Wind der Zeiten
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Wind der Zeiten

von Jeanine Krock

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Weitere Artikelinformationen

Der Himmel verdunkelt sich, ein Sturm braust auf, die Welt löst sich auf: Als Johanna wieder zu sich kommt, sind nicht nur ihre Kleider verschwunden, neben ihr im Gras liegt zudem ein überaus gut aussehender Schottenkrieger. Eigentlich wollte sich Johanna in den Highlands von einer großen Enttäuschung erholen, doch auf magische Weise ist sie ins 18. Jahrhundert gereist. An ihrer Seite der gefürchtete und geheimnisvolle Krieger Alan, dem die Herkunft von finsteren Feenwesen nachgesagt wird. Dass dies alles andere als Gerüchte sind, bringt die junge Frau in höchste Gefahr ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.638
ISBN-10: 3-641-06234-9
EAN: 9783641062347
Erschienen: 13.07.2011
Verlag: Heyne
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 560
Erschienen bei: Heyne
Spieldauer: 610 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Jeanine Krock

Jeanine Krock, geb. 1962 in Braunschweig, dort aufgewachsen, war als Kostümbildnerin und Model-Bookerin in verschiedenen europäischen Ländern tätig. In den 80er Jahren hat Jeanine Krock die Post-Punk-Ära intensiv gelebt. Sie machte Mode, schrieb für verschiedene Gothic- und Vampire-Fanzines und lebte zeitweise in der damaligen Szene-Metropole London. Später engagierte sie sich für diverse Onlineprojekte und sammelte Erfahrung in Webgestaltung und der Entwicklung von Drehbüchern für digitale Lernprogramme. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Erfinden von Geschichten neu und schrieb ihren ersten Roman.

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Kundenrezensionen

  • Historischer Roman mit Fantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine Zeitreise. Nach einer schwierigen Trennung besucht Johanna ihre beste Freundin Caitlynn in Schottland. Caitlynn hat mit ihrem neuen Freund Ian ein Lokal eröffnet. Dort angekommen begegnet ihr der geheimnisvolle Alan, der sie immer wieder aus brenzligen Situationen hilft. Als sie eines Tages einen Ausflug zu einem angeblichen Feenkreis macht, landet sie zusammen mit Alan im 18. Jahrhundert, nur kann er sich an nichts mehr erinnern und gibt sich als Alan der Dunkle aus, einem sagenumwobenen Higlanderchief. Nach und nach verliebt sich Johanna in ihn, aber er ist schon einer anderen versprochen, uns sie gehört ja gar nicht in diese Zeit. Es ist ein historischer Roman mit einem kleinen Fantasy Teil. Als Zugabe erhält der Leser am Schluss eine Karte und ein Glossar. Diese Idee fand ich gut, nur das Ende hat mir nicht gefallen. Dieser Roman bereitet ein paar angenehme Lesestunden.

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  • Lesesucht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von N.H, am 29.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich konnt es nicht mehr weglegen. Das Buch ist einfach spannend und witzig.
    Auch hat es mal ein eindeutiges Ende und man hat kein Rätselraten wie es wohl weiter gehen könnte.

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  • Wind der Zeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Schneider, am 26.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schon bei der ersten Begegnung zwischen Johanna und Alan ahnt man, dass diese beiden für einander geschaffen sind. Johanna hat es nicht leicht, in der Liebe gerät sie immer an die falschen Männer und ihre Verwandten gönnen ihr die Erbschaft nicht. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es ihr in Schottland gut gefällt und sie es gar nicht so eilig hat, wieder in die heutige Zeit zurückzukehren. Leider soll Alan, die große Liebe ihres Lebens, eine vor langer Zeit arrangierte Ehe eingehen. Johanna ist eine sehr sympathische Frau, die sich schnell in die Gepflogenheiten des Jahres 1782 einfügt, obwohl sie ihr Mundwerk nicht immer unter Kontrolle hat. Alan ist ein Schotte wie aus dem Bilderbuch entstiegen, unter seiner rauhen Kriegerschale versteckt sich ein liebevoller Kern.

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  • SUPER,toller Lesegenuss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein ganz toller Roman, man muss ihn einfachgelesen haben.Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören. Die Geschicht verzaubert ,man denk man würde alles live miterleben.

