Buch
Taschenbuch (271 Seiten)
Sprache: Deutsch
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Fr. 17.90
Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen
Originell, absurd, zum Brüllen komisch
Das echte Leben ist witziger als jede Komödie - man braucht nur hinzuhören. Unermüdlich sammeln die Betreiber der Internetseite "belauscht.de" lustige Dialoge und Zitate, die irgendwo im Alltag aufgeschnappt wurden. Ob an der Kasse, im Café oder im Bus, überall werden wir Zeuge unfreiwillig komischer und grotesker Gespräche. Die Fortsetzung des Bestsellers!
| Verkaufsrang: | 17.475 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-453-60175-0 |
| EAN: | 9783453601758 |
| Erschienen: | 11.10.2010 |
| Verlag: | Heyne Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 271 |
| Länge/Breite: | 189mm/119mm |
| Gewicht: | 225 g |
| Illustrator: | Lucia Götz |
| Reihe: | Heyne-Bücher Allgemeine Reihe |
von phindie, am 10.05.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Silke Hußmann, am 13.03.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Brigitte Bouman-Mengering, am 01.01.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Julia Klode, am 06.12.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 29.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Mareike, am 27.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Meike Teuteberg, am 26.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von R. Koch, am 18.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Heidi Mendel, am 11.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
»Wer hätte das gedacht?!« - Dieser Satz ist in den letzten Jahren des Öfteren bei uns gefallen. Denn wer hätte gedacht, dass eine spontane Idee am Küchentisch eine deutschlandweite Humor-Lawine lostreten könnte und dass zwei Jahre später ein Buch über kleine lustige Unterhaltungen zu einem unerwarteten Bestseller werden würde?!
belauscht.de heißt die spontane Idee. Sie ist eine Internetseite, die wir, vier Freunde und Bewohner einer Studenten-WG, im Sommer 2006 zwischen Getränkekisten und Pizzakartons gründeten. Auf ihr archivieren wir kurze Episoden aus dem echten Leben, die zufällig belauscht wurden. Skurrile Gesprächsfetzen, die aus dem großen Sprachrauschen herausstechen, weil sie besonders witzig, originell oder absurd sind. All jene Konversationsschnipsel eben, die man im Bus, in der Bahn, an der Kasse oder während der Arbeit mit halbem Ohr mitgehört und am Abend noch immer nicht vergessen hat. Der Werdegang von belauscht.de ist schnell erzählt: Aus den anfänglich gut fünfzig Geschichten und Erlebnissen aus dem eigenen Freundeskreis entwickelte sich binnen weniger Monate eine bunte Sammlung aus Hunderten irrwitziger>BelauschnisseAls uns dann der Heyne Verlag im Sommer 2008 fragte, ob wir nicht Lust hätten, aus den besten Einsendungen unserer Seite ein Buch zu machen, wurde für uns, so klischeehaft es auch klingt, ein Traum wahr. Denn natürlich war der Gedanke, irgendwann einmal ein Buch zu machen, bereits durch unsere Köpfe gespukt. Dass es tatsächlich dazu kommen würde, haute uns dann aber doch ziemlich von den Socken. Ein gutes Jahr später war es dann so weit: Ein kleines knallgrünes Buch mit dem seltsamen Titel Entschuldigung, sind Sie die Wurst? erblickte die Welt, roch nach Druckerschwärze und schrie nach Aufmerksamkeit. Wir waren glücklich - hatte uns doch allein das Erstellen des Manuskripts unglaublichen Spaß gemacht. Nicht selten mussten wir vor lauter Lachen die Arbeit unterbrechen. In den folgenden Monaten schlug sich die>WurstWurstIn diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine angeregte Lektüre und hoffen, Ihnen Häppchen für Häppchen Freude bereiten zu können. Und wer weiß, vielleicht finden Sie sich ja selbst wieder?
Zum Abschluss möchten wir all denjenigen von ganzem Herzen danken, die durch die Einsendung ihrer Erlebnisse dieses Buch überhaupt erst möglich gemacht haben! Wie ein altes Sprichwort sagt: Das Paradies verdient, wer seine Freunde zum Lachen bringt!
Felix, Krischan, Nico und Thomas belauscht.de
PS: Der obligatorische Aufruf darf natürlich auch dieses Mal nicht fehlen. Wenn Sie selbst etwas erlebt haben, was Sie gerne mit anderen teilen möchten: Bitte, bitte zögern Sie nicht! Auf belauscht.de erwartet man Sie mit größter Spannung.
Alaaf,
das Rheinland lauscht: Platz 2 und 3 für Köln und Bonn
Wo lauscht man eigentlich am meisten in Deutschland?
Der geografische Ursprung von mehr als 30000 gesammelten Belauschnissen verrät viel über unser Lauschverhalten: Die Epizentren des Lauschens liegen im Süden und Westen, der Osten hingegen hört deutlich weniger mit. Wer weiß, möglicherweise ist das Desinteresse der neuen Bundesländer am Reden der anderen ja eine Spätfolge des staatlichen Lauschangriffs in der DDR?
