Meine Frau will einen Garten

Vom Abenteuer, ein Haus am Stadtrand zu bauen

von Gerhard Matzig

Buch

gebunden (254 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein hinreißend humorvolles Buch über den Traum vom eigenen Haus


Frühmorgens um fünf liegt ein Mann schlaflos im Bett und wackelt unschlüssig mit den Zehen. Soll er, oder soll er nicht? Soll er seiner Frau Pia und seinen drei Kindern den größten Wunsch erfüllen? Ein eigenes Haus im Grünen: Das ist der Traum seiner Familie. Leider ist das aber genau das, was er nicht will, denn er liebt das Leben in der Stadt, in einer Altbauwohnung in der Nähe von Kinos und Kneipen. Schließlich überwindet er seine Widerstände und trifft eine mutige Entscheidung: Er baut selbst ein Haus. Und eigentlich wäre das ein großartiges Abenteuer - wenn es nicht von haarsträubenden Widrigkeiten, absurden Begegnungen und dem heimlichen Wunsch begleitet wäre, sich aus dem Staub zu machen. Natürlich bleibt der Mann und stellt sich seiner zehenwackelnden Schlaflosigkeit und den Kernfragen des Lebens. Zum Beispiel nach den richtigen Fliesen im Bad.


Die herzerwärmende Geschichte einer wunderbaren Familie: charmant und liebenswert!


Produktdetails

ISBN-10: 3-442-31201-9
EAN: 9783442312016
Erschienen: 01.03.2010
Verlag: Goldmann
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 254
Gewicht: 376 g
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Gerhard Matzig

Gerhard Matzig, geboren 1963, hat Politische Wissenschaften und Architektur in Passau und München studiert. Nach einer Tätigkeit als freier Autor wurde er 1997 Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, seit 2009 leitet er das Ressort SZ Wochenende . Für seine journalistische Tätigkeit in den Bereichen Architektur und Design wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Gerhard Matzig ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt am Rand von München.

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Kundenrezensionen

  • Was man beim Bau eines Hauses so alles erleben kann! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Mehnert, am 06.10.2010

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    Dieses humorvolle Buch erzählt, welche Abenteuer eine fünfköpfige Familie beim Bau eines Hauses am Stadtrand erlebt.Natürlich sind haarsträubende Widrigkeiten und absurde Begegnungen vorprogrammiert.Leute,die vorhaben ein Haus zu bauen,sollten dieses Buch vorher gelesen haben.Sehr unterhaltsam!

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  • So lustig wie die Semmelings Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Fink, am 20.09.2010

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    Wer über die Semmelings und ihre Pleiten, Pech und Pannen beim Hausbau lachen konnte, wird dieses Buch lieben. Matzig erzählt so humorvoll und amüsant über seinen Werdegang zum Hausbesitzer, dass man die ganze Zeit mitschmunzeln muss. Auch wenn Sie momentan nicht mit Hausbau beschäftigt sind, ist dieses Buch etwas für Sie, denn es finden sich immer wieder lustige Anekdoten oder Begebenheiten, wie man sie in jeder Familie oder Beziehung findet. Mein Urteil: absolut empfehlenswert!

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  • Sehr amüsant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Diana Tusche, am 14.08.2010

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    Es ist sehr amüsant geschrieben, wie überzeugend eine Frau sein kann, wenn sie sich etwas wünscht. Die eine oder andere Hürde meistert Mann natürlich sehr gerne und sofort (oder zumindest irgendwann und nicht ganz so lustvoll). Doch am Ende sind alle glücklich, oder doch nicht?
    Jeder der ein Haus gebaut oder gekauft hat, erkennt so manche Situation wieder.

