Road Dogs

Roman

von Elmore Leonard

Buch

gebunden (303 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Der beste Krimiautor der Gegenwart, vielleicht der beste aller Zeiten" New York Times Was haben "Get Shorty", "Jackie Brown" und "Out of Sight" gemeinsam' Sie alle basieren auf Romanen von Elmore Leonard. Jetzt erscheint sein neuer Kriminalroman in einer kongenialen Übersetzung. Jack Foley ist Bankräuber aus Überzeugung und eine coole Sau. Cundo Rey ist ein schwerreicher mexikanischer Gangster. Sie freunden sich im Knast an, und Cundo besorgt Foley eine supersmarte Anwältin, die es schafft, aus dreißig Jahren Haft dreißig Monate zu machen. Währenddessen sitzt Dawn Navarro, Cundos attraktive Frau, in einer Villa in Venice Beach und wartet auf die Chance, ihren Gatten um sein Geld zu erleichtern. Foley kommt als Erster aus dem Knast, und er schuldet Cundo einen Gefallen. Dawn würde ihn gern auf ihre Seite ziehen. Foley muss sich überlegen, wem er trauen kann -- und was eigentlich seine eigene Agenda ist... Ein klassischer Leonard: lakonisch, schnell, voll herrlicher Dialoge und überraschend bis zur letzten Seite. Große Unterhaltung mit Soul.

Pressestimmen:

"Ein leichtes, elegantes Stück des Großmeisters Elmore Leonard (. . .) - ein Leckerbissen, der vielen Krimi-Erwartungen wiederspricht." (KrimiBestenliste)

"Gekniet sei vor Elmore Leonard, gelobt und gepriesen sein Genie!" (Stern)

"Die Fähigkeit, die amerikanische Urangst, gepaart mit der nicht minder amerikanischen Gier als fundamentale Antriebskräfte seiner Zeitgenossen immer wieder aufs Neue auszuloten, macht denn auch die Qualität dieses ausgekochten Thrillerautors aus und ihn darüber hinaus zu einem der grossen Chronisten seiner Epoche." (SonntagsZeitung)

"Es ist endlich an der Zeit, sich mit den Büchern dieses coolen, immer noch jung schreibenden Veteranen der Feder zu beschäftigen." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

"Wie stets erweist sich der 85 Jahre alte Autor aus Detroit als Meister der Milieuschilderung" (dpa)

"Schurkenstück von Altmeister Leonard (. . .) - mit Dialogen, wie aus einer .38er geschossen" (Bild am Sonntag)

"Ein Meister des Dialogs" (Stuttgarter Zeitung)

"Im Genre des komischen Kriminalromans gilt Elmore Leonard zu Recht als Ikone." (Deutschlandradio Kultur)

"Großer Spaß! Mehr sarkastischen Witz kann man nicht in einen Thriller packen, mehr skurrile Figuren nicht unterbringen. (. . .) Jeder einzelne Charakter ist ganz hinreissend gezeichnet." (WDR 2 Bücher)

"Stilistisch perfekt, voller überraschender Wendungen, und mit wenigen aber überzeugenden Verweisen auf die amerikanische Popkultur." (MDR Figaro)

"Natürlich wird seitenlang geredet, es gibt wunderschöne Dialoge, die dahinperlen, als sei das gar nicht schwer. Man kann die Ökonomie des Autors Elmore Leonard bewundern und seine ausgefeilte Schreibtechnik studieren. Es genügt aber auch, das Buch wegzuschlürfen wie einen Cocktail. Schnell, während er dich anlächelt." (Die Welt)

"Endlich! Nach 43 Romanen in 58 Jahren, nach 22 verschiedenen Übersetzern bei zehn deutschen Verlagen hat der 85-jährige Elmore Leonard endlich die adäquaten Übersetzer gefunden: Conny Lösch und Kirsten Riesselmann haben es bei Road Dogs geschafft, den eigenwilligen Leonardschen Ton zu treffen." (Berliner Zeitung)

"Genial-lässiger Krimi" (Lesart)

"Egal, wohin die Reise geht, dieser Krimi ist große Unterhaltung für unterwegs!" (Geo Saison)

"Ein weiteres Meisterstück (. . .) - gewohnt lakonisch, mit geschliffenen Dialogen und weit entfernt vom Mainstream" (3sat Kulturzeit Krimibuchtipp)

"Elmore Leonards hinreißender neuer Krimi könnte wieder als Drehbuch für einen Film fungieren: (. . .) auch dieser Plot wäre eine anregende Vorlage, denn die explosive Gruppendynamik auf der Basis des gegenseitigen Misstrauens hält immer neue Überraschungen bereit." (Der Standard)

Produktdetails

ISBN-10: 3-8218-6119-3
EAN: 9783821861197
Originaltitel: Road Dogs
Erschienen: 28.01.2011
Verlag: Eichborn Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 303
Länge/Breite: 221mm/145mm
Gewicht: 505 g
Übersetzer: Kirsten Riesselmann, Conny Lösch
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Elmore Leonard

Über die genaue Anzahl von Elmore Leonards Romanen gibt es uneinheitliche Angaben. Es sind etwa so viele wie Lebensjahre: 75. Einigkeit herrscht allerdings über die Qualität. Leonard ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Autoren, und die "New York Times" nennt ihn schlicht den "größten lebenden Kriminalautor". Etliche seiner Romane wurden mit Publikums- und Kritikererfolg verfilmt, darunter "Schnappt Shorty (mit John Travolta, Gene Hackman und Danny De Vito), "Zuckerschnute" ("Out of Sight") mit George Clooney und Jennifer Lopez. Quentin Tarantinos "Jackie Brown" basiert auf "Rum Punch". Elmore Leonard ist fünffacher Vater und neunfacher Großvater und lebt mit seiner zweiten Frau in Birmingham, Michigan. Im Jahr 2012 wurde er mit der National Book Foundation¿s Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet.

