Verwesung. rororo Taschenbücher,  Band 24866

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Verwesung. rororo Taschenbücher, Band 24866

von Simon Beckett

Buch

Taschenbuch (448 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Neuerscheinung
20.07.2012

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Tief vergraben schlummert die Wahrheit. Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Um Hilfe hatte sie nicht rufen können - stumm, wie sie war. Neben der Leiche findet man ihren Mörder, blutverschmiert: Jerome Monk wurde nicht nur wegen seiner hünenhaften Gestalt von allen gefürchtet. Schon lange steht er im Verdacht, drei junge Frauen entführt zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht.
Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die
Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des
forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter,
bringt keine neuen Erkenntnisse. Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoors besser aus als jeder andere ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 107
ISBN-10: 3-499-24866-2
EAN: 9783499248665
Originaltitel: The Calling of the Grave
Erscheint: 20.07.2012
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 448
Übersetzer: Andree Hesse
Reihe: rororo Taschenbücher
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Simon Beckett

Simon Beckett, geboren 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie "Times", "Daily Telegraph" oder "Observer". Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.

Andree Hesse

Andree Hesse wurde 1966 in Braunschweig geboren und wuchs bei Celle auf. Nach einer Sattlerlehre studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er lebt als Schriftsteller und Übersetzer englischsprachiger Literatur in Berlin.

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Kundenrezensionen

  • Verwesung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von lilli15, am 28.05.2012

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    Verwesung

    Die Handlung zu Beginn des Buches ist erst einmal, zumindest für diejenigen Leser, welche die Dr. Hunter –Bücher kennen, ungewöhnlich. Denn es beginnt mit Frau und Tochter.
    Und mit dem Kriminalfall Monk, welcher 3 Frauen getötet hat, aber deren Leichen nie gefunden wurden. Warum ungewöhnlich möchte ich für die Leser nicht weitererklären, die zum ersten mal Beckett lesen.

    Wanderer machen im Dartmoor eine grausige Entdeckung. Die Identität der Leiche weist auf ein Opfer des Killers Monk hin. Dieser bietet bei der weiteren Suche der anderen Opfer seine Hilfe an.
    Im Moor angekommen, kann er sich plötzlich an nichts mehr erinnern.
    Die Ermittlungs-Beraterin Sophie Keller hat eine wage Vermutung, wo sich die beiden anderen Leichen befinden könnten. Allerdings wird die weitere Suche durch den Fluchtversuch von Monk vereitelt.
    Nun wollen sie den Killer nur noch zurück in das Gefängnis bringen.

    Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt und für die Beteiligten der Suche von damals wird das Leben zur Farce.

    Das ist nur ein kleiner Auszug aus der Thematik des Thrillers, denn er ist sehr komplex mit Handlungssträngen, welche dem Leser eine große logische Denkweise abfordern.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, Dr. Hunter als durchweg sympathischen Protagonisten, welcher selbst schon durch die Hölle gegangen ist. Dies wird nie so ersichtlich wie in dieser Fortsetzung.
    Im Verlauf der Geschichte fragt sich der Leser aber langsam, ob das „Monster“ wirklich für all diese Morde verantwortlich gemacht werden kann. Schon bald kristallisierte sich mir ein anderes Bild heraus und ich hoffte immer nur, das ich nicht recht hätte.
    Das Ende ist furios und ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, ob nun „ David-Hunter-Fan“ oder nicht.
    Wer einmal mit der Reihe begonnen hat, für den ist es sowieso ein Muss.

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  • Von der Vergangenheit eingeholt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.05.2012