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  • Mit Witz und Charme - empfehlenswert für alle Häuslebauer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Kuhnert, am 26.07.2010

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    Noch eine „Beste aller Ehefrauen“ möchte gerne ein Haus am Stadtrand von München haben. Für sich, ihre Kinder, den Hund .. .und, ach ja, auch noch
    für ihren Mann, der das Haus zahlen, planen und bauen soll. Und der lebt eigentlich am liebsten mitten in der Stadt in einer gemieteten Altbauwohnung. Mit Witz und Charme erzählt der Autor- offensichtlich selbst erlebte - Architektensitzungen,
    Vorsprache bei den Bauämtern, Parcours durch Möbelhäuser und Baumärkte. Nach dem dritten Versuch ein Grundstück zu finden erwacht im Mann der Jagdinstinkt und
    Ihm eröffnet sich eine „Vision“. Toller Zufall, dass seine Vision mit den praktischen Vorstellungen seiner Frau übereinstimmt. Und so kämpft sich die Familie durch den Bürokratendschungel, überzeugt die Architekten und becirct die Bauleute. Alle, die selbst schon einmal bauten werden die Situationen freudig wiedererkennen. Ein schönes Geschenk für alle die bauen wollen oder schon selbst gebaut haben!

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  • Wenn Frau einen Garten will ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gudrun Heeg, am 03.07.2010

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    ... muss Mann natürlich mit.

    Was passiert, wenn ein Journalist und überzeugter Großstadtindianer von seiner Frau quasi gezwungen wird, sich zwecks Haus- und Gartenerwerbs in den Dschungel der Vororte zu wagen?

    Katastrophe folgt auf Katastrophe ... aber eigentlich - stellt er fest - haben auch Vororte ihre Reize und auch ein extrem schmales Haus kann einen Garten haben.

    Sehr amüsant und unterhaltsam! Die ideale Urlaubs- und Sommerlektüre!

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  • Das Leben ist ein Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 01.07.2010

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    Ein göttliches Buch. Selten habe ich in der letzten Zeit so oft lachen und schmunzeln müssen bei einem Buch.Aus dem Leben einer völlig normalen Familie in bester Münchener Innenstadtlage,die auszog ein Häuschen zu bauen. So wirklich,so echt,so ehrlich komisch.Man findet sich in den Personen wieder.Hat nicht jeder einen Hool zuhause?? Mal ehrlich.Voll aus dem Leben und wahnsinnig witzig.

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  • Ein Buch für alle, die irgendwie mit "Häusle bauen" zu tun haben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Klessmann, am 22.05.2010

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    Überaus charmant macht sich hier ein liebenswerter Vater auf den langen, holprigen Weg, seiner Familie den Traum vom Haus mit Garten zu erfüllen.

    Gerhard Matzig- selbst Architekturkritiker- versteht es, uns Leser mit diesen Holpersteinen zum Schmunzeln, sich Erkennen und Entspannen zu bringen.

    Eigentlich möchte man sich selbst auf den Weg machen....

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  • Von einem der auszog ein Haus zu bauen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Scholze, am 09.05.2010

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    Mit Witz und Humor erzählt uns der Autor die Geschichte vom Traum,
    ein Haus im Grünen zu besitzen. Nach langen schlaflosen Nächten fällt
    die Entscheidung. Mit viel Stress, Aufregungen und Pannen beginnt das
    Abenteuer Hausbau. Leichter gesagt als getan. Viele Fragen und Hindernisse türmen sich auf. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend.
    Lesen Sie selbst, wie diese liebenswerte Familie ihren Traum verwirklicht!

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  • Gute Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 03.05.2010

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    Das ist gute Unterhaltung, die die Sehnsucht von Großstadtmenschen nach den eigenen 4 Wänden im Grünen beschreibt. Ein Roman zum Abschalten und ein Muss für jeden, der ein Haus am Stadtrand bauen will oder gebaut hat. Gerd Matzig beobachtet sehr genau und erzählt humorvoll, heiter und klug von den kleinen und großen Abenteuern beim Eigenheimbau.

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  • Eine humorvolle Geschichte. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne Müller-Sprauer, am 25.04.2010

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    Die Ehefrau will für die Familie ein Haus auf dem Land mit einem schönen Garten. Aber der Ehemann will lieber in der Stadt in der schönen Wohnung bleiben, weil er ahnt was auf ihn zukommen kann. Es ist eine Geschichte, die bestimmt schon viele durchgemacht haben, die ihr Haus selbst gebaut haben. Wenn man dann noch selber seinen Garten anlegen will „Na denn viel Spaß“. Eine schöne, humorvolle Geschichte.

