Buch
gebunden (288 Seiten)
Sprache: Deutsch
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»Berns verlorene Kindheit« ist die Geschichte einer Berner Familie im sozialen, kulturellen, politischen Kontext der Schweiz und Europas zwischen 1900 und 1950 mit Rückblicken eines Kommentators aus dem Ende des 20. Jahrhunderts.
Aber wir dürfen nicht vorgreifen, so kann eine Geschichte, wenn sie eine solche überhaupt ist, nicht beginnen.
Zu den acht Sprachen des Romans gehört auch das Bern-Deutsche, das in den alten Berner Beizen lebendig wird, darin historische Figuren neben fiktiven erscheinen: Klee, Einstein, Walser, Cendrars und Lenin, die eine unbekannte, neue Internationale begründen Der Stadt-Roman (in welchem Bern erstmals wirklich Mittelpunkt eines Romangeschehens ist, auch wenn ihm die Figuren fortlaufen, nach USA, nach Deutschland, nach Frankreich, ja bis in den Orient) überrascht mit einer unpathetischen Berner Saga entlang der kein Leser vor Überraschungen sicher ist.
| ISBN-10: | 3-86638-144-1 |
|---|---|
| EAN: | 9783866381445 |
| Erschienen: | 07.10.2009 |
| Verlag: | Axel Dielmann Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 288 |
| Gewicht: | 480 g |
Charles OFAIRE, zweisprachiger Autor, Kritiker, Journalist und Essayist aus dem jurassischen Grenzgebiet zwischen Frankreich und Schweiz, ist Verfasser von Romanen und Bühnenstücken. Er hat Sigmund Freud und Franz Kafka ins Französische übertragen, Barbey dAurevilly und Charles Nodier ins Deutsche übersetzt und die neun-bändige Ausgabe der »Correspendance Générale« von Barbey mitkommentiert und miteditiert. Daneben hat er Regiearbeiten übernommen, unter anderem »La Damnation de Faust« von Berlioz. Charles Ofaire wurde ausgezeichnet mit dem Prix Barbey dAurevilly, mit den Palmes Académiques und der Légion dHonneur.
Liebe ist eine besonders grausame Art der Hilflosigkeit. Sie waren allein, jeder in sich und schlugen gegen ihre Körperwand wie gegen ein Mauergefängnis. Ihre Schreie dröhnten, hören konnten sie einander nicht. Nicht mehr. Sie waren eingemauert, auch wenn ihre Körper anein-anderlagen. Auf der Suche nacheinander.
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