Romeo und Julia auf dem Dorfe. Reclam Universal-Bibliothek,  Band 6172

Romeo und Julia auf dem Dorfe. Reclam Universal-Bibliothek, Band 6172

Novelle. Mit e. Nachw. v. Konrad Nussbächer

von Gottfried Keller

Buch

Taschenbuch (87 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine Liebesgeschichte? - Zweifellos. Die zärtliche Zuneigung der Bauernkinder Sali und Vreneli ist voller Poesie, voller Licht und Sonne. Die Sehnsucht, die sie weckt, hat ihre Wurzel jedoch nicht in der Erfüllung. Denn von Habsucht ist die kleine Welt der Kinder bestimmt, von der Besitzgier ihrer sich auf den Tod verfeindenden Väter.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.351
ISBN-10: 3-15-006172-5
EAN: 9783150061725
Erschienen: 1998
Verlag: Philipp Reclam Jun.
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 87
Gewicht: 49 g
Reihe: Reclam Universal-Bibliothek
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Gottfried Keller

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich geboren. Nach dem Verweis von der Industrieschule Zürich bildete er sich autodidaktisch weiter. Ab 1840 lebte er als Maler in München, 1842 kehrte er nach Zürich zurück und widmete sich, unterstützt von der Mutter, dem Schreiben. 1846 erschien ein Band seiner Gedichte, 1848/49 hatte er ein Stipendium zum Studium in Heidelberg. Von 1850 bis 1855 hielt Keller sich in Berlin auf. Ab 1861 war er erster Stadtschreiber in Zürich, er pflegte Bekanntschaften u.a. mit Paul Heyse, Theodor Storm und Richard Wagner. Er starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

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Kundenrezensionen

  • mitreißende Novelle vor dörflicher Kulisse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von LongGoneBy, am 14.12.2007

    3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in die bürgerliche Welt für Vrenchen und Sali unmöglich ist. Die Feindschaft der Väter und die aussichtslose Liebe führt schließlich zum Selbstmord des Paares.
    Die Novelle ähnelt keineswegs Shakespeares Drama, es gibt einige entscheidene Unterschiede und auch eine wesentlich stärkere Sozialkririk. Dennoch steht Kellers Novelle Shakespeares Tragödie in Bezug auf Romantik und Dramatik in nichts nach.

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  • kunstvoll und rührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.03.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärtlich Verliebte, die sich hingebungsvoll und liebevoll um einander kümmern, ihre Zweisamkeit jedoch zu verbergen versuchen. Ihr Frohsinn und ihre Heiterkeit bewegen sie zu einer Wanderschaft, welche deren ausgelassene Glückseligkeit versüßt. Nichtsdestotrotz sehen beide die Bruchstücke ihrer verträumt verlebten Realität auf sich zukommen, denn eine bedrückende Armut und die stets bestehende Feindschaft der Eltern bedeuten Grenzen der einfältigen Unbeschwertheit. Das Schicksal der Trennung wollen beide nicht akzeptieren, sodass ihr Tod die willkommene Erlösung und gleichzeitig ein ewiges Zusammensein in Liebe und Treue darstellt.

    Die Prosavariante zu Shakespeares Werk ist keinesfalls pro forma vergleichbar und doch lassen sich augenscheinlich ähnliche Gegebenheiten ausmachen, welche den Leser die Tragik am Unvermögen der Protagonisten, eine Liebe am Leben zu erhalten, spüren lassen.
    Keller gelingt mit dieser wortgewaltigen Novelle ein malerisch bildhaftes Werk, in welchem leidenschaftliche Dialoge und gehaltvolle Berichte eine lebensweltliche Realität widerspiegeln und dem Leser rührende Emotionen entlocken.

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