BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Bielefeld

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Immer wieder jemand Neues, aber besonders gern lese ich, wenn ungewöhnliche, skurille Geschichten dabei herauskommen
An meinem Beruf gefällt mir
Dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt
Im Beruf seit
1985
Das beste Buch aller Zeiten
Das kommt noch!
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
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    Englisch
    Rezension vom 04.04.2012
    Die Überschrift der Rezension ist eigentlich irreführend - Helen Simonson hat uns hier eine feine englische Liebesgeschichte vorgelegt und ist doch selbst Amerikanerin. Vielleicht wirkt der Roman gerade deshalb englischer als es ein englischer Autor je schreiben würde. Da ist der Major im Ruhestand, der Anstand und Würde besitzt, abends Kipling liest und niemals unaufgefordert in die Privatsphäre seiner Freunde eindringen würde. Und selbst Mrs. Ali scheint sich schon assimiliert zu haben, auf jeden Fall hat sie mehr englische Grandessa als es z.B. Roger, der Sohn des Majors, je haben wird. Wer also Romane im Stil von Jane Austen in moderner Vision mag, wird hiermit gut beraten sein.
  • Kühles Grab
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    Spannend
    Rezension vom 12.03.2012
    Annabelle ist aus ihrem bisherigen Leben einiges gewöhnt. Sie war mit ihren Eltern als Kind ständig auf der Flucht. Nach rund 18 Monaten ordnete der Vater an, dass die 5 Koffer der Familie zu packen sind und sie an einen anderen Ort ziehen. Anderer Ort bedeutete auch andere Identität, anderes Leben, andere Freunde
    Von ihren Eltern hat Annabell jedoch niemals erfahren, was hierfür der Grund gewesen sein kann.
    Die Eltern sind tot, ihr Leben ist einigermaßen in Ordnung und da muss sie in der Presse lesen, dass ihre Leiche gemeinsam mit 5 anderen Mädchenleichen in einer Grabkammer gefunden wurden.
    Unter der Leitung von D.D. Warren und Bobby Dodge beginnt der Lauf gegen die Zeit, denn fest steht, der Täter will die richtige Annabelle bekommen. „Lauf, wenn du kannst“ als Vorgänger dieses Thrillers habe ich nicht gelesen, jedoch ist es Lisa Gardner gut gelungen, den Bezug zu diesem Thriller immer wieder in „Kühles Grab“ zu finden.
    Von der ersten bis zur letzten Seite zeichnet sich dieses Buch durch Hochspannung aus. Ich habe immer ertappt, dass andere Sachen nicht mehr so wichtig waren zu erledigen, da ich unbedingt wissen musste, wie es nun weitergeht.
    Das neue Buch der Gardner „Die Frucht des Bösen“ mit D.D. Warren als eine der Protagonisten habe ich schon für Mai vorgemerkt.
  • Wildwood
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    Märchen
    Rezension vom 11.03.2012
    Dies Buch passt wunderbar zum wiedererwachenden Märchen-Trend. Vielleicht ist dies auch dem 200. Geburtstag der Gebrüder Grimm geschuldet, vielleicht aber auch, dass wir nach all den Fantasy Büchern zurück zu den Wurzeln möchten. Meloy greift hier ein altes Märchenmotiv auf, dass scheinbar als Fantasy für Kinder daherkommt. Märchenliebhaber werden dieses Buch lieben. Sprachlich überzeugend, tolle Illustrationen, muss man jedoch aufpassen, wem man das Buch gibt. Kinderbuchhändler sehen das zum Teil etwas kritisch - ich persönlich denke, dass es ein Buch für Erwachsene ist, die, wenn sie wollen, auch Kinder daran teilhaben lassen können.
  • Contagion
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    Realistisch
    Rezension vom 05.03.2012
    Ohne Effekthascherei erzählt Soderbergh in diesem Film den Ausbruch eines Supervirus. Das riesige Staraufgebot macht den Film zusätzlich zu einer filmischen Perle. Ganz grosse Klasse!
  • Contagion
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    Realistisch
    Rezension vom 05.03.2012
    Ohne Effekthascherei erzählt Soderbergh in diesem Film den Ausbruch eines Supervirus. Das riesige Staraufgebot macht den Film zusätzlich zu einer filmischen Perle. Ganz grosse Klasse!
  • Worm
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    Mehr als ein Wissenschaftskrimi
    Rezension vom 05.03.2012
    Ich kann meinen Kollegen aus Berlin nur bestätigen: es juckt schon mächtig in den Fingern, die vielen unbekannten Begriffe im Computerlexikon nachzuschlagen! Beim Weiterlesen jedoch öffnet das Buch dem Leser die Augen. Sowohl die Entstehungsgeschichte von schädlichen Programmen, Viren und natürlich von Worm wird besser als jeder fiktive Krimi erzählt, sondern es sind die vielen Anwendungs-, Herstellungs-, Entwicklungsmöglichkeiten (usw. usf.), die in den Bann schlagen. Und uns als Nicht-Geek und Nicht-Nerd nur hoffen lassen können, dass da draussen ganz viele, uns wohlgesonnene Computerprofis sitzen!
