit durch das Buch kämpfen müssen - die vielen Zeitebenen, die Art der Sprache (angepaßt an die jeweilige Zeit), erforderten hohe Konzentration und machten den Einstieg in das Buch nicht einfach. Doch am Ende des ersten Drittels packt einen das Buch und gehörte dann für mich zu den Büchern, die einen voller Gedanken zurücklassen. Umso mehr hat es mich gefreut, daß in dem Film der finale Satz ,daß vielleicht das eigene Tun nur ein Tropfen im Ozean ist - doch der Ozean ist nun mal die Summe vieler Tropfen´ auch einer der wichtigen Schlußsätze geblieben ist. Ein wunderbares Buch! -
BeeindruckendRezension vom 18.11.2012Anlaß für die Rezension ist die Verfilmung des Romans, der, als er damals als Erstlingswerk, erschien, aus dem Stand Furore machte und literarisch viele Leser überzeugte. Ich habe mich bei Erscheinen lange Zeit durch das Buch kämpfen müssen - die vielen Zeitebenen, die Art der Sprache (angepaßt an die jeweilige Zeit), erforderten hohe Konzentration und machten den Einstieg in das Buch nicht einfach. Doch am Ende des ersten Drittels packt einen das Buch und gehörte dann für mich zu den Büchern, die einen voller Gedanken zurücklassen. Umso mehr hat es mich gefreut, daß in dem Film der finale Satz ,daß vielleicht das eigene Tun nur ein Tropfen im Ozean ist - doch der Ozean ist nun mal die Summe vieler Tropfen´ auch einer der wichtigen Schlußsätze geblieben ist. Ein wunderbares Buch! -
FormvollendetRezension vom 03.11.2012Warum 5 Sterne?: Das ist ein Buch, das einem Buchliebhaber Freude macht. Wenn man sich aufmerksam mit dem Buch beschäftigt - mit Inhalt UND Form - kann man das verstehen.
Bottega Veneta steht laut Inhaltsangabe für "zeitlosen Luxus". Im Vorwort von Matt Tyrnauer wird die Entstehungsgeschichte von Bottega Veneta beschrieben, wie man auf die besonderen Materialien kam, was der Leitspruch "When your own initials are enough" für das Label bedeutet. In der Einleitung kommt dann Tomas Maier, der Kreativdirektor, zu Wort. Auf 7 Seiten erzählt er, was Bottega Veneta für ihn bedeutet. Seine Liebe und Wertschätzung der Handwerkstradition des Venetos, des Könnens der Mitarbeiter und zum entstehenden Produkt wird in diesem Text deutlich.
Die folgenden Kapitel widmen sich Der Tasche, Kleinlederwaren, Reisegepäck, Schuhe, Damenkollektion, Schmuck, Herrenkollektion, Möbel, Wohnaccessoires, Die Uhr, Duft. Diese Kapitel wurden von bekannten Journalisten aus dem Mode- und Designbereich geschrieben. Während die Journalisten ihre ganz persönlichen Gedanken zu dem Thema niederschrieben, findet sich am oberen Rand der jeweiligen Seite ein fortlaufender schmaler Text von Tomas Maier, der seine Beweggründe/ Gedanken zur Gestaltung des jeweiligen Gegenstandes äußert. Abgerundet wird das Ganze durch die passenden Bilder.
Der Bildband wird geschützt durch einen Schuber, der logischerweise nicht das Logo der Firma trägt, sondern den Leitspruch "When your own initials are enough". -
Kurz und knappRezension vom 03.11.2012Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Touren werden kurz und knapp erklärt. Da die Insel nicht allzu groß ist, reicht der Reiseführer auf jeden Fall, um sich unterwegs gut zu orientieren.






