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    Vier Frauen hat Monk umgebracht und sie im Moor verschart, nur durch gute Polizeiarbeit konnte er gefunden werden. Die Leichen hatte man nicht entdeckt und nur durch einen Zufall konnte ein Grab gefunden werden. David Hunter wird zu dem Fall hinzugezogen. Terry, ein Bekannter und Leiter der Ermittlungen, hat David empfohlen. Bei den Ermittlungen lernt er die junge Psychologin Sophie Keller kennen, die versuchen will, Gräber ausfindig zu machen.
    Als Monk mit dem Fund einer Leiche konfrontiert wird, will er sich kooperativ zeigen und bietet der Polizei an, sie zu den Gräbern zu führen.
    Wahllos streifen sie durch das Moor ohne einen entscheidenden Hinweis. Nachdem Monk einen Fluchtversuch unternimmt, wird die Suche abgeblasen.
    Acht Jahre später bricht Monk aus dem Gefängnis aus. Terry informiert Hunter darüber und plötzlich meldet sich auch Sophie wieder, die ihn um Hilfe bittet.
    Als Hunter bei Sophie ankommt, wurde bei ihr eingebrochen. Hunter will erst wieder abreisen, wenn es Sophie besser geht. Ein Mitarbeiter der damaligen Ermittlung wird in seinem Haus tot aufgefunden und jeder glaubt, dass es Monk war. Mitten in der Nacht bekommt Sophie einen Anruf. Es ist Monk und er weiß, wo sie wohnt.


    Meinung:

    In diesem Buch geht es mehr um die Geschichte, als um die forensische Tätigkeit von David Hunter. Man erfährt, über den Tod seiner Familie und wie es genau geschehen ist. Damit ist für mich alles gesagt und muss in den nachfolgenden Büchern nicht mehr ausführlich thematisiert werden. Was mir ebenso aufgefallen ist, dass sich Hunter ständig an etwas erinnert fühlt, es aber nicht beschreiben kann und er auf ein Gefühl verweist, als würde es ihm bekannt vorkommen, er es aber nicht einordnen kann.
    Dieses Gefühl habe ich jetzt schon in den drei Büchern zuvor gelesen und langsam wirkt diese Beschreibung auf mich langweilig und der Versuch spannend zu wirken schlägt bei mir fehl.

    Weitere Punkte die einen Abzug in der B-Note bedeuten ist die störrische und mir unsympathische Sophie und, dass ich nicht so wirklich etwas mit der Geschichte anfangen konnte. Sie hat mich jetzt nicht mitgerissen und Spannung ist nur bedingt aufgekommen. Dazu hat das Ende auf mich an den Haaren herbeigezogen gewirkt.

    Dennoch war das Buch flüssig zu lesen und durch verschiedene Wendungen, hat man auch gerne weiter gelesen. Es sind halt die Kleinigkeiten, warum ich das Buch im Nachhinein als eher mittelmäßig betrachte.

    So ganz ist der Funke nicht übergesprungen und ich betrachte das Buch als leichte Sommerlektüre ohne dauerhaft im Kopf verankert zu bleiben. Irgendwie hat mir die Spannung gefehlt und auch die paar Momente die actionreich waren, konnten mich ebenfalls nicht so richtig mitreißen. Einzig und allein etwas Mitgefühl hat sich zum Ende hin entwickelt. Mit wem ich es hatte, sag ich aber nicht!

    Da ich aber neugierig bin, wie sich die Geschichte um Hunter entwickelt, werde ich dem nachfolgenden Band nochmals eine Chance geben, denn schreiben kann er ja gut der Autor, nur bei diesem Teil hat er mich nicht so in den Bann gezogen. Wir werden sehen!

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  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 14.02.2012

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    Am Ende des Buches fragte ich mich, was dieser Thriller nun mit Verwesung zu tun haben sollte. Wer auf die typischen Arbeiten des forensischen Anthropologen wartet wird hier enttäuscht. Zu Beginn es Buches werden wir in eine Zeit vor dem ersten Buch zurückversetzt. Frau und Tochter von Hunter sind noch am Leben und kommen bei einem Unfall ums Leben. Vor 8 Jahren suchten in einer groß angelegten Aktion die Polizei und mehrere Wissenschaftler nach den Leichen der Bennett Zwillinge in den Tiefen des Moores.
    Der vermeintliche 4 fach Mörder Jerome Monk wollte sie an die Stätten der Begräbnisse führen. Aber diese Aktion wurde dann abgebrochen, der verurteilte Mörder beabsichtigte zu flüchten.
    Nach ca. 200 Seiten kommt das Buch dann etwas in Fahrt. Alleine dem flüssigen Erzählstil Becketts ist es zu verdanken, dass sich keine Langeweile breit macht. Wer die anderen Thriller über David Hunter kennt, der kann kaum glauben, dass er sich so sehr dilettantisch gibt. Offen bleibt, ob er selber dem Mörder auf die Spur gekommen wäre. Dieses erzählt ihm letztendlich dann die Geschichte von sich aus.

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