  • Wahr
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    Entdeckung
    Rezension vom 01.03.2012
    Eine Geschichte einer großen Liebe - erzählt von der "Verliererin". Oder von der, deren Art der Liebe im Alltag nicht hält, einfach zuviel ist. Anna, die diese Geschichte, von ihrer Großmutter erfährt, setzt sich nicht nur damit auseinander sondern erkennt mehr und mehr Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte.
    Toll geschrieben, schafft es die Autorin alle beteiligten Personen als selbständige, selbst handelnde Individuen zu begreifen. Ein Buch, das eine Geschichte erzählt, Fragen stellt und den Leser seinen ganz eigenen Raum zur Interpretation lässt.
  • Ab jetzt ist Ruhe
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    Diskutierfähig
    Rezension vom 24.02.2012
    Marion Brasch erzählt die Geschichte ihrer Familie. Spannend sollte sie sein, denn in den politischen Einstellungen der Brüder, des Vaters und der Grosseltern liegt eine Menge Sprengstoff. Schade ist jedoch, dass das in den Erzählungen von Marion Brasch kaum vorkommt. Man liest den Text, der sich übrigens gut lesen lässt, aber irgendwie wunderts mich, dass obwohl die Mutter an der Seite des Vaters im wahrsten Sinne des Wortes eingeht, ein Bruder wegen seiner politischen Ansichten ins Gefängnis kommt und es den anderen Brüdern auch nicht viel besser ergeht, am Ende des Kapitels die Betonung auf der Feststellung liegt, dass der Sommer ansonsten sehr schön war. So plätschert also das Leben der Autorin vor sich hin, wenn sie dann am Ende der Geschichte an den Gräbern ihrer Familie steht und abschliessend den Satz sagt:“Und ab jetzt ist Ruhe.“, weiss ich nicht so recht, was ich jetzt denken soll. Irgendwie bin ich ein wenig ratlos.
  • Verwesung
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    Spannend
    Rezension vom 14.02.2012
    Am Ende des Buches fragte ich mich, was dieser Thriller nun mit Verwesung zu tun haben sollte. Wer auf die typischen Arbeiten des forensischen Anthropologen wartet wird hier enttäuscht. Zu Beginn es Buches werden wir in eine Zeit vor dem ersten Buch zurückversetzt. Frau und Tochter von Hunter sind noch am Leben und kommen bei einem Unfall ums Leben. Vor 8 Jahren suchten in einer groß angelegten Aktion die Polizei und mehrere Wissenschaftler nach den Leichen der Bennett Zwillinge in den Tiefen des Moores.
    Der vermeintliche 4 fach Mörder Jerome Monk wollte sie an die Stätten der Begräbnisse führen. Aber diese Aktion wurde dann abgebrochen, der verurteilte Mörder beabsichtigte zu flüchten.
    Nach ca. 200 Seiten kommt das Buch dann etwas in Fahrt. Alleine dem flüssigen Erzählstil Becketts ist es zu verdanken, dass sich keine Langeweile breit macht. Wer die anderen Thriller über David Hunter kennt, der kann kaum glauben, dass er sich so sehr dilettantisch gibt. Offen bleibt, ob er selber dem Mörder auf die Spur gekommen wäre. Dieses erzählt ihm letztendlich dann die Geschichte von sich aus.
  • Verwesung
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    Spannend
    Rezension vom 14.02.2012
    Am Ende des Buches fragte ich mich, was dieser Thriller nun mit Verwesung zu tun haben sollte. Wer auf die typischen Arbeiten des forensischen Anthropologen wartet wird hier enttäuscht. Zu Beginn es Buches werden wir in eine Zeit vor dem ersten Buch zurückversetzt. Frau und Tochter von Hunter sind noch am Leben und kommen bei einem Unfall ums Leben. Vor 8 Jahren suchten in einer groß angelegten Aktion die Polizei und mehrere Wissenschaftler nach den Leichen der Bennett Zwillinge in den Tiefen des Moores.
    Der vermeintliche 4 fach Mörder Jerome Monk wollte sie an die Stätten der Begräbnisse führen. Aber diese Aktion wurde dann abgebrochen, der verurteilte Mörder beabsichtigte zu flüchten.
    Nach ca. 200 Seiten kommt das Buch dann etwas in Fahrt. Alleine dem flüssigen Erzählstil Becketts ist es zu verdanken, dass sich keine Langeweile breit macht. Wer die anderen Thriller über David Hunter kennt, der kann kaum glauben, dass er sich so sehr dilettantisch gibt. Offen bleibt, ob er selber dem Mörder auf die Spur gekommen wäre. Dieses erzählt ihm letztendlich dann die Geschichte von sich aus.