DEUTSCHLAND IM WO-TON UNSER LAUSCHVERHAITEN
Voilà, die Lauschkarte Deutschland!
sex, drugs and nachbarschaft
- Düsseldorf-Flehe.
Eine ältere, sehr neugierige Dame trifft ihre deutlich jüngere Nachbarin im Treppenhaus, als ich gerade an den beiden vorbeigehe.
Ältere Dame: »Was war da gestern Nacht los bei Ihnen?!« Nachbarin: »Nun ja, ich hatte wilden Sex und Sie?«
GRANDIOSE GESPRÄCHE -
.ICH HAHE WILDEN SEX... UND SIE?
Touche! Manche Menschen sind mit dem Talent gesegnet, perfekt zu kontern, spontane Pointen zu platzieren und jedes Gespräch kunstvoll zu ihren Gunsten zu wenden. Personen dieses Schlages gehen meist als lachende Gewinner vom verbalen Schlachtfeld und ihre Zuhörer lachen ausgiebig mit - sofern der Witz nicht auf ihre Kosten geht. Wenn wir im Supermarkt den vermeintlichen Erlöser treffen, Zeuge einer entwaffnenden Sex-Diskussion zwischen dem Hausdrachen und der Nachbarin werden oder der Apotheker geschäftsschädigende, aber ehrliche Ratschläge verteilt, ist jeder noch so trübe Tag gerettet. Den Belauschern der folgenden Szenen ist es zu verdanken, dass nun vielleicht auch Ihr Tag gerettet ist. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die grandiosesten Gespräche von belauscht.de!
lieferung im blitzversand
- Wuppertal. Klotzbahn.
Ein Kunde kommt mit einem Bilderrahmen in der Hand an die Kasse eines Fotogeschäfts.
Kunde: »Gibt es den hier auch im Querformat?«
Verkäufer nimmt dem Kunden den Rahmen aus der Hand, dreht ihn um neunzig Grad und sagt:
»Gerade reingekommen.«
reden ist silber, schweigen ist sicher
- Berlin. In der S-Bahn.
Eine Interviewerin von der Bahn geht im Waggon umher und befragt Fahrgäste. Sie tritt an einen Mann heran.
Interviewerin: »Dürfte ich Ihnen einige Fragen stellen, dauert auch nur eine Minute?«
Fahrgast: »Nee nee, ick hab gestern bei 'ner Umfrage von meiner Telefongesellschaft mitjemacht, und heute is meine Leitung tot. Wenn ick jetzt bei Ihnen die Umfrage mitmache, is morgen meine Monatskarte weg.«
spruch von der konkurrenz geklaut?
- Frankfurt am Main. Flughafen.
Am Ende des Fluges von Brüssel nach Frankfurt. Nachdem wir endlich wegen schlechten Wetters mit vierstündiger Verspätung in Frankfurt gelandet sind, meldet sich der Pilot aus dem Cockpit:
»Herzlich willkommen mit Verspätung in Frankfurt und vielen Dank, dass Sie mit der Deutschen Bahn gereist sind!«
mit jedem zeigerschlag dem anfall näher
- Bonn. In der U-Bahn.
Ein Opa wartet auf eine der letzten U-Bahnen des Tages nach Köln. Als die Bahn mit viel Verspätung einfährt, zeigt der Opa wild pochend mit dem Finger auf seine Armbanduhr. Die U-Bahn hält, der Fahrer kommt aus dem Führerhaus, geht auf den Opa zu und fragt ihn laut:
»Donnerwetter, neue Armbanduhr?«
jesus christ supermarktstar?
- Losheim. Delhaize-Supermarkt.
Ein Mann mit langem Bart, hanffarbenem Umhang und Birkenstock-Latschen betritt das Geschäft.
Junger Typ: »Guckt mal, da ist Jesus!«
Mann (dreht sich um): »Sorry Jungs, aber ich bin's nicht.«
auf den apfel gebracht
- Ludwigsburg. In einer Apotheke.
Älterer Herr: »Ich bräuchte was fürs Immunsystem.« Apotheker: »Nebenan ist Markt. Kaufen Sie sich dort 'nen großen Apfel!«
trotz schüssel kein empfang
- Rothenburg ob der Tauber.
In der öffentlichen Toilette im Untergeschoss eines sehr alten Gebäudes mit massiven Steinmauern. Ein Handy klingelt in einer Kabine neben mir.
Stimme: »Hallo? _ Was? _ Hallo?! _ Ich versteh dich nicht! Das kommt hier total abgehackt! ^ Mist!« Stimme aus der Nebenkabine: »Dann tu was an deiner Verdauung!«
keine lust auf brust
- Münster. In einem Café.
Eine junge Mutter sitzt mit ihrem Säugling und einer Freundin hinten in einem Café. Das Kind weint fürchterlich. Die Mutter legt ein langes Tuch über die Schulter und legt das Kind darunter an, um es zu stillen. Ein älterer Herr geht durch den Gang.
