Gezähmt von sanfter Hand
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Gezähmt von sanfter Hand

von Stephanie Laurens

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Weitere Artikelinformationen

Ist es möglich, dass die ehrbare und freiheitsliebende schottische Lady Catriona Hennessy den Lebemann Richard Cynster heiratet? Catrionas Vormund hat dies testamentarisch verfügt - und ihr Erbe davon abhängig gemacht. Cynster, der bis dato zu den überzeugendsten Junggesellen Englands gehörte, ist beim Anblick der schönen Catriona dem Handel nicht mehr abgeneigt. Doch obwohl sie sich leidenschaftlich zu Richard hingezogen fühlt, will die stolze Lady ihre Unabhängigkeit bewahren ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.058
ISBN-10: 3-641-03993-2
EAN: 9783641039936
Originaltitel: Scandal's Bride (03 Bar Cynster)
Erschienen: 06.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 544
Übersetzer: Elke Pane-Bartels, Elke Bartels
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Elke Pane-Bartels, Elke Bartels
Spieldauer: 585 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Stephanie Laurens

Stephanie Laurens begann zu schreiben, um etwas Farbe in ihren trockenen wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie aus ihrem Hobby den Beruf machte. Sie gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesroman-Autorinnen der Welt. Stephanie Laurens lebt in einem Vorort von Melbourne/Australien.

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Kundenrezensionen

  • Er sucht sich selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.11.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Scandal ist der eigentliche Name Richards.Er sucht sich selbst und auch eine Aufgabe. Ich finde, Stephanie Laurens hat es einfach köstlich beschrieben, wie zwei Menschen das selbe wollen können und doch an gleichen Vorurteilen scheitern. Das Buch ist jedenfalls herrlich kurzweilig.

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    ja nein

"14 (S. 251-252)
»O nein!« Catriona beobachtete, wie sich zwischen den Vorhängen, die sie vor die Fenster gezogen hatte, bereits das Licht hindurchstahl. Und stöhnte. Es war schon Morgen - später Morgen. Sie ließ sich wieder in die Kissen zurücksinken und starrte in den Betthimmel empor. Eigentlich hatte sie vorgehabt, an diesem Morgen zum Kreis hinaufzureiten, um ihre gestrige Abwesenheit wieder gutzumachen. Doch dazu war es jetzt zu spät. Angespannt atmete Catriona einmal tief durch und blickte auf die Matratze neben sich: ein Durcheinander aus ineinander verknäulten Decken und zerwühlten Laken – genauso wie am Morgen zuvor. Allerdings war die Ursache diesmal eine völlig andere.
Die ganze Nacht über hatte Catriona nicht schlafen können; erst als der Morgen heraufdämmerte, war sie schließlich in einen unruhigen Schlummer gefallen. Und dieser hatte sie nicht im Geringsten erfrischt, hatte sie nicht annähernd für den nun anstehenden Tag gestärkt. Der gestrige Tag hatte Catriona vollkommen ausgelaugt; nichts hatte so recht klappen wollen. Von dem Ankauf guten Zuchtviehs war sie noch immer genauso weit entfernt wie noch vor zwei Wochen. Wie schon vor zwei Monaten, und noch weiter zurück.
Aber Catriona musste bald ein paar brauchbare Zuchtrinder finden, ansonsten verpasste sie die Chance, ihre eigene Herde noch in dieser Saison zu verbessern. Und eine solche Gelegenheit zu verpassen konnte sich das Tal eigentlich nicht leisten. Doch das war nicht der Anlass gewesen, der sie die halbe Nacht über wach gehalten hatte. Es war die leere Betthälfte neben ihr gewesen. Der bedrückende Anblick der leeren Fläche neben ihr hatte Catriona dazu veranlasst, endlos darüber zu spekulieren, ob Richard – wenn sie sich nur ein wenig anders verhalten hätte – dann vielleicht noch hier wäre, ob sie dann seinen warmen Körper – den Trost ihres Herzens – neben sich liegen sähe. Sinnlos wiederholte Catriona im Geiste immer wieder all jene letzten miteinander gewechselten Worte, ihre Gedanken, ihre Schlussfolgerungen.
Doch das änderte nun nichts mehr – Richard war fort. Catriona seufzte und verzog dann das Gesicht zu einer Grimasse, als sie sich wieder an die nur allzu offensichtliche Freude erinnerte, die Algaria plötzlich regelrecht verwandelt hatte. Seit dem Augenblick, als Richard an ihrem Horizont aufgetaucht war, war Algaria voller Sorge gewesen, hatte sich schließlich sogar ganz in sich zurückgezogen. Richards Abreise dagegen hatte Algaria mehr als bloß erfreut – am gestrigen Tag war sie regelrecht wie neugeboren gewesen.
Und doch war Catriona sich sicher, dass Richard nichts getan hatte, um Algarias strenge Rüge zu verdienen; dass er nichts getan hatte, was Algaria erbost haben könnte oder was sie gar in ihrer Sichtweise von ihm bestätigt hätte. Richard war doch einfach nur er selbst gewesen. Das aber hatte in Algarias Augen offenbar schon ausgereicht. Was man wohl kaum als eine rationale Reaktion bezeichnen konnte. Deshalb grübelte Catriona nun mehr denn je über Algarias Einstellung zu Richard nach. Wer weiß – vielleicht lag ja hinter seiner Abreise noch irgendeine tiefere Bedeutung verborgen, irgendein tieferer Sinn und Zweck, den nur Die Herrin kannte."

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