Über Geld schreibt man doch!
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Über Geld schreibt man doch!

Eine Anthologie

 

Buch

Taschenbuch (300 Seiten)

Sprache: Deutsch

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AutorInnen:
Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Hans Christoph Binswanger,Gion Cavelty, Silvano Cerutti, Claude Cueni, Rolf Dobelli,Michael Groneberg, Peter Hablützel, Franz Hohler, GottfriedHonegger, Sandra Künzi, Tanja Kummer, Pedro Lenz, SandraMaß, Milena Moser, Ivo Muri, Melinda Nadj Abonji, MarkusRamseier, Theres Roth-Hunkeler, Satz & Pfeffer, IsoldeSchaad, Lisa Schmuckli, Kristin T. Schnider, Mikhail Shishkin,David Signer, Ulrike Ulrich, Gisela Widmer, Heinzpeter Znoj
Fotos: Werner Morelli
«Bürger, Anleger und Ökonomen haben sich lange Zeit viel zu wenig mit dem Geld-, Währungs- und Bankwesen befasst, wahrscheinlich eine der mannigfaltigen Ursachen der Finanzkrise.»Peter Kuster, ‹Finanz und Wirtschaft› Wenn das keine Einladung ist?! Hat man uns nicht seit Kindesbeineneingebläut, dass man über Geld nicht spricht?Obwohl wir täglich mit ihm zu tun haben, wissen die wenigsten, was es mit dem Geld auf sich hat. Woher es kommt. Welche Wirkungen es entfaltet. Wieso kann der menschliche Geist es nicht zähmen? Wieso scheint die Vereinigung von Geld und Geist nicht gelingen zu wollen? Die Wissenschaftler Sandra Maß, Hans Christoph Binswanger, Heinzpeter Znoj und Peter Hablützel beleuchten das Tabu aus historischer,ökonomischer, ethnologischer und politischer Sicht. In Kenntnis der vier Impulstexte sind 25 Schweizer Autorinnen und Autoren aufgefordert worden, sich Gedanken über das Geld zu machen und die Leserschaftmit unterschiedlichsten Einblicken, Gedanken, Ansichten, Analysen, Fantastereien, Humoresken, Ideen, Visionen, Diskussionen und Wünschen zu konfrontieren. Neben SchriftstellerInnen kommen imBuch auch Leserinnen und Leser zu Wort, die sich im Blog auf http://themageld.blogspot.com gemeldet haben.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7296-0832-0
EAN: 9783729608320
Erschienen: September 2011
Verlag: Zytglogge Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 300
Gewicht: 451 g
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Auszug aus Prof. Binswangers Impulstext:
Wieso hat Papiergeld Geltung, obwohl es seinen ursprünglichenWert durch die Rückbindung an Gold vollständig verloren hat? Weiles einen Doppelwert hat, einen profanen und einen sakralen, aber − das ist entscheidend − mit einem ganz anderen Gehalt, einer ganzanderen Dynamik. Während das gemünzte Geld einen Stoffwerthatte und daher seine Vermehrung durch die beschränkte Verfügbarkeitdes Edelmetalls begrenzt blieb, ist es beim Papier- und Buchgeldgerade umgekehrt: Sein Wert entsteht erst durch die Vermehrungdes Geldes, wenn – dies ist allerdings hinzuzufügen – die Vermehrungin geordneten Bahnen verläuft.

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