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  • Ein grandioses Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Grit Sterling, am 23.04.2010

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    Sie will ein Haus am Stadtrand, mit Garten und Ruhe, er liebt die Mietswohnung in der Nähe des Kinos und den vielen Restaurants.
    Er konnte jahrelang Wiederstand leisten und kommt am Ende selber auf die wahnwitzige Idee ein Haus zu bauen.
    Urkomisch und im jeden Satz kann sich ein Häuslebauer wiederfinden.

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  • Meine Frau will einen Garten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bettina Hadrys, am 19.04.2010

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    Dieser Roman ist für Alle, die sich nicht zwischen Stadt und Land, Mietwohnung oder Kredit für ein Haus, entscheiden können.
    Ein Mann baut ein Haus für seine Frau, drei Kinder und zwei Meerschweinchen, obwohl er lieber in seiner Mietwohnung in München bleiben möchte.
    Er beschreibt seine Familie auf eine liebevolle, witzige Art, erzählt von seinen Zweifeln und Alpträumen.
    Die Suche nach dem Grundstück, die anfänglichen Widrigkeiten mit neuen Nachbarn und dem Hausbau ,lässt den Leser immer wieder schmunzeln.
    Am Ende ist er selbst der größte Fan von Haus und Garten.

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  • Garten, Spießer und Kleinfamilie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Boris Tickenbrock, am 29.03.2010

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    Gerhard Matzig ist mit seinem Roman, von einer Kleinfamilie die in an den Stadtrand zieht, eine humorvolle Familiengeschichte gelungen, die uns Leser durch alle Höhen und Tiefen des ungewohnten Gärtnerlebens, des unerwarteten Spießertums und dem Auf und Ab im Familienleben führt.
    Ein tolles Buch, nicht nur für Kleingärtner !

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  • Das wahre Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Knut Paul, am 24.03.2010

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    Jeder der sich ein Haus mit Garten anschafft kann sich hier wiederfinden. Es gibt sehr viele "So ist es" - Momente.
    Ein humorvolles Buch für zwischendurch.

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  • Was für zwischendurch, zum schmunzeln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Schnöpel, am 11.03.2010

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    Humorvoll und witzig geschriebenes Buch über einen, der loszog, ein Haus zu bauen.
    Ich habe zwar noch nie eins gebaut, hatte aber doch viel Spaß an diesem Buch und kann mir gut vorstellen, dass jemand der tatsächlich schon mal eins gebaut hat, einige Gedanken nachvollziehen und kleinere wie größere Pannen wieder erkennen kann. Nettes Buch für zwischendurch.

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  • Wenn ein Mann morgens um 5 mit den Zehen wackelt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ann-Kathrin Koppitz, am 11.03.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach einer Jugend in der „Vorort-Hölle“ ist der Protagonist glücklich in seiner Münchener Altbauwohnung. Er hat alles was er vom Leben wollte. Eine tolle Frau, drei Kinder die er liebt und eben ein Leben Mitten in München. Doch sein Glück, ist nicht das Glück seiner Lieben. Seine Frau Pia und die Kinder wollen einen Garten. „Vorort-Hölle“! Er will nicht, er versucht immer wieder die Gefahr abzuwenden, versucht seiner Familie klarzumachen wie schön es doch ist, so wie es ist.

    Aber er verliert. Natürlich. Pia und die Kinder wollen einen Garten.

    Er baut ein 4,8m breites Haus.

    Humorvoll, zuckersüß und zum nachgrübeln über die eigene Wohnsituation, nicht nur für Großstadtliebhaber.

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  • Der Traum vom Häuschen im Grünen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 10.03.2010

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    Wenn Sie gerade überlegen, sich ein Haus anzuschaffen oder dieses gerade zu einem glücklichen Ende gebracht haben, ist dies die richtige Lektüre für Sie. Gerhard Matzig, ein eingefleischter Münchner Stadtbewohner hat dieses Thema gerade hinter sich gebracht und darüber ein sehr humorvolles Buch geschrieben. Sehr witzig beschreibt er seine Argumente, warum es in der Stadt doch viel schöner ist, aber gegen seine Frau und die drei Kinder kommt er einfach nicht gegen an. Lesen Sie selbst, was er alles versucht, um doch in München zu bleiben, wie er dann endlich ein Grundstück findet und was der deutsche Staat ihm alles für Hindernisse in den Weg stellt. Von den Ideen der Architektin und seiner Frau ganz zu schweigen. Dies Buch ist aber nicht nur ein Buch über das Thema Häuserjagd, sondern es bietet auch einen witzigen Einblick in das Familienleben und die teilweise sehr unterschiedlichen Lebensphilosophien. Es macht einfach Spaß es zu lesen, aber irgendwie kommt mir dieses Thema doch wieder typisch deutsch vor. Sind unsere Nachbarn auch so kompliziert gestrickt und machen aus allem so ein Problem?

