Fahr zur Hölle
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Fahr zur Hölle

von Kathy Reichs

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Weitere Artikelinformationen

Bist du stärker als der Hass? Bist du schneller als das Böse? Bist du bereit für die Wahrheit?
In Charlotte, Tempe Brennans Heimatstadt, ist die Hölle los. 200.000 Motorsport-Fans sind auf dem Weg zum Charlotte Motor Speedway und dem großen NASCAR-Rennwochenende. Auf einer Müllhalde nahe der Strecke werden in einem Teerfass menschliche Überreste gefunden. Das Mitglied eines NASCAR-Teams wendet sich an die Forensikerin und erzählt ihr, dass seine Schwester Cindi vor zwölf Jahren verschwunden ist - zusammen mit ihrem damaligen Highschoolfreund Cale Lovett. Lovett hatte Verbindungen zu einer rechtsextremen Gruppe namens Patriot Posse. Könnte die Leiche Cindis sein? Oder Cales? Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens interessierte sich das FBI für die beiden. Doch die Suche wurde früh eingestellt. Sollte da etwas vertuscht werden? Wollte das Paar mit der paramilitärischen Gruppe in den Untergrund gehen? Oder hat Cale Cindi auf dem Gewissen? Tempe Brennan arbeitet fieberhaft daran, den Fall schnell aufzuklären. Doch gerade sie weiß: Das Böse holt dich immer ein.

Produktdetails

Verkaufsrang: 603
ISBN-10: 3-641-06977-7
EAN: 9783641069773
Originaltitel: Flash and Bones
Erschienen: 09.2011
Verlag: Karl Blessing Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 368
Übersetzer: Klaus Berr
Erschienen bei: Karl Blessing Verlag
Übersetzt von: Klaus Berr
Spieldauer: 1024 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kathy Reichs

Die Anthropologin und Schriftstellerin Kathy Reichs kam 1950 in Chicago, Illinois zu Welt. Dort wuchs sie mit ihren drei Schwestern auf, während ihr Vater als Geschäftsführer und ihre Mutter als Musikerin im städtischen Symphonie-Orchester für die Familie sorgten. Ihr Studium schloss sie als Ph.D. mit Auszeichnung ab. Schon im Alter von 19 Jahren heiratete Kathy Reichs den Untersuchungsrichter Paul Reichs, zusammen haben sie drei Kinder. Einen festen Wohnsitz hat Kathy Reichs nicht, sie pendelt meist wegen ihrer Arbeit zwischen Charlotte und Montreal. Sie ist eine von nur sehr wenigen zertifizierten forensischen Anthropologen in Kanada und den USA und arbeitet für verschiedene medizinische Institutionen, ist als Professorin an Universitäten tätig und doziert auch an der Akademie des FBI. Selbst für die Regierung war Kathy Reichs schon im Einsatz. Neben ihren Romanen hat sie zahlreiche wissenschaftliche Schriften veröffentlicht. Für ihren Debütroman "Tote lügen nicht" im Jahr 1997 erhielt sie den "Arthur Ellis Award" und startete so den Beginn als erfolgreiche Romanautorin mit ihrer Krimireihe der Temperance Brennan. Die Romane wurden bisher in über 15 Sprachen übersetzt. Die erfolgreiche TV-Serie Bones basiert auf ihren Romanen und wird von Kathy Reichs mitproduziert. Privat engagiert Kathy Reichs sich für soziale Einrichtungen und versucht soweit es geht ihr Leben von der Öffentlichkeit abzuschirmen.

Meinung der Redaktion
Hier kämpft eine Frau mit allen Mitteln um Gerechtigkeit - Gerechtigkeit für diejenigen, die ihre Stimme nicht mehr erheben können: die Vergessenen, die Verstümmelten, die unbekannten Toten. Ein außergewöhnlich sensibles Buch, das trotz der kalten und nüchternen Wahrheiten der Forensik eine immense menschliche Wärme entfaltet.

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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Kundenrezensionen

  • Enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefanie, am 22.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mittlerweile habe ich schon einige Bücher von Kathy Reichs gelesen, dieses hier ist mit Abstand das Schwächste. Die Story ist nur oberflächlich betrachtet verworren, die Lösung fast schon offensichtlich. Wirkliche Spannung kommt eigentlich nie auf. Das reißt auch ein neuer, gutaussehender männlicher Charakter nicht mehr raus. Außerdem findet man am Schluss des Buches ein langatmiges Interview mit der Autorin, dessen Existenz nur aus dem Inhaltsverzeichnis sichtbar wird. Was dazu führt, dass das Ende des Buches abrupt wirkt, weil man denkt, es würde noch weiter gehen.
    Fazit: Enttäuschende Arbeit einer Autorin die es eigentlich besser kann, deren Schreiben hier aber fast lustlos wirkt.

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    ja nein

  • Entsorgt wie Müll.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 31.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.