Conny Lösch

Conny Lösch lebt als Journalistin und Übersetzerin in Berlin. Sie hat Bücher u.a. von Jon Savage, Simon Reynolds, Gail Jones, Elmore Leonhard und Don Winslow ins Deutsche übertragen.

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Kundenrezensionen

  • Hit the Road, Jack Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 22.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ob es auf dem Cover draufstehen würde oder nicht, einen Leonard erkennt man sofort. Hier sitzt jedes Wort am richtigen Platz, sind die Dialoge geschliffen wie die schärfsten Messer. Da ist kein Satz zu viel, ist jede Zeile im Einklang mit dem Rhythmus. Egal, welche Wege der Autor in seinem Plot einschlägt, stets beherrscht sein trockener Humor die Szenerie, überzeugen die Bilder mit einer Lässigkeit und Coolness, welche man woanders vergebens sucht. Während andere Schriftsteller die Gänge durchjagen, das Gaspedal ihrer Story auf Vollgas durchtreten, bedeutet die Lektüre eines Leonards chilliges und geradliniges Cruisen. Der rote Faden ist hier so gerade wie ein amerikanischer Highway, sein Sound einmalig. Diesem gerecht zu werden, ihn richtig zu treffen, bedeutet für die Übersetzer Schwerstarbeit. Leonards unverwechselbaren Klang, seine Vorliebe für knappe, lakonische Dialoggewitter kann man nur mühsam und unzulänglich ins Deutsche übertragen. Vielleicht ein Grund, warum der amerikanische Autor hierzulande bisher nur so wenige Leser gefunden hat.

    An den Plots selbst kann es jedenfalls nicht liegen, denn wie Leonard in ein auf den ersten Blick so triviales Handlungsgerüst derart viel Tiefgang hineinpackt, dass muss zwangsläufig beeindrucken. Mal leicht und spritzig, mal boshaft und brutal. Der Autor balanciert stets mit unbekümmerter Leichtigkeit auf dem dünnen Seil, zieht dessen Fäden erst gegen Ende zusammen, das zwar nicht mit den Twists und Turns heutiger Thriller aufwartet, aber dennoch immer die ein oder andere Überraschung bereithält. Bis dahin lebt der Krimi vom Zusammenspiel der Figuren, in diesem Fall von Foley, Cundo und Dawn, deren verstrickte Dreiecksbeziehung an eine Pokerpartie gemahnt, bei der die Blätter auf der Hand auch für den Beobachter allesamt verdeckt bleiben. Es wird getäuscht, geblufft, gereizt und letztlich auch verzockt, während der Leser zwischen den vielen Andeutungen und Unklarheiten die wahren Absichten zu entdecken versucht. Es bleibt bei einem Versuch, denn Leonard schreibt mit traumwandlerischer Sicherheit und entpuppt sich in den eigenen eng gesteckten Grenzen als Meister seines Fachs.

    Vom Moralisieren hält Leonard auch in Road Dogs nichts. Die tragenden Säulen der Geschichte stammen zwar aus unterschiedlichen Milieus, sind jedoch, jeder auf ihre Weise, kriminell. Selbst FBI-Agent Lou Adams vermag die Rolle des »Guten« nicht auszufüllen, da er in seiner verbissenen Jagd auf Foley das normale Maß der Gesetzesvollstreckung bereits weit überschritten hat. Genau diese genaue Schilderung, diese präzise gezeichneten Individuen (eine Femme Fatale darf natürlich auch nicht fehlen), machen Leonards Bücher aber auch immer so besonders. Er gewährt einen detaillierten Einblick in einen Grenzbereich der Gesellschaft, wo Kleinkriminelle, Spitzel, Starlets oder Prostituierte ihr Leben fristen und der (zumindest in den meisten Fällen) weit weg von den alltäglichen Erfahrungen des Lesers liegt.

    Elmore Leonards Road Dogs ist dynamischer und bitterer Pulp mit einem Schuss Erotik und sommerlichem Kalifornien-Flair. Eine klassisch elegante Geschichte, die schnurrt wie ein Kätzchen. Und die mag ja bekanntlich auch nicht jeder.

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  • Road Dogs Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Henning Heuermann, am 08.08.2011

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    „Road Dogs“ handelt von dem Bankräuber Jack Foley, der sich im Gefängnis mit dem reichen Gangsterboss Cundo Rey angefreundet hat, dieser verhilft ihm zu einer früheren Entlassung. Wieder auf freiem Fuß muss sich Foley jedoch entscheiden zwischen seiner Freundschaft zu Cundo oder Cundos Frau, die ihren Mann um sein Vermögen bringen will. Spannung pur!

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  • Jeder bescheißt jeden... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 21.02.2011

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    Elmore Leonard ist inzwischen ein Urgestein der amerikanischen (Kriminal)Literatur. 85 Jahre alt und kein bischen Weise? Eben nicht. Leonard wurde immer reifer über die Jahre, seinem Stil allerdings blieb er indes treu. Lug&Trug, Schein&Sein, Leben&Überleben, Fressen&Gefressenwerden waren immer seine Themen. Und vor einem Autoren, der u.a. Filmvorlagen wie 'Get Shorty' und 'Jackie Brown' en passant schrieb, sollte man per se seinen Hut ziehen vor dem Lesen eines neuen Romans.

    Mit 'Road Dogs' liefert Leonard wieder klassische Krimikunst. Die Schauspieler für die Verfilmung habe ich schon im Kopf...kommen Sie nach Düsseldorf und wir können darüber diskutieren.

    Hausmannskost vom Allerfeinsten. Take it or leave it. Mir schmeckts.

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