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    ja nein

16 Argyle (S. 340-341)
Gleanngrianach!« Wir fuhren auseinander, und Angus' Hand lag sofort am Griff seines Schwerts. Eine Erscheinung. Nur so war zu erklären, was da über die Bergkuppe geritten kam. Die üppige Lockenpracht konnte nichts anderes sein als eine Perücke, kein Mensch besaß solche Haare. Der Reiter saß sehr gerade auf einem mächtigen Ross, die goldenen Stickereien seiner langen Jacke funkelten im Sonnenschein. Dünne Beine steckten in seidenen Kniehosen, und die bestrumpften Waden hatte er weit nach vorne gestreckt. Der Mann saß auf dem Pferd wie ein König auf seinem Thron.
»Argyle!« Angus schaute mich verwirrt an. »Du kennst ihn?« »Nie gesehen! Aber wer sollte sonst hier auftauchen, als machte er einen Ausritt im Londoner St. James's Park?«, flüsterte ich zurück. Alan stand so dicht neben mir, dass ich spürte, wie sein Brustkorb vibrierte, als er meine Vermutung bestätigte: »Willkommen in Gleann Grianach, Your Grace! Wie nett, dass Ihr Mittsommer mit uns feiern wollt.« Das Zucken in seinem Mundwinkel konnte hoffentlich nur ich richtig interpretieren: Er bemühte sich offenbar, ein Lachen zu unterdrücken. Der Mann hatte einen gefährlichen Sinn für Humor. »Redet keinen Unsinn.« Der Herzog machte eine ungeduldige Handbewegung. »Das ist nicht Eure Hochzeit, die hier gefeiert wird, nehme ich an?«
»Wir waren gerade auf dem Weg nach Castle Grianach. Wollt Ihr uns begleiten?« Ohne auf die Frage einzugehen, umfasste Alan meinen Ellbogen und dirigierte mich, allen voran, den Berg hinauf und zurück zum Castle. »Bist du sicher, dass sie uns friedlich folgen werden?« »Ich hoffe es.« Alan klang grimmig. Doch er konnte sich auf seine Leute verlassen. Die Piper musizierten, was die Blasebälge hergaben, und obwohl ich es nicht wagte, mich umzudrehen, wusste ich in diesem Augenblick, dass sie in Zweierformation den Abschluss der Prozession bildeten. Ich konnte mir vorstellen, dass sich die Begleiter des Herzogs nicht besonders wohl in ihrer Haut fühlten.
Sie waren von grimmig blickenden MacCoinnaichs umringt, von denen, ungeachtet des königlichen Verbots, mehr als ein Drittel bis an die Zähne bewaffnet war. Als der kleine Junge, den ich schon häufiger am Torhaus gesehen hatte, uns erblickte, wollte er sofort wieder im Haus verschwinden. Angus packte ihn am Kragen und flüsterte ihm etwas zu, und der Bengel rannte wie ein geölter Blitz zum Herrenhaus. Natürlich waren wir nicht zu überhören, aber er würde nun auch die zurückgebliebenen Wachen über unsere neue Begleitung informieren. Castle Grianach bot einen imposanten Anblick.
Der alte Turm erhob sich majestätisch über uns, die glatten Steine der beiden Wohngebäude leuchteten in der Sonne, und über dem Eingang wehte die Flagge der MacCoinnaichs. Auf der Wiese vor dem Haus waren helle Zelte aufgebaut. Dazwischen standen lange weiß gedeckte Tafeln, die sich unter der Last von Braten, Torten und anderen Leckereien bogen. Über einem Feuer drehten zwei Männer einen mächtigen Spieß, auf dem ein ganzes Rind steckte. Der Duft, der zu uns herüberzog, ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Noch mehr Gäste waren eingetroffen.
Es war das erste Mittsommerfest, das man hier oben feierte, seit Alan Clanchef geworden war. Bisher hatte er es vermieden, Cèilidhs oder andere Feste im Castle auszurichten. Und niemand vom Clan der MacCoinnaichs, der noch einen Fuß vor den anderen setzen konnte, wollte sich anscheinend die Gelegenheit entgehen lassen, den Grund seines Sinneswandels mit eigenen Augen zu betrachten. Im Moment allerdings sahen sie weder mich an, noch waren sie in Feierlaune. Stattdessen standen weitere Krieger breitbeinig, die Hand an der Waffe, bereit, den Chief und die Seinen mit ihrem Leben zu verteidigen. Stolz auf unseren Clan ließ meinen Rücken noch ein klein wenig gerader werden, und ich schritt ihnen mit hoch erhobenem Kinn entgegen."

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