    Tempe hat fieberhaft zu tun. In ihrer Heimatstadt Charlotte findet ein Speedway-Rennen mit mehr als 200000 Motorradfahrern statt.Gleichzeitig läuft auch das CAR-Rennen.Unglaublich viele fahrzeuge und Menschen auf engstem Raum. Es bricht die Hölle los, als gerade an diesem Wochenende , in einem Asphaltfass ,auf einer Müllhalde ganz in der Nähe des Spektakels, die Überreste einer Leiche gefunden werden. Brennan wird mit der Untersuchung betraut. Die Forensikerin bekommt Insiderinformationen über ein vor zwölf Jahren verschwundenen Mädchens. Auch deren Freund verschwand zur gleichen Zeit. Sind die Beiden einfach durch gebrannt oder steckt da mehr dahinter Tempe Brennan macht sich hartnäckig an die Ermittlungen. Und auch das FBI zeigt Interesse an dem Fall. Werden sie gemeinsam das rätselhafte Verschwinden klären oder werden Kompetenzstreitigkeiten die Ermittlungen behindern oder gar verschleiern?
    Kathy Reichs führt uns auch diesmal wieder in die Welt der Forensik und unser Hauptprotagonistin Tempe Brennan. Klug und gut durchdacht, spannend und mitreißend geschrieben.

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    ja nein

35 (S. 238-239)
Die ganze Geschichte hörte ich erst, als das Presbyterian Hospital mich drei Tage später wieder gehen ließ. Inzwischen hatte Mark Martin das Coca-Cola 600 gewonnen, eine Wettquote von zwanzig zu eins. Sandy Stupak hatte das Rennen als Sechzehnter beendet. Wegen des Regens und der Gefahr von Tornados war der Abschluss des Nationwide-Rennens auf Freitagabend verschoben worden. Am nächsten Tag überquerte Joey Frank als Siebenundzwanzigste die Ziellinie. Und endlich kam die Sonne wieder heraus. Katy hatte mich täglich besucht. Larabee schaute vorbei. Charlie Hunt. Pete, ohne Summer. Hm.
Der Stich an meinem Finger stammte nicht von einem Insekt. Bogan hatte mich mit einem in Abrin getauchten Pfeil getroffen. Mein Handy hatte in dem Augenblick geklingelt, als er mit seinem kleinen Blasrohr auf meinen Hals zielte. Entweder die Bewegung meiner Hand, das Handy oder mein Jackenärmel hatten den Pfeil abgelenkt. Karma? Schicksal? Einfach nur pures Glück? Wie auch immer. Diese Art von Hilfe ist jederzeit willkommen. Jetzt kommt der ironische Teil. Der Anruf war von Summer gekommen. Ein neuer Schub ihrer Hochzeitshysterie hatte mir das Leben gerettet. Die geringe Menge Abrin, die meine Haut durchdrungen hatte, hatte Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen und Orientierungslosigkeit verursacht. Aber ich war noch am Leben.
Galimore war ebenfalls vergiftet worden. Die Prognose lautete, dass zwar ein weiterer Krankenhausaufenthalt nötig war, seine Gesundung aber ohne Komplikationen voranschreiten würde. Die Ärzte gingen davon aus, dass das Abrin entweder degradiert oder unsauber hergestellt worden war oder Bogan zu wenig auf den Pfeil aufgebracht hatte. Vielleicht hatte aber auch der Regen das Toxin vor oder während des Abschießens verdünnt. Unter dem Strich hieß das: Bei uns beiden war die Dosierung zu gering, um tödlich zu sein. Hawke hatte recht gehabt. Bogan lieferte seit Jahren die Blumen und Pflanzen für den Speedway. Nachdem er uns beschossen hatte, hatte er unsere »Leichen« in einem seiner Gartenschuppen deponiert, um den richtigen Augenblick zum Vergraben abzuwarten.
Das Schlundloch war ein Glücksfall für ihn gewesen. Bogans Angebot, sich um dieses Problem zu kümmern, war vom verzweifelten Speedway-Personal dankend angenommen worden. Er hatte vorgehabt, uns auf den Bagger zu laden, in zwölf Metern Tiefe zu deponieren und dann ein paar Tonnen Erdreich über unsere Leichen zu kippen. Dass ich noch am Leben war, hatte ihn gezwungen, seine Pläne zu ändern. Er wollte Galimore erst in die Grube legen, nachdem er einiges an Erde über mich geschaufelt hatte. Meine Erleuchtung im Schuppen war genau richtig gewesen. Bogan hatte Cindi und Cale umgebracht und Grady Winge dann gedroht, er würde seinen Job verlieren, wenn er einem Kumpan von der Posse nicht half, die Leichen zu entsorgen. Die Gambles und Ethel Bradford hatten nachträglich Recht bekommen.
Die Ergebnisse der Sondereinheit hatten tatsächlich ihre Mängel. Das Paar war nicht durchgebrannt, um zu heiraten oder sich im Westen einer extremistischen Gruppe anzuschließen. Lynn Nolan und Wayne Gamble hatten sich ebenfalls getäuscht. Cale hatte Cindi nicht umgebracht und war dann untergetaucht, um nicht geschnappt zu werden. Auch Slidell und ich hatten danebengelegen. Cale war kein FBI-Informant gewesen und war nicht von Mitgliedern der Patriot Posse umgebracht worden. Noch waren er und Cindi unter Zeugenschutz gestellt worden. Eugene Fries' Theorie ging ebenfalls in die falsche Richtung.

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