Buch
Taschenbuch (603 Seiten)
Sprache: Deutsch
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An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter, August und Britta Andrén, unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.
Pressestimmen:
"Ein Buch, das aktueller nicht sein könnte ... sehr spannend erzählt und geradezu genial zu einer grandiosen Geschichte vom Zorn und Rache, aber auch Familie und Heimat verwoben." (Kerstin Strecker, Die Welt, 31.05.08)
| Verkaufsrang: | 28.807 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-423-21203-9 |
| EAN: | 9783423212038 |
| Originaltitel: | Kinesen |
| Erschienen: | 01.08.2010 |
| Verlag: | dtv |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 603 |
| Länge/Breite: | 191mm/120mm |
| Gewicht: | 436 g |
| Übersetzer: | Wolfgang Butt |
| Reihe: | dtv-Taschenbücher |
Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.
Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.
Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen.
von Influ, am 29.12.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 12.06.2011
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von Wolfgang B., am 27.02.2011
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von Michaela Salzmann, am 16.01.2011
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von Johanna Richter, am 21.11.2010
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von Uli Geißler, am 03.11.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 16.10.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 04.10.2010
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von Doris Krischer, am 16.09.2010
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von J.G., am 06.09.2010
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von Michael Lehmann-Pape, am 01.09.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 08.08.2010
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von Saidjah Hauck, am 23.07.2010
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