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Wie es kam, dass die Erde nach Feierabend stillstand? Und wie ich hierher geraten konnte? In dieses wunderschöne Haus am Stadtrand, umgeben von einer wunderschönen Frau und großen Zäunen, von Gartenzwergen und Bayernfahnen, dazu angehalten, den Rasen zwar nicht zwischen 12 und 14 Uhr, dafür aber grundsätzlich am Samstag zu mähen? Wie all das geschehen konnte? Gute Frage, wirklich, das ist eine sehr gute Frage.


1. Kapitel, in welchem eine Familie vorgestellt wird, die sich morgens um halb sieben anhört wie ein sinkender Flugzeugträger. Eine schlimme Krankheit wird beim übermüdeten männlichen Familienvorstand vermutet, aber dann doch nicht bestätigt. Wenn man jedoch gesund ist, denkt seine Frau, kann man dann nicht auch ein Haus bauen?


Das Bett knarzt. Pia grummelt im Schlaf. Deshalb verharre ich mitten in der Bewegung, was meine Bauchmuskeln genau eine halbe Sekunde mitmachen. Dann sacke ich ächzend zurück ins Kissen. Pia grummelt jetzt nicht mehr im Schlaf, sondern im Ärger. Sie dreht den Kopf zu mir rüber und sagt: »Fünf. Es ist fünf Uhr. Fünf Uhr früh. Kannst du schon wieder nicht schlafen?« Sie macht das kleine Licht an ihrer Seite an und setzt sich auf. Meine Frau schaut mich jetzt zugleich zärtlich, sorgenvoll und supersauer an. So einen Blick hat nur Pia drauf. Sie hat grüne Augen. »Schlaf weiter, Pia«, sage ich.
»Würde ich ja gerne«, antwortet sie, »aber da liegt ein Mann neben mir, der immer zwischen drei und sechs aufwacht und sich über mich beugt, um nachzuschauen, wie spät es ist. Das hört sich nach anstrengenden Sit-ups an, weil du dabei meistens röchelst, weshalb ich aufwache. Immer zwischen drei und sechs.«
»'tschuldigung.«
»Schon gut. Warum nimmst du den Wecker nicht auf deine Seite?«
»Ich will keinen Wecker. Der Wecker tickt. Und beim Ticken hört man, wie die Zeit vergeht. Mein Leben vertickt. Ich bin 45 Jahre alt, und der Wecker sagt dazu: tick, tick, tick. Und du willst, dass wir alle in ein Haus an den Stadtrand ziehen, und der Wecker sagt dazu tick, tick, tick ...«
»Blödsinn. Du tickst ja nicht richtig, Liebling. Komm, schlaf weiter. Mach dir keine Sorgen. Wir finden eh nie ein Haus.« Sie gähnt und kuschelt sich seufzend wieder in ihr Kissen.
»Ich kann nicht schlafen.«
»Hmmm. Warum nicht?«
»Weil du einen Garten willst. Und so, wie du ein Haus für uns suchst, wirst du auch eines finden. Meine Tage hier in dieser Wohnung sind gezählt. Tick, tick, tick.«
Pia hört das nicht mehr, sie ist schon wieder eingeschlafen. Vermutlich träumt sie vom Garten. Ihr Traum ist mein Alptraum. Seit Monaten kann ich nicht mehr richtig schlafen und wache immer viel zu früh auf. Garten, Haus, Vorort, S-Bahn, ein Leben in Verschuldung und an der Peripherie. Und am Samstag immer zum Gartencenter. Tick, tick, tick. Der Wecker klingt hämisch. Und auch ein bisschen wie eine Bombe. Als wollte mir der Wecker sagen, dass mein Leben, so wie ich es kenne, bald vorbei sein wird. Da soll man schlafen können.
Draußen vor dem Schlafzimmerfenster weiß der aufziehende Münchner Herbstmorgen nicht genau, ob er sich noch wie ein frisch gebügelter Spätsommertag oder schon wie ein knittriger Frühwintertag anfühlen soll. Ich bin, in der Mitte meines Lebens angekommen, ebenso müde wie schlaflos.
