Gegen alle Feinde

Thriller

von Tom Clancy

Buch

gebunden (847 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Internationale Intrigen, explosive Action - der neue große Tom Clancy


Seit Jahren tobt der Konflikt im Mittleren Osten. Nun sieht es so aus, dass sich der Kriegsschauplatz verlagert hat. Die Taliban bedienen sich für ihre Machenschaften eines mexikanischen Drogenkartells und tragen den Kampf ins Heimatland des Erzfeindes - in die Vereinigten Staaten von Amerika. Tom Clancy, der Meister des internationalen Politthrillers, stellt uns seinen neuen Helden vor: Ex-Navy-SEAL Max Moore. Und der steht allein - gegen alle Feinde.


Ein Bombenanschlag in Pakistan löscht das gesamte CIA-Team von Max Moore aus, der als Einziger überlebt. Der Ex-Navy-SEAL taucht daraufhin bei der Suche nach der Terrorzelle tief in die gefährlichen Stammesstrukturen des Landes ein. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die unerwartet an einem weit entfernten Ort des Globus stattfindet: an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze. Dort tobt ein Drogenkrieg zwischen zwei verfeindeten Kartellen, der schon viele Opfer - sowohl Drogendealer als auch Unschuldige - gefordert hat. Und jetzt will hier ein noch weitaus gefährlicherer Feind mitmischen. Max Moore stellt eine Spezialeinheit zusammen, die in dieser explosiven Situation inoffiziell operiert. Und er deckt den perfiden Plan zu einem Anschlag auf, der Amerika in seinem Innersten erschüttern soll.



Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 02.07.12
Ein Action-Feuerwerk, das zugleich tief in die Strukturen des weltweiten Drogenhandels blickt. Tom Clancy schafft es, satte Action mit sorgfältiger Recherche und politischer Detailfülle zu kombinieren. Max Moore hat das Zeug dazu, ein neuer Jack Ryan zu werden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 8.884
ISBN-10: 3-453-26830-X
EAN: 9783453268302
Originaltitel: Against All Enemies
Erschienen: 26.03.2012
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 847
Länge/Breite: 223mm/150mm
Gewicht: 952 g
Übersetzer: Michael Bayer
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Tom Clancy

Tom Clancy, geb. 1948, arbeitete lange Jahre als Versicherungsagent. Eine Meuterei auf einem sowjetischen Zerstörer regte Clancy dazu an, seinen ersten Thriller, 'Jagd auf Roter Oktobe', zu schreiben. Das Buch wurde auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der sich in der Verfilmung mit Sean Connery in der Hauptrolle wiederholte. Seither ist Tom Clancy der Erfolg treu geblieben, seine Romane belegen regelmäßig über Wochen hinweg die ersten Plätze der internationalen Bestsellerlisten, die Verfilmungen mit Harrison Ford als Jack Ryan waren ausnahmslos Kassenschlager. Wie realistisch und gut recherchiert seine Bücher sind, zeigt die Tatsache, dass der Autor nach den Anschlägen vom 11. September von der amerikanischen Regierung als spezieller Berater hinzugezogen wurde.

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Kundenrezensionen

  • Statt Jack Ryan nun Max Moore Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 10.04.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man muss konstatieren, dass Tom Clancy in den letzten Jahren doch immer wieder erkennbaren und gleichen Strickmustern folgt. Waren es in früheren Zeiten die Ausläufer des Kalten Krieges und damit „die Russen“ vornehmlich als „Feinde“, so ist es in den letzten Jahren zunehmend die islamistische Bedrohung, die den Hintergrund für die technisch hochgerüsteten „Agententhriller“ des Tom Clancy darstellen.

    „Gegen alle Feinde“ mit Betonung auf „alle“ klingt schon vom Titel her bereits wie ein Rundumschlag und trifft es im Kern auch. Max Moore, der „neue Held“ Clancys (der den Staffelstab von der Familie Ryan quasi übernimmt) bietet mit Anklängen an „Das Kartell“ ein umfassendes Verschwörungs- und Action Szenario auf knapp 850 Seiten (mit durchaus teilweisen Längen) der bekannten Clancy-Art. Mit einer langen Einleitung, die wohl dem Vorstellen des „neuen „Personals dient.

    Technisch durchaus fundiert (aber nicht mehr so ausschweifend wie in früheren Thrillern des Autors), mit ausführlichen Erläuterungen von Strukturen, technischen Ausrüstungen und modern ausgestatteter Kriminalität, der ebenso hochmoderne und toptrainierte CIA-Agenten gegenüber stehen. Wie so oft bei Clancy sind auch in diesem Buch Gut und Böse klar voneinander getrennt, Differenzierungen in den Personen werden höchstens angedeutet, der Kampf des „Helden“ gegen eine fast übermächtige Verschwörung bietet ein klar abgegrenztes Szenario auch für die (kaum) Entwicklung des „Personals“.

    Inhaltlich steht der Plan der Tailban eines vernichtenden Schlages gegen Amerika als roter Faden im Buch. Ein Plan, der zunächst weniger mit offenem Terrorismus zu tun hat (obwohl auch dies im Verlauf des Buches nicht zu kurz kommen wird), sondern mehr mit einer (zunächst) Infiltration des „freien Amerika“. An der amerikanisch-mexikanischen Grenze bedienen sich die Taliban des Kampfes zweier Drogenkartelle, um ihre vernichtenden Pläne gegen den Erzfeind von dessen Grenze aus in das „Land des Feindes“ hineinzutragen.

    Max Moore, Elitesoldat und CIA-Agent, verliert zu Beginn des Buches sein gesamtes Team. Auf der Suche nach den Schuldigen stößt er auf den umfassenden und vernichtenden Plan der Taliban. In Absprache mit dem neuen Präsidenten der USA, dem Nachfolger Jack Ryans, setzt sich Moore mit einer neuen Einheit in Bewegung, um die Schurken zur Strecke zu bringen und den Anschlag zu verhindern. Wobei, bei aller Technik und bei allen modernen Mittel des Terrors und des Antiterrorkampfes, immer wieder bei Clancy dann doch der Kampf sich in archaischer Form auf „den Helden“ und „den Widersacher“ reduzieren lässt.

    Technisch versiert wie eh und je gelingt es Clancy auch in seinem neuen Thriller, höchst realistisch den „Stand der Dinge“ abzubilden. Das Szenario an sich ist nachvollziehbar und kann durchaus für bare Münze genommen werden. Wer allerdings bereits so einiges von Tom Clancy gelesen hat, der wird sich an der doch Vorhersagbarkeit der Geschichte und der einfach fehlenden „Aha-Erlebnisse“ stören. Ob der „Held“ nun Jack Ryan oder Max Moore heißt, ob der Gegner Russe, Araber oder Taliban ist, die Grundstruktur der flüssig und durchaus actionreich verfassten Thriller bleibt sich doch gleich.

    „Gegen alle Feinde“ ist ein Thrller mit leider doch inzwischen hohem Gewöhnungseffekt. Dennoch eine unterhaltsame, in Teilen durchaus spannende Lektüre, bei der grundsätzliche Überraschungen allerdings weitgehend ausbleiben.

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