Älterer Herr (entrüstet): »Muss das denn sein? Hier?« Mutter: »Was stört Sie denn? Dass ich sie füttere? Ich hab doch extra das Tuch übergelegt, oder können Sie was sehen, was sie anstößig finden?«
Älterer Herr: »Sehen nicht, aber ich weiß doch ganz genau, dass darunter Ihre nackte Brust ist!« Frau am Nebentisch: »Stellen Sie sich vor, unter meinem Pullover hab ich auch zwei davon.«
gut getimed, schlecht gelaunt
- München-Feldmoching. In der S-Bahn.
Ein älteres Ehepaar schafft es gerade noch so in die S- Bahn Richtung Flughafen, indem sie sich in die Tür zwängt und er mit zwei Koffern im Schlepptau hinterhersprintet.
Sie: »Mei, des woar aber knapp. Wir hättn doch früher losfahrn solln!«
Er (schnauzt zurück): »Des woar ned knapp! Des woar TIMING!«
herzensbrecherin der anderen art
- Wien. Café Sperl.
Zwei ältere aufgetakelte Damen unterhalten sich angeregt und sehr lautstark über die Krankheiten in ihrer Familie.
Dame (laut, schnell und mit schriller Stimme):
»MeinMannhatHerzrhythmusstörungenseitwiruns-
kennen!«
Darauf ein zeitungslesender Gast vom Nebentisch: »Wen wundert's?«
die kennt ihre poppenheimer
- Duisburg-Kaiserberg. Im Kindergarten.
Eine äußerst entrüstete Mutter eines Vierjährigen beschwert sich eines Morgens bei der Leiterin unseres Kindergartens.
Mutter: »Unser Phillip kam gestern nach Hause und hat von>fickenKindergartenleiterin: »Unsere Kinder sagen nicht>fickenbumsennach dem einparken: aus der haut fahren
- Augsburg. Ampel vor dem Hotelturm.
Ein Fahrschulauto steht vor der grünen Ampel. Autos hupen. Plötzlich öffnet sich die Türe, der Fahrlehrer springt aus dem Auto, geht zu dem hinter ihm stehenden Fahrzeug und klopft an die Fahrerscheibe. Als diese sich öffnet, sagt er:
»Kumm geh vor und bring ihras Autofahrn bei ^ I hup für di weida!«
da sucht jemand anschluss
- Nicaragua. Insel Ometepe.
Zwei Deutsche besteigen mit ihrem Guide einen Vulkan. Sie werden von einem anderen Wanderer ohne Guide überholt, der ihnen im Vorüberlaufen auf Deutsch mit österreichischem Akzent zuruft:
»Warum habt ihr euch denn einen Führer genommen? Wusstet ihr nicht, dass ein Österreicher mit von der Partie ist?«
wo ist mein fluchtfahrzeug?
- Berlin. Flughafen.
Das Flugzeug ist gelandet, die Passagiere steigen aus. Ein Steward eilt auf einen körperlich schwerbehinderten Mann zu.
Steward (näselnd): »Wenn Sie noch fünf Minuten hier warten könnten, dann komme ich und bringe Ihren Rollstuhl mit.«
Behinderter: »Na ick werd Ihnen ohne den Rolli schon nich ausbüxen, Sie Witzbold!«
terrorwaffe teenie-group
- Stuttgart. Flughafen.
Ein Teenie-Mädchen checkt gerade ein.
Mädchen: »Darf ich CDs mit ins Handgepäck nehmen?« Check-in-Angestellter: »Ja klar ^ aber nur wenn's kein>Tokio Hotelticket ins glück
- Zwischen Dortmund und Düsseldorf. In der Bahn.
Fahrkartenkontrolle. Stolz zeigt ein kleiner Junge sein Ticket.
Junge: »Ich hab auch eine Fahrkarte und duuuu musst da ein Loch reinmachen!«
Der Schaffner knipst sein Ticket ab. Der Junge kramt in seinen Hosen und zeigt dem Schaffner zwei weitere Karten.
Junge: »Schau mal, ich hab schon drei Stück!«
Der Schaffner lächelt und drückt dem Jungen noch zwei weitere Karten in die Hand.
Schaffner: »Und nun hast du schon fünf!« Junge (vor Freude quietschend): »Das Leben ist schöööööööön!«
das macht mut
- Bochum. Vor dem Hauptbahnhof.
Exkursion eines Uni-Seminars. Der Fahrer des Reisebusses geht vor dem Start die Sicherheitsanweisungen durch.
Busfahrer: »Und das da oben im Dach ist die Notausstiegsluke. Wenn Sie jetzt denken, da komm ich doch nie hoch, keine Sorge. Wenn der Bus quer im Seitengraben liegt, dann schaffen Sie das auch.«
verloren im universum der personalpsychologie
- Leinfelden. In einer Firma.
Ein paar Kollegen waren am Vorabend im Kino und haben den neuen>Star-TrekProjektleiter: »Wenn ihr mal überlegt: Was macht diese Crew so erfolgreich?«