Nehmt Herrin diesen Kranz

Roman. Originalausgabe

von Andrea Schacht

Buch

Taschenbuch (413 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die Fortsetzung von »Gebiete sanfte Herrin mir«


Während Köln sich für die Erntedankfeiern schmückt, hängt im Hauswesen derer van Doorne der Segen schief. Ausgerechnet zur bevorstehenden Weinlese erfährt Alyss, dass ihr Gatte Arndt den geliebten Weingarten verkauft hat, um Geld für seine undurchsichtigen Geschäfte in den Beutel zu bekommen. Alyss' Zorn entzieht er sich, indem er eilends auf Handelsfahrt geht. Nach seiner Abreise nimmt Alyss vorübergehend den sechsjährigen Kilian auf. Doch der goldlockige Sohn eines befreundeten Kürschners sorgt gleichermaßen für Unruhe: ein veritabler Satansbraten, der nur Unfug im Sinn hat.


Dann wird Kilian entführt. Und mit ihm zusammen verschwindet Alyss' Brautkrone, der wertvollste Bestandteil ihrer Mitgift. Wer steckt dahinter - und warum?


Hartnäckig und gewitzt lässt Alyss nicht locker, bis sie den Fall gelöst hat.


Produktdetails

Verkaufsrang: 48.446
ISBN-10: 3-442-37124-4
EAN: 9783442371242
Erschienen: 14.06.2010
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 413
Länge/Breite: 183mm/125mm
Gewicht: 357 g
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Andrea Schacht

Andrea Schacht, Jahrgang 1956, war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart haben auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern erobert. Andrea Schacht lebt mit ihrem Mann und zwei anspruchsvollen Katzen, Mira und MouMou, in der Nähe von Bonn.

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Kundenrezensionen

  • Das rätselhafte Verschwinden der Brautkrone Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 11.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Um einen das Leben des 15. Jahrhunderts näher zu bringen und so ein Gefühl für diese Zeit zu erhalten, wählt Andrea Schacht wohl bewusst die Ausdrucksweise der damaligen Zeit in Einbindung vieler altdeutscher Begrifflichkeiten. Dies hatte zur Folge, dass ich einige Seiten benötigte, um mich in der Geschichte zurecht zu finden und auch, dass es sich hierbei um den 2. Teil einer Serie handelt. Diese Irritation ging aber schnell vorbei und man kommt auch ohne Kenntnis des 1. Teils problemlos mit der Geschichte zurecht. Es gibt zwar gelegentlich Verweise auf „Gebiete sanfte Herrin mir“, diese stören aber nicht.

    Durch die Benutzung vieler alter Ausdrucksweisen, der anschaulichen Beschreibung von Köln mit seinen verwinkelten Gassen und Gässchen und kleinen Geschichten rund um dessen Einwohner wirkt der Roman atmosphärisch dicht umgesetzt. Zumal die Autorin sich auch viel Zeit lässt, immer wieder das tägliche Leben der Kaufmannsfamilie mit einzubinden. So lernt man nach und nach alle Bewohner des Hauses kennen wie auch das nähere Umfeld derer von Doorne. Dies ist durchweg immer sehr unterhaltsam und oft auch sehr witzig dargestellt.

    Ihre Protagonistin beschreibt sie als eine tatkräftige, energische junge Frau, die über einen spitzfindigen Humor verfügt, das Herz auf dem rechten Fleck trägt und sich nicht davor scheut, Verantwortung zu übernehmen. Ihr Zwillingsbruder Marian ist noch auf der Suche nach seiner Bestimmung, auch wenn er sich sicher ist, dass er Menschen heilen möchte. In welcher Form muss er jedoch noch herausfinden. Dann ist da der Kaufmann John of Lynne, ein gutaussehender Brite, der ganz eindeutig innigere Gefühle für Alyss empfindet als schicklich wäre, diese aber gut vor ihr zu verbergen versteht. Ja und dann natürlich noch die Jungfern Hedwigis, Leocadie und Lauryn: Alle unterschiedlich im Charakter und ebenfalls detailreich beschrieben. Neben der resoluten Haushälterin gibt es noch ein paar weitere Bewohner des Kaufmannshauses, auf die ebenfalls ausreichend eingegangen wird, sodass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann.

    Der rote Faden der Geschichte ist natürlich die Suche nach Kilian, die sich schwieriger gestaltet als anfangs gedacht und selbstverständlich die Nachforschung nach dem Verbleib der wertvollen Brautkrone. Hier kommen viele Verdächtige infrage, die ein Motiv hätten und so bestreiten Alyss und ihre Freunde auch öfters mal den falschen Weg auf der Suche nach der Krone. Hierbei entdeckt Alyss aber auch das eine oder andere kleine Geheimnis im Umkreis ihres Hauses.

    So ist der historische Roman durchweg humorvoll, unterhaltsam und teilweise auch richtig spannend umgesetzt, reflektiert sehr gut das Leben im 15. Jahrhundert und kann auch des Öfteren mit der einen oder anderen interessanten Wendung aufwarten und bietet somit kurzweilige Unterhaltung.

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  • Endlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Heuer, am 01.09.2010

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    Die Kölner-Mittelalter-Krimis von Andrea Schacht lese ich mit größtem Vergnügen (immer wieder!) Nur die Abstände zwischen ihnen sind mir viiiel zu groß... Am besten mit dem ersten Band "In einem dunklen Spiegel" anfangen!

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  • Sex & Crime im Mittelalterlichen Köln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Gerhard, am 17.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Selten warte ich so ungeduldig auf die Fortsetzungen von Romanen wie bei den Kölner Mittelalter- Krimis von Andrea Schacht. Auch auf diese habe ich mich wieder sehr gefreut und sie gefällt mir wieder so gut. Der blöde Ehemann von Alyss hat sich endlich wieder auf Reisen begeben, Alyss führt ihren Haushalt allein. Als Gefallen nimmt sie einen kleinen Jungen als Hausgast zu sich. Eines Tages ist der Bengel verschwunden - und mit ihm Alyss' Brautkrone... Wieder viel gelacht, viel mitgefiebert und mitgelitten. Bitte Alyss, schick endlich diesen Hanswurst von Ehemann in die Pampa (wie wäre es mit Düsseldorf?) und nimm den John of Lynne!

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