Auf Pias Seite stapeln sich seit Monaten Zeitschriften rund um den Nachttisch, die Traumhäuser präsentieren. Perfekte Häuser mit perfekten Menschen darin. Pia lässt mir Zeit, aber sie hört auch nicht auf, Hausbesichtigungstermine zu vereinbaren. Oder gleich vom Hausbau zu sprechen. Vom »großen Abenteuer«, wie sie sagt. So habe ich mir Termine beim Küchenplaner und Entscheidungen über Fliesenmuster auch immer vorgestellt: als das große Abenteuer meines Lebens. Fehlt nur noch, dass wir eine Musterhausausstellung besuchen. So weit kommt's noch, denke ich und wälze mich wieder herum. Die Laune ist nicht so besonders. Die Ehe zurzeit auch nicht.
Ich würde gern weiterschlafen. Oder aufstehen. Die Unentschlossenheit macht wach und müde zugleich. Ein Dilemma. Ist das Problem eines Mitte-des-Lebens-Lebens nicht vielleicht einfach diese Mitte? Ich bin deshalb zurzeit für jedes Extrem zu haben. Knittriger Wintertag, denke ich, genau, ich bin jetzt einfach mal für Wintertag. Man muss die Ränder suchen in der Mitte des Lebens. Aber nicht unbedingt die Ränder der Stadt. Pia will ein Haus mit Garten am Stadtrand. Ich nicht.
Einen Winterwolkentag wünsche ich mir. Winterwolkentag hört sich nach Bettdecke an. Bettdecke heißt Schlaf, und an Schlaf wäre mir gelegen. Noch eine Stunde, höchstens anderthalb, dann stehen unsere Kinder Julia, Anton und Max auf, erst eins, dann zwei, dann drei - und dann auch meine Frau. Es wird noch nicht halb sieben sein, und schon wird mein Leben sein, als spiele es sich auf dem Deck eines Flugzeugträgers ab, der in Kriegshandlungen verwickelt und soeben von einem Torpedo gerammt wurde.
Erst brüllt der Kapitän: »Schadensmeldung! Ich brauche einen vollständigen Schadensbericht!« Dann brüllt der Erste Offizier: »Maschinenausfall. Wassereinbruch achtern. Wir schalten um auf Notstrom. Schlagseite. Vierzehn Grad. Wir sinken.« Dann wieder der Kapitän: »Okay Leute, raus, alle raus hier.« Und mitten im Getümmel höre ich Anton heulen. Er heult, weil ihm sein Bruder eine wichtige Indiana-Jones-Figur aus dem Lego-Sortiment entwendet hat. Dann brüllt Max, weil Anton ihn dafür geschubst hat. Dann brüllt Julia, weil sie als Älteste findet, dass sich ihre jüngeren Brüder nicht so aufführen sollen. Sie spielt gerne die Ersatzmama und entwickelt wegen ihrer Brüder frühe Merkmale eines spätsozialistischen Blockwarts. Dann brüllt Pia. Sie findet, dass sich ihre Tochter nicht als Ersatzmama und schon gar nicht wie ein Ersatzblockwart aufführen soll.
Dann brülle ich. Weil ich finde, dass sich meine Familie nicht so aufführen soll. Und dann auch einfach so. Einfach, weil ich nicht weiß, ob ich ein Haus bauen soll. Und weil ich müde bin.
Schlaf wäre gut. Und dazu eine dicke Decke, die man über alles wie Pulverschnee breiten könnte: über die Gedanken zu Immobilienkrediten, über Baukostensteigerungsnachrichten und Gartencenterprospekte, über neue Schulen für die Kinder und über eine Zukunft im Vorort. Und dann schlafen, einfach nur schlafen. Nur dass ich nicht schlafen kann.

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