Hugo Loetscher ist am 18.8.2009 im Alter von fast 80 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die Schweiz einen grossen Schriftsteller.

  • Von Fluss- und Lebensläufen - Hugo Loetscher entwirft, persönlich und analytisch brillant, die Landkarte seiner Empfindsamkeit: die Summa eines großen literarischen Werks und eines unerschöpflich neugierigen Geistes, immer unterwegs zu neuen Ufern und fremden Küsten.
    1.
    War meine Zeit meine Zeit
  • "Wo andere Völker nach den Sternen greifen, fangen die Schweizer an zu klettern", schreibt Hugo Loetscher. Doch wer liest, statt zu klettern, findet in diesem Band 17 brillante Essays zur Schweizer Literatur mit ihren bekannten und weniger bekannten Protagonisten.
    2.
    Lesen statt klettern
  • Nach einem politischen Umsturz ist der Inspektor der Abwässer aufgefordert worden, einen Bericht über den Zustand der Kanalisation zu verfassen. Denn die Leute, die immer 'so gewaschen tun', müßten einmal da hinabschauen können, was alles unter ihren Füßen dahinfließt, das Verborgene und Chaotische unter ihrer sauberen Stadt..."
    3.
    Abwässer
  • Ein Waschküchenschlüssel oder die täglichen Abfälle, die achte Todsünde oder ein Biotop mit einer Plastikfolie können Anlaß für Glossen-Geschichten sein, wie sie in diesem Band gesammelt wurden.
    4.
    Der Waschküchenschlüssel
  • Unter den 'Papieren des Immunen' findet sich die Geschichte von einem, der zum eigenen Leichenmahl lädt, neben der Geschichte von einem, der ein Attentat auf ein Wachsfigurenkabinett plant; Puppenmörder und Sünden-Priester; ein Kinderlied wird zum Politikum, es erklingt die Registerarie der Städte.
    5.
    Die Papiere des Immunen

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  • Die Geschichten, die Hugo Loetscher erzählt, sind Verhaltensfabeln. Die Tiere reden nicht wie Menschen, sondern sie benehmen sich wie Tiere. Allerdings in Situationen, die sie nicht immer selber ausgesucht haben, wie das Maultier im Militärdienst oder der Pudel auf der Schönheitskonkurrenz, der Affe in der Rakete oder die Ratte im Labor.
    6.
    Die Fliege und die Suppe
  • "Los Angeles, die Große Orange, lauter Schnitze um ein Nichts. In solchen Schnitzen hatte er seinen Herbst verbracht. Wie grün war dieser Herbst." Loetschers melancholische Satire umkreist das Thema 'Herbst' vielfach: die Jahreszeit in einer Landschaft zwischen Wüste und Ozean, in der es eigentlich keinen Herbst gibt; den Lebensherbst der Hauptfigur; den Herbst schließlich einer Zivilisation.
    7.
    Herbst in der Großen Orange
  • Die Begegnung eines Europäers mit den Mythen von Leben und Tod einer fremden Kultur: eine Hymne, aber noch mehr eine Elegie, geschrieben für ein kleines Mädchen. Der Europäer ordnet diese 'Wunderwelt' einer Folge von Geschichten an, verwandelt diese Geschichten in Bilder, jongliert und spielt mit seinen Bildgeschichten, zeigt sie dem Mädchen und verstrickt sich selbst in ihnen.
    8.
    Wunderwelt
  • Für den Immunen ist die Welt seit frühster Kindheit ein Theater. Seine Erzähl- und Beobachtungsgabe benützt er dennoch, um sich gegen Brutalität und Heuchelei zu 'immunisieren'. Wie sollte man die Welt sonst ertragen? In der selbstkritischen Beschäftigung mit dem Ich gibt Hugo Loetscher in einer Fülle von Geschichten den Blick frei auf die Epoche, in der dieses Ich sich formte.
    9.
    Der Immune
  • Hugo Loetscher: Weltreisender, Verfasser essayistischer Prosa, Lyriker, Vollblutepiker und Citoyen - hochkarätige Beiträge illustrieren die verschiedenen Facetten von Person und Werk.
    10.
    In alle